DE655655C - Zahnaerztliche Paste - Google Patents

Zahnaerztliche Paste

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DE655655C
DE655655C DEH148852D DEH0148852D DE655655C DE 655655 C DE655655 C DE 655655C DE H148852 D DEH148852 D DE H148852D DE H0148852 D DEH0148852 D DE H0148852D DE 655655 C DE655655 C DE 655655C
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C9/00Impression cups, i.e. impression trays; Impression methods

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Description

  • Zahnärztliche Paste Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Paste, die als Ermittlungspaste in der zahnärztlichen Praxis Verwendung findet.
  • Derartige Pasten dienen dazu, um beim Anpassen einer Zahnprothese auf die Schleimhaut aufgestrichen zu werden. Beim Aufsetzen der Prothese werden dann durch die Paste auf der Prothese etwaige Druckstellen markiert. An Hand der Markierung kann dann die Prothese sofort in der richtigen Weise bearbeitet werden, ohne daß die Gefahr besteht, daß unrichtige Stellen abgetragen werden und daher die Adhäsionsfläche der Prothese beeinträchtigt wird.
  • Bisher im Handel befindliche Pasten zeigten indessen Mängel, ins12esondere mangelndes Haften an der nassen Schleimhaut sowie ungenügende Plastizität. Die Markierung der Druckstellen war infolgedessen in der Praxis oft nicht zuverlässig.
  • Erfindungsgemäß erhält man eine hervorragend brauchbare Paste von vorzüglicher und absolut sicherer ?Markierungsfähigkeit, wenn man als Pastengrundlage eine Mischung von Bienenwachs, Mineralfetten sowie pflanzlichen oder animalischen Ölen, und zwar in solchen Mengenverhältnissen verwendet, daß die Ölkomponente überwiegt, das Bienenwachs in mittleren und das Mineralfett in geringeren Mengen beigemischt wird. Insbesondere haben sich Pastengrundlagen, die aus Olivenöl, gelbem oder weißem Bienenwachs sowie offizineller gelber oder weißer Vaseline bestehen, als geeignet erwiesen. Zu dieser Pastengrundlage treten erhebliche Mengen adstringierender sowie austrocknender Mittel, insbesondere z. B. Zincum oxydatum und Calcium carbonatum präzipitaturn. An Stelle von Calciutn carbonatum präzipitatum oder neben demselben können auch größere Mengen von Talkum gebraucht werden. Ferner empfiehlt sich noch der Zusatz kleinerer Mengen von Füllmitteln, z. B. Bimsstein, Kieselgur oder ähnlichen Bestandteilen, in feinster Mahlung.
  • Eine hervorragend brauchbare Paste entspricht der folgenden Zusammensetzung: Zinc. oxyd. (Zinkoxyd) 25 g, Calc. carb.
  • (doppeltkohlensaurer Kalk in gefälltem Zustand) 15 g, 0l. olivarum (Olivenöl) zo g, Cera flav. oder Cera alb. (gelbes oder weißes Bienenwachs) io g, Vaseline alb. (weiße Vaseline) 6 g, Lapis pumicis (Bimsstein) 2 g, 0l. Menth. pip. gtt. V (Pfefferminzöl) 5 Tropfen, 01. Karbol 3 ojo gtt. V (Karbolsäure) 3 Tropfen.
  • Die Zusammensetzung der Paste kann mannigfach im Rahmen der erwähnten Grundlinien abgeändert werden. In der Praxis haben sich Änderungen der Gewichte der einzelnen Bestandteile der obenerwähnten Mischung um etwa io °l, nach oben und unten als brauchbar erwiesen.
  • An Stelle des in. dem obigen Rezept verwandten Olivenöls können andere geeignete pflanzliche Öle verwandt werden. Ebenso können die übrigen, in der Menge weniger bedeutenden Bestandteile der Paste tnannigfach geändert werden. Maßgebend für die typischen Eigenschaften der Paste im Gebrauch, nämlich für ihre Plastizität und ihre Haftbarkeit an der Schleimhaut sowie die -genaue Markierung der Druckstellen an der;
    Prothese bleiben in jedem Falle die Verw@t@'-
    ung einer Pastengrundlage der obenjeA1tce? '`,
    zeichneten Art bei genügendem 7.4s
    adstringierenden und austrocknender-. SEt@fen:

Claims (1)

  1. PATENT ANSPhijciiI:: ._ i. Ermittlungspaste für zahnärztliche Zwecke zur Markierung von Druckstellen an einer Zahnprothese, dadurch gekennzeichnet, daß die Paste auf einer Bienenwachs, Fettstoffe, wie Vaseline und Öle organischen Ursprungs, insbesondere Pfefferminzöl, enthaltenden Grundlage durch Zusatz erheblicher Mengen Zincum oxydatum und anderer adstringierender und austrocknender Stoffe sowie gegebenenfalls geringerer Mengen geruchverbessernder und desinfizierender Stoffe gebildet ist. Ermittlungspaste nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Pastengrundlage aus pflanzlichen Ölen, wie Olivenöl, in größerer, Bienenwachs in @;'°äaittlerer und Vaseline in geringerer ü ';kenge besteht, und daß mit dieser Pasten-' grundlage etwa eine gleiche oder größere E Menge von Zinkoxyd und Calciumcarbonat oder Talkum vermischt ist. 3. Ermittlungspaste nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die folgende Zusammensetzung: Zinc. oxyd. (Zinkoxyd) a5 g, Calc. carb. (doppeltkohlensaurer Kalk in gefälltem Zustand) 15 g, 0l. olivarurii (Olivenöl) 2o g, Cera flav. oder Cera alb. (gelbes oder weißes Bienenwachs) io g, Vaseline alb. (weiße Vaseline) 6 g, Lapis pumicis (Bimsstein) 2 g, 01. Menth. pip. gtt. V (Pfefferminzäl) 5 Tropfen, 0l. Karbol 3 °/o gtt. V (Karbolsäure) 3 Tropfen, wobei die Gewichte der wesentlichen Bestandteile Zinc. oxyd., Calc. carb., 0l. olivarum, Cera flav. oder Cena alb. und Vaseline um etwa io °/o erhöht oder vermindert werden können.
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