DE658104C - Doppelwandige Dose aus Papier, Pappe o. dgl. - Google Patents
Doppelwandige Dose aus Papier, Pappe o. dgl.Info
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- B65D3/00—Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
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Description
- Doppelwandige Dose aus Papier, Pappe o. dgl. Die bekannten Dosen aus Papier, Pappe u. däl. mit doppelten Wänden sollen insbesondere einen luftdichten Abschluß bewähren und ein :nicht beabsichtigtes öffnen verhindern. Nach den bekannten Ausführungen soll. dies dadurch Erreicht «erden, daß die übereinanderzusühiebendien zylindrischen Flächen mit Paraffin überzogen werden, um einen -ut sitzenden und nicht zu öffnenden. Verschluß zu erhalten. Ein weiterer Versuch besteht darin, d.aß die Kapseln auf den aufciiianderschiebbaren Flächen aufgerauht sind. In der Praxis hat sich gezeigt, daß diese Verschlußmöglichkeiten nicht zuverlässig sind, weil nach dem Leimen und Trocknen das Papier, je nach Art desselben, mehr oder weiniger schwindet oder daß infolge der Stärkeunterschiede im Papier Unterschiede im Durchmesser beim Wickeln entstehen, wodurch eis vorkommt, daß die Dosen trotz der Paraffinierung oder der aufgerauhten Flächen geöffnet werden können. Gleichzeitig zeigt sich dabei der Mißstand, daß der Verschluß nicht luftdicht abschließt.
- An sich ist es auch bei Papiergefäßen bekannt, den Boden mittels konisch nach außen gepreßter unterer Behälterwandungen zu befestigen.
- Auch hat man schon bei Pappschachteln den Deckel mittels Anlage ,an Auskröpfungien des oberen. Wanduingsrand es festgemacht.
- Bekannt ist auch bei Pappdosen, daß auf <len vorstehenden Rand der Halseinpressung ein Reißfaden einbelegt ist, der durch Beinen den Deckel und Dose verbindenden Verschlußstreifen abgedeckt ist, an dessen Schlußnaht der Reißfaden he.raws.tritt. Diese Ausführung h.at den Nachteil, d'aß der Verschlußstreifen zerfetzt und die Aufschrift unleserlich wird.
- Ferner ist es bei Papierfla echen bekannt, den Reißfaden schräg auf den Verschlußstreifen anzubringen, der sich beim Anliegen um die Verschlußkapsel spiralförmig um den Vers,chluß legt. Durch diese Ausführung wird der ganze Verschlußstreifen. zerfetzt, w -A1 der Reißfadien fast über die ganze Breite -'cwickelt ist.
- Diese Nachbeile werden durch die doppelwandige Dose ,aus Papier, Pappe u. digl., die durch Ineinandersfiecken zweier einzelner Dosen hergestellt wird, nach der vorliegenden Erfindung behoben. Diesellee kennzeichnet sich dadurch, daß zur Sicherung des Festsitzes der Vereinigung die innere Dose am unteren Rand etwas konisch nach außen gepreßt ist und ihr oberer Rand einen nach inneu eingezogenen Hals besitzt, während die äußere Dose durchgehend glatte, ungekröpfbe Wandungen besitzt, an deren oberen Rand ein Stülpdeckel innen eingeklebt ist, diess:n Flansch sich pressend gegen die entspreche ncl knapp ,gekröpfte Halsfläche der Innendose anlegt. Der äußere Mantel ist im Innendurchmesser so bemessen, daß er sich leicht über die Innendose schieben läßt und ferst am Ende des Zusamm,enschieleens an der oberen eing,ezogenen Halsfläche und am unteren D,osieiiende dicht zusammengepreßt wird. Auf den oberen Rand des nach innen eingezrogenmi Halses der inneren Dose ist ein an sich be-. kannter Reißfaden eingelegt, wobei erfui:-"
besitzt, an dem der Reißfadien heraustritt'# .dungsgein.äß der äußere Mantel an dien-;, Schlußnaht einen winkelförmigen Ausschi - Durch den A.bschluß der beiden Dosenteile sowohl am oberen als auch am unteren Rand der Dose wird immer ein absolut luftdichtes Abschließen der Dose erreicht, weil hierdurch die Stärkenunterschiede dies Papiers oder der Wicklungen ausgeglichen werden, wodurch immer ein gleich sattes Ineinanderdrücken der Dosenteile erreicht wird, während bisher entweder das Zusammenschieben der Dosenteile erschwert wurde oder sie zu leicht inemanderpaßterz,wodurch im. letzteren Fall die Dosen nach dem Füllen ohne Verletzung geöffnet werden konnten. Der winkelförmige Ausschnitt der Schlußnaht des äußeren Mantels, gibt die Spur für dien Reißfaden ,an, nach welcher das Aufreißen des Mantels beim Ziehen ,am Fadenende zu erfolgen hat. Es wird hierdurch gleich von der Naht an ein :glatter sauberer Riß erzielt, wodurch der Mantel an seinem ganzen Umfang eine glatte Reißkante aufweist, was bisher ohne den winkelförmigen Einschnitt nicht erreicht wird. Da :der äußere Mantel durch Aufrollen bzw. Aufwickeln eines Etiketts gebildet ist, ist es von Wichtigkeit, daß der Aufdruck beim Aufreißen nicht beschädigt wird und lesbar bleibt.
- Auf der Zeichnung ist eine solche doppelwandige Dose aus Papier, Pappe u. dgl. in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt: Abb. i einen .senkrechten Schnitt, Abb. 2 eine Ansicht, Abb. 3 eine Draufsicht und Abb. 4. einen senkrechten Schnitt in größer gezeichnetem Maßstab.
- Die innere Dose.a ist untern mit einem konisch nach außen ,gepreßtien Rand b und an ihrem oberen Ende mit -einem eingezogenen Hals c versehen, so daß der Ansatz f bzw. Rand entsteht. Der Deckel cl ist mit dem 'äußeren Mantel e- durch Kleben fest verbunden, der die Länge des Mantels der inneren Dose a besitzt. Auf den Rand/ dies D@osenhalses c ist der Reißfaden g aufgelegt, der durch Aufschieben des Deckelrandes h festgeklemmt wird. Der Reißfadem kann auch nrlach .durch Einkleben weiter befestigt sein.
'<ünprägniert sein. Ebenso kann die innere Dose ganz oder einseitig mit Aluminium kaschiert oder paraffiniert sein. Der äußere Mantel e besitzt .an der Stelle der Schluß@-naht h, an welcher das Fadenende g1 heraustritt, einen winkligen Einschnitt 1, damit das Anreißen des äußeren Mantels erleichtert wird und die Schlußnaht h nicht aufgerissen -wird. Der äußere Mantel e kann durch Aufrollen bzw. Aufwickeln eines Etiketts gebildet werden, das mit beliebigem Aufdruck versehen sein kann. Die Dose kann auch ohne den Aufreißfaden herges tellt sein.Innenfläche i der Dose kann mit Alu- ium kaschiert oder in beliebigxx Weise
Claims (1)
- YArCN'rANSPIZÜCI-1I?: i. Doppelwandige Dose aus Papier, Pappe o. dgl., die durch Ineiiandersfiecken zweiereinzelner Dosen hergestellt wird, wobei zwischen den Rändern der Aufreißfaden eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung des Festsitzes der Vereinigung die innere Dose (a) am unteren Rand (b) etwas konisch nach außen gepreßt ist und ihr oberer Rand (c) einten nach- innen eingezogenen Hals (c) besitzt. -nährend die äußere Dose (e) durchgehend glatte, ungekröpfte Wandungen besitzt. an deren oberen Rand ein Stülpdeckel (d) innen eingeklebt ist, dessen Flansch (h) sich pressend gegen die entsprechr-nd knapp gekröpfte Hialsflä,clie (c) der Innendose (a) anlegt. z. Dose nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Mantel (e) im Innendurchmesser so bemessen ist, daß er -sich leicht über die Innendose (a) s@chieben läßt und erst am Ende. des Zusammenschiebens en. .der oberen eingezogenen Halsfläche (c) und am unteren Dosen-,ende (b) ;dicht zusamm@engepreßt wird. 3. Dose nach Anspruch i und a; dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Mantel (e) an der Schlußnaht (k) einen winkelförmigen Ausschnitt (;e) besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM132274D DE658104C (de) | 1935-10-06 | 1935-10-06 | Doppelwandige Dose aus Papier, Pappe o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE658104C true DE658104C (de) | 1938-03-22 |
Family
ID=7332457
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEM132274D Expired DE658104C (de) | 1935-10-06 | 1935-10-06 | Doppelwandige Dose aus Papier, Pappe o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE658104C (de) |
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1935
- 1935-10-06 DE DEM132274D patent/DE658104C/de not_active Expired
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