DE655344C - Dieselelektrischer Antrieb mit Generator konstanter Leistungsabgabe zur Speisung mehrerer an verschiedenen Triebwerken befindlicher Motoren - Google Patents

Dieselelektrischer Antrieb mit Generator konstanter Leistungsabgabe zur Speisung mehrerer an verschiedenen Triebwerken befindlicher Motoren

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DE655344C
DE655344C DEA74545D DEA0074545D DE655344C DE 655344 C DE655344 C DE 655344C DE A74545 D DEA74545 D DE A74545D DE A0074545 D DEA0074545 D DE A0074545D DE 655344 C DE655344 C DE 655344C
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DE
Germany
Prior art keywords
generator
diesel
power output
electric drive
constant power
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Expired
Application number
DEA74545D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Schwender
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE655344C publication Critical patent/DE655344C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Dieselelektrischer Antrieb mit Generator konstanter Leistungsabgabe zur Speisung mehrerer an verschiedenen Triebwerken befindlicher Motoren Der dieselelektrische Antrieb, insbesondere für Fahrzeuge, gewinnt um seiner mannigfachen Vorteile willen immer mehr an Boden. Soll dabei die Dieselmaschine voll ausgenutzt werden, so muß der elektrische Generator für konstante Leistung in einen weiten Arbeitsbereich ausgelegt werden, d. h. er muß eine hyperbolische Spannungskurve über der Stromabszisse. besitzen. Diese Kurve ist zwar ° nicht vollständig erreichbar, wird aber durch die bekannten Schaltungen mit einer für die Praxis genügenden Annäherung erreicht.
  • Neuerdings wird der dieselelektrische Antrieb auch für solche Triebwerke, z. B. Krane, verwendet, bei dienen mehrere für sich g@etrennt arbeitende Triebwerke von je einem elektrischen Motor angetrieben werden; diese meist sehr verschieden große Motoren werden von einem :einzigen Generator bespeist. Hierbei ergeben sich aber aus der Konstanz der Ge:neratorleistung- wie auch aus der Form der Spannungskurve Nachteile insofern, als die durch den Hubbetrieb bedingten großen Beschleunigungsstromstöße die Gefahr der überlastung der Dieselmaschine und damit ihrer Stillsetzung in sich bergen.
  • In der Abb. i ist die Leistungskurve L und Spannungskurve V über der Stromabszisse A aufgetragen. Daraus ist ersichtlich, daß das erstrebte Ziel der konstantQn Leistungsabgabe des Generators zwischen ioo und Zoo % Strombelastung erreicht wird. Darüber hinaus fällt die Spannungskurve stärker ab, als konstanter Leistung entspricht, und übt dadurch eine selbsttätige Begrenzung auf ungefähr 21/2fachen Nennstrom. Unterhalb des Vollastbereichies steigt die Spannungskurve langsamer, als konstante Leistungsabgabe dies verlangt. Dies ist aber für den vorliegenden Fall durchaus erwünscht, ja diese Spannungskurve liegt dann noch zu hoch, wenn z. B. der Drehwerksmiotor allein eingeschaltet und der Generator damit nur teilweise belastet ist; denn der DreIwerksmotior weist genau so wie der Fahrwerksmotor nur einen Bruchteil der Leistung des Hubwerksmotors auf. Selbst Dreh- und Fahrwerks_motor -zusammen stellen ,also auch nur eine Teilbelastung des Generators dar. Wenn andererseits zu dem laufenden Dneh-oder Fahrwerksmiotor der Hubwerksmnotor dazugeschaltet wird, so werden die hohen Beschleunigungsstöße im ersten Augenblick zu einer Leistungsüberschreitung führ, da der Abbau der Spannung über die Feldwicklungen u.sw. seine bestimmte Zeit erfordert. Einte solche Leistungsüberschreitung bringt aber die Dieselmaschine zum sofortigen Stillstand. Für Krantriebwerke und andere Mehrmotorenantriebe ist daher der dieselelektrische Antrieb nicht ohne weiteres brauchbar. ' Die Erfindung macht den dieselclektrischeii - . Antrieb auch für Mehrmotor entriebw erle.; wie Krane usw., dadurch brauchbar, daß ,."@. Widerstand im Erregerkreis des Generatärs. von den Steuergeräten für die Motoren der verschiedenen Triebwerke derart gesteuert wird, daß bei Teilbelastung des Generators eine dauernde Verminderung der Generatorerregung und damit eine Spannungssenkung und beim Schalten der vollen Leistung des Generators eine vorübergehende Verminderung der Generatorerregung eintritt.
  • Bei dieselelektrischen Antrieben ist @es bereits bekannt, durch geeignete Anordnung der Erregung den Generator für konstante Leistungsabgabe einzurichten, ebenso ist es bereits bekannt, in Abhängigkeit von der Drehzahl -der Dieselmaschine oder der Generat@orspannung die Leistung des Generators der Leistung der Dieselmaschine anzupassen, was in allen Fällen allein durch Beeinflussung der Generatorerregung möglich ist. Alle diese bekannten Anordnungen betreffen aber alle nur die Zusammenarbeit von Dieselmaschine und Generator, während die vorliegende Erfindung das Dieselaggregat den verschiedenen Betriebsverhältnissen bei Mehrmoterenantrieben, der ,angegebenen Art anpassen soll.
  • Die Zeichnung veranschaulicht schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Äbb. a.
  • Ein vor dem Felde Cri des Generators G liegender Widerstand W, der in Reihe mit dem Feldregler R liegt, wird so lange eingeschaltet .gehalten, als durch die Einschaltung kleinerer Motoren der Generator G nur teilbelastet ist oder durch Zuschaltung des großen Motors der Generator G zwar voll belastet ist, aber durch die Schaltstromstöße die Gefahr einer- Leistungsüberschreitung besteht. Die Kontakte des den Widerstand W kurzschließenden Schützes S sind daher auf den drei Steuergeräten D, F und H für Drehen, Fahren und Heben so angeordnet, daß bei Einschaltung von D und F einzeln oder gemeinsam sowie beim Einschalten von H zunächst kein Ansprechen des Schützies S erfolgt. Erst wenn D und F voll eingeschaltet sind und H auf die letzte Schaltstellung bewegt wird, zieht das Schütz S mit einer geringem, durch die Länge der möglichen überlastung bedingten Zeitverzögerung an und schließt den Widerstand. kurz, so daß der jetzt voll belastete Generator mit seiner vollen Spannung arbeitet. Der Stromkreis für das Schütz S ist bei ganz durchbeschaltetem Steuergerät H auch 'in der Nullstellung der Steuergeräte D und F 'beschlossen und der Widerstand W infolge-Aeen kurzgeschlossen; diese Anordnung ist deshalb getroffen, weil der große Hubwerkslnotor den weitaus größten Anteil an der Gesamtbelastung des Generators darstellt und daher bereits heim Arbeiten des Hubwerksmotors allein der Generator zweckmäßig voll erregt ist. Beim Zuschalten des Drehwerksmotors oder des Fahrwerksmotors wird jedoch beim Hinausbewegen der Steuergeräte D bzw. F aus der Nullstellung der Stromkreis füir S unterbrochen und der Widerstand W eingeschaltet, damit die beim Zuschalten dies Drehwerks- bzw. des Fahrwerksmotors auftretenden Schaltstromstöße keine überlastung des bereits durch den eingeschalteten Hubmotor belasteten Dieselmotors hervorrufen können. Bei vorgeschaltetem Feldwiderstand liegt :die Spannungskurve -V um einen entsprechenden Betrag niedriger, so daß im Überlastbereich das Produkt aus Strom und Spannung stets unterhalb der Leistungsgrenze, die durch die L-Kurve gegeben ist, bleibt; im Unterlastbereich erhalten die Motoren keine höhere Spannung als ihre Nennspannung.

Claims (1)

  1. PATENT:»sPRÜCHE: i. Dieselelektrischer Antrieb mit Generator konstanter Leistungsabgabe zur Speisung mehrerer an verschiedenen Triebwerken befindlicher Motoren, beispielsweise an Kranen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Widerstand im Erregerkreis des Generators von den Steuergeräten für die Motoren der verschiedenen Triebwerke derart gesteuert wird, daß bei Teilbelastung des Generators eine dauernde Verminderung der Generatorernegung und damit eine Spannungssenkung und beim Schalten der vollen Leistung des Generators eine vorübergehende Verminderung der Generatorerregung eintritt. a. Antrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dem Generatorfelde ,ein Widerstand vorgeschaltet wird, der mittels eines Schützes kurzgeschlossen wird. 3. Antrieb nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Anziehen des Schützes mit einer durch die'Zeitdauer der Schaltstromspitzen bedingten Zeitverzögerung erfolgt.
DEA74545D 1934-11-09 1934-11-09 Dieselelektrischer Antrieb mit Generator konstanter Leistungsabgabe zur Speisung mehrerer an verschiedenen Triebwerken befindlicher Motoren Expired DE655344C (de)

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