DE656058C - Bogenfuehrung fuer das selbsttaetige Einbringen von Lagen auf den Schwingsattel von Buchheftmaschinen - Google Patents

Bogenfuehrung fuer das selbsttaetige Einbringen von Lagen auf den Schwingsattel von Buchheftmaschinen

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DE656058C
DE656058C DEB173319D DEB0173319D DE656058C DE 656058 C DE656058 C DE 656058C DE B173319 D DEB173319 D DE B173319D DE B0173319 D DEB0173319 D DE B0173319D DE 656058 C DE656058 C DE 656058C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42BPERMANENTLY ATTACHING TOGETHER SHEETS, QUIRES OR SIGNATURES OR PERMANENTLY ATTACHING OBJECTS THERETO
    • B42B2/00Permanently attaching together sheets, quires or signatures by stitching with filamentary material, e.g. textile threads

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Collation Of Sheets And Webs (AREA)

Description

  • Bogenführung für das selbsttätige Einbringen von Lagen auf den Schwingsattel von Buchheftmaschinen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Heftmaschinen für Bücher, bei denen die einzelnen Lagen durch eine besondere ZubringCeinrichtung auf den Heftsattel in seiner i@ffnungstellung gebracht werden. Das Hinüberschieben der einzelnen Lagen von der Zubringevorrichtung zum Heftsattel erfolgt durch Schiebeorgane beliebiger Art, die mit großer Schnelligkeit arbeiten, so daß es häufig vorkommt, daß die Papierlage dabei aufflattert und durch Anstoßen an irgendeiner Stelle der Bewegungsbahn Störungen verursacht.
  • Dieser Übelstand wird durch die vorliegendc Erfindung beseitigt, die eine si,ch tnit dem Sattel bewegende Führung vorsieht, so daß die Lage zwischen ihr und dem Heftsattel zugebracht und auf letzteren so aufschoben wird, daß die Blätterkanten der Lage nicht aus ihrer vorgeschriebenen, Bahn ausweichen können. Diese Führung, die in ihrer wirksamen Stellung den Weg der Buchlage sichert, muß beim Einschwingen der letzteren aus der Bogenbahn. wieder heraustreten, um das Zurückschwingen des leeren Sattels zu ermöglichen, wenn die Lage oben an die vorher zugebrachten angenäht ist. Auch muß sie für die wechselnden Formate leicht einstellbar sein.
  • Vorbekannt sind diesbezüglich Führungstische, die um denselben Drehpunkt des Schwingarms, der die aufgelegten Bogen unter die Heftnadeln bringt, schwingen und dem jeweiligen Papierl.agenformat entsprechend eingestellt werden. Die in dieser Tasche steckende hintere Lagenhälfte muß sich beim Rückschwingen des Sattels aus ihr wieder herausziehen und wird dabei wieder mit nach vorn genommen, wenn der Bogenträger abschwingt. Sie kann sich also nicht glatt an die bereits gehefteten Buchlagen anlegen und steht mehr oder weniger vom Stapel ab, wodurch leicht ihr Falz beim Ans.chwingen der nächsten Lage in die Höhe geschoben wird, so daß die Nähnadeln ihn nochmals anstechen können.
  • Nach der Erfindung soll ein besondere Seitenführung längs des Heftsattels laufen, die mit letzterem einen Führungskanal bildet, in den die Lage durch die Transportvorrichtung geschoben wird. Dadurch wird der Bogen sicher geführt und kann durch Aufflattern keinen Schaden anrichten. Diese Führung schwingt, nachdem sie den Bogen sicher auf den Heftsattel gebracht hat, mit dem Sattel nach innen, und ihre Bewegung ist dabei so, daß der hintere Lagenschenkel sich allmählich aus der Führung herauszieht und schließlich über ihr weggleitet.
  • In der Zeichnung ist an einem Ausführungsbeispiel der Erfindungsgegenstand verkörpert. Abb. z zeigt eine Fadenbuchheftmaschine bekannter Art von der Seite.
  • Abb. 2 und 3 stellen den Aufriß und Grundriß der Führungsvorrichtung, eingestellt für: große Formate, dar und Abb. 4 und 5 die gleiche Vorrichtung' füt" kleine Formate.
  • Die zu heftende Lage wird seitlich vom Sattel z. B. durch eine ständig laufende Kette von links in dem Augenblick zugebracht, wo der Sattel i in seiner öffnungsstellung steht. An dem Schwingsattel sind zwei Halter 2 und 3 (Abb. i, 2, 3) befestigt, die jeder einen Führungsschlitz 4 haben, in dem die Führungsleiste 5 mit Zapfen und Rollen auf und ab gleiten kann. Diese Leiste 5 sitzt an den beiden Scherenstangen 6 und 7, die ihrerseits am der Buchreihe entsprechend einstellbaren Trogtisch 8 drehbar befestigt sind. Beim Hinundherschwingen des Sattels i gleiten die Stangen 6 und 7 in den Schlitzen. g, i o hin und her. Die Schlitze 4 halten einerseits die Führungsleiste 5 in dem richtigen Abstand. von der Sattelhin@terfläche i' und gestatten andererseits, daß sie sich beim Einstellen des Trogtisches 8 dem Format entsprechend immer in bezug auf die auf den Sattel i gebrachte Lage selbsttätig richtig einstellt. Der Sattel i schwingt um die Achse i i (Abb. i ), die Linien a und b bedeuten den Weg von Kopf und Fuß der auf dem Sattel i liegenden Lage. Die Pfeilhöhe x stellet das Maß dar, innerhalb dessen die Führungsleiste 5 liegen muß, um in der einen Stellung eine sichere Bogenführung zu geben und in der anderen, wenn der Heftsattel in der linken ' (punktierten) Endstellung (Abb. i) steht, die Lage freizugeben, wobei auf der Leiste 5 sitzende Haken 12 gleichzeitig das Zurückschieben der vorher gehefteten Lagen besorgen können. In Abb.4 und 5 sind dieselben Stellungen für das Verarbeiten schmaler Bücher dargestellt. Daraus ist zu erkennen., daß diese Einrichtung im Ausführungsbeispiel kerne .Söndereinstellung braucht. Die Höheneinstellung des Trogtisches 8 besorgt selbstzeitig die für das eingestellte Format nötige Stellung der Führungsleiste 5.

Claims (1)

  1. PATE-NT ANNsPRt,cz1E-: i. Bogenführung für das selbsttätige Einbringen von Lagen auf den Schwingsattel von Buchheftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Sattel eine an sich-bekannte mit ihm schwingende Führung erhält, die die innenhängende Lagenhälfte beim Aufbringen auf den Sattel sicher führt, sie aber im Laufe des Einsch-,,vingens wieder freigibt, um ungehindert leer zurück in die Aufnahmestellung für eine neue Lage gelangen zu können. z. Bogenführung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die am Schwingsattel angebrachte Führung (5) an einer Schere (6, 7) so aufgehängt ist, daß die Einschwingbewegun.g des Sattels die Führung (5) aus ihrer Arbeitsstellung in eine unwirksame unter der Bogenbahn liegende Stellung bringt. 3. Bogenführung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (5) in einer drehbar am Trogtisch (8) der Maschine aufgehängten Schere (6,7) befestigt ist und dadurch dessen Formateinstellung selbsttätig mitmacht. 4.. Bogenführung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiste (5 mit Abstreifern (12) versehen ist, die die bereits gehefteten Lagen bzw. Bücher um Lagendicke zurückschieben.
DEB173319D 1936-03-12 1936-03-12 Bogenfuehrung fuer das selbsttaetige Einbringen von Lagen auf den Schwingsattel von Buchheftmaschinen Expired DE656058C (de)

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DE (1) DE656058C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1477322A1 (de) * 2003-05-12 2004-11-17 MECCANOTECNICA S.p.A. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Büchern aus einem Stapel von genähten Blättern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP1477322A1 (de) * 2003-05-12 2004-11-17 MECCANOTECNICA S.p.A. Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Büchern aus einem Stapel von genähten Blättern

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