DE65737C - Polklemme mit Keilbefestigung für nichtmetallische Elektroden - Google Patents

Polklemme mit Keilbefestigung für nichtmetallische Elektroden

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DE65737C
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/28End pieces consisting of a ferrule or sleeve
    • H01R11/281End pieces consisting of a ferrule or sleeve for connections to batteries
    • H01R11/289End pieces consisting of a ferrule or sleeve for connections to batteries characterised by the shape or the structure of the battery post

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  • Clamps And Clips (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die im Nachstehenden beschriebene Erfindung bezieht sich auf eine neue Polklemme zur Befestigung von nichtmetallischen Elektroden und hat, gegenüber den früher verwendeten Befestigungsarten, den Zweck, einen besseren Stromschlufs mit Sicherheit herzustellen und gleichzeitig auch ein leichtes Auswechseln der Elektroden zu ermöglichen. Dieser Zweck wird der vorliegenden Erfindung gemäfs dadurch erreicht, dafs man die zur Befestigung der nichtmetallischen Elektrode dienende Polklemme zu einem Gehäuse ausbildet, gegen dessen eine Wand die Elektrode mittelst eines auf einer schrägen Fläche gleitenden und durch eine Schraube anzuziehenden Keiles angeprefst wird.
In der beiliegenden Zeichnung sind in den Fig. ι bis 10 verschiedene Ausführungsformen der oben gekennzeichneten Polklemme dargestellt. Die Fig. 1 bis. 3 lassen die einfachste Form derselben in der Vorderansicht bezw. im Grundrifs und Längsschnitt erkennen, während die Fig. 4, 9 und 10 verschiedene Formen vom beim Anziehen der Elektroden benutzten Keilen vorstellen.
Die Fig. 5 bis 8 zeigen zwei galvanische Elemente im Längsschnitt bezw. im Grundrifs.
Die in den Fig. 1 bis 3 gezeichnete Klemme besteht aus einem Messinggehäuse c, dessen eine innere Wandfläche als Anlage für die zu befestigende nichtmetallische Elektrode d dient, während die gegenüberliegende Wandfläche schräg nach oben gerichtet ist, so dafs ein von unten nach oben sich allmälig verjüngender Hohlraum entsteht, in welchem die Elektrode durch Einsetzen und Anziehen eines Keiles a gegen die Wandung geprefst und auf diese Weise festgehalten wird. Das Anziehen des Keiles erfolgt in diesem Falle mittelst einer durch das Messinggehäuse c hindurchgesteckten Spindel und einer Mutter b, welche gegebenenfalls gleichzeitig zum Befestigen des Leitungsdrahtes dienen kann. Oder aber man kann auch, um beim Einklemmen eines neuen Leitungsdrahtes durch das Lösen der Mutter b nicht auch ein gleichzeitiges Lösen des Keiles und der Elektrode herbeizuführen, noch eine zweite auf dieselbe Spindel aufzuschraubende Mutter anordnen, wie dies in den Fig. 5 und 7 dargestellt ist. Zur Verminderung des Gewichtes der gesammten Anordnung empfiehlt es sich, den Keil auf der einen, und zwar der an der schrägen Gehäusewand anliegenden Seite mit Aushöhlungen zu versehen, so dafs nur eine kleine und leicht zu bearbeitende Fläche zur Anlage kommt. Die entgegengesetzte, an die Elektrode sich anlegende Fläche mufs dagegen, um einen dauernd guten Stromschlufs zu sichern, voll sein.
Um eine Oxydation zu vermeiden, werden die Berührungsflächen des. Gehäuses und des Keiles mit der Kohle vergoldet und verplatinirt.
Bei dieser Polklemme werden die Mängel der bisherigen Befestigungsarten nichtmetallischer Elektroden an Metallen beseitigt.
Ist z. B. die in das Elektrolyt tauchende Hälfte der Kohle durch längeren Gebrauch
unempfindlich, d. h. untauglich geworden, so kann sie herausgenommen, ausgelaugt, getrocknet und mit diesem Ende in die Klemme eingesetzt werden; eine solche umgewendete Kohle wirkt wie eine neue.
Bei der in den. Fig. 7 und 8 dargestellten Ausführungsform eines galvanischen Elementes sind die beiden Kohlenplatten d d in ein gemeinsames Gehäuse c gesteckt, welches durch einen mittelst Schrauben r befestigten Flantsch an der Deckplatte gehalten wird.: Ein in der Mitte durchbohrter Keil α mit Gewinde legt .sich von beiden Seiten an zwei lose im Gehäuse liegende Gegenkeile a1 mit einer schrägen und einer senkrechten Seitenfläche an. Zieht man nun die Mutter b an, so wird der Keil a gehoben und die Gegenkeile a2 fest gegen die Kohlenplatten d d und letztere gegen die Wände der Schachtel geprefst. Auf der Mutter b befindet sich eine Klemmschraube b1, welche zur Aufnahme des Leitungsdrahtes dient. χ ist eine Gummiplatte, welche an der Sohle des Keiles zum Schutz gegen Oxydation befestigt ist.- Die der Kohle zugewendeten Seiten von a? a? und c sind vergoldet oder verplatinirt, und der Keil α ist der Leichtigkeit halber an beiden Seiten ausgehöhlt. Die Köpfe der Schrauben r sind durch Gummischeiben verdeckt.
Nach diesen Grundformen können Elemente mit drei, vier und mehr Kohlenplatten, wie auch solche mit runder Kohle hergestellt werden.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Polklemme für nichtmetallische Elektroden, bestehend aus einem unten offenen Gehäuse (c), in welches das obere Ende der
. Elektrode (d) von unten eingesetzt und mittelst eines gegen . die eine senkrechte Innenwand sich stützenden Keiles (a) und einer Mutter (b) angeprefst wird, zum Zweck, durch das feste Einpressen der Elektrode und durch die grofse Berührungsfläche derselben mit den Metallteilen einen" sicheren Stromschlufs zu erreichen.
2. Eine besondere Ausführungsform der unter 1. gekennzeichneten Polklemme, bei welcher je zwei oder mehrere Elektroden von unten in ein gemeinsames Gehäuse eingesetzt und, an den parallelen Innenwänden desselben anliegend, durch einen mittleren anzuziehenden Keil und zwei zwischen diesem letzteren und den Elektroden lose liegende Gegenkeile a2 angeprefst werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65737D Polklemme mit Keilbefestigung für nichtmetallische Elektroden Expired - Lifetime DE65737C (de)

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