CH349656A - Abzweigklemme zum Anbringen an elektrischen Stromführungsschienen, insbesondere für elektrische Stromverteilungsanlagen in Fabriken - Google Patents
Abzweigklemme zum Anbringen an elektrischen Stromführungsschienen, insbesondere für elektrische Stromverteilungsanlagen in FabrikenInfo
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Description
Abzweigklemme zum Anbringen an elektrischen Stromführungsschienen, insbesondere für elektrische Stromverteilungsanlagen in Fabriken Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abzweig klemme zum Anbringen an elektrischen Stromfüh- rungsschienen, wie sie insbesondere in elektrischen Stromverteilungsanlagen in Fabriken zu finden sind.
Die Abzweigklemme gemäss der Erfindung zeich net sich im wesentlichen dadurch aus, dass ein das Befestigen von mindestens einem Abzweigleiter er möglichender Klemmenkopf zwei im Abstand von einander angeordnete und gegensinnig gleich ge formte, hakenförmige Greifer aufweist, die dazu be stimmt sind, eine Stromführungsschiene von der einen bzw. der anderen Seite her zu untergreifen, und dass wenigstens ein Drückorgan bezüglich des Klemmen- kopfes verstellbar ist,
um die Stromführungsschiene gegen die dieselbe untergreifenden Partien der beiden Greifer pressen zu können, das Ganze derart, dass durch Schwenkung der Klemme um eine zwischen den beiden Greifern verlaufend gedachte Achse die Grei fer mit der Stromführungsschiene in oder ausser Ein griff bringbar sind.
In der Zeichnung sind rein beispielsweise zwei verschiedene Ausführungsfornien des Erfindungs gegenstandes veranschaulicht.
Fig. <B>1</B> zeigt eine Seitenansicht des ersten Aus- führungsbeispieles der Abzweigklemme, zusammen mit einer die Klemme tragenden Stromführungs- schiene und einem Abzweigleiter.
Fig. 2 stellt eine Stirnansicht zu Fig. <B>1</B> dar. Fig. <B>3</B> zeigt eine Draufsicht zu Fig. <B>1,</B> wobei mit strichpunktierten Linien und Pfeilen angedeutet ist, wie die Klemme zuerst in einer um<B>900</B> versetzten Lage auf die Stromführungsschiene aufgesetzt und dann in die Gebrauchslage geschwenkt worden ist.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. <B>1 .</B> Fig. <B>5</B> zeigt eine Seitenansicht des zweiten Aus- führungsbeispieles der Abzweigklemme, zusammen mit einer die Klemme tragenden Stromführungs- schiene und einem Abzweigleiter.
Fig. <B>6</B> stellt eine Stirnansicht zu Fig. <B>5</B> dar.
In Fig. <B>1</B> bis 4 bezeichnet<B>10</B> eine Stromfüh- rungsschiene mit quadratischem Querschnitt, an wel cher Schiene ein Abzweigleiter<B>11</B> angeschlossen werden soll. Die hierfür geeignete Abzweigklemme weist einen als massiver Metallkörper ausgebilde ten Klemmenkopf 12 auf, der mit einer Längsboh rung<B>13</B> und zwei dieselbe kreuzenden Querbohrungen 14 versehen ist. In die Bohrungen<B>13</B> und 14 kön nen Abzweigleiter<B>11</B> wahlweise eingeschoben und dann mit Hilfe von Klemmschrauben<B>15</B> in an sich bekannter Weise festgeklemmt werden.
Am Klem- menkopf 12 sind zwei hakenförmige Greifer<B>16</B> und <B>17</B> im Abstand voneinander angeordnet. Diese Grei fer<B>16</B> und<B>17</B> sind gegensinnig gleich geformt und <B>je</B> aus einem Flachstück gebildet, das zweimal im gleichen Sinn rechtwinklig abgewinkelt ist. Der<B>Ab-</B> stand der beiden Abwinkelungen <B>18</B> und<B>19</B> eines jeden Greifers ist entsprechend der Breite der Stromführungsschiene <B>10</B> gewählt, wie Fig. 2 und 4 deutlich zeigen.
Die beiden Greifer<B>16</B> und<B>17</B> kön nen daher die Stromführungsschiene <B>10</B> von der einen bzw. der anderen Seite her untergreifen und erfassen. Die beiden Greifer<B>16</B> und<B>17</B> haben voneinander einen Abstand, der mindestens so gross ist wie der soeben erwähnte Abstand der beiden Abwinkelun- gen <B>18</B> und<B>19</B> eines jeden Greifers.
Dadurch ist es möglich, die Klemme in Querlage gemäss den strich punktierten Linien in Fig. <B>3</B> rittlings auf die Strorn- führungsschiene <B>10</B> aufzusetzen und nachher entspre chend den Pfeilen R in Fig. <B>3</B> um eine zwischen den beiden Greifern<B>16</B> und<B>17</B> verlaufend gedachte Achse zu schwenken, um dadurch die Greifer in Eingriff mit der Schiene<B>10</B> zu bringen. Zum Abnehmen der Klemme von der Schiene schwenkt man die Klemme zunächst entgegen den Pfeilen R, worauf die Klemme in rechtwinklig zur Längsrichtung der Schiene<B>10</B> verlaufender Richtung abgehoben werden kann.
Die Abzweigklemme weist ein als rechteckige oder quadratische Platte ausgebildetes Drückorgan 20 auf, welches dazu dient, die die Stromführungsschiene <B>10</B> untergreifenden Partien der Greifer<B>16</B> und<B>17</B> gegen die Stromführungsschiene zu pressen, um da durch der Klemme einen sicheren Halt zu verleihen und eine gute, elektrisch leitende Verbindung zwi schen der Stromführunasschiene <B>10</B> und der Klemme zu gewährleisten. Eine Schraubenspindel 21 sitzt drehbar in einer durchgehenden Gewindebohrung des Klemmenkopfes 12 und ist mit ihrem einen Ende drehbar, aber axial unverschieblich in der Mitte der Platte 20 gelagert.
Durch Betätigung der Schrau benspindel 21 lässt sich daher die Platte 20 in zu ihrer Ebene rechtwinkliger Richtung bezüglich des Klemmenkopfes 12 verstellen. Das freie Ende der Spindel 21 weist einen Kopf 22 mit Innensechskant auf, in den ein entsprechender Schlüssel eingesteckt werden kann. Ebensogut könnte der Kopf 22 aber mit einem üblichen Schlitz zum Einstecken der Schneide eines Schraubenziehers versehen sein.
Um beim Verstellen der Platte 20 ein Verdrehen der selben zu verhindern, ist die Platte an ihren Ecken mit rechtwinkligen Ausnehmungen <B>23</B> versehen; in zwei an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Platte 20 angeordnete Ausnehmungen <B>23</B> greifen die Greifer<B>16</B> und<B>17 je</B> mit einer ihrer Längs kanten ein, wie deutlich Fig.4 erkennen lässt. Da durch wird ein Verdrehen der Platte 20 sowohl im einen als auch im anderen Sinn, wie auch jede seit liche Verschiebung der Platte 20 verunmöglicht. Die beiden anderen, nicht benutzten Ausnehmungen <B>23</B> sind lediglich aus Symmetriegründen vorhanden und könnten auch fehlen.
Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. <B>5</B> und<B>6</B> unterscheidet sich vom beschriebenen einmal durch eine andere Ausbildung des Klemmenkopfes 112. Dieser ist im Querschnitt U-förmig, und die<B>Ab-</B> zweigleiter<B>11</B> können mit Hilfe einer von zwei Klemmplatten<B>30</B> gegen die Innenseite des Mittel teiles des Kopfes 112 gepresst werden. Jeder Klemm platte<B>30</B> ist eine Klemmschraube<B>31</B> zugeordnet, die in einer durchgehenden Gewindebohrung des Kopfes 112 sitzt und mit ihrem einen Ende drehbar, aber gegen axiale Verschiebung gesichert in einer Boh- run <B><U>'g</U></B> der Klemmplatte<B>30</B> gelagert ist.
Ein weiterer Unterschied geg genüber dem ersten Ausführungsbei- spiel liegt darin, dass die Drückplatte 20 nicht durch eine Schraubenspindel verschiebbar ist. Die Platte 20 ist fest mit dem einen Ende eines Führungsstiftes<B>35</B> verbunden, der axial verschiebbar in einer Bohrung des Klemmenkopfes 112 gelagert und von einer Druckfeder<B>36</B> umgeben ist.
Die Druckfeder<B>36</B> ist mit ihrem einen Ende gegen den Klemmenkopf 112 und mit ihrem anderen Ende gegen die Platte 20 abgestützt und hat das Bestreben, die Platte 20 in Fig. <B>5</B> und<B>6</B> nach unten zu drücken, um dadurch die Stromführungsschiene <B>10</B> gegen die dieselbe un tergreifenden Teile der Greifer<B>16</B> und<B>17</B> zu pres sen. Die übrige Ausbildung der Klemme ist gleich wie beim ersten Ausführungsbeispiel.
Die beschriebenen Abzweigklemmen haben den Vorteil, dass sie jederzeit mühelos an bereits mon tierten Stromführungsschienen <B>10</B> angebracht bzw. von denselben entfernt werden können. Trotzdem ist ein guter Sitz der Klemmen auf den Schienen<B>10</B> und ein einwandfreier elektrischer Kontakt zwischen den Klemmen und den Schienen gewährleistet.
Die Abzweigklemmen eignen sich daher insbe sondere für solche Stromverteilungsanlagen, bei denen die Anschlüsse verhältnismässig oft geändert werden müssen, wie das z. B. in Fabriken der Fall ist, wo zahlreiche Maschinengruppen mit Einzelmotorantrieb, wie auch zahlreiche Licht- und Wärmeanlagen an geschlossen werden sollen.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Abzweigklemme zum Anbringen an elektrischen Stromführungsschienen, insbesondere für elektrische Stromverteilungsanlagen in Fabriken, dadurch ge kennzeichnet, dass ein das Befestigen von mindestens .einem Abzweigleiter<B>(11)</B> ermöglichender Klemmen- kopf (12, 112) zwei im Abstand voneinander angeord nete und gegensinnig gleich geformte, hakenförmige Greifer<B>(16</B> und<B>17)</B> aufweist, die dazu bestimmt sind, eine Stromführungsschiene <B>(10)</B> von der einen bzw. von der anderen Seite her zu untergreifen,und dass wenigstens ein Drückorgan (20) bezüglich des Klemmenkopfes (12, 112) verstellbar ist, um die die Stromführungsschiene <B>(10)</B> untergreifenden Partien der beiden Greifer<B>(16</B> und<B>17)</B> gegen die Strom- führungsschiene <B>(10)</B> pressen zu können, das Ganze derart, dass durch Schwenkung der Klemme um eine zwischen den beiden Greifern<B>(16</B> und<B>17)</B> verlau fend gedachte Achse die Greifer<B>(16</B> und<B>17)</B> der Stromführungsschiene <B>(10)</B> in oder ausser Eingriff bringbar sind.<B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Klemme nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Greifer<B>(16</B> und<B>17)</B> zum Er fassen einer im Querschnitt quadratischen Strom- führungsschiene <B>(10)</B> ausgebildet sind und<B>je</B> aus einem zweimal im gleichen Sinn rechtwinklig abge winkelten Flachstück bestehen, und dass der<B>Ab-</B> stand beider Greifer voneinander mindestens so gross ist wie der Abstand der beiden Abwinkelungen <B>(18</B> und<B>19)</B> eines jeden Greifers<B>(16</B> bzw. <B>17).</B> 2.Klemme nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Drückorgan (20) eine zu ihrer Ebene rechtwinklig verstellbare Platte ist, die mittels der Greifer<B>(16</B> und<B>17)</B> geführt und gegen seitliche Bewegung gesichert ist. <B>3.</B> Klemme nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Plattenführung die Greifer mit einer ihrer Längskanten in Ausnehmungen <B>(23)</B> an einander diagonal gegenüberliegenden Ecken der Platte (20) eingreifen. 4.Klemme nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Platte (20) mit Hilfe einer Schraubenspindel (21) verstellbar ist, die in einer durchgehenden Gewindebohrung des Klemmenkopfes (12) sitzt und mit ihrem einen Ende an der Platte (20) drehbar, aber axial unverschieblich gelagert ist.<B>5.</B> Klemme nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Platte (20) am einen Ende eines Führungsstiftes<B>(35)</B> befestigt ist, der axial verschiebbar in einer Bohrung des Klemmenkopfes (112) gelagert und von einer Druckfeder<B>(36)</B> um geben ist, die sich einenends gegen den Klemmen- kopf (112) und andernends gegen die Platte (20) abstützt.
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| DE102012203554B4 (de) * | 2011-03-18 | 2025-01-30 | Hora Etec Gmbh | Sammelschienenabgreifklemme |
-
1957
- 1957-04-13 CH CH349656D patent/CH349656A/de unknown
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