DE655690C - Stellhebel fuer Lichtregler auf Theaterbuehnen - Google Patents
Stellhebel fuer Lichtregler auf TheaterbuehnenInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H3/00—Mechanisms for operating contacts
- H01H3/54—Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts
- H01H3/58—Mechanisms for coupling or uncoupling operating parts, driving mechanisms, or contacts using friction, toothed, or other mechanical clutch
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- Transmission Devices (AREA)
Description
Stellhebel für Lichtregler auf Theaterbühnen werden gewöhnlich reihenweise auf
einer gemeinsamen Antriebswelle angeordnet. Bei einer bestimmten Drehrichtung dieser
Antriebswelle soll die Möglichkeit gegeben sein, jeden Stellhebel nach Wahl entweder in
der Drehrichtung der Hauptwelle oder in entgegengesetzter Drehrichtung zu bewegen. Es
ist bekannt, dazu Umkehrgetriebe mit Zwischenzahnrädern zu benutzen, durch welche
von der Antriebswelle aus eine zweite Welle in entgegengesetztem Drehsinn angetrieben
wird. Die Seilscheibe ist dabei mit einem gezahnten Triebrad fest verbunden und beweg-Hch
gelagert, so daß sie wahlweise mit der einen oder mit der anderen Welle in Eingriff
gebracht werden kann. Diese Einrichtung besitzt jedoch infolge der beweglichen Lagerung
der Seilscheibe den Nachteil, daß die gegenseitigen Stellungen des steuernden und
des gesteuerten Teiles nicht eindeutig festliegen, weil die Seillänge zwischen dem beweglichen
Regelorgan und der Seilscheibe bei einer gegebenen Stellung des ersteren je nach der Stellung des letzteren verschieden
ist. Es ist deshalb versucht worden, bei fester Lagerung der Seilscheibe eine Richtungsumkehr
durch Kreuzseiltriebe oder mit Hilfe von zwei Seilscheiben und einer Umkehrrolle
zu erzielen. Hier ergeben sich jedoch infolge der starken Beanspruchung und Abnutzung
der Seile Unzuträglichkeiten, die bei der großen Anzahl der zu einer vollständigen
Anlage gehörenden Stellhebel einen einwandfreien Betrieb verhindern. Es ist ferner angegeben
worden, eine Umkehr der Drehrichtung mit Hilfe von Planeten- und anderen Differentialgetrieben zu bewerkstelligen. Hierzu
würde jedoch eine mechanische Steuereinrichtung erforderlich sein, die wegen der
für jede der beiden Drehrichtungen verschiedenen Ausbildung der Zwischenglieder sehr
umständlich werden und viel Platz beanspruchen würde.
Nach der Erfindung werden die beschriebenen Nachteile dadurch vermieden, daß
durch die Zwischenzahnräder des Umkehrgetriebes eine lose auf der Welle sitzende
Triebscheibe im entgegengesetzten Drehsinn der Welle angetrieben wird, und daß die Seilscheibe
abwechselnd mit jeder der beiden Triebscheiben wahlweise durch Bolzen kuppelbar ist, die mittels eines an der Seilscheibe
angeordneten umstellbaren Knebels gesteuert werden und in an sich bekannter Weise die
Kuppelrollen über besondere Hebelanordnungen unter Spannen von Federn zurückziehen
und sperren oder zum Kuppeln freigeben.
Mit der Erfindung wird hauptsächlich infolge der Zuordnung von zwei entgegengesetzt
umlaufenden Triebscheiben zu einer einzigen Seilscheibe und infolge der Ausrüstung dieser
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Friedrich Fichtner in Berlin-Siemensstadt.
beiden Triebscheiben mit gleichen Kupplungsteilen zur abwechselnden Kupplung mit der
Seilscheibe ein einfacher und mit geringen Kosten herzustellender Aufbau, geringer
Raumbedarf, insbesondere in axialer Richtung* und bequeme Bedienungsmöglichkeit mit Hilfe
des an sich bekannten drehbaren Steuerknebels erzielt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Fig. ι zeigt den Stellhebel in Ansicht. Dabei ist, um einen besseren Blick auf die
Kuppelorgane zu gestatten, der obere Teil des Stellhebels aufgebrochen. Fig. 2 ist ein
j5 Seitenriß nach der Schnittlinien-B der Fig. r.
Mit 3 ist die Seilscheibe des Stellhebels bezeichnet. 4 und 5 sind Triebscheiben,
von denen die Triebscheibe 4 auf der Welle 2 verkeilt und die Triebscheibe 5
auf einer Buchse der Triebscheibe 4 drehbar angeordnet ist. Die Seilscheibe 3 besteht aus
zwei zusammengeschraubten Hälften. Die eine Hälfte ist auf der Buchse der Triebscheibe
4 aufgesetzt, während die andere auf der Buchse der Triebscheibe 5 sitzt. Die
beiden Triebscheiben 4 und 5 sind mit Zahnkränzen 6 und 7 versehen, die mit den ineinandergreifenden
Ritzeln 8 und 9 in Eingriff stehen. Die Triebscheiben 4 und 5 sind so ausgebildet, daß neben dem Zahnkranz 6 und 7
je ein Rollenpaar 10 und 11 laufen kann, die
sich in symmetrischer Anordnung rechts und links von der senkrechten Mittelachse der
Fig. ι befinden. An die Rollenpaare greifen Federn an, die sie gegen an der Innenwandung
der Scheibe 3 sitzende schräge Flächen 12 und 13 zu ziehen suchen, wobei die
Rollen zwischen diese und die Triebscheiben eingekeilt werden. Mittels Hebelpaare 14 und
15, an denen die Rollenpaare ι ο und 11 befestigt
sind, werden die Rollenpaare beim Umschalten eines Kuppelknebels 20 so verstellt,
daß sie unter Spannen der an ihnen angreifenden Federn zurückgezogen und gesperrt
oder zum Kuppeln freigegeben werden. Die Hebel 14, von denen beim Entkuppeln
der linke den rechten mitnimmt, und die Hebel 15, von denen beim Entkuppeln der
rechte den linken Hebel dreht, werden mittels des Kuppelknebels 20 über Bolzen 16 und 17
betätigt, an deren Ende sich je eine Kugel 18 und 19 befindet. Die Kugeln sind so gelagert,
daß sie bei entsprechender Stellung des an seinem Ende seitlich ausgesparten Kuppelknebeis
20 in diese Aussparung" mittels Federn gedruckt werden.
Bei einer Drehung der Hauptwelle 2, auf der eine Anzahl Stellhebel sitzt, in einer bestimmten
Richtung drehen sich die auf der Welle 2 festsitzenden Triebscheiben 4 der
Stellhebel in der gleichen Richtung und die Triebscheiben S infolge der Zwischenzahnräder
8 und 9 in entgegengesetzter Richtung mit. Ist nun bei einem Stellhebel die Seilscheibe
entkuppelt, so wird diese stehenblei- : :ben. Wird dagegen die Seilscheibe 3 mit der
/Triebscheibe4 gekuppelt, so wird sich die
Seilscheibe 3 in gleicher Richtung mit der Welle drehen, beim Kuppeln mit der Triebscheibe
5 dagegen in der entgegengesetzten Richtung.
In Fig. ι ist die Kupplung der Seilscheibe 3 mit der Triebscheibe 4 dargestellt. Die Kupplung
erfolgt dadurch, daß der Kuppelknebel 20 in die gezeichnete Stellung gebracht wird,
in der, die Kugel 19 durch die zugehörige Feder in die Aussparung des Kuppelknebels
20 gedruckt wird. Die Feder zieht gleichzeitig den Bolzen 17 zurück, so daß die Hebel
14 freigegeben werden. Die an den Rollenpaaren 10 sitzenden Federn drehen dann den
linken Hebel 14 rechts- und den rechten Hebel 14 linksherum und ziehen die Rollenpaare 10
in den keilförmigen Raum zwischen den schrägen Flächen 12 und 13 und der Triebscheibe
4, so daß die Kupplung der Seilscheibe 3 mit der Triebscheibe 4 hergestellt ist.
Die Rollenpaare 11, die zum Kuppeln der
Triebscheibe 5 mit der Seilscheibe 3 dienen, sind gegen die an ihnen angreifenden Federn zurückgezogen
und ihre Hebel 15 mittels des bei der gezeichneten Stellung des Kuppelknebels
vorgeschobenen Bolzens 16 gesperrt. Soll sich die Seilscheibe 3 in entgegengesetzter
Richtung der Welle 2 bewegen, so werden zunächst durch eine Drehung des Kuppelknebels
um 900, bei der die Kugel 19 aus der Aussparung
des Knebels heraustritt und der Bolzen 17 vorgeschoben wird, die Rollenpaare 10
durch Zurückdrehen ihrer Hebel 14 aus der gezeichneten Stellung zurückgezogen und die
Kupplung der Seilscheibe 3 mit der Triebscheibe 4 aufgehoben. Bei einer weiteren
Drehung des Kuppelknebels um 900 steht dann die Aussparung des Knebels der Kugel
18 und dem Bolzen 16 gegenüber, wobei durch
Eintritt der Kugel 18 in die Aussparung und Zurückziehen des Bolzens 16 die Hebel 15
freigegeben werden und die an den Rollenpaaren 11 angreifenden Federn die Rollenpaare
zwischen die Flächen 12 und 13 und die Triebscheibe 5 ziehen, wodurch die Kupplung
zwischen der in entgegengesetzter Richtung der Welle 2 umlaufenden Triebscheibe 5 und
der Seilscheibe^ vollzogen ist.
Claims (1)
- Patentanspruch:Stellhebel für Lichtregler auf Theaterbühnen mit einer Seilscheibe, mit fest mit der Antriebswelle verbundener Trieb-scheibe, mit der die Seilscheibe gekuppelt bzw. entkuppelt wird, und mit einem aus Zwischenzahnrädern bestehenden. Umkehrgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Zwischen zahnrr! der eine lose auf der Welle sitzende Triebscheibe im entgegengesetzten Drehsinn der Welle angetrieben wird, und daß die Seilscheibe abwechselnd mit jeder der beiden Triebscheiben wahlweise durch Bolzen kuppelbar ist, die mittels eines an der Seilscheibe angeordneten umstellbaren Knebels gesteuert werden und die Kuppelrollen über besondere Hebelanordnungen unter Spannen von Federn zurückziehen und sperren oder zum Kuppeln freigeben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90960D DE655690C (de) | 1929-04-07 | 1929-04-07 | Stellhebel fuer Lichtregler auf Theaterbuehnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES90960D DE655690C (de) | 1929-04-07 | 1929-04-07 | Stellhebel fuer Lichtregler auf Theaterbuehnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655690C true DE655690C (de) | 1938-01-21 |
Family
ID=7516193
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES90960D Expired DE655690C (de) | 1929-04-07 | 1929-04-07 | Stellhebel fuer Lichtregler auf Theaterbuehnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655690C (de) |
-
1929
- 1929-04-07 DE DES90960D patent/DE655690C/de not_active Expired
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