DE658246C - Pulverfoermiges Kopfwaschmittel - Google Patents

Pulverfoermiges Kopfwaschmittel

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DE658246C
DE658246C DESCH106274D DESC106274D DE658246C DE 658246 C DE658246 C DE 658246C DE SCH106274 D DESCH106274 D DE SCH106274D DE SC106274 D DESC106274 D DE SC106274D DE 658246 C DE658246 C DE 658246C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61QSPECIFIC USE OF COSMETICS OR SIMILAR TOILETRY PREPARATIONS
    • A61Q5/00Preparations for care of the hair
    • A61Q5/02Preparations for cleaning the hair
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K8/00Cosmetics or similar toiletry preparations
    • A61K8/02Cosmetics or similar toiletry preparations characterised by special physical form
    • A61K8/11Encapsulated compositions
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61KPREPARATIONS FOR MEDICAL, DENTAL OR TOILETRY PURPOSES
    • A61K2800/00Properties of cosmetic compositions or active ingredients thereof or formulation aids used therein and process related aspects
    • A61K2800/40Chemical, physico-chemical or functional or structural properties of particular ingredients
    • A61K2800/41Particular ingredients further characterized by their size
    • A61K2800/412Microsized, i.e. having sizes between 0.1 and 100 microns

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Description

  • Pulverförmiges Kopfwaschmittel Die Erfindung bezieht sich auf alkalische Kopfwaschmittel, die in pulverförmiger Gestalt auf den Markt kommen und zu kosmetischen Zwecken verwendet weiden, wie Shampoon @o. dgl. Gewisse, in diesen Pulvern enthaltene Bestandteile, insbesondere kosmetisch wirksame Bestandteile, sind jedoch infolge ihrer hygroskopischen Eigenschaften zur Herstellung haltbarer pulverförmiber Präparate wenig geeignet. Infolge des. Wassseranziehungsvermögens :dieser Stoffie klumpen die Mischungen leicht, und dadurch wird ihre Wirkung bei der kosmetischen Verwendung beeinträchtigt.
  • 'Es ist schon früher vorgeschlagen worden, wasserempfindliche Bestandteile von Seifeninischun.gen., die zum Waschen von Textilien bestimmt waren, dadurch zu schützen und den Mischungen eine größere Lagerfähigkeit zu erteilen, daß man die in den Waschmitteln enthaltenem empfindlichen Stoffe, z. B. die Seifenflocken selbst Moder in den Mischungen vorhandene Bleichmittel, mit wasserabsboßeald@en Schutzstoffen umhüllt. Man veryvendete zu diesem Zweck wasserlösliche Wachse, Paraffine, gartfettsäuren o. dgl., die beim Lössen der Waschmittel die von ihnen eingeschlossenen Stoffs möglichst langsam freigaben, damit beispielsweise die Einwirkung der ursprünglich mit einer Schutzhülle umgebenen Bleichstoffe erst mit einer gewissen Verzögerung nach dem Beginn des durch die Seifenbestandteile ausgelösten Wa chvarganges eintraf. Da. es im Gegensatz dazu bei der Kopfwäsche -darauf ankommt, daß bei der naturgem:äß beschränkten. Waschdauer alle Waschmittelbestandteile gleichzeitig, und zwar unverzüglich, zur Wirkung kommen, so mußt@e es .aussichtslos erscheinen, diese auf dem Gehset der Textilwäsche verwendeten Maßnahmen etwa auf die Haarwäsche zu übertragen. Das galt um so mehr, als die wasserempfindlichen Stoffe, insbesondere die kosmetischen Pulver, z. B. Kamillenextrakt, Birkenknospenextrakt, Brennesselextrakt u. dgl., so empfindlich gegen Feuchtigkeit sind, daß durchaus nicht ohne weiters zu erwarten war, daß die bei den Textilwaschmitteln venvendeten Schutzstoffe, die zum Schutz verhältnismäßig unempfindlicher Bleichmittel, wie Persalze und Wasserstoffsuperoxydverbindungen, ausreichen, nun ,auch (und zwar in verhältnismäßig geringer, zur sofortigen vollständigen Verseifung führender Menge) diesle viel empfindlicheren kosmetischen Pulver beim Lagern aasreichend zu schützen vermögen.
  • Es ist nun gelungen, unter Beseitigung der vorliegenden Schwierigkeiten alkalische, pulverförmige Kopfwaschmittel mit kosmetisch wirksamen Bestandteilen zu schaffen, die einerseits völlig lagerfähig sind und die andererseits bei ihrer Auflösung und beim Waschvorgang meine unverzüglich cins:etzende äußerst feine Verteilung gerade der kosmetisch wirksamen . Bestandteile in dem Waschmedium gewährleisten. Zu -diesem Zweck werden erfindungsgemäß die empfind-. lichen, kosmetisch wirksamen Bestandteil! der Mischung in Form eines Pulvers tei:n@x.-@' leibt, dessen einzelne Teilchlen von einer' Hülle wasserabstoßender Schutzstoffe um= geben sind, die- bei der Auflösung zu einer sofortigen zusätzlichen Seifenbildung mit den im dem Waschmittel vorhandenen Alkalien führen. Es tritt also keine Verzögerung in dem Freiwerden der wirksamen Bestandteile ein, wie es bei der allmählichen Auflösung der erwähnten, mit wasserlöslichen Wachsien o. dgl. imprägnierten Textilwaschmittel der Fall war, sondern es findet zwischen den dem Waschmittel zu diesem Zweck in entsprechender Menge einverleibten Alkalien und dien wasserunlöslichen Schutzstoffen einte siofortige starke Umsetzung statt, durch die zusätzliche neue Seife gebildet wird. Da diese Seifenbildung in unmittelbarer Nachbarschaft der im trockenen Pulver vorn den Schutzstoffen eingehüllten kosmetisch wirksamen Bestandteile stattfindet, so, vergibt sich daraus eine sofortige feinste Verteilung dieser wirksamen Bestandteile. Diesle Verteilung innerhalb der neu gebildeten Seifenb:estandtleik kann dadurch noch unterstützt werden, daß die zur Seifenbildung mit den Schutzstoffen erforderlichen Chemikalien in Form von Kohlensäure abspaltenden Alkalien dien Pulver einverleiht werden. Die unmittelbar an der Stelle der neu eintretenden Seifenbildung entstehende Kohlensäure begünstigt die feinste Verteilung der vorher von den Schutzstoffen eingehüllten kosmetischen Mittel. Zur Erleichterung der Seifenbildung ist es vorteilhaft, .an Stelle der früher beispielsweise zum Einhüllen von Bleichmitteln verwendeten Hartfettsäuren flüssige Fettsäuren ,als Schutzstoffe für die kosmetisch wirksamen Bestandteile zu verwenden. Diese Schutzstoffe haben gegenüber den stark wasserahstoßenden Paraffinen und Wachsen .den Vorzug, daß sie die Schaum- und Wakhfähigkeit der Kopfwaschmittel nicht beeinträchtigen, zumal sie nicht wie die genannten früher verwendeten Stoffre einen Teil der ohnehin in den Waschmitteln enthaltenen Seife binden und ihu dien Waschprozeßentziehen. Vielmehr wird die Schaumfähigkeit der Präparate nach der Erfindung durch die Verwendung :der zu einer zusätzlichen Seifenbildung führenden Hüllstoife noch erhöht.
  • Die auf diese Weisse zur Venvendun..g in haltbaren pulverförmigen Kopfwaschmitteln befähigten, durch die äußerst feine Verteilung mittels der neu gebildeten Steifen in ihrer Wirksamkeit gesteigerten wasserempfindlichen Stoffe sind z. B. Natriumglycerophiosp'hat sowie andere Phosphate, wie Natriumphosphat, Metaphosphat, ferner trockene pulverförmige Pflanzenextrakte, wie Kamillen- und Birken-.##extrakt, Zucker, Ammansalze, organische "@a.1ze, wie Acetate, Benzoate, Lactate, Sah-` cylate usw. Bei der Bereitung der pulverförmi;gen Waschmittel nach der Erfindung werden die zu schützenden Bestandteile zunächst mit den Schutzstoffen vereinigt. Das kann durch unmittelbares Imprägnieren der pulverförmigen Stoffe mit dien flüssigen Schutzstoffen, z. B. mit flüssigen Fettsäuren, geschehen. Da oft aber schon eine sehr geringe Menge von Schutztoffen zur Erzielung der gewünschten Wirkung ausreichend ist, empfiehlt es sich, die zu schützenden gepulverten Stoffe ineiner Lösung der Schutzstoffe in organischen Lösungsmitteln gleichmäßig zu verteilen und das Lösungsmittel dann zu entfernen. Auf .diese Weise läßt sich z. B. eine gute Imprägnierung der zu schützenden Stoffe mit Harzsäuren iod@er beliebigen Fettsäuren erzielen, die in jeweils geeigneten Lösungsmitteln, wie Tetrachlorkohlenstoff, Chloroform, Benzin, Äther o. dgl., gelöst sind. Verwendet man flüssige Fettsäure .als Schutzstoff, so kann man z. B. 5 Teile ölsäure in 2o Teilen Detroläther lösen und in diese Lösung i oo Teil,e gepulverten Kamillenextraktes einführen. Nach vollständiger Verteilung wird das Lösungsmittel im Vakuum abgedampft und wiedergewonnen. Das so bereitete Pulver wird dann in der üblichen Weise mit den übrigen pulverförmigen Bestandteilen des Waschmittels gemischt, wobei die zur Seifenbildung aus den verwendeten Schutzstoffen erforderlichen' Mengen fixer Alkalien zugesetzt werden.
  • Im folgenden wer .den !einigle Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäß hergestellten kosmetischen Waschmitte ,aufgeführt:
    i. q.o Teile Seite, gepulvert,
    40 - Natriumbicarbonat,
    10 - Borax,
    10 - Natriumglycerophosphat,
    durch Behandlung mit in
    Tetrachlorkohlenstoff ge-
    löster Stearinsäure, etwa
    5%ig imprägniert.
    2. 3o Teile Seife, gepulvert,
    10 - Natriumsalz des sauren Lau-
    r ylschwef elsäureesters,
    5o - Natriumbicarbonat,
    8 - einer Schmelze von 8o Tei-
    len Zucker und 2o Teilen
    Stearinsäure;
    2 - Arnikatrockenextrakt mit in
    Tetrachlorkohlenstoff ge-
    löster Stearinsäure, 5(),loig
    imprägniert.
    3. 3o Teile Seife, g gepulvert,
    i o - Natriumsalz des Taurin-Öl-
    säure-Kondensats,
    20 - Natriumbioarbonat,
    ä - Natriummebaphosphat mit
    200/0 Stearinsäure ver-
    schmolzen,
    2 - Kamillentrockenextrakt mit
    5 % ölsäure imprägniert.
    3o Teile Seife, gepulvert,
    i o - . Natriumsalz des Äthion-
    säure-ölsäure-Kondensats,
    40 - Borax,
    15 - Dinatrium.phosphat, wasser-
    frei, mit 200/0 Stearinsäure
    verschmolzen,
    5 - Ammoniumchlorid mit io %
    Harzsäure, gelöst in Spiri-
    tus, imprägniert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Alkalisches, pulverförmiges Kopfwaschmittel, gekennzeichnet durch einen Gehalt an kosmetisch wirksamen Bestandteilen in Form eines Pulvers, dessen einzelne Teilchen von einer Hülle wasserabstoßender Schutzstoffe umgeben sind, die bei der Auflösung zu -einer sofortigen zusätzlichen Seifenbildung mit den in dem Waschmittel vorhandenen Alkalien führen.
  2. 2. Kosmetisches Kopfwaschmittel nach Ansprach i, gekennzeichnet durch einen der Menge der unter Seifenbildung zu lösenden Schutzstoffe angep,aßten Gehalt an Kohlensäure abspaltenden Alkalien.
  3. 3. Kosmetisches Kopfwaschmittel nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch die Verwendung flüssiger Fettsäuren als Schutzstoffe für die kosmetisch wirksamen Bestandteile.
DESCH106274D 1935-02-14 1935-02-14 Pulverfoermiges Kopfwaschmittel Expired DE658246C (de)

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