DE608673C - Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit - Google Patents

Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit

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DE608673C
DE608673C DES111026D DES0111026D DE608673C DE 608673 C DE608673 C DE 608673C DE S111026 D DES111026 D DE S111026D DE S0111026 D DES0111026 D DE S0111026D DE 608673 C DE608673 C DE 608673C
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DE
Germany
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time
motors
heat
long start
resistor
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Expired
Application number
DES111026D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Albrecht Werren
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE608673C publication Critical patent/DE608673C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P1/00Arrangements for starting electric motors or dynamo-electric converters
    • H02P1/02Details of starting control
    • H02P1/022Security devices, e.g. correct phase sequencing
    • H02P1/023Protection against sparking of contacts or sticking together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor And Converter Starters (AREA)

Description

  • Wärmeauslöser für Motoren mit langer Anlaufzeit Wärmeauslöser, die zum Schutz von Motoren mit langer Anlaufzeit dienen, müssen bekanntlich die Eigenschaft haben, daß der Auslöser während des Anlassens nicht durch den Motorstrom, der -während dieser Zeit wesentlich größer ist als der normale Belastungstrom, zum Ansprechen gebracht wird. Es ist vorgeschlagen worden, zu diesem Zweck dem Wärmeauslöser einen Widerstand parallel zu schalten, der sich während des Anlaufs selbsttätig ändert. Der Widerstand muß seinen kleinsten Wert während des Anlaufens haben, im Betriebszustand des Motors dagegen möglichst- groß sein, damit der Auslöser dann wieder den größten Teil des Motorstromes erhält. Es hat sich gezeigt, daß Widerstände, deren spezifisches Leitvermögen mit zunehmender Temperatur abnimmt, d. h. sogenannte temperaturpositive Widerstände, besonders geeignet sind.
  • Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausgestaltung und Verbesserung der bisher bekannten Wärmeauslöser mit parallel geschaltetem, temperaturpositivem Widerstand. Gemäß der Erfindung steht der Widerstandskörper des Parallelwiderstandes unter Zwischenschaltung eines den Wärmeübergang hindernden Zwischenstückes mit einem während des Anlaufens des Motors beheizten metallischen Ansatzkörper in wärmeleitender Verbindung. Der Parallelwiderstand wird I also nicht, wie meist üblich, durch seinen eigenen Strom oder durch eine ihn direkt umgebende Heizwicklung erhitzt, sondern dadurch, daß die Wärme über einen besonderen metallischen Ansatzkörper auf ihn übertragen wird. Die Erfindung hat den Vorteil, daß eine für den Wärmeauslöser wichtige Änderung der Charakteristik gegenüber bekannten Anordnungen erreicht wird, und zwar besteht diese Änderung darin, daß die Temperatur des Auslösers während einer bestimmten Anfangszeit auf einem sehr niedrigen Wert bleibt und daß sie erst nach Ablauf dieser Zeit auf den Endwert ansteigt. Der Übergang von dem einen Temperaturzustand auf den anderen geht dadurch weniger »schleichend« vor sich. Die Temperatur, bei der der Auslöser anspricht, und somit auch der Auslösestrom, lassen sich bei der neuen Anordnung daher besser und genauer festlegen, als dies bei Anordnungen möglich ist, bei denen in der üblichen Weise der zu beheizende Widerstand unmittelbar der Wärme der Heizspule ausgesetzt ist.
  • Es ist an sich bereits vorgeschlagen worden, bei Auslösevorrichtungen die Wärme unter Vermittlung metallischer Ansatzstücke, die beheizt werden, auf andere Teile der Auslösevorrichtung zu übertragen. Dieses Prinzip der Wärmeübertragung wurde jedoch zur Lösung anderer Aufgaben, als sie der Erfindung zugrunde liegen, verwendet, beispielsweise um einen und denselben Schmelzdraht auf zwei verschiedenen Wegen zum Abreißen zu bringen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • Zu der Hauptspule i eines im Stromkreis des zu schützenden Motors liegenden Wärmeauslösers ist ein Metallwiderstand 2 parallel geschaltet. Der Widerstand wird durch eine im vorliegenden Fall in der Motorleitung liegende Heizwicklung 3 beheizt. DieseWicklung ist, wie ersichtlich, nicht unmittelbar auf den zu der Heizwicklung. i parallel geschalteten Widerstandskörper 2.aufgebracht, sondern vielmehr auf einen Ansatz q., der mit dem Widerstandskörper :2 in wärmeleitender Verbindung steht. Der Ansatz q. kann nach Querschnitt und Entfernung des beheizten Teiles von dem Widerstand 2 so bemessen werden, daß jede gewünschte Anlaßcharakteristik für den Wärmeauslöser erreicht wird. Unter -Umständen ist es dabei zweckmäßig, in die Verbindung zwischen dem Widerstand 2 und dem Ansatz q, noch einen die Wärme schlecht leitenden Einsatzkörper zu setzen.
  • In Fig. 2 ist eine An.laßcharakteristik dargestellt, welche durch den in Fig. i beschriebenen Auslöser erreichbar ist. In dem Diagramm sind als Ordinaten die Temperaturen T und als Abszissen die Zeiten t aufgetragen. Würde man die Heizwicklung 3 ummittelbar auf den Widerstandskörper 2 aufbringen, so würde die Temperatur des Widerstandes etwa nach der Kurve 6 verlaufen. Verwendet man, dagegen die an Hand der Fig. i beschriebene besondere Ausgestaltung des Widerstandes, so erhält man eine Charakteristik etwa von der Form der Kurve 7. Der wesentliche Unterschied dieser letzteren Charakteristik gegenüber der Kurve 6 liegt darin, daß die Temperatur des Widerstandes wegen der mehr oder weniger schlechten Wärmeleitung von der Heizwicklung 3 zu dem Widerstandskörper zu Beginn des Anlaufvorganges des Motors zunächst verhältnismäßig niedrig bleibt und erst nach Ablauf einer bestimmten Zeit t1 ansteigt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wärmeauslöser für Motoren, mit langer Anlaufzeit mit einem dem Wärmeauslöser parallel geschalteten temperaturpositiven Widerstand, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstandskörper (2) des Parallelwiderstandes unter Zwischenschaltung eines den Wärmeübergang hindernden Zwischenstückes (5) mit einem vom Motorstrom beheizten metallischen Ansatzkörper (q.) in wärmeleitender Verbindung steht.
DES111026D 1933-09-17 1933-09-17 Waermeausloeser fuer Motoren mit langer Anlaufzeit Expired DE608673C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890222C (de) * 1936-01-14 1953-09-17 Siemens Ag Installationsselbstschalter, Schutzschalter od. dgl., insbesondere fuer Zentrifugenmotoren mit lange andauerndem Anlauf

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE890222C (de) * 1936-01-14 1953-09-17 Siemens Ag Installationsselbstschalter, Schutzschalter od. dgl., insbesondere fuer Zentrifugenmotoren mit lange andauerndem Anlauf

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