DE657510C - Selbsttaetig laufende Zweifuesslerspielzeugfigur - Google Patents

Selbsttaetig laufende Zweifuesslerspielzeugfigur

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DE657510C
DE657510C DEV32660D DEV0032660D DE657510C DE 657510 C DE657510 C DE 657510C DE V32660 D DEV32660 D DE V32660D DE V0032660 D DEV0032660 D DE V0032660D DE 657510 C DE657510 C DE 657510C
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    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H11/00Self-movable toy figures
    • A63H11/18Figure toys which perform a realistic walking motion

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  • Toys (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine auf zwei Beingestellen unter dem Einfluß eines Triebwerkes selbsttätig laufende Spielzeugfigur mit im wesentlichen in Gestalt von Zylindersegmenten ausgebildeten Fußsohlen. Die bekannten Zweifüßlerspielzeugfiguren dieser Art weisen durchweg einen sehr umständlichen Aufbau auf, welcher bei ungenügender Sicherheit in der Wirkungsweise nur geringe Möglichkeiten für die Bewegung der Figur zuläßt. Bei vielen derartigen Figuren müssen beim Laufen die Beine gehoben und gesenkt werden, was sowohl für den Antrieb als auch für die Gehwirkung nachteilig ist.
Zweck der Erfindung ist die Vereinfachung der bekannten Spielzeugfiguren und Beseitigung der vorerwähnten Nachteile. 'Erreicht wird dies dadurch, daß die Beingestelle der Zweifüßlerfigur um eine gemeinsame Achse zur Ausführung einer hin und her gehenden Bewegung pendelnd angeordnet sind und der Schwerpunkt der Spielzeugfigur in Richtung der Fortbewegung im Abstand von der Pendelachse gelagert ist und daß dabei zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Figur die Projektionen des Schwerpunktes auf die Gehbahn bei den verschiedenen Bewegungslagen innerhalb des durch die Füße bestimmten Unterstützungspolygons liegen. Dabei ist innerhalb der Spielzeugfigur ein in Fortbewegungsrichtung nach vorn oder hinten bzw. nach einer beliebigen Seite verstellbares Gewicht vorgesehen, mit dessen Hilfe eine Verlagerung des Schwerpunktes in bezug auf die Pendelachse der Beingestelle und damit eine Veränderung der Bewegungsrichtung der Figur vorgenommen wird.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι von der Seite das Bewegungsprinzip der gelenkigen, zweibeinigen Spielfigur gemäß der Erfindung.
Fig. 2 zeigt schematisch den inneren Antriebsmechanismus unter Verwendung eines Feder werks.
Fig. 3 zeigt diesen Mechanismus mit den Beinen (im übrigen losgelöst von der Spielzeugfigur) von vorn.
Fig. 4 zeigt eine Spielfigur mit Spazierstock, der den Boden vor der Figur abtastet und die Verlagerung des inneren Gewichts bestimmt.
Fig. S zeigt einen Schnitt durch die Ebene A-B der Fig. 4 und veranschaulicht den Mechanismus zur Verlagerung des Schwerpunktes.
Fig. 6 zeigt eine andere Ausführungsform, bei welcher durch den Spazierstock eine Drehbewegung der Spielzeugfigur bestimmt wird.
Fig. 7 zeigt von der Seite einen gelenkig am Bein angeordneten Fuß mit Riegelvorrichtung.
Fig. 8 zeigt im einzelnen die Ausbildung des Gelenkes gemäß Fig. 7.
Fig. 9 zeigt von der Seite eine besondere Ausbildung der Unterseite des Fußes zwecks Erhöhung der Reibung am Boden.
Fig. ίο, Ii und 12 zeigen in verschiedenen Stellungen eine andere Ausführung eines gelenkigen Fußes mit einem beweglichen, die Winkellage des .Fußes bestimmenden Füfe rungsglied. ,
Fig. 13 zeigt eine Aufsicht auf die Sohle eines gemäß Fig. 10 bis 12 ausgebildeten Fußes.
Auf Fig. ι sieht man schematisch eine to spazierengehende Spielfigur mit um eine gemeinsame waagerechte Achse 1 angelenkten Beinen 2 mit Füßen 3. Der bei 4 angedeutete Schwerpunkt liegt in Gehrichtung vor der Achse ι; seine durch die gestrichelten Pfeile angezeigte Projektion auf den Boden fällt immer innerhalb des durch die Füße bestimmten Unterstützungsvielecks, wie auf der Fig. ι für zwei verschiedene Gehlagen der Figur gezeigt ist.
Fig. 2 und 3 zeigen einen einfachen Antriebsmechanismus für die Spielfigur. Die hin und her gehende Bewegung der Beine2 wird durch eine parallel zur Gelenkachse 1 liegende Kurbelwelle 5 bewirkt, deren im Winkel (für eine gleichmäßige Gehbewegung um i8o°) versetzte Kurbelzapfen 6 in Gleitführungen 7 der Beine eingreifen. Auf der Kurbelwelle 5 ist ein Ritzel 8 aufgekeilt, das mit einem anderen Ritzel 9 kämmt, welches auf einer durch ein Federwerk 10 in Drehung versetzten Welle 11 festsitzt.
In der bisher dargestellten Weise kann die Spielzeugfigur, solange der Schwerpunkt voider Gelenkachse 1 der Beine an einem bestimmten Punkt 4 liegt, lediglich vorwärts gehen.* Die Figur wird dabei, wenn sie auf einem Tisch läuft, an der Tischkante herunterfallen und dabei zerbrochen oder durch Verbiegen oder Abplatzen von Farbe o. dgl. beschädigt werden können. Um dies zu verhüten, wird erfindungsgemäß der Schwerpunkt der Spielzeugfigur selbsttätig, sobald diese an die Tischkante gelangt und dabei ihr Unterstützungspolygon teilweise ins Leere fällt, verlagert, und zwar in der Regel hinter die gemeinsame Gelenkachse 1 der Beine 2 verlegt, so daß bei unverändert bleibender Bewegung der Beine die Spielfigur sich selbsttätig nach rückwärts bewegen wird, bis der frühere Zustand, d.h. die Rückverlagerung des Schwerpunkts vor die Gelenkachse 1, wieder erreicht worden ist.
Eine erste Ausführung dieser Art ist auf den Fig. 4 und 5 dargestellt, in welchen die Spielzeugfigur einen Stock 12 trägt, der wie ein richtiger Spazierstock den Boden vor der gehenden Figur abtastet. Gelangt nun die Spielzeugfigur beim Wandern an die Tischkante, so fällt der Stock 12, da er keine Stütze mehr findet, nach unten, und zwar erfolgt diese Fallbewegung, bevor noch die Füße selbst an die Tischkante gelangt sind. Bei dieser Bewegung des Stockes 12 wird der Arm 13 der Spielzeugfigur, der den Stock Aalt, mitgenommen. Dieser Arm 13 stößt daivjiei das eine Ende 14 eines um eine feste '■,Achse 15 angelenkten doppelarmigen Hebels zurück, dessen anderes Ende, das einen Aufhänger 20 für einen Haken 17 eines um eine Achse 18 schwenkbaren Gewichts 19 bildet, nach der entgegengesetzten Seite verschwenkt wird, so daß der Haken 17 und damit das Gewicht 19 selbst freigelegt wird; dieses Gewicht wird dabei an seinem Arm 19" um eine Achse 18 unter dem Einfluß der Schwerkraft nach hinten verschwenkt. Dadurch kommt der Schwerpunkt der Spielzeugfigur, falls, wie dargestellt, die Achse 18 weit genug hinter der gemeinsamen Gelenkachse 1 der Beine 2 liegt, hinter die Gefenkachse 1 der Beine 2 zu liegen, und die Spielzeugfigur wird bei unveränderter Bewegung der Beine nach hinten bewegt. Will man nun das Gewicht 19 wieder mit seinem Haken 17 an dem Aufhänger 20 festhaken und dadurch den Schwerpunkt wieder vor die Achse 1 verlegen, so kann man dies durch Drehung des aus der Figur nach außen heraus ragenden gekröpften Teils i8ß der Drehachse 18 des Gewichts 19 bewirken. Natürlich kann diese Verlagerung des Gewichts 19 abhängig von der Lage des Taststocks 12 in beliebiger anderer Weise ausgeführt werden. So könnte beispielsweise die Rückführung des Gewichts in seine Anfangslage auch selbsttätig durch die Bewegung des Armes 13 der Spielzeugfigur ausgeführt werden, indem dieser Arm 13 sich wieder hebt, wenn der Stock 12 beim Zurückwandern der Figur auf dem Tisch wieder seine Unterstützung findet. Diese Rückführung des Gewichts kann z. B. in der Weise erfolgen, daß sowohl das Ende 14 als auch der Aufhänger 20 des um die Achse 15 angelenkten Schwengels (vgl· Fig. 5) gabelförmig ausgebildet sind, wobei zwischen die Gabeln ein am Arm 13 fester Stift bzw. ein mit dem Gewicht 19 festes Glied eingreift und so dieses Gewicht zwangsläufig entsprechend der Armbewegung· geführt wird. Natürlich könnte das Gewicht auch direkt durch die Bewegungen des den Stock 12 haltenden Armes 13 gelenkt werden, oder die Bewegungen könnten in irgendeiner anderen geeigneten Weise übertragen werden. Auf Fig.16 ist eine etwas abweichende Ausführung dargestellt. Bei dieser wird durch den als Taster dienenden Stock 12 nicht eigentlich die Lage des Schwerpunktes der Spielzeugfigur bestimmt, sondern es wird durch eine vorübergehende Abstützung auf der Unterlage eine Schwenkbewegung der Figur hervorgerufen. Zu diesem Zweck wird am Arm 13 über zwei Schubstangen 21, 22
eine Spindel 23 geführt, die in Längsrichtung durch eine Bohrung des Beins 2 hindurchführt und an ihrem unteren Ende mit einer Spitze 24 versehen ist. Beim normalen Gehen der Spielzeugfigur auf ihrer Unterlage (voll ausgezogen auf Fig. 6 dargestellt) bleibt die Spitze 24 der Spindel 23 innerhalb der Bohrung des Beins versenkt. Fällt aber an der Tischkante der Stock 12 nach unten (gestrichelt angedeutet), so wird die Bewegung des Stockes 12 über den Arm 13 und die Schubstangen 21, 22 auf die Spindel 23 derart übertragen, daß ihre Spitze 24 unter der Fußsohle herausgeschoben wird und auf der Tischplatte einen Stützpunkt bildet, um den bei fortgesetzter Bewegung der Beine die Spielzeugfigur verschwenkt wird. Diese wird also dann in anderer Richtung auf dem Tisch weiterlaufen, ohne vom Tisch herunterzufallen.
Auf Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt, bei welcher die Schwerpunktsverlagerung, wenn der Stock 12 ins Leere fällt, nicht durch eine Verschiebung eines Gewichts innerhalb der laufenden Figur erreicht wird, sondern durch eine Änderung der Neigung des ganzen Körpers der Figur, indem der Fuß selbst durch eine Art künstlichen Knöchels beweglich ausgebildet wird.
Zu diesem Zweck ist der Fuß 3 an dem Bein 2 mittels einer quer durch das untere Beinende hindurchführenden Achse 25 angelenkt, und zwar umgreift der Fuß diese Achse mit einem in eine entsprechende Ausnehmung des Beins hineinragenden Zapfen 26 (s. den linken Teil der Fig. 8). Die zusammenstoßenden Kanten von Fuß und Bein sind nicht parallel, sondern schräg abgestoßen, so daß zwischen diesen Kanten zu beiden Seiten der Gelenkachse 25 keilförmige Zwischenräume 27, 28 (s. den rechten Teil der Fig. 8) gebildet werden, die eine begrenzte Schwenkbewegung des Fußes nach oben und unten um seine Gelenkachse 25 zulassen. Dabei kann der Fuß durch einen Riegel zwangsläufig in diese beiden Winkelstellungen geführt sowie in ihnen blockiert werden (vgl. Fig. 7). Dieser bei 29 angedeutete Riegel ist mittels einer Stange 30 bei 31 an dem Arm 13 angelenkt. Dieses angelenkte Ende der Stange 30 liegt zwischen den Zinken einer am Arm 13 befestigten Gabel 32. Bei Bewegung des Armes 13 unter Führung des Stockes 12, wie oben dargelegt, wird die Stange 30 durch die Gabel 32 entweder nach rechts oder nach links verschoben, wobei sich die Zinken des Riegels 29 entweder in die keilförmige Ausnehmung 27 oder in die Aussparung 28 zwischen Bein 2 und Fuß 3 einführen und dadurch den Fuß in zwei bestimmten Winkellagen in bezug auf das Bein festlegen, wodurch wiederum die Neigung der Spielzeugfigur in bezug auf die Laufebene und damit die Lage ihres Schwerpunktes in bezug auf die gemeinsame Drehachse 1 der Beine 2 verlagert wird. Auf diese Weise kann wieder, wie bei den vorigen Beispielen, das Vorwärts- oder Rückwärtsgehen der Spielzeugfigur bestimmt werden.
Fig. 9 zeigt ganz schematisch einen senkrechten Längsschnitt durch einen Fuß der erfindungsgemäßen Spielzeugfigur. Der strichpunktiert angedeutete Kreisbogen hat theoretisch einen Krümmungsradius, dessen Länge gleich dem Abstand der Fußsohle von der gemeinsamen Gelenkachse 1 der beiden Beine ist. Damit nun die Figur nicht zu stark auf der Unterlage, insbesondere wenn diese glatt ist, gleitet, werden zweckmäßig, vorn und hinten Widerlager angebracht, die von einer Nase 34 bzw. einem Absatz 35 gebildet werden, während in der Mitte die zylindrische Sohlenfläche durch eine quer, d. h. in Richtung einer Mantellinie der Zylinderfläche liegende Hohlkehle 33 unterbrochen ist.
Fig. 10 bis 13 zeigen schließlich eine Ausführungsform, bei welcher selbst ohne Verwendung eines Taststockes der Schwerpunkt der Gliederfigur einfach durch Änderung der Winkellage des gelenkig an das Bein angesetzten Fußes verlagert werden und dadurch die Bewegungsrichtung der Figur geändert werden kann.
Wie man insbesondere auf Fig. 10, 11 und 12 sieht, ist der Fuß 3 an dem Bein 2 um eine quer zur Längsrichtung des Fußes liegende Achse 36 angelenkt. Die Fußsohle enthält in Längsrichtung einen tiefen Schlitz oder Ausschnitt 37 (vgl. auch Fig. 13), in welchem sich ein Bügel 38 verschwenken kann, der bei
39 hinten am Fuß angelenkt ist und dessen vorderes Ende 38" zweckmäßig bogenförmig nach unten geschweift ist, so daß es in der Normallage mit dem Bogen B, auf dem die Spielzeugfigur läuft, in Berührung steht. Etwa am hinteren Drittel dieses um eine Achse 39 schwenkbaren Bügels 38 ist ein nadeiförmiger Stift 40 befestigt, der in eine seinem Durchmesser angepaßte Bohrung 41 des Beines 2 gleitend hineingeführt ist. Dieser· Stift 40 legt dabei die Lage des Fußes in bezug auf das Bein fest. Das obere Ende dieses Stiftes
40 ist durch eine Abschrägung 40" zu einer Spitze nadeiförmig verjüngt.
Beim normalen Gehen bewegt sich dieser Stift 40 in der Bohrung 41 geradlinig nach oben und unten entsprechend den Klappbewegungen des Bügels 38 (vgl. besonders Fig. 10 und ii), ohne daß dabei aber der Stift so weit aus der Bohrung herausgezogen wird, daß sich etwa die schräge Kante des zugespitzten Endes 40° gegen die Wandung der Bohrung 41 legt und dadurch den Fuß
winkelmäßig in bezug auf das Bein verlagert. Dies tritt e*rst ein, wenn der Fuß an das Ende seiner Unterlage (in der Regel einer Tischplatte) B gelangt ist und dabei das vordere Bügelende 38« mangels einer Unterstützung nach unten fällt (s. Fig. 12). Diese Fallbewegung kann dabei gegebenenfalls, ebenso wie im übrigen auch die Fallbewegung des Stockes 12 bei den früheren Beispielen, durch eine schwache Federwirkung unterstützt werden. Durch das Herunterfallen des Bügelendes 38" wird der Stift 40 so weit aus der Bohrung 41 herausgezogen, daß nur noch sein schräg zugespitztes Ende40a in der Bohrung 41 verbleibt; von diesem Augenblick an wird sich der Stift in dieser Bohrung nicht mehr geradlinig verschieben, sondern unter dem Einfluß des Gewichts der Spielzeugfigur gegen den (in Laufrichtung) vorderen Wandteil der Bohrung 41 legen, wobei eine Verschwenkung des Fußes in bezug auf das Bein bewirkt wird, wie man deutlich auf Fig. 12 sieht.

Claims (10)

  1. Patentansprüche:
    i. Auf zwei Beingestellen unter dem Einfluß eines Triebwerks selbsttätig laufende Zweifüßlerspielzeugfigur mit im wesentlichen in Gestalt von Zylindersegmenten ausgebildeten Fußsohlen, dadurch gekennzeichnet, daß die Beingestelle (2) der Zweifüßlerfigur um eine gemeinsame Achse (i) zur Ausführung einer hin und her gehenden Bewegung pendelnd angeordnet sind und der Schwerpunkt (4) der Spielzeugfigur in Richtung der Fortbewegung im Abstand von der Pendelachse (1) gelagert ist und daß dabei zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Figur die Projektionen des Schwerpunktes (4) auf die Gehbahn bei den verschiedenen Bewegungslagen innerhalb des durch die Füße (3) bestimmten Unterstützungspolygons liegen.
  2. 2. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb der Spielzeugfigur ein in Fortbewegungsrichtung nach vorn oder hinten bzw. nach einer beliebigen Seite verstellbares Gewicht (19) vorgesehen ist, mit dessen Hilfe eine Verlagerung des Schwerpunktes (4) in bezug auf die Pendelachse (1) der Beingestelle (2) und damit eine Veränderung der Bewegungsrichtung der Figur vorgenommen wird.
  3. 3. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Fußsohlen durch Vorsprünge oder Vertiefungen Stützpunkte oder -kanten zum Abstoßen bei der Fortbewegung gebildet sind, durch welche die Reibung zwischen der Sohlenfläche und der Gehbahn vergrößert wird.
  4. 4. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Krümmungs- 65 \ radius der Fußsohle kleiner als der Abstand der Fußsohle von der gemeinsamen Pendelachse (1) der Fußgestelle (2) ausgeführt ist, um eine hüpfende oder bei langsamer Bewegung der Fußgestelle (2) eine schaukelnde Laufbewegung der Figur zu erzeugen.
  5. 5. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Antrieb der eine Pendelbewegung ausführenden Beingestelle (2) unterhalb der Pendelachse (1) und parallel zu dieser eine von einer beliebigen Antriebsvorrichtung in Umdrehung versetzte Kurbelwelle (5) vorgesehen ist, welche mit Kurbelzapfen (6) in Gleitführungen (?) der Beingestelle (2) eingreift, wobei die Kurbelzapfen (6), je nachdem eine gleichmäßige oder eine ungleichmäßige (Tanzschritte oder einer hüpfenden Bewegung entsprechende) Gehbewegung erzeugt werden soll, um iSo° oder einen anderen Winkel zueinander versetzt sind.
  6. 6. Spielzeugfigur nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß ein Arm (13) mit einem sich auf die Gehbahn aufstützenden Stock (12) unmittelbar oder über ein Gestänge mit dem verstellbaren Gewicht (19) in Verbindung gebracht ist, um bei Veränderungen der von dem Stock (12) abgetasteten Gehbahn eine Verlagerung des Gewichtes (19) herbeizuführen.
  7. 7. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Fußsohle der Figur bewegliche Stützmittel (24) vorgesehen sind, welche durch Veränderung ihrer Lage in Abhängigkeit von einem die Gehbahn mit einem Stock (12) abtastenden Arm (13) o. dgl. die Neigung der Spielzeugfigur zur Gehbahn und damit die Lage des Schwerpunktes (4) zur Pendelachse (ι) der Beingestelle (2) verändern.
  8. 8. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Füße (3) mit den Beingestellen (2) der Figur gelenkig verbunden sind und in Abhängigkeit von einem die Gehbahn mit einem Stock (12) abtastenden Arm (13) o. dgl. derart verstellbar eingerichtet sind, daß dadurch die Neigung der Spielzeugfigur zur Gehbahn geändert wird.
  9. 9. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Längsausschnitt der Sohle der Füße (3) ein Hebel (38) drehbar gelagert ist, welcher mit einem freien Ende die Gehbahn ab-
    tastet und mit einem in einem Kanal (41) des Beines (2) geführten Stift (40) derart in drehbeweglicher Verbindung steht, daß er bei Veränderung der Gehbahn durch Lageänderung die Neigung der Spielzeugfigur zur Gehbahn verändert.
  10. 10. Spielzeugfigur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch verschiedene zur Ausführung der Füße (3) der Beine (2) oder anderer Seitenteile der Figur bzw. durch verschiedene Beschwerung dieser Teile oder verschiedene Stellung derselben zur Längsmittellinie der Figur eine seitliche Verlagerung des Gesamtschwerpunktes (4) der Figur herbeigeführt ist, durch welche die Bewegungsbahn der Figur krummlinig, beispielsweise kreisförmig, gestaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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