DE657340C - Selbsttaetig umschaltende Kolbenmessvorrichtung fuer fluessige Treibstoffe, die zugleich als Antriebsmotor fuer eine OElpumpe dient - Google Patents
Selbsttaetig umschaltende Kolbenmessvorrichtung fuer fluessige Treibstoffe, die zugleich als Antriebsmotor fuer eine OElpumpe dientInfo
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Description
- Selbsttätig umschaltende Kolbenmeßvorrichtung für flüssige Treibstoffe, die zugleich als Antriebsmotor für eine Ölpumpe dient Wird eine selbsttätig umschaltende Kolbenmeßvorrichtung für Benzin, deren Kolben von dem durch eine Pumpe geförderten Benzin hin und her getrieben wird, als Motor zum Antreiben einer Ölpumpe benutzt, um finit dieser bei jedem Hub eine gewisse Ölmenge dem gemessenen Benzin beizumischen, so ist es ein Nachteil, daß das Pumpen des Öles infolge der Zähflüssigkeit erhöhte Widerstände verursacht, durch die das Getriebe zwischen Benzinkolbenmesser und Ölpumpe eine starke Beanspruchung erfährt. Dieser Nachteil tritt besonders dann auf, wenn man den Benzinkolbenmesser mit dem Druck beaufschlagt, welcher zur Erzielung einer hohen Leistung ohne Ölbeimischung erforderlich ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß dann der Kolben des Benzinmessers sowie sein Steuerschieber unter hohem Druckgefälle steht, welches den Schlupfdurchgang erhöht, also die Meßgenauigkeit verringert.
- Man känn natürlich eine Einrichtung dieser Art so betreiben, daß der Absperrhahn in der Zufuhrleitung für das Benzin als Drosselglied benutzt wird, wenn man Öl beimischt, zumal im Falle der Ölbeimischung nur kleinere Benzinmengen abgegeben werden und daher an sich schon eine Verringerung der Zapfgeschwindigkeit erwünscht ist. Eine derartige von Hand zu betätigende Vorrichtung ist aber von der Aufmerksamkeit und der richtigen Bedienungsweise vollkommen abhängig, so daß die richtige Wirkungsweise durchaus nicht gesichert ist.
- Nach der vorliegenden Erfindung wird nun eine selbsttätige Abstimmung der Betriebsgeschwindigkeit des Benzinmessers auf die gewünschte Ölbeimischung dadurch erreicht, daß das Drosselglied in der Zufuhrleitung für das Benzin zu dessen Meßvorrichtung in kinematische Verbindung mit der Einrichtung gebracht ist, mittels welcher die Ölpumpe auf das gewünschte ölbeirnischverhältnis eingestellt wird, so daß die ölbeimischvorrichtung nicht in Tätigkeit gesetzt werden kann, ohne daß zugleich die Drosselvorrichtung in eine wirksame Lage übergeführt wird. Eine weitere Fortbildung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß durch die kinematische Verbindung die Drosselung um so wirksamer gemacht wird, je größer die beizumischende Ölmenge ist.
- Die Einrichtung ist in der Abbildung dargestellt und besteht aus einem Zylinder r, in welchem ein Kolben a von flüssigem Treibstoff, z. B. Benzin, hin und her getrieben wird, der durch eine Förderleitung über einen Absperrhahn 4 und ein Drosselglied 5 der auf der Zeichnung nicht dargestellten LTmsteuerungsvorrichtung des Zylinders zugeführt wird. Der Kolben ist mit einer gezahnten Kolbenstange 6 verbunden, die in ein Zah "3k; rad 7 eingreift und beim Auf- und Ablvärts:-`, gang dieses hin und her dreht. Dieses Zahn-' rad überträgt seine Hinundherdrehungen auf die Hohlwelle 8, mit welcher ein Führungskasten 9 für das Gleitstück io, welches den Kurbelzapfen i i trägt, fest verbunden ist. Das Gleitstück io hat eine. Gewindebohrung 12, die mit einer Stellschraube 13 mit Vierkant 13a zusammenwirkt, die zum Verschieben des Gleitstückes dient. Am Gleitstück io sitzt noch ein stufenförmiger und abgeschrägter Nocken 14, der mit einer in der Hohlwelle 8 liegenden Spindel 15 zusammenwirkt, die ihrerseits auf einen unter dem Einfluß einer Feder 16 stehenden Hebel 17 einwirkt, dessen Spitze 18 mit einer Skala i9 zusammenspielt, während er außerdem über einen Lenker 2o auf den Hebelarm 21 des Drosselgliedes 5 einwirkt. Die Spindel 15 trägt außerdem noch einen Bund 22, unter den ein zweiarmiger Handhebel 24 untergreift. Von dein Kurbelzapfen ii wird über eine Pleuelstange 27, einen Kreuzknopf 28 und eine Kolbenstange 29 eine beispielsweise doppelt wirkende Ölpumpe 3o angetrieben. Diese besitzt eine Saugeleitung 31, die das Öl aus einem mit einer Skala versehenen Vorratszylinder 32 ansaugt, ferner eine Öldruckleitung 33, die über ein Rückschlagventil 34 das geförderte Öl in den Ablaufstutzen 35 des gemessenen Benzins hineindrückt.
- Die Wirkungsweise ist folgende: Bei der Abgabe von Benzin ohne Ölbeimischung befindet sich das- Gleitstück io in der Stellung, in der es zeichnerisch dargestellt ist und in welcher die Achse des Kurbelzapfens i i genau mit der Achse der Hohlwelle 8 übereinstimmt. Infolgedessen verharrt die Ölpumpe im Stillstand, und das Rückschlagventil 34 bleibt geschlossen, so daß das aus dem Meßzylinder i kommende Benzin ohne Ölbeimischung aus dem Ablaufstutzen 35 und durch den an ihn angeschlossenen Zapfschlauch abfließt.
- Soll aber Öl beigemischt werden, so muß der Kurbelzapfen ii aus der zentrischen Stellung herausgebracht werden, indem man durch Drehen am Vierkant 13a mittels der Schraubspindel 13 das Gleitstück io zur Verschiebung bringt, und zwar so weit, bis der Kurbelzapfen i i gegenüber der Achse der Hohlwelle 8 den erforderlichen Kurbelradius aufweist. Dies ist aber erst dann möglich, wenn durch Druck auf den Hebe124 in der Pfeilrichtung die Spindel 15 so weit verschoben wird, daß die Stufe 14a des Nockens 14 unter das Ende der Spindel 15 unterfassen kann, d. h. sobald der mitbewegte Hebel 17 aus der in der Zeichnung dargestellten Lage gegen die Kraft der Feder 16 so weit nach :iechts fortbewegt ist, daß seine Spitze 18 die .=hl Null der Skala überschreitet. Jetzt erst )Benn durch Drehen am Vierkant 1311 der Nocken 14 vor das Ende der Spindel 15 geschoben werden, worauf man den Hebel 24 wieder loslassen kann, da die weitere Einstellung des Hebels 17 nur noch davon abhängig ist, wie weit man das Gleitstück io mittels der Stellschraube 13 verschiebt, um den gewünschten Kurbelradius zu bekommen. Je weiter man das Gleitstück io verschiebt, desto weiter wird auch die Spitze 18 an der Skala i9 entlang geschoben, so daß sie schließlich über die Beimischungsverhältnisse i :,4o, 1 : 30 bis zur Zahl i : io gebracht wird. Dabei wird zugleich auch das Drosselglied 5 betätigt, welches schon beim Übergang in die Stellung Null in eine schwach wirksame Lage gebracht wird, beim Weiterschreiten zu einem immer größer werdenden Beimiscbungsverhältnis aber in eine immer wirksamer werdende Stellung überführt wird. Die Folge davon ist, daß nach der Einrückung der Antreibvorrichtung der Ölpumpe in ein bestimmtes Ölbeirnischungsverhältnis die Benzinmeßvorrichtung nur mit verringerter Geschwindigkeit betätigt werden kann, wobei die Geschwindigkeitsverminderung um so größer ist, je mehr Öl beigemischt wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Selbsttätig unischaltende Kolbeinnel.1)-vorrichtung für flüssige Treibstoffe, die zugleich als Antriebsmotor für eine Ölpumpe dient, finit welcher eine in bestimmtem Beimischungsverhältnis stehende Ölmenge aus einem Meßglas abgesaugt und dem Strom des gemessenen Treibstoffes laufend beigemischt wird, wobei in die Treibstoffleitung ein Drosselglied eingebaut ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Drosselglied (5) in kinematische Verbindung mit der Einrichtung gebracht ist, mittels welcher die Ölpumpe auf das gewünschte Ölbeimischungsverhältnis eingestellt wird, so daß die Ölbeimischvorrichtung nicht in Tätigkeit gesetzt werden kann, ohne daß zugleich die Drosselvorrichtung in eine gewisse wirksame Lage übergeführt wird.
- 2. Kolbenmeßvorrichtung nach Anspruch i, bei der die Einstellvorrichtung für das ölbeimischungsverhältnis aus einem Kurbeltrieb mit veränderlichem Kurbelradius besteht, dessen Kurbelzapfen an einem radial verstellbaren Gleitstück sitzt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (io) z. B. mittels eines Nockens (14) über Zwischenglieder (15, 17, 18) auf das Drosselglied (5) in der Benzinleitung (3) einwirkt. ;.
- Kolbenmeßvorrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Nocken (14) zusammenwirkende Zwischenglied (15) in die axiale Bohrung der Hohlwelle (8) verlegt und durch diese hindurchgeführt ist. '
- 4. Kolbenmeßvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleitstück (io) z. B. durch eine am Nocken (14) vorgesehene Stufe (14a) an der Verschiebung aus der den Kurbelzapfen (ii) in Übereinstimmung mit der Hohlwelle (8) bringenden Stellung verhindert wird, bis durch Bewegen der die Zeigerspitze (18) und das Drosselglied (5) betätigenden Übertragungsglieder (15, 17, 20) z. B. mittels eines Handhebels (24) aus der Anfangsstellung heraus, die Stufe (14a) des Nockens (14) freigegeben und das Drosselglied (15) in eine leicht wirksame Lage übergeführt ist.
- 5. Kolbenmeßvorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Nocken (14) des Gleitstückes (io) über Zwischenglieder (15, 17, 2o) das Drosselglied in eine um so wirksamere 'Stellung bringt, j e größer der Kurbelradius, d. h. die Menge des beizumischenden Öles ist.
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