DE655469C - Federanordnung fuer Fahrzeuge aller Art - Google Patents

Federanordnung fuer Fahrzeuge aller Art

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DE655469C DET45699D DET0045699D DE655469C DE 655469 C DE655469 C DE 655469C DE T45699 D DET45699 D DE T45699D DE T0045699 D DET0045699 D DE T0045699D DE 655469 C DE655469 C DE 655469C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F1/00Springs
    • F16F1/02Springs made of steel or other material having low internal friction; Wound, torsion, leaf, cup, ring or the like springs, the material of the spring not being relevant

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Claims (6)

  1. Gegenstand der Erfindung ist eine Federanordnung für Fahrzeuge aller Art, welche keine innere Reibung besitzt, große Kräfte in beliebigen Angriffspunkten übertragen kann und dabei nur ein geringes Eigengewicht aufweist.
    Bis heute werden für die Abfederung von Fahrzeugen, insbesondere für Achs- und Wiegefedern, nahezu ausschließlich Blattfedern verwendet. Diese Federn beruhen auf dem Prinzip eines Trägers gleicher Festigkeit von konstanter Höhe und nach der Einspannstelle hin wachsender Breite.
    Da man Achsfedern von der erforderlichen Breite nicht unterbringen kann, so zerschneidet man die dreieckige Platte in einzelne Lamellen und schichtet sie übereinander.
    Die Ausführung entspricht also nicht dem statischen Grundgedanken.
    Als weiterer Übelstand kommt noch hinzu, daß die Reibung zwischen den einzelnen ■Federblättern erst überwunden werden muß, ehe die Federung wirksam werden kann. Plötzlichen Stoßen gegenüber versagt daher diese Achsfeder vollständig. Bei Verschmutzen oder gar Annosten der Fedierblätter geht überhaupt jede Federung verloren.
    Ein ebenso großer Nachteil, der angesichts des Strebens nach sparsamem Werkstoffverbrauch besondere Bedeutung besitzt, ist das überaus hohe Gewicht.
    Um all diesen Mängeln abzuhelfen) schlägt die vorliegende Erfindung völlig andere Wege ein.
    Anstatt der horizontalen Federblätter mit vollem Rechteekquerschnitt werden vertikale Lamellen angewendet, die ihrerseits wieder geschlossene elastische Rahmen darstellen, wie sie im Stahlbau, allerdings in ganz anderer Form und zu anderem Zweck üblich sind. Die Zusammenfassung der einzelnen Rahmen geschieht in bekannter Weise durch Bunde oder ähnliche Mittel. Die Abb. 1 bis 3 geben einige beliebige zur Anschauung dienende Beispiele an.
    Dadurch erhält man zwar kompliziertere, aber einwandfreiere statische Verhältnisse. Die Ausführung kann genau nach der Berechnung geschehen. Infolge der statisch günstigeren Form werden die Biegungsmomente wesentlich kleiner, und es tritt eine Gewichtserspar-
    ■ nis von mindestens 500/0 ein. Die Feder ist ■auch bei kurzen plötzlichen Stoßen wirksam. Verschmutzen, und selbst Rost können die Federung nicht im geringsten beeinträchtigen.
    Nur die Durchbiegung ist erheblich kleiner als bei den üblichen Blattfedern, was aber in den meisten Fällen, z. B. bei Güter- und Lastwagen, ohne Bedeutung ist.
    Wird jedoch zu besonderen Zwecken eine größere Durchbiegung für erforderlich gehalten, so läßt sich dies durch größere Länge der Federn oder durch Einschachtelung einer zweiten Feder nach Abb. 4 leicht ermöglichen.
    Infolge der geringen Durchbiegung spielt auch die Dämpfung der Schwingungen keine große Rolle. Wird sie aber für nötig erachtet, so kann dies durch verschiedene Federcharakteristik der einzelnen Rahmen oder durch konische Gestaltung derselben erreicht werden.
    In manchen Fällen wird es vielleicht zweckmäßig sein, Gelenke vorzusehen. Dieselben sind aber dann derart anzuordnen, daß die statische Wirkung als Rahmen nicht beeinträchtigt wird. Ein Beispiel zeigt Abb. 5.
    Ρλτεν τ λ ν s ρrνcη Ε:
    ι. Aus mehreren hochkant gestellten Blättern bestehende Federanordnung für Fahrzeuge aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß' jedes Blatt als geschlossener Rahmen ausgebildet ist.
  2. 2. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vereinfachung der Berechnung ein oder zwei Gelenke angebracht sind.
  3. 3. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung größerer Durchbiegung die Rahmen ineinandergeschachtelt" sind.
  4. 4. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmen mit Auslegern versehen sind.
  5. 5. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Dämpfung der Schwingungen Rahmen mit verschiedener Federcharaktieristik verwendet sind.
  6. 6. Federanordnung nach Anspruch 1, 10« dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Dämpfung der Schwingungen Rahmen mit konisch verlaufenden Stärken verwendet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE759204C (de) * 1938-05-18 1953-03-30 Siemens Schuckertwerke A G Federanordnung fuer Schwingeinrichtungen mit insbesondere kreisfoermigen oder elliptischen Schwingbewegungen
DE3022418A1 (de) * 1980-06-14 1982-01-21 Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München Ringfeder
US4869479A (en) * 1988-07-12 1989-09-26 Colonel Richard C Spring for floors and the like

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