DE901355C - Vorrichtung zur Erhoehung der Foerderleistung von Kraftstoffeinspritz-Kolbenpumpen - Google Patents

Vorrichtung zur Erhoehung der Foerderleistung von Kraftstoffeinspritz-Kolbenpumpen

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DE901355C
DE901355C DEC3427A DEC0003427A DE901355C DE 901355 C DE901355 C DE 901355C DE C3427 A DEC3427 A DE C3427A DE C0003427 A DEC0003427 A DE C0003427A DE 901355 C DE901355 C DE 901355C
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DE
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stop
lever
stop lever
spindle
control rod
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DEC3427A
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CAV Ltd
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CAV Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D1/00Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D2700/00Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
    • F02D2700/02Controlling by changing the air or fuel supply
    • F02D2700/0269Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
    • F02D2700/0282Control of fuel supply
    • F02D2700/0284Control of fuel supply by acting on the fuel pump control element

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Erhöhung der Förderleistung von Kraftstoffeinspritz-Kolbenpumpen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erhöhung der Förderleistungen von Kraftstoffeinspritz-Kolbenpumpen beim Anlassen von Brennkraftmaschinen, insbesondere solche, bei denen Mittel zur automatischen Regelung der Förderleistung in Abhängigkeit von verschiedenere Geschwindigkeitsverhältnissen vorgesehen sind. Beim Start solcher Maschinen ist gewöhnlich eine größere Förderleistung als normal erwünscht. Mit der Erfindung wird die Einstellung einer Übermenge beim Anlassen des Motors erreicht.
  • In der- Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. r ist ein Längsschnitt durch die Vorrichtung nach der Erfindung bei Anwendung in Verbindung mit einer durch Zentrifugalkräfte betätigten Pumpensteuerung; Fig.2 stellt einen Längsschnitt entsprechend Fig. z für eine pneumatisch in Abhängigkeit vom Druck in der Frischluftansaugleitung betätigte Pumpensteuerung dar; Fig. 3, q. und 5 sind Teilansichten im Schnitt für verschiedene Arbeitszustände der Vorrichtung.
  • Fig. r zeigt Teile einer bekanntem Ausführungsform von. Einspritzkolbenpu:mpen: eine längs verstellbare Stange a zur Betätigung der die Förderleistung der Pumpe regulierendere Mittel und einen Zentrifugalregler b am Ende der Antriebswelle der Pumpe, die beide durch einen Hebel c verbunden sind. Drehzahländerungen oder eine Betätigung von Hand über den Hebelaren d verstellen über :den Hebel c ,die Stange a, ,damit ändert sich die Brennstoffmenge, die von der Pumpe bei jedem Förderhub geliefert wird.
  • Ein anderes, gleichwertiges Mittel zur Betätigung der Stellstange a zeigt Fig. 2. Hier ist sie mit einer durch eine Feder f belasteten Membrane verbunden. Die Kammer g .auf .der einen Membranseite ist mit der Frischluftansaugleitung der Maschine verbunden, und Änderungen in den Druckverhältnissen in der Leitung haben entsprechende Verstellbewzgungen der Stange a zur Folge. Damit die Vorrichtung nach der Erfindung mit einer der beschriebenen Steuervorrichtungen zusammenwirken kann, ist eine Spindel h vorgesehen, die von Hand mittels des Hebels i um einen Winkel verdreht werden kann (Fig. 4). An, diese Spindel angeformt oder auf ihr befestigt ist ein Hebel j, dessen äußeres Ende auf einen seitlichen Anschlag k oder sonst eine seitliche Verlängerung an der Stellstange einwirken kann. Damit kann sie in Absperrstellung gebracht werden. Auf der Spindel sitzt weiter frei. beweglich ein Hebel m, dessen äußeres Ende über eine Gabelstange n von einer Schraubenfeder o belastet wird. Das andere, abgerundete Ende ist albgesetzt und bildet zwei Anschläge p, q für eine in einem Ausleger der Stellstange a sitzende Stellschraube r.
  • Spindel h und Anschlaghebel m können durch eine Blattfeder t gekuppelt werden (Fig. q.), die in einer Nut s der Spindel befestigt ist und in eine Nut u in der Nabe des Hebels eingreifen kann. Durch ein radiaJ verlaufendes Loch im Hebel zwischen den Anschlägen p, q greift ein Stift v, dessen inneres, abgerundetes Ende von der Blattfeder gestützt wird und dessen äußeres Ende mit der Stellschraube r zusammenwirken krann. Eine am Anschlag 3 am Gehäuse festgelegte Schraubenfeder w wirkt ,rnnt ihrem freien Ende auf den Hebel j und hält ihn- und über die Spindel Hebel i in der Ruhelage.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Maschine wird stillgesetzt, indem der Hebel i gegen den Druck der Feder w bewegt wird. Damit wird über den Hebel j die Stellstange a in die Endstellung (Fig. 3) verstellt, in der sie,die Kraftstoffzufuhr unterbricht. Der Anschlaghebel m wird von der Feder o gehalten; in dieser Stellung kann. die Blattfeder t in :die Nut u einrasten und ihn so mit der Spindel. h kuppeln. Gleichzeitig liegt der die normale höchste Förderleistung ;bestimmende Anschlag p in einer Linie mit der Stellschraube. Wenn die Maschine zum Stillstand gekommen ist, wird der Hebel i freigegeben, und die Feder w dreht Hebel i, und j in ihre Grundstellung zurück, die durch die Anlage eines Vorsprunges a am Hebel j an dem Anschlag 3 bestimmt ist. DerAnschlaghebel m wird von der Spindel h dn die in Fig. 5 gezeigte Stellung gegen den Druck der Feder o mitgenommen. In: ,dieser Stellung liegt der andere Anschlag q der Stellschraube r gegenüber. Jetzt kann die Stellstange a. in die äußerste Stellung bewegt werden; in der die Pumpe die Übermenge hergibt. Wenn die Stellschraube r mit dem Stift v in Berührung kommt, ,rückt sie ihn nach innen und entkuppelt so die Blattfeder t und den Anschlaghebel m, aber letzterer kann unter der Wirkung der Feder o nicht in seine Grundstellung zurückkehren, da die Stellschraube zwischen den Schultern seiner Anschläge p und q sitzt. Wenn die Maschine wieder angelassen wird, wird so die Übermenge selbsttätig hergegeben, und sobald die Drehzahl steigt, zieht die Pumpensteuerung die Stellstange a nach rechts in eine Stellung entsprechend geringerer Förderleistung zurück. Dabei gibt die Stellschraube die Schulter des, Anschlaghebels frei, die Feder o dreht ihn in die in Fig. i gezeichnete Stellung zurück, bei der der Anschlag, der die Stellung normaler größter Förderleistung der Stellstange begrenzt, der Stellschraube, r gegenübersteht.
  • Die Änderung der Färderleistung mit wechselnder Belastung geschieht nun normal. Um die Maschine anzuhalten, wird die Stellstange in,dieSperrstellung gebracht. Dabei rostet die Blattfeder t wieder ein, kuppelt Spindel und Anschlaghebel und bereitet so den nächsten Anlaßvorgang vor.
  • Diese Wirkungsweise gilt ebenso für eine Vorrichtung nach Fig. 2. In jedem Fall erlaubt die Erfindung in sehr einfacher und zufriedenstellender Weise die- Einstellung einer Übermenge für den Anlaßvorgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Vorrichtung zur Erhöhung der Förderleistung von Kraftstoffeinspritz-Kolbenpü.mpen beim Anlassen. von Brennkraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein an -der Regelstange (a) -der Einspritzpumpe vorgesehener verstellbarerAnschlag (y) während des normalen Betriebes bis zu einer die Vollastmenge ermöglichenden, Anschlagfläche (p) und beim Anlassen bis zu einer eine Übermenge ermöglichenden Anschlagfläche (q) eines Anschlaghebels (m) bewegtwerdenkann, der auf einer mit einem händbetätigten Albstellhebel (i, j) fest verbundenen Spindel (h) drehbar und mit dieser kuppelbärgelagert ist, derart, .daß in der Abstellstel.lung des Abstellhebels (i, j) der Anschlaghebel (m) selbsttätig mit der Spindel (h) gekuppelt wird, wo-,durch bei der unter Federwirkung (w) erfolgenden Rückkehr des Abstellhebels (i, j) in seine Ruhelage der Anschlaghebel (m) mitgenommen und in seüneÜ.bermengenätellung verdreht wird, ferner nach dem Anspringen des Motors die Kupplung durch den Anschlag (r) der Regelstange selbsttätig gelöst wird und der Anschlaghebel (m) mittels Federkraft (o) in seine normale Betriebsstellung zurückgeführt wird. a. Vorrichtung nach Anspruch r, ,dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (h) eine Längsnut (s) mit einer darin, angeordneten Blattfeder (t) aufweist, die in eine in der Lagerbohrung des Anschlaghebels (m) angebrachte Längsnut (u) einrasten kann und dadurch die Kupplung der Teile bewirkt, ferner ein in einer radialen in die Längsnut mündenden Bohrung des Anschlaghebels (m) verschiebbarer Stift (v) vor- gesehen ist, der durch Zusammenwirken mit dem Anschlag (r) der Regelstange in deren Übermengenstellung die Blattfeder (t) zurückschiebt und dadurch ,die Entkupplung der Teile bewirkt.
DEC3427A 1950-11-19 1950-11-19 Vorrichtung zur Erhoehung der Foerderleistung von Kraftstoffeinspritz-Kolbenpumpen Expired DE901355C (de)

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DE (1) DE901355C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000184B (de) * 1953-12-12 1957-01-03 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen
DE1053240B (de) * 1955-02-24 1959-03-19 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Brennstoffeinspritzpumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1000184B (de) * 1953-12-12 1957-01-03 Bosch Gmbh Robert Kraftstoffeinspritzanlage fuer Brennkraftmaschinen
DE1053240B (de) * 1955-02-24 1959-03-19 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Brennstoffeinspritzpumpe

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