DE217995C - - Google Patents

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DE217995C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/14Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only automatically operated
    • B61L23/16Track circuits specially adapted for section blocking
    • B61L23/166Track circuits specially adapted for section blocking using alternating current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 26. Januar 1909 ab.
Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Ünionsvertrage vom ao.März 1883
die Priorität
14. Dezember 1900 auf: Grund der Anmeldurig in den Vereinigten Staaten von Amerika vom go.Jattüär 1908 anerkannt.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Blocksignalanlage für elektrische Bahnen, bei der die Schienen anstatt in isolierte Blockabteilungen geteilt zu sein, für alle Ströme elektrisch fortlaufend verbunden sind; Wenn daher im folgenden von Blockabschnitten die Rede ist, so sollen damit nicht Gleisabschnitte bezeichnet werden, die voneinander isoliert sind, sondern der Ausdruck soll nur Gleisabschnitte bezeichnen, die zwischen benachbarten Signalen liegen. Bei den bisher gebräuchlichen Bahnen mit elektrisch fortlaufenden Schienen sind die Blockabschnitte nicht genügend scharf gegeneinander abgegrenzt, was damit zusammen- hängt, daß die Punkte, an denen die Signalrelais durch den Zug kurzgeschlossen werden, nicht unter allen Umständen an einer unveränderlichen Stelle liegen, da diese Punkte von den besonderen und veränderlichen Bedin-
ao gungen des Gleises abhängen.
Der Zweck der Erfindung ist nun der, bei einer Bahnanlage dieser Art die Endpunkte der Blockabschnitte in besserer Weise festzulegen, und zwar dadurch, daß die einzelnen Abschnitte durch Impedanzen, d. h. Strecken vermehrten Widerstandes, voneinander getrennt werden. Die Erfindung besteht darin, daß die Schienen an den Punkten, an denen die Signalrelais angeschlossen sind, selbst als Impedanzen ausgebildet sind.
In den Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Bahnstrecke mit der zugehörigen Schaltung.
Figi 2 und 3 veranschaulichen eine besondere Art der Erzeugung erhöhter Impedanz in ein-Zelnen Schienenabschnitten.
A ist ein Stromerzeuger, der entweder eine Gleichstrom- oder eine Wechselstrommaschine sein kann. Der eine Pol ist mit der üblichen dritten Schiene oder einem Fahrdraht h verbunden, während der andere Pol an einen Leiter m angeschlossen ist, der die beiden Schienen des Gleises miteinander verbindet. B ist eine Wechselstrommaschine zur Erzeugung des Signalstromes. Sie ist so berechnet, daß die Häufigkeit der Polwechsel bei ihr viel größer ist als bei der den Antriebstrom liefernden Maschine, sofern diese eine Wechselstrommaschine ist. Der Strom von B wird den verschiedenen Signalapparaten durch die Leitungsdrähte j, k zugeführt.
Mit C, C sind Transformatoren bezeichnet, deren Primärwicklungen p, f mit den Leitungsdrähten j, k, und deren Sekundärwicklungen s, ?' mit den Schienen r, r' möglichst nahe den Mittelpunkten der durch sie gespeisten Blockabschnitte verbunden sind. Die Schienen r, r' sind für alle Ströme elektrisch fortlaufend. An den Enden jedes Blockabschnittes sind die Schienen mit einer Einrichtung zur Vermehrung

Claims (2)

ihrer Impedanz versehen, wie sie bei g, g' an-· gedeutet ist. Die Erhöhung der Impedanz kann dabei zweckmäßig durch Hinzufügung von Eisen an jeder Seite der Schienen zwischen den Schienenköpfen und den Flanschen erfolgen. Die Eisenstücke werden aus Lamellen hergestellt (Fig. 2 und 3), um zu verhindern, daß der durch die Schiene fließende Strom teilweise durch die an die Schienen angelegten Eisenkörper hindurchfließt. Das an den Schienen angebrachte Eisen bewirkt eine Erhöhung der Impedanz der Schienen dadurch, daß es einen magnetischen Kraftstrom um den durch die Schienen geschickten Strom hervorruft. Diese in ihrer Impedanz verstärkten Schienenabschnitte sind an den Enden der Blockabsehriitter gegenüber'den Signalen Q, Q' vorgesehen. Die Relais R, R', R", R'" usw., die diese Signale ■ steuern; sind mit den Schienen an den äußeren Enden der Teile verstärkter Impedanz verbunden. Jedes Signal wird durch zwei Relais gesteuert, von denen sich je eines an jedem Blockabschnittende befindet und mit Strom von einem zwischen den beiden Relais angeordneten Transformator versorgt wird, wobei die den SteÜstrom steuernden Kontakte der beiden Relais jedes Blockabschnittes in dem Signalstromkreis hintereinander liegen. Wenn ein Zug in irgendeinem Teil eines Blockabschnittes zwischen einem Relais und dem zugehörigen Transformator steht, so wird das Relais stromlos und der Signalstromkreis wird geöffnet, was zur Folge hat, daß das Signal auf Halt fällt. Es ist ersichtlich, daß ein Zug in jedem Teil irgendeines Blockabschnittes stets eines der beiden Relais des Blockabschnittes kurzschließt, und daß, da die Kontakte dieser 'beiden Relais hintereinander liegen, dieser Stromkreis offen gehalten wird und das den Blockabschnitt sichernde Signal auf Halt stehenbleibt, solange sich ein Zug·., in dem Blockabschnitt befindet. Beim Verlassen eines Blockes beeinflußt der Zug,, bevor er seine Einwirkung auf das letzte Relais des Blockabschnittes verliert, das erste Relais des folgenden Blockabschnittes, so daß das Signal hinter dem Zuge so lange auf Halt stehenbleibt, bis der Zug durch das Signal am Anfange des nächsten Blockabschnittes gesichert ist. Infolge der vermehrten Impedanz der Schienen an den Blockabschnittgrenzen liegen die Punkte, an denen die benachbarten Relais zweier aneinanderstoßender Blockabschnitte durch den Zug kurzgeschlossen 'werden;"ziemlich "fest, so daß die Abschnitte nur wenig übereinandergreifen. Die im' vorstehenden -erläuterten Anordnungen können, ohne das Wesen der Erfindung zu beeinträchtigen, in mannigfacher Weise abgeändert werden. Beispielsweise können andere Mittel zur Erhöhung der Schienenimpedanz benutzt werden. Patent-Ansprüche·· .-.;■: .: .,. ■■
1. Selbsttätige Blocksignalanlage für elektrische Eisenbahnen, bei der eine bestimmtere Abgrenzung der Blockabschnitte durch Einfügung von Impedanzen erzielt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehenden Schienen selbst an den bestimmten Stellen als Impedanzen ausgebildet sind.
2. Selbsttätige Blocksignalanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die ;. Schienen an den bestimmten Stellen durch magnetisches Material verstärkt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
gedruckt* iN.bEft
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