DE658554C - Schaltanordnung fuer ueber steuerbare Entladungsstrecken gespeiste elektrische Stromverbraucher, insbesondere Schweisstransformatoren - Google Patents
Schaltanordnung fuer ueber steuerbare Entladungsstrecken gespeiste elektrische Stromverbraucher, insbesondere SchweisstransformatorenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
- B23K11/248—Electric supplies using discharge tubes
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Description
Um dem Strom im einem elektrischem
Strom verbraucher mit Hilfe won gesteuertem
Emtladungs strecken zu regeln bzw. zu schalten, ist es bekannt, entweder die steuerbaren
Emtladungsstrocken unmittelbar in den Stromkreis des Verbrauchers zu schalten oder die
sog. indirekte Schaltung zu verwenden. Bei der indirekten Schaltung liegt in dem Stromkreis
des Verbrauchers die Primärwicklung einer Drosselspule, an deren Sekundärwicklung
die steuerbaren Entladungsstrecken angeschaltet sind. Ein großes Anwendungsgebiet
der steuerbarem Entladungsstrecken zum Schalten und Regeln des Stromes bieten beispielsweise
die elektrischem Widerstandsschweißmaschinen.
Es ist ohne weiteres einleuchtend, daß bei der direkten Schaltung die Entladungsstrekken
für den vollen Verbraucherstrom bemessen werden müssen. Bei der indirekten Schaltung
gelingt es zwar, durch entsprechende Wahl des Übersetzungsverhältnisses derDrosselwicklungem
zueinander mit Entladungsstreeken für geringere Ströme auszukommen,· jedoch müssen diese Entladungsstrecken
dann für entsprechend höhere Spannungen gebaut sein. Außerdem muß bei der indirektem
Schaltung die Drosselspule für die volle Verbraucherleistung bemessen werden. Handelt
es sich bei der direkten Schaltung um einen stark induktiven Verbraucher, der häufig
eim- und ausgeschaltet wird, wie es beispielsweise biei Schweißtnansfo-rmatorem. der Fall ist,
so' können starke Stromüberlastungen der Entladungsstrecken
durch Schaltfehler auftreten, z. B. beim Einschalten des Stromes im Spannungsminimum
'der Wechselspannung oder bei
Aussteuerung einer ungeraden Anzahl von Halbwelten durch. Rush-Effekte oder Vormagnetisierung.
Die Erfindung betrifft eine Schaltanordnung für über steuerbare Entladungsstrecken gespeiste
Verbraucher, insbesondere Schweißtransformatoren, bei der die Entladungsstrekken
nur für einen Bruchteil, beispielsweise für die Hälfte des Verbraucherstromes, bemessen
zu werden brauchen, bei der aber trotzdem die Schaltung und Regelung des gesamten
Verbraucherstromes ausschließlich durch Steuerung der Entladungsstrecken erfolgen
kann. Die Erfindung besitzt gegenüber der direkten Schaltung der Entladumgsstreckem
außerdem den Vorteil, daß beim Sperren der Entladungsstrecken keine völlige Stromunterbrechung
auftritt, so- daß beim Speisen beispielsweise vom Schweißtransformato<ren keinerlei
Rush-Effekte oder Vormagnetisierungen auftreten, durch welche die Entladungsstrekken
überlastet werden können. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den Verbraucher mit idem speisenden Netz außer über Entladungsstrecken
durch, einem zu den Entladuingsstreckem
parallelen Stromzweig zu verbinden, in welchem ein Widerstand liegt,
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Wilhelm Leukert in Berlin-Siemensstadt.
dessen Größe von dem Strom in den Entladungsstreeken
derart abhängt, daß .er mit zunehmendem Strom abnimmt. Der in der»*
Paraltelzweig liegende Widerstand kann dar ^
bei sowohl ein Ohmscher als auch ein
oder Scheinwiderstand siein.
oder Scheinwiderstand siein.
Besondei's vorteilhaft ist die Verwendung' eines induktiven Widerstandes in dem Parallelstnomzweig,
der mit einem in Reihe mit den Entladungsstrecken liegenden induktiven
Widerstand magnetisch so- verkettet werden kann, daß seine Größe von dem Strom, der
durch die Entladungsstrecken fließt, in der oben angegebenen Weise abhängig ist. Es
sind jedoch auch andere Atisführungsmöglichkeiten
der Erfindung denkbar, etwa unter Verwendung eines stark temperaturabhängigen Ohmschen Widerstandes in dem zu den
Entladungsstnecken panallelen Stnomzweig,
?.o dessen Temperatur beispielsweise durch besondere
Heizwicklungen von dem Strom in den Entladungsstrecken beeinflußt wird.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung die Steuereinrichtung für
eine S chweißvorrichtung dargestellt. Der Strom in der Primärwicklung 2 des Schweißtransformators
ι soll durch die in Gegentakt geschalteten Dampf- ©der Gasentladungsstrekken
3 und 4 gesteuert werden. Zur Steuerung der Entladungsstrecken dient eine Steuerungseinrichtung
5, die in irgendeiner bekannten Weise ausgeführt sein kann. Die Speisung
der Transformatorwicklung 2 aus dem Wechselstromnetz 9 erfolgt nun über zwei
parallele Stromzweige. In dem einen Stromzweig
liegen die Entladungsstrecken 3 und 4 und außerdem die Wicklung 8 einer Drosselspule 6. In dem anderen Stromzweig dagegen
liegt lediglich die Wicklung 7 der Drosselspule 6. Der Windungssinn der Wicklungen 7
und 8 ist so gewählt, daß ihre magnetischen Wicklungen, wenn sie vom Strom durchflossen
sind, einander entgegenwirken.
Solange nun die Entladungsstrecken 3 und 4 gesperrt sind, liegt fast die volle Netzspannung
an der Wicklung 7, während an der Wicklung 2 des Transformators lediglich eine geringe Streuspannung liegt. Werden dagegen
die Entladungsstrecken 3 und 4 durch entsprechende Gitterbeaufschlagung freigegeben,
so heben sich die von den Wicklungen 7 und 8 herrührenden Erregungen gegenseitig
auf, und die volle Netzspannung liegt an der Primärwicklung 2 des Schweißtransformators
ι. Wählt man die Windungszahl der Wicklung 7 gleich der der Wicklung 8, so
fließt über die Entladungsstrecken nur die Hälfte des Stromes in der Transformatorwicklung
2. Gegenüber der direkten Schaltung ergibt sich somit der Vorteil, daß die Ent-
!,■jladungsstrecken nur für den halben Trans-'tiorrnatorstrom
bemessen zu werden brauchen. i|ji>4 sowohl in der Wicklung 7 als auch in der
^Wicklung 8 ebenfalls je nur der halbe Translormatorstrom
fließt, während die gesamte Windungszahl dieser beiden Wicklungen die gleiche ist wie bei der Drosselspule, die für
die indirekte Schaltung verwendet wird, so ist die Leistung, für die die Drosselspule zu
bemessen ist, nur halb so'groß wie die Leistung
der Drosselspule für die indirekte Schaltung. Bei der indirekten Schaltung kann man allerdings
wegen der freien Wahl der Sekundärspannung Entladungsstrecken für hohe Spannungen
und kleine Stromstärken wählen. Man muß aber dafür in Kauf nehmen, daß die gesamte Drosselspule für Hochspannung ausgeführt
und isoliert werden muß.
Man ist nicht daran gebunden, die Windungszahlen der Wicklungen 7 und 8 gleich
zu wählen, sondern man kann durch Wahl eines anderen Windungsverhältnisses die Aufteilung
des Transformatorstromes auf die beiden parallelen Stramzweige beliebig verändern.
Die Ströme in den Wicklungen 7 und 8 werden sich stets so einstellen, daß sie sich
in ihrer magnetisierenden Wirkung aufheben. Man kann mit Hilfe der Entladungsstrecken
den Verbraucherstrom nicht nur ein- bzw. ausschalten, sondern durch Teilaussteuerung
der Entladungsstrecken ist auch eine Regelung der Verbraucherstromstärke möglich.
Claims (2)
1. Schaltanordnung für über steuerbare Entladungsstrecken gespeiste elektrische
Strom verbraucher, insbesondere Schweißtransfiormatoren,
dadurch gekennzeichnet, daß der Verbraucher mit dem speisenden Netz außer über Entladungsstrecken durch
einein zu den Entladungsstrecken parallelen Stnomzweig verbunden ist, in welchem
ein Widerstand liegt, dessen Größe von dem Strom in den Entladungsstrecken derart
abhängt, daß er mit zunehmendem Strom abnimmt.
2. Schaltanordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine mit zwei gegeneinander
wirkenden Wicklungen, insbesondere von gleicher Windungszahl, ausgerüstete Drosselspule, deren eine Wicklung
in Reihe mit in Gegentakt geschalteten Entladungsstrecken in dem Verbraucherstroinzweig
liegt und deren andere Wicklung den Verbraucher unmittelbar mit dem speisenden Netz verbindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES120231D DE658554C (de) | 1935-10-25 | 1935-10-25 | Schaltanordnung fuer ueber steuerbare Entladungsstrecken gespeiste elektrische Stromverbraucher, insbesondere Schweisstransformatoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES120231D DE658554C (de) | 1935-10-25 | 1935-10-25 | Schaltanordnung fuer ueber steuerbare Entladungsstrecken gespeiste elektrische Stromverbraucher, insbesondere Schweisstransformatoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE658554C true DE658554C (de) | 1938-04-06 |
Family
ID=7535141
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES120231D Expired DE658554C (de) | 1935-10-25 | 1935-10-25 | Schaltanordnung fuer ueber steuerbare Entladungsstrecken gespeiste elektrische Stromverbraucher, insbesondere Schweisstransformatoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658554C (de) |
-
1935
- 1935-10-25 DE DES120231D patent/DE658554C/de not_active Expired
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