DE655436C - Heb- und senkbares Fenster fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge - Google Patents

Heb- und senkbares Fenster fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

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Publication number
DE655436C
DE655436C DEB174527D DEB0174527D DE655436C DE 655436 C DE655436 C DE 655436C DE B174527 D DEB174527 D DE B174527D DE B0174527 D DEB0174527 D DE B0174527D DE 655436 C DE655436 C DE 655436C
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DE
Germany
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window pane
window
vehicles
pane
raised
Prior art date
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Expired
Application number
DEB174527D
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English (en)
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Briggs Manufacturing Co
Original Assignee
Briggs Manufacturing Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Briggs Manufacturing Co filed Critical Briggs Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE655436C publication Critical patent/DE655436C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F11/00Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening
    • E05F11/38Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement
    • E05F11/44Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement operated by one or more lifting arms
    • E05F11/445Man-operated mechanisms for operating wings, including those which also operate the fastening for sliding windows, e.g. vehicle windows, to be opened or closed by vertical movement operated by one or more lifting arms for vehicle windows
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/50Application of doors, windows, wings or fittings thereof for vehicles
    • E05Y2900/53Type of wing
    • E05Y2900/55Windows

Landscapes

  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

  • Heb- und senkbares @ Fenster für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Gegenstand des Hauptpatents ist ein heb-und senkbares Fenster für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Fensterscheibe in der gehobenen Schließstellung so in ihrer eigenen Ebene gekippt wird, daß an einer ihrer im wesentlichen lotrechten Kanten, insbesondere der Vorderkante, ' ein Lüftungsspalt entsteht. Insbesondere ist in dem Hauptpatent ein Antrieb für ein derartiges Fenster geschützt, welcher an der Scheibenunterkante angreift und die Scheibe in gekippter Lage anhebt, so daß sie in gehobener Lage an ihrer Vorderkante den Lüftungsspalt offenläßt und beim WVeiterbc%@^egen die Scheibe in die völlig geschlossene Lage kippt.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine Änderung des Antriebes, derart, daß die Fensterscheibe zunächst in die Schließlage geht und dann erst zur Bildung des Lüftungsspaltes gekippt wird. Der Erfindungsgedanke ist dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen zum Heben und Senken sowie zum Kippen der Fensterscheibe, in welche in bekannter Weise zwei Kurbelarme eines Doppelkurbeltriebes eingreifen. in ihren äußeren Teilen, zum Heben und Senken der Fensterscheibe parallel zu sich selbst bis in ihre Schließlage, in an sich bekannter Weise geradlinig gestaltet und in ihrem inneren Teil so einwärts und aufwärts geneigt sind, daß der innere Teil der Führung die eine Seite der Fensterscheibe aus ihrer Hochlage abwärts zieht, während der innere Teil der Führung die andere Seite der Fensterscheibe im wesentlichen in ihrer Hochlage erhält.
  • Hiernach schützt das Hauptpatent die beiden möglichen Fälle, daß die Fensterscheibe beim Erreichen ihrer Höchstlage einen Lüftungsspalt offenläßt und erst durch anschließendes Kippen in ihrer Ebene in die Schließstellung gebracht wird und umgekehrt, daß die Fensterscheibe bei Erreichen der Hochlage erst in der Schließstellung steht und anschließend in die Lüftungsstellung gekippt wird. Für den ersten Fall schützt das Hauptpatent auch einen geeigneten Antrieb, für den zweiten Fall ist der geeignete Antrieb Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Für den im Hauptpatent enthaltenen ersten Fall wird geltend gemacht, daß der Fahrgast, wenn das Fenster in der Lüftungsstellung gehoben wird, leichter die Bildung des Lüftungsspaltes hrkenfie;' _'oHne eine besondere Gebrauchsanweisung zu benötigen. Andererseits kann aber das Fenster, wenn es zunächst in die Lüftungsstellung gelangt, nicht so schnell geschlossen -%#@yerden, wie wenn es sofort in die Abschlußstellung gelangt und nachträglich in die Lüftungsstellung geführt wird. Das ist wichtig bei plötzlich einsetzendem Wind oder Regenböen. Ferner wird der Benutzer der Erfindung auch die Möglichkeit der Bildung des Lüftungsspaltes wahrnehmen, denn bei den bekannten Kurbelfenstern dreht man beim Schließen des Fensters die Kurbel stets bis sie nicht mehr weiter geht, d. h. bis das Fenster zum Anschlag am Rahmen gekommen ist. Da bei dem Fenster nach der Erfindung dieser Anschlag aber erst eintritt, wenn das Fenster bereits in die Lüftungsstellung gekippt ist, so wird auch hier der Benutzer von selbst die Möglichkeit der Bildung des Lüftungsspaltes erkennen. Dabei kann er das Erreichen der Schließstellung einerseits durch den Augenschein kontrollieren, andererseits fühlt er beim Kurbeln den Übergang vom waagerechten zum geneigten, abgekröpften Schlitzteil, weil sich an der Übergangsstelle der Bewegungswiderstand ändert.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Lüftungsfensters nach der Erfin-<lung dargestellt.
  • Fig. i ist eine Ansicht, die den Oberteil. der Vordertür eines Kraftwagens mit einem Fenster nach der Erfindung in der Stellung mit einem Lüftungsspalt zeigt. Ein Teil des Türbelages ist fortgebrochen, um den Fensterantrieb offenzulegen.
  • Fig.2 ist eine gleiche Darstellung wie Fig. i bei völlig geschlossenem Fenster.
  • Die Tür hat einen vorderen Pfosten io und einen hinteren Pfosten ii, die an ihren oberen Enden durch die Oberleiste 12 miteinander verbunden sind. In den vorderen Pfosten io ist ein Führungskanal 15 und in dem 'hinteren Pfosten i i ein gleichartiger Kanal 17 für die Seitenkanten der Scheibe eingelassen, während in der Oberleiste 12 ein Kanal 16 für die Oberkante der Scheibe vorgesehen ist. Die hintere oder innen liegende etwa senkrechte Kante 18b der Scheibe bildet mit ihrer Grundkante i8a einen Winkel, der etwas größer ist als ein rechter. Die obere Kante der Scheibe ist bei i8c so gekrümmt, daß sie sich der Krümmung der Kanäle 15 und 16 anpaßt. An ihrer unteren Vorderkante ist die Scheibe bei i8d so geschnitten, claß sie eine gerade Führungskante hat, deren vordere Ecke 18- abgerundet ist. Der stumpfe Winkel der Kante 18b zu der Grundkante ermöglicht, die Scheibe in gehobener Stellung innerhalb der Fensteröffnung in ihrer Ebene nach vorn und abwärts zu kippen, wie in Fig. i gezeigt ist. In dieser Kipplage wird an der vorderen Kante der Scheibe ein Lüftungsspalt oder eine Öffnung 4o gebildet.
  • Der vordere Kanal 15 geht in einen senkrecht abwärts gehenden flachen Kanal i9 über. Der hintere Kanal 17 ist zu einem im Winkel verlaufenden flachen Kanal 2o nach unten verlängert. Die Kanäle i9 und 2o dienen zusammen dazu, die Scheibe während des unteren Teiles ihres Weges zu führen. Der hintere Kanal 2o führt die hintere Kante der Scheibe beim Senken und Heben in einer geneigten Bahn neben der Welle 21 des Türgriffes vorbei.
  • Der Fensterkurbeltrieb kann von jeder geeigneten Bauart sein. Im Ausführungsbeispiel hat der Kurbeltrieb eine Grundplatte 22, die durch Schrauben 22d an einer Tragplatte auf der Innenseite des Türschachtes befestigt ist. Die Grundplatte 22 trägt ein Paar miteinander kämmender Zahnräder 23, 24, die mittels Zapfen 23a, 24a drehbar sind. Die Zahnräder werden durch ein Ritze125 gedreht, das durch eine Handkurbel 26 bewegt wird. Auf dem Zapfen z3a ist ein Schwingarm 2; . und auf dem Zapfen 24a ein Schwingaren 28 befestigt. Die beiden Arme werden bei der Drehung der Zahnräder in entgegengesetzter Richtung geschwenkt. Am äußeren Ende des Armes 27 ist ein Zapfen 29 befestigt, während das äußere Ende des Armes 28 einen Zapfen 30 trägt. An der unteren waagerechten Kante iSa der Scheibe i8 sitzt eine Scheibentragleiste 31. Die Leiste hat in der Nähe ihres einen Endes eine Platte 32 mit einem Führungskanal 33 für den Zapfen 29. An dem anderen Ende der Leiste 31 ist eine Platte 34 mit .einem Kanal 36 vorgesehen, der den Zapfen 30 führt.
  • Die Kanäle 33 und 36 sind in einem Winkel geknickt, der bei den beiden Kanälen verschieden ist. Der Kanal 33 hat einen zur Leiste 31 parallelen, geradlinigen Teil 33a und einen im Winkel zu ihm verlaufenden, angenähert S-förmigen Teil 33b. Der Kanal 36 hat vorn einen geraden schrägen Teil 36a und hinten einen geraden zur Leiste 31 parallelen Teil 36b. Der geneigte Führungsteil 36a steht im Mittel senkrecht auf dem Arm a8.
  • In Fig.2 ist der Kurbeltrieb mit der Fensterscheibe in vollen Linien in der Schließlage der Scheibe 18 dargestellt, in der keine Entlüftung erfolgt. Die Zapfen 29 und 3o liegen dann an der Übergangsstelle der zur Leiste 3i parallelen Führungsteile 33a, 366 zu den schrägen Führungsteilen 336, 36a. Die Scheibe steht in dieser Lage am Ende ihrer Aufwärts- oder Anfang ihrer Abwärtsbewegttlltr. Wiihrend deren die Zapfen 29 und 30 in den Führungsteilen 33« und 36h gleiten. Wenn der Lüftungsspalt 40 (Fig. i) gebildet Nverden soll. dann ist es lediglich notwendig, die l1alldlcurllel 2() weiter im Sinne des Scheibenhubes zu drehen. Dabei läuft der Zapfen 29 in dein Führungsteil 33l' ein- und aufwärts, während der Zapfen 30 -in dem Führungsteil P« gleitet. Der Zapfen 29 dient dann dazu, die Scheibe iS in ihrer Ebene aus der in Fig.2 gezeigten Lage in die Lage nach Fig. i zu kippen, während der Zapfen 3o die hintere Ecke der Scheibe hochhält. In dieser Lage liegt die hintere Kante ish der Scheibe am Boden des Kanals I; an. Soll die Scheibe iS in den Türschacht gesenkt werden, so wird die Handkurbel 26 zurück gedreht. Der Anfangsweg der Zapfen =c) und 30 liegt hierbei in den Führungsteilen 331' und 36«. Vom Zapfen 29 wird die Scheibe 18 zunächst in die Schließlage gemäß Fig. 2 aufwärts und rückwärts gekippt, wogegen der Zapfen 30 lediglich die Scheibe während dieser Kippbewegung an ihrer Hinterecke stützt. Die Zapfen 29 und 30 getangeil nun wieder an die Knickstellen der Kaniile 33 und 31_i. Durch weitere Drehung der Handkurbel wird die Scheibe durch die Zapfen 29 und 30 in den Führungsteilen 33« und 361' parallel zu sich selbst in den Türschacht gesenkt. Es ist unmöglich, die Scheibe -r.11 senken. «wenn sie sich in der Kipplage befindet; vielmehr ist es notweildig, den Lüftungsspalt zu schließen und die Scheibe in ihre normale «waagerechte Lage zurückzubringen, bevor sie in den Türschacht lliiieingesenkt «erden kailn.

Claims (1)

  1. PATL\TA\SI'RGCII; Fenster für Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge, nach Patent 629 034, bei welchem die Fensteröffnung durch die Fensterscheibe in gehobener Lage zunächst vollständig geschlossen ist und die Fensterscheibe erst bei Weiterbewegung der Treibkurbel in die Lüftungsstellung gekippt «wird, dadurch gekennzeichnet, dal.i die Führungen (33 und 3()) z11111 1-1c:11Ci1 und Senken sowie zum Kippen der Fensterscheibe (1S), in welche iil bekannter Weise zwei Kurbelarme (27, 28) eines Doppelkurbeltriebes eingreifen, in ihren äußeren Teilen (33« und 36r'), zum Hellen und Senken der Fensterscheibe (i8) parallel -r.11 sich selbst bis in ihre Schließlage, in an sich bekannter Weise geradlinig gestaltet und in ihrem inneren Teil (33h und 36") so einwärts und aufwärts geneigt sind, dali der innere Teil (33h) der Führung (33) die eine Seite der Fenster-Scheibe aus ihrer Hochlage abwärts zieht, während der innere' Teil (3G«) der Führung (3r>) die andere Seite der Fensterscheibe ini wesentlichen in ihrer I-lochlage erhält.
DEB174527D 1935-06-20 1936-06-19 Heb- und senkbares Fenster fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge Expired DE655436C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US655436XA 1935-06-20 1935-06-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE655436C true DE655436C (de) 1938-01-15

Family

ID=22063445

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB174527D Expired DE655436C (de) 1935-06-20 1936-06-19 Heb- und senkbares Fenster fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE655436C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224180A3 (de) * 1985-11-21 1987-08-26 C. Rob. Hammerstein GmbH Kreuzarm-Fensterheber

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0224180A3 (de) * 1985-11-21 1987-08-26 C. Rob. Hammerstein GmbH Kreuzarm-Fensterheber

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