DE658213C - Vorrichtung zum steigenden Giessen von Hohlbloecken - Google Patents

Vorrichtung zum steigenden Giessen von Hohlbloecken

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Publication number
DE658213C
DE658213C DEU12727D DEU0012727D DE658213C DE 658213 C DE658213 C DE 658213C DE U12727 D DEU12727 D DE U12727D DE U0012727 D DEU0012727 D DE U0012727D DE 658213 C DE658213 C DE 658213C
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Germany
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mold
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hollow blocks
casting
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DEU12727D
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Union Steel Corp Of S A Ltd
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Union Steel Corp Of S A Ltd
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D7/00Casting ingots, e.g. from ferrous metals
    • B22D7/04Casting hollow ingots

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum steigenden Gießen von Hohlblöcken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum steigenden Gießen von hohlen Blöcken unter Verwendung eines Kernes und einer längs geteilten Kokille und bezweckt die Ermöglichung der Massenherstellung hohler Ingots durch gleichzeitiges Gießen ,einer großen Anzahl sowie die Vereinfachung und Erleichterung des Aufbaues und des Auseinandernehmen.s der Kokillen. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß Kopf und Seitenwände der Kokille aus einem Stück bestehen und die Kopfteile zum Festhalten des Kernes ausgespart sind. Derartige Kokillen lassen sich in großer Zahl über mehreren von einem gemeinsamen Einguß aus strahlenförmig abzweigenden, zwischen sektorförmigen Widerlagern sich erstreckenden Gießkanälen aufbauen. Zur Erleichterung dieses Aufbaues ist ferner gemäß der Erfindung ein etwa in der Mitte der Kokille angreifendes Keilpaar vorgesehen, welches einerseits zum Festklemmen des Kernes am Kopf und anderseits zur Halterung der Kokille zwischen zwei Widerlagern dient. Unter Kern wird entweder ein nach dem Gießen entfernbarer Kern oder ein mit dem Ingot zu vergießendes Futterrohr oder beides zugleich verstanden. Die Kopfteile der Kokille erfassen und zentrieren den Kern und/oder das Futterrohr ummittelbar, wodurch der Zusammenbau der Kokille erleichtert wird und bei Verwendung -eines Futterrohres dessen über die Oberseite des Ingots hinausragende Länge verringert werden kann. Eine derartige Ersparnis ist besonders bei Futterrohren aus dem verhältnismäßig teuren rostfreien Stahl von Wichtigkeit, wie sie für hohle Bohrstähle neuerdings verwendet werden.
  • Im folgenden sei die Erfindung an Hand der Zeichnung beschrieben.
  • Abb. I zeigt den Aufriß einer Hälfte einer zweiteiligen Form auf einem Kanalstein, Abb. 2 einen zu Abb. i senkrechten Aufriß durch beide Formhälften, welche vermittels Keilpaar und zwischen zwei Widerlagern zusammengehalten werden..
  • Abb. 3 ist ein Grundriß nach Abb. 2.
  • Abb. ¢ zeigt im schematischen Grundriß eine Gießeinrichtung zur Massenherstellung von Hohlblöcken.
  • Gemäß den Abb. i bis 3 besteht die Kokille aus den Hälften A und B, die einen im wesentlichen zylindrischen Formhohlraum i bilden und eine sechseckige Außenfläche mit gegenüberliegenden Druckflächen. 2 rund 3 aufweisen. Die Hälften A und B sind mit Kopfteilen q. bzw. 5 versehen, deren gegenüberliegende Flächen 6, 7 halbzylindrische Ausschnitte 8, 9 aufweisen, welche sich zu einem Kohlzylinder ergänzen, um das obere Ende eines rohrförmigen Futters io oder :eines Kernes i i zu erfassen.
  • Das untere Ende der Kokille.,'1, B ist zylindrisch und ruht auf einem Kanalstein C: Futter io und Kern i 1 greifen mit ihrem unteren Ende in eine Ausnehmung des Stopfens Cl des Kanalsteins C ein.
  • Die Formhälften A und B bilden an ihrem oberen Ende bei x einen Köpf (Abb. i und z) und gehen in. die Innenfläche der Kopfhälften 4. 5 mit gewölbten Flächen y über, so daß der Formhohlraum im Kopfteil im wesentlichen durch ein Gewölbe abgeschlossen ist, Zu beiden Seiten der Aussparungen 8, 9 sind im Kopfteil enge Luftkanäle 12 angeordnet.
  • Um die Formhälften A und B zusammenzuhalten, sind auf einer Grundplatte D, auf welcher der Kanalstein C .aufliegt, zwei vergleichsweise hohe Widerlager 13, 14 befestigt, welche im Grundriß sektorförnüg sind. Wie aus Abb.4 ersichtlich, können mehrere derartige sektorförmige Widerlager um den Eingußtrichter E, aus welchem das Metall zuströmt, angeordnet sein, in welchem Falle eine Anzahl von Kanalsteinen in Reiben längs der sich radial nach außen vom EingußtrichterE erstreckenden Zwischenräume 15 zwischen den Widerlagern 13, 14 liegt. Die zwischen letzteren angeordneten Kokillenhälften A und B werden durch Keile 16, 17 dicht zusammengehalten, so daß Klammern, Bolzen und ähnliche Vorrichtungen zur Verbindung der Formteile entbehrlich sind.
  • Bei Benutzung der obenbeschriebenen Kokille geeigneter Größe, z. B. von ioo mm Innendurchmesser, hat es sich gezeigt, daß keine Lunkerbildung auftritt und infolgedessen kein verlorener Kopf nötig ist. Es genügt, das rohrförmige Futter io nur um ein kurzes Stück (etwa 12 mm) in die Ausnehmungen 8, 9 im Kopf hineinragen zu lassen. Bei den schweren Kopfhälften 4, 5 besteht keine Gefahr, daß der Stahl um das Oberende des Futters io aufsteigt und dann zwischen Futter !und Kern i i ;nach abwärts fließt, weil der Stahl bei Berührung mit dem die Wärme rasch ableitenden Formkopf sofort erstarrt. Die kuppelförmige Gestaltung des Ingotkopfes verhindert oder verringert die sog. Fischinaulhildung, d. h. durch diese Gestaltung wird erreicht, daß beim Auswalzen des Ingots die äußeren Teile nicht über das Ende des Kernces i i und des vorstehenden Futters i o fließen, ohne daß der Durchmesser der beiden letzteren verringert wird. Ein. derartiger Fehler tritt in solchen Fällen sehr leicht auf, wo der ` 3ngot keinen kuppelförmigen Kopf aufweist, und vergrößert jenen Teil des fertiggewalzten Rohres, welcher als unbrauchbar abgeschnitten werden muß. Bei liuppelförmigem. Ingotkopf wird der Durchmesser des Kernes und des Futterrohres und die Dicke in größerer Übereinstimmung mit der Abnahme des Durchmessers des Ingots verringert und mithin auch der bisher verlorene Teil des fertigen Rohres.
  • Gemäß Abb. i und a wird das Bodenende 18 der Kokille vollkommen zylindrisch gelassen, und wenn es infolge Anfressens durch den eintretenden geschmolzenen Stahl glockenförmig erweitert wird, kann das Kokillenende um 25 oder 5o mm abgedreht und dann. die Kokille für kürzere Ingots weiterverwendet werden. Die beschriebene Form in Verbindung mit dem Kanalstein ergibt einen Ingot, der sich nicht in der Form festfrißt oder au irgendeiner Stelle haftet, da bei irgendeiner Neigung zum Festfressen dies am schwachen Punkt im Formunterteil eintreten würde, wo die Gießkanäle, die den StopfenCi umgeben, in Verbindung mit dem Zuführungskanal stehen, und wo die Form nach kurzem Gebrauch einen etwas größeren Durchmesser hat.
  • Die beschriebene Form wird in der Praxis im allgemeinen mit einem Kanalstein C benutzt, der eine Selbstzentrierung der Kokille relativ zum Kern ;und Futterrohr bewirkt, so daß die unteren Enden der Kokille, des Futters und des Kernes nicht sichtbar zu sein brauchen, "tun diese im Kanalstein, zu zentrieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum steigenden Gießen von Hohlblöcken unter Verwendung eines Kernes und ,einer längs geteilten Kokille, dadurch gekennzeichnet, daß Kopf und Seitenwände der Kokille aus einem Stück bestehen und die Kopfteile zum Festhalten des Kernes ausgespart sind. Vorrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ,ein etwa in der Mitte der Kokille. angreifendes Keilpaar (16, 17), welches einerseits zum Festklemmen des Kernes am Kopf und anderseits zur Halterung der Kokille zwischen zwei Widerlagern (13, 14) dient.
DEU12727D 1934-03-06 1934-09-30 Vorrichtung zum steigenden Giessen von Hohlbloecken Expired DE658213C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ZA658213X 1934-03-06

Publications (1)

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DE658213C true DE658213C (de) 1938-03-24

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DEU12727D Expired DE658213C (de) 1934-03-06 1934-09-30 Vorrichtung zum steigenden Giessen von Hohlbloecken

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