DE65822C - Heizvorrichtung für Eisenbahnwagen - Google Patents

Heizvorrichtung für Eisenbahnwagen

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DE65822C
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Germany
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steam
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pipe
heating device
mixer
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DENDAT65822D
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Consolidated Car Heating Co Inc
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D27/00Heating, cooling, ventilating, or air-conditioning
    • B61D27/0036Means for heating only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
(West-Virginia, V. St. Α.).
Heizvorrichtung für Eisenbahnwagen.
Diese Neuerung gestattet eine mit gesonderten Speise- und Rücklaufleitungen versehene Heizröhrenanlage, als deren Wärmequelle Dampf benutzt werden soll, nach Belieben als Dampfheizung oder als Wasserheizung zu betreiben.
Die Zeichnungen zeigen als Beispiel die Heizanlage eines Eisenbahnwagens. Fig. 1 und 2 stellen eine Personenwagenheizung dar, bei der die röhrenförmigen Heizkörper K unter den Sitzen C angebracht sind. Die in Fig. 3 und 4 wiedergegebene Anordnung zeigt die Heizkörper unterhalb des Wagenbodens A in Kästen P eingeschlossen, aus denen die erwärmte Luft durch Oeffnungen O des Wagenbodens austritt.
Bei beiden Anordnungen laufen in der Längsrichtung des Wagens unter dem Boden drei Rohrleitungen (Fig. 1 bis 4). Von diesen ist D die Dampfzuleitung mit den Absperrventilen F und den Schlauchstücken E\ sie ist durch das Rohr f und das Absperrventil g mit dem Zwischengefäfs S verbunden, das als.»Mischer« bezeichnet werden soll. G ist das Zuführungsoder Speiserohr für die Heizkörper K] es wird seinerseits an seiner tiefsten Stelle durch das Rohr h aus dem Mischer S gespeist. Das Rohr H bildet die Rücklaufleitung aus den Heizkörpern K und mündet an seiner tiefsten Stelle einmal mittels des Zweigrohres gx in den Mischer S und aufserdem in ein Ueberlaufrohr P1, das über den höchsten Punkt der Heizkörper hinausgeführt, mit einem Absperrventil Q versehen und zum Schutz gegen Einfrieren mit seinem Ausgufsende bei R an dem Dampfrohr befestigt ist.
Der Mischer S ist in Fig. 5 in einer oberen Ansicht, in den Fig. 6 und 7 in senkrechten Schnitten dargestellt. Der aus der Dampfleitung D durch das Rohr^ zugeführte Dampf tritt in die -Brause d und durch deren nach oben gerichtete Oeffnungen in den unten und oben durch Siebe c begrenzten Mischraum, der mit Sand, Schrot oder dergleichen gefüllt ist. Die durch die Löcher der Brause austretenden Dampfstrahlen werden durch die vorgelagerten Sand- oder Schrotkörner zertheilt, wodurch der Dampf in den von g1 durch die Mischkammer nach h sich bewegenden Wasserstrom ohne merkliches Geräusch einströmt.
Der eigentliche Zweck des Mischergefäfses ist, durch Verdichtung des von der Zuleitung entnommenen Dampfes dem in den Heizröhren kreisenden Wasser Wärme zuzuführen und dadurch diese Kreisung zu unterhalten. Der Mischer ist deshalb an der niedrigsten Stelle der Anlage angebracht und oben durch das Rohr h mit der Zuflufsleitung G, unten durch das Rohr gl mit der Rücklauf leitung verbunden.
Diese wenigen Rohrverbindungen genügen, um die Heizanlagen unter Zuhülfenahme eines am Mischer angebrachten, zur Entleerung der ganzen Anlage dienenden Abflufsrohres / mit Ventil / auch als Dampfheizung betreiben zu können, was bei strenger^ Kälte und für ein schnelles Anheizen nöthig ist. Zum Zweck der Dampfheizung öffnet man das Dampfzuführungs-
ventil g und das Ventil Q des Ueberlaufrohres P'. Der in den Mischer tretende Dampf findet den Ausgang g1 bald durch Niederschlagwasser verschlossen und tritt nun durch den Stutzen h in die Speiseleitung G und treibt die Luft aus der ganzen Anlage zum Ueberlaufrohr P1 hinaus. Darauf wird das Ventil Q des letzteren geschlossen und das Ventil J des Mischers für den Abflufs des Condensationswassers etwas geöffnet, womit die Dampfheizung angestellt ist.
Will man nach vollendetem Anheizen des Wagens zur Wasserheizung übergehen, so schliefst man das Ventil J und öffnet dafür das Ventil Q des Ueberlaufrohres P1 um ein Geringes, so dafs das Niederschlagwasser allmälig die ganze Röhrenanlage erfüllt. Ist dies geschehen, so beginnt das Kreisen des Wasserinhalts der Anlage, das durch den Umstand, dafs die Dampfstrahlen in derselben Richtung wie das Wasser in die Mischkammer treten, noch befördert wird. Durch die kleine Oeffnung des Ventils Q des Ueberlaufrohres P1 tritt die dem in der Leitung verdichteten Dämpf entsprechende Wassermenge beständig aus.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Heizvorrichtung für Eisenbahnwagen, gekennzeichnet durch einen Mischer mit einer in Kies oder dergleichen gebetteten Dampfbrause (d) an der untersten Stelle der Kreisleitung, zum Zweck, mit Wasser oder mit Dampf heizen zu können, indem im einen Falle das Niederschlagwasser die Leitung füllt und die Luft an oberster Stelle durch ein Ventil (Q) austreibt, wonach dieses auch zum Ablassen des durch den zugeleiteten Dampf neu gebildeten Niederschlagwassers dienen kann, während im anderen Falle jenes Ventil (Q) geschlossen und ein an tiefster Stelle gelegenes Ventil (J) behufs Abführung des Niederschlagwassers geöffnet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65822D Heizvorrichtung für Eisenbahnwagen Expired - Lifetime DE65822C (de)

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