DE608673C - Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit - Google Patents
Waermeausloeser fuer Motoren mit langer AnlaufzeitInfo
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- DE608673C DE608673C DES111026D DES0111026D DE608673C DE 608673 C DE608673 C DE 608673C DE S111026 D DES111026 D DE S111026D DE S0111026 D DES0111026 D DE S0111026D DE 608673 C DE608673 C DE 608673C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02P—CONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
- H02P1/00—Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
- H02P1/02—Details of starting control
- H02P1/022—Security devices, e.g. correct phase sequencing
- H02P1/023—Protection against sparking of contacts or sticking together
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Description
- Wärmeauslöser für Motoren mit langer Anlaufzeit Wärmeauslöser, die zum Schutz von Motoren mit langer Anlaufzeit dienen, müssen bekanntlich die Eigenschaft haben, daß der Auslöser während des Anlassens nicht durch den Motorstrom, der -während dieser Zeit wesentlich größer ist als der normale Belastungstrom, zum Ansprechen gebracht wird. Es ist vorgeschlagen worden, zu diesem Zweck dem Wärmeauslöser einen Widerstand parallel zu schalten, der sich während des Anlaufs selbsttätig ändert. Der Widerstand muß seinen kleinsten Wert während des Anlaufens haben, im Betriebszustand des Motors dagegen möglichst- groß sein, damit der Auslöser dann wieder den größten Teil des Motorstromes erhält. Es hat sich gezeigt, daß Widerstände, deren spezifisches Leitvermögen mit zunehmender Temperatur abnimmt, d. h. sogenannte temperaturpositive Widerstände, besonders geeignet sind.
- Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung und Verbesserung der bisher bekannten Wärmeauslöser mit parallel geschaltetem, temperaturpositivem Widerstand. Gemäß der Erfindung steht der Widerstandskörper des Parallelwiderstandes unter Zwischenschaltung eines den Wärmeübergang hindernden Zwischenstückes mit einem während des Anlaufens des Motors beheizten metallischen Ansatzkörper in wärmeleitender Verbindung. Der Parallelwiderstand wird I also nicht, wie meist üblich, durch seinen eigenen Strom oder durch eine ihn direkt umgebende Heizwicklung erhitzt, sondern dadurch, daß die Wärme über einen besonderen metallischen Ansatzkörper auf ihn übertragen wird. Die Erfindung hat den Vorteil, daß eine für den Wärmeauslöser wichtige Änderung der Charakteristik gegenüber bekannten Anordnungen erreicht wird, und zwar besteht diese Änderung darin, daß die Temperatur des Auslösers während einer bestimmten Anfangszeit auf einem sehr niedrigen Wert bleibt und daß sie erst nach Ablauf dieser Zeit auf den Endwert ansteigt. Der Übergang von dem einen Temperaturzustand auf den anderen geht dadurch weniger »schleichend« vor sich. Die Temperatur, bei der der Auslöser anspricht, und somit auch der Auslösestrom, lassen sich bei der neuen Anordnung daher besser und genauer festlegen, als dies bei Anordnungen möglich ist, bei denen in der üblichen Weise der zu beheizende Widerstand unmittelbar der Wärme der Heizspule ausgesetzt ist.
- Es ist an sich bereits vorgeschlagen worden, bei Auslösevorrichtungen die Wärme unter Vermittlung metallischer Ansatzstücke, die beheizt werden, auf andere Teile der Auslösevorrichtung zu übertragen. Dieses Prinzip der Wärmeübertragung wurde jedoch zur Lösung anderer Aufgaben, als sie der Erfindung zugrunde liegen, verwendet, beispielsweise um einen und denselben Schmelzdraht auf zwei verschiedenen Wegen zum Abreißen zu bringen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
- Zu der Hauptspule i eines im Stromkreis des zu schützenden Motors liegenden Wärmeauslösers ist ein Metallwiderstand 2 parallel geschaltet. Der Widerstand wird durch eine im vorliegenden Fall in der Motorleitung liegende Heizwicklung 3 beheizt. DieseWicklung ist, wie ersichtlich, nicht unmittelbar auf den zu der Heizwicklung. i parallel geschalteten Widerstandskörper 2.aufgebracht, sondern vielmehr auf einen Ansatz q., der mit dem Widerstandskörper :2 in wärmeleitender Verbindung steht. Der Ansatz q. kann nach Querschnitt und Entfernung des beheizten Teiles von dem Widerstand 2 so bemessen werden, daß jede gewünschte Anlaßcharakteristik für den Wärmeauslöser erreicht wird. Unter -Umständen ist es dabei zweckmäßig, in die Verbindung zwischen dem Widerstand 2 und dem Ansatz q, noch einen die Wärme schlecht leitenden Einsatzkörper zu setzen.
- In Fig. 2 ist eine An.laßcharakteristik dargestellt, welche durch den in Fig. i beschriebenen Auslöser erreichbar ist. In dem Diagramm sind als Ordinaten die Temperaturen T und als Abszissen die Zeiten t aufgetragen. Würde man die Heizwicklung 3 ummittelbar auf den Widerstandskörper 2 aufbringen, so würde die Temperatur des Widerstandes etwa nach der Kurve 6 verlaufen. Verwendet man, dagegen die an Hand der Fig. i beschriebene besondere Ausgestaltung des Widerstandes, so erhält man eine Charakteristik etwa von der Form der Kurve 7. Der wesentliche Unterschied dieser letzteren Charakteristik gegenüber der Kurve 6 liegt darin, daß die Temperatur des Widerstandes wegen der mehr oder weniger schlechten Wärmeleitung von der Heizwicklung 3 zu dem Widerstandskörper zu Beginn des Anlaufvorganges des Motors zunächst verhältnismäßig niedrig bleibt und erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit t1 ansteigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Wärmeauslöser für Motoren, mit langer Anlaufzeit mit einem dem Wärmeauslöser parallel geschalteten temperaturpositiven Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper (2) des Parallelwiderstandes unter Zwischenschaltung eines den Wärmeübergang hindernden Zwischenstückes (5) mit einem vom Motorstrom beheizten metallischen Ansatzkörper (q.) in wärmeleitender Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111026D DE608673C (de) | 1933-09-17 | 1933-09-17 | Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES111026D DE608673C (de) | 1933-09-17 | 1933-09-17 | Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE608673C true DE608673C (de) | 1935-01-29 |
Family
ID=7530677
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES111026D Expired DE608673C (de) | 1933-09-17 | 1933-09-17 | Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE608673C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE890222C (de) * | 1936-01-14 | 1953-09-17 | Siemens Ag | Installationsselbstschalter, Schutzschalter od. dgl., insbesondere fuer Zentrifugenmotoren mit lange andauerndem Anlauf |
-
1933
- 1933-09-17 DE DES111026D patent/DE608673C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE890222C (de) * | 1936-01-14 | 1953-09-17 | Siemens Ag | Installationsselbstschalter, Schutzschalter od. dgl., insbesondere fuer Zentrifugenmotoren mit lange andauerndem Anlauf |
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