DE655603C - Vorrichtung zum Saeugen von Jungvieh - Google Patents

Vorrichtung zum Saeugen von Jungvieh

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DE655603C
DE655603C DEH142080D DEH0142080D DE655603C DE 655603 C DE655603 C DE 655603C DE H142080 D DEH142080 D DE H142080D DE H0142080 D DEH0142080 D DE H0142080D DE 655603 C DE655603 C DE 655603C
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hood
milk container
young cattle
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milk
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K9/00Sucking apparatus for young stock ; Devices for mixing solid food with liquids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Säugen von Jungvieh. Sie unterscheidet sich von bekannten Vorrichtungen mit einem an der Futterkrippe ange-— 5 brachten, den untergestellten Milchbehälter sturzsicher umfassenden Rahmen mit aufklappbarem Deckel und an diesem angebrachtem Saugzapfen erfindungsgemäß dadurch, daß zum Abdecken des Milchbehälters und zum Anbringen des Saugzapfens eine um ein ortsfestes Lager schwenkbare einstückige Haube vorgesehen ist, die mit ihrem unteren Rand den oberen Rand des Milchbehälters sturzsicher umfaßt. Der Fortschritt dieser Vorrichtung besteht in ihrer vereinfachten Handhabung, indem beim Unterstellen des Milchbehälters dieser in der einen, die Haube dagegen in der anderen Hand festgehalten und so einem Stürzen des Milchbehälters
ao durch das andrängende Jungvieh vorgebeugt werden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes in zwei Anwendungsformen zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie A-A der Abb. 2,
Abb. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung,
Abb. 3 eine Seitenansicht der Vorrichtung mit in Schwenklage befindlicher Haube.
Die Vorrichtung hat eine konvex gewölbte Haube α aus korrosionsfestem Blech. Der Rand der Haube ist umgebördelt und in die Umbördelung ein die Haube verstärkender Eisenring b eingelegt. An einer auf die Umfangsfläche der Haube genieteten, geschweißten oder gelöteten Verstärkungsplatte c sitzen nebeneinander zwei Aufhängehaken d fest. Diese sind U-förmig gebogen; sie haben abwärts gerichtete U-Schenkel e, die bei aufgehängter Haube in je zwei Ösen /, g des aus ihnen und der Platte h bestehenden Lagerteils geführt sind. Von den an der Platte festgenieteten ösen /, g sind je zwei senkrecht übereinander angeordnet. Die Enden i der U-Schenkel e sind leicht zurückgebogen; sie könnten statt dieser Biegung aber auch eine ebenso gerichtete, durch Schmieden oder sonstige Verarbeitung hervorgebrachte Schweifung aufweisen. Mit dieser bzw. der Biegung der Enden / wird bezweckt, daß bei leichtem Anheben der dem Lagerteil /, g, h gegenüber angefaßten Haube in der Pfeilrichtung I (Abb. 1) die unteren Endteile der Aufhängehaken aus den unteren Ösen g austreten und die nurmehr mit den U-Biegungen der Aufhängehaken d in den oberen ösen / gelagerte Haube durch Weiterschwenken in derselben Pfeilrichtung in die Schwenklage nach Abb. 3 gebracht werden kann. Bei Aufhängehaken, deren freie untere Endteile nicht gebogen und nicht geschweift sind, müssen zwecks Verschwenken der Haube, vorerst durch senkrechtes kurzes Anheben derselben, die betreffenden Endteile der U-Haken aus den unteren ösen g herausgehoben werden.
In ihrem mittleren Teil hat die wegnehmbar aufgehängte Haube α ein Loch. Durch dieses ist der Saugzapfen k gesteckt, der über
die Haube vorsteht und mit seinem Hals I in das Loch passend eingesetzt ist. Ein breiter Flansch m, der ebenso wie das Halsstück und der Saugzapfen aus Gummi besteht und mit, diesen Teilen ein einheitliches Ganzes bildet liegt innenseitig an der Haube an und ^ durch' den in der Schließstellung unter Flansch greifenden Riegel η in dieser Lage festgehalten. Der Riegel η ist an einem in
ίο der oberen Verstärkungsplatte ο der Haube a festsitzenden Bolzen^ schwenkbar; er gibt beim Verschwenken in der Pfeilrichtung II (Abb. 2) den Flansch m frei und gestattet damit das Auswechseln des Saugstückes k, I, m.
An "einen in die axiale Bohrung q des Halsstückes / eingelassenen Verbindungsstutzen r ist ein in den unter die Haube α gestellten Milchbehälter s hineinragender Schlauch t angeschlossen. Dieser mündet unten in den Saugstutzen u des auf den Behälterboden gesetzten Fußstückes v.
Der Lagerteil f, g, h ist in solcher Höhe an der Krippenwand oder einer andern geeigneten Befestigungsstelle angebracht, daß die an ihm aufgehängte Haube α den obern Rand des untergestellten Milchbehälters s umfaßt und diesen gegen ein Umstürzen schützt. Zum Unterstellen, Entfernen oder Auswechseln des Milchbehälters s verschwenkt man die Haube α in der Pfeilrichtung I nach oben und bringt den Milchbehälter nun in bzw. aus seiner Stellung. Die Handhabung ist hier um so einfacher, als mit der einen Hand die Haube und mit der andern der Milchbehälter erfaßt werden und damit dem Umstoßen desselben durch sich herandrängendes Jungvieh beim Verschwenken der Haube vorgebeugt werden kann. Die beim Saugen von den Jungtieren verschüttete Milch fließt an ;
fder gewölbten Haube seitlich ab, während die -Staube verhindert, daß Unrat in den offenen 'BefyMter s gelangen und darauf die ■ Milch
, Verunreinigen kann.
Es ist vorgesehen, an einer mit mehreren z. B. in einem Kranz angeordneten Löchern versehenen Haube eine Mehrzahl von Saugzapfen anzubringen, wobei von einem jeden derselben ein Schlauch in den Milchbehälter
ragt und mithin an einer einzigen Vorrich-
tung mehrere Kälber oder andere Jungtiere gesäugt werden könnten.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Säugen von Jungvieh, dadurch gekennzeichnet, daß zum Abdecken des Milchbehälters und zum Anbringen des Saugzapfens eine um ein ortsfestes Lager schwenkbare einstückige Haube vorgesehen ist, die mit ihrem unteren Rand den oberen Rand des Milchbehälters sturzsicher umfaßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- durch gekennzeichnet, daß die Haube an dem ortsfesten Lager mittels U-förmig gebogener Haken angehängt ist, deren Schenkel in je zwei übereinanderliegende ösen des ortsfesten Lagers fassen, so daß das Verschwenken der Haube erst möglich ist, nachdem sie so weit angehoben ist, daß die unteren Hakenenden aus den unteren Ösen heraustreten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
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DEH142080D 1934-12-06 1934-12-06 Vorrichtung zum Saeugen von Jungvieh Expired DE655603C (de)

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DE655603C true DE655603C (de) 1938-01-19

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