DE655427C - Anordnung zur Verringerung der Waermeableitung von elektrischen Heizkoerpern sehr hoher Temperatur auf die Stromanschlussleitungen - Google Patents

Anordnung zur Verringerung der Waermeableitung von elektrischen Heizkoerpern sehr hoher Temperatur auf die Stromanschlussleitungen

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DE655427C
DE655427C DEV31661D DEV0031661D DE655427C DE 655427 C DE655427 C DE 655427C DE V31661 D DEV31661 D DE V31661D DE V0031661 D DEV0031661 D DE V0031661D DE 655427 C DE655427 C DE 655427C
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Expired
Application number
DEV31661D
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English (en)
Inventor
Cesare Cippitelli
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Voigt and Haeffner AG
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Voigt and Haeffner AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/02Details
    • H05B3/06Heater elements structurally combined with coupling elements or holders

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  • Discharge Heating (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Verringerung der Wärmeableitung von elektrischen Heizkörpern sehr hoher Temperatur auf die Stromanschlußleitungen. Die Verbindung der Stromanschlußleitungen mit elektrischen Heizkörpern sehr hoher Temperaturen bereitet insofern Schwierigkeiten, als es nicht möglich ist, diese Verbindung dauerhaft zu gestalten. Bei einer Klemmverbindung wird durch Erwärmen und Wiederabkühlen bei Nichtgebrauch ein Lockern der Befestigungsmittel eintreten. Das gleiche gilt für Lot- oder Schweißverbindungen, die sich bei den sehr hohen Temperaturen durch Erreichen der Lot- bzw. Schweißtemperatur wieder lösen. Besonders nachteilig für alle diese Verbindungen ist die über die Anschlußstelle abgeführte Wärme, die es notwendig macht, nahe der Anschlußstelle besondere Wärme entziehende Vorrichtungen in Gestalt einer Luft- oder Flüssigkeitskühlung anzubringen.
Gemäß der Erfindung ist nun, um ein Verbindungsglied zwischen den Stromanschlußleitungen und den elektrischen Heizkörpern zu erhalten, das durch die im Heizkörper erzeugte Wärme keinen Schaden erleidet und bei dem ferner ein schädlicher Wärmeabfluß nach den Stromanschlußleitungen nicht eintreten kann, als Stromübertragungsglied zwischen dem elektrischen Heizkörper und den Enden der Stromanschlußleitungen je eine Lichtbogenstrecke angeordnet. Nicht nur die über den Lichtbogen von dem Heizkörper abgeleitete Wärme, sondern auch die von dem einen Fußpunkt des Lichtbogens an einer festen Gegenelektrode erzeugte Wärme ist im Verhältnis zu der Wärme, die bei der bisherigen festen Verbindung mit dem Heizkörper abgeleitet wurde, so gering, daß sie ohne Schaden von einem gut stromleitenden Metallkörper aufgenommen werden kann.
Um eine Einwirkung der Fußpunkte des stehenden Lichtbogens zu verringern, wird zweckmäßig der Fußpunkt eines jeden Lichtbogens mindestens an jeder Anschlußleitung durch mechanische oder elektromagnetische Hilfsmittel zu einer dauernden Ortsveränderung gezwungen. Zur Einleitung des Heizvorganges bzw. um den stehenden Lichtbogen zu erzeugen, werden zwei bewegliche Gegenelektroden aus gut stromleitendem Material, die in dauernder Verbindung mit den Stromzuführungsleitungen stehen, mit den als Elektroden ausgebildeten Enden des Heizkörpers in Berührung gebracht und so dieser in die Strombahn eingeschaltet. Durch Entfernen der Gegenelektroden von den Elektroden wird der Lichtbogen gezogen und dann die Gegenelektroden in einem gewissen Abstand so gehalten, daß der Lichtbogen aufrechterhalten bleibt. Die Gegenelektroden werden während
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Cesare Cippitelli in Frankfurt, Main.
des Bestehens des Lichtbogens so bewegt, daß die Lichtbogenfußpunkte auf den Gegenelektroden dauernd wandern. Einfacher kann diese Wirkung dadurch erzielt werden, daß' die Gegenelektroden nach Erzeugung des. Lichtbogens von den Elektroden in einem unveränderlichen Abstand gehalten und die Lichtbogenfußpunkte durch eine elektromagnetische Kraft in dauernde Bewegung ίο gebracht werden. Hierfür ist zweckmäßig die Anordnung so getroffen, daß der Heizkörper Ringform mit haubenförmigem Querschnitt besitzt, so daß an der Unterseite je zwei Ringflächen entstehen, auf denen je ein Lichtbogen für die Stromanschlußstellen rotiert. Die Lichtbogen werden durch ein unterhalb der gleichfalls ringförmigen Gegenelektroden erzeugtes magnetisches Kraftlinienfeld in dauernde Umdrehung versetzt. Zwischen den Schenkeln des haubenförmigen Heizkörpers und den entsprechend ausgebildeten Kontaktplatten werden Isolierzylinder angeordnet, um ein Überspringen des Lichtbogens von einem Kontaktring zum anderen zu vermeiden.
In der Zeichnung ist eine mögliche Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. 1 die Anordnung im Längsschnitt und Abb. 2 im Querschnitt, α ist der ringförmige Heizkörper, der durch den Strom auf sehr hohe Temperaturen gebracht wird. Er hat einen haubenförmigen Querschnitt, so daß auf seiner Unterseite zwei als Elektroden ausgebildete Ringflächen b, c entstehen, d und e sind zwei bewegliche, ringförmige, als Gegenelektroden ausgebildete Kontaktplatten, die unmittelbar mit der Stromzu- bzw. -abführung k und 1 in Verbindung stehen. Die Ringflächen b, d bzw. c, e sind durch die Isolierzylinder /, g, h voneinander getrennt. Unmittelbar unter den Gegenelektroden if, e ist ein Elektromagnet i angeordnet, der in den Heizstromkreis eingeschaltet ist und der magnetische Kraftlinien erzeugt, welche die gezogenen Lichtbögen m, η zur Rotation zwingen.
Soll der Heizkörper α in den Stromkreis eingeschaltet werden, so werden die Gegenelektroden d, e durch Bewegen nach oben mit den Elektroden b, c des Heizkörpers α in Berührung gebracht. Durch Zurückbewegen der Gegenelektroden nach unten wird an jeder Elektrode b, c ein Lichtbogen gezogen, der durch die Kraft des Magneten i auf den beiden Ringbahnen in dauernder Bewegung gehalten wird. Die Wärmeübertragung von dem Heizkörper α über die beiden Lichtbogen, die einen verhältnismäßig geringen Querschnitt haben, wie auch die Wärmeerzeugung an den Gegenelektroden d, e durch die Fußpunkte der Lichtbögen ist sehr gering und : steht in keinem Verhältnis zu der sehr hohen «Temperatur an dem Heizkörper a, so daß die Gegenelektroden d, e die Temperatur des Heizkörpers nicht annehmen und vor zu hoher Temperatur geschützt sind.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Verringerung der Wärmeableitung von elektrischen Heizkörpern sehr hoher Temperatur auf die Stromanschlußleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß als Stromübertragungsglied zwischen dem elektrischen Heizkörper (α) und den Enden der Stromanschlußleitungen (k, I) je eine Lichtbogenstrecke (m, n) angeordnet ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Heizkörper als Elektroden (b, c) ausgebildet sind, denen mit den Zuführungsleitungen des Heizstromes verbundene verstellbare Gegenelektroden (d, c), die beim Ziehen des Lichtbogens vorübergehend unmittelbar mit den Elektroden (b, c) in Berührung gebracht werden, gegenüberstehen.
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur dauernden Verlagerung der Fußpunkte der Lichtbogenstrecke (m, n) an dem elektrischen Heizkörper (a) und an den Stromanschlußstellen mechanische oder elektromagnetische Hilfsmittel vorgesehen sind.
4. Anordnung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur dauernden Veränderung des Abstandes der Gegenelektroden von den Elektroden, während der Lichtbogen brennt, in der Weise, daß jede Stelle der Gegenelektroden nacheinander wechselnden Abstand von der Elektrode erhält.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand der Gegenelektrode von der Elektrode nach Herstellung des Lichtbogens unveränderlich ist und daß ein Magnet (i) zur Erzeugung eines den Lichtbogen in Umlauf bringenden Magnetfeldes vorgesehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln des haubenförmigen Heizkörpers (a) und den Kontaktplatten (d, e) Isolierzylinder (/, g, h) angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEV31661D 1935-03-22 1935-03-22 Anordnung zur Verringerung der Waermeableitung von elektrischen Heizkoerpern sehr hoher Temperatur auf die Stromanschlussleitungen Expired DE655427C (de)

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