DE655165C - Abschirmeinrichtung fuer Zuendkerzen - Google Patents

Abschirmeinrichtung fuer Zuendkerzen

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DE655165C
DE655165C DEG91936D DEG0091936D DE655165C DE 655165 C DE655165 C DE 655165C DE G91936 D DEG91936 D DE G91936D DE G0091936 D DEG0091936 D DE G0091936D DE 655165 C DE655165 C DE 655165C
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DE
Germany
Prior art keywords
housing
spark plug
jacket
shielding device
cover
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Expired
Application number
DEG91936D
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English (en)
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Motors Liquidation Co
Original Assignee
General Motors Corp
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE655165C publication Critical patent/DE655165C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/02Details
    • H01T13/04Means providing electrical connection to sparking plugs
    • H01T13/05Means providing electrical connection to sparking plugs combined with interference suppressing or shielding means

Landscapes

  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Abschirmeinrichtung für Zündkerzen Abschirmvorrichtungen für Zündkerzen bestehen üblicherweise aus einem Blechmantel, der über die Zündkerze geschoben ist. Dieser Mantel muß entweder mit dem die Zündkerze aufnehmenden Bodenteil oder mit dem Metallznantel des Hochspannungskabels in elektrisch leitender Verbindung stehen. Es ist bekannt, den Blechmantel so anzuordnen, daß er sowohl mit dem Bodenteil als auch mit dem elektrischen Mantel leitend verbunden ist.
  • Eine gute elektrische Verbindung des Abschirmmantels mit dem Bodenstück läßt sich nur erreichen, wenn der Mantel durch Löten oder Schweißen mit dem Bodenstück verbunden wird. Hierbei ergibt sich jedoch die Schwierigkeit, diese Verbindung so zu gestalten, daß das Ein- und Herausschrauben des Bodenstückes in das Motorgehäuse nicht behindert wird. Erfindungsgemäß wird der Abschirmmantel am unteren Ende so ausgeschnitten, daß Zungen entstehen, die in radialer Richtung nach innen gebogen werden. Am Bodenstück wird eine der Zungenzahl entsprechende Anzahl von radialen Aussparungen angebracht. Die umgebogenen Teile der Zungen werden in die Aussparungen eingesetzt und mit diesen verlötet oder verschweißt. Die Aussparungen sind so tief eingeschnitten, daß auch nach dem Einsetzen der Zungenstücke von oben her ein entsprechend geformter Steckschlüssel eingesetzt werden kann. Auf diese Weise wird gleichzeitig eine einwandfreie elektrische Verbindung des Abschirmmantels mit dem Bodenstück erreicht und ein einfaches Ein- und Herausschrauben des Bodenstückes ermöglicht.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt im Aufriß eine abgeschirmte Zündkerze gemäß der Erfindung, die in einen Zylinderkopf eingeschraubt ist.
  • Abb.2 zeigt in größerem Maßstabe und zum Teil im Schnitt einen Abschirmungsmantel mit einer im Inneren desselben befestigten Zündkerze.
  • Abb. 3 ist eine schaubildliche Darstellung des Bodenteiles des Abschirmungsmantels. Abb. d. ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 in Abb. 2.
  • Abb. i zeigt einen Teil des Kopfes 5 eines Motorzylinders. Der Zylinderkopf besizt eine mit Gewinde versehene Öffnung, die den nach unten ragenden Teil 8 eines Bodenstückes oder Paßstückes 7 aufnimmt. Das Bodenstück ist mit einem Innengewinde zur Aufnahme der Zündkerze 6 versehen und besitzt zwei Paare von radialen Schlitzen 9-9 und io-io sowie einen Sitz i i für die Zündkerze 6.
  • Die Zündkerze 6 ist von einem metallischen", röhrenförmigen Mantel oder Gehäuse 12 um geben, das dauernd am Bodenteil 7 befestigti ist. Das Gehäuse kann beispielsweise mit det Bodenteil verschweißt oder durch Hartlöten mit demselben verbunden sein. Der Durchmesser des Gehäuses ist vorzugsweise gleich demjenigen des oberen Teiles des Bodenstückes. Das untere Ende des Gehäuses 12 ist mit Zungen 13 versehen, deren Enden derart nach innen gebogen sind, daß sie die Böden der Schlitze 9-9 und io-ib bedecken. Hierdurch entsteht eine große Fläche für die geschweißten oder gelöteten Verbindungsstellen zwischen den Teilen 7 und 12, so daß diese Teile fest miteinander verbunden werden. Die oberen Teile 14 der Schlitzpaare 9-9 und io-io bilden Vertiefungen (Abt. z) zur Aufnahme des einen Endes eines röhrenförmigen Schraubenschlüssels, der durch das offene obere Ende des Mantels 12 hineingeführt werden kann, wenn der Bodenteil 7 in den Zylinderkopf 5 hineingeschraubt oder von dem Zylinderkopf gelöst werden soll. Die Zündkerze 6 kann ebenfalls mittels eines in den Mantel 12 hineingeführten Mutterschlüssels eingeschraubt oder entfernt werden.
  • Der Mantel 1:2 ist mit Isoliermaterial 1S ausgekleidet, das beispielsweise aus Glimmer, Bakelit oder mit Isolierlack überzogenem Stoff bestehen kann. Isolieremaille kann auch als Auskleidung verwendet werden. Die Wandung des Mantels kann oberhalb und unterhalb der Isolierschicht 15 mit ringförmigen Vertiefungen 16, 17 geformt sein, die Verschiebungen des Isoliermaterials verhindern.
  • Am oberen Ende des Mantels 12 ist ein abnehmbarer Deckel 18 vorgesehen, dessen Wand derart geschlitzt ist, daß ein federnder Finger i9 entsteht, dessen freies Ende in die obere Vertiefung 16 hineingreift, um den Deckel auf dem Mantel i2 festzuhalten. In der oberen Öffnung des Deckels i8 ist durch Lötung eine Stopfbüchse befestigt; die einen mit Außengewinde versehenen Teil 2o besitzt, auf den eine mit Innengewinde versehene Munter 21 aufgeschraubt ist.
  • Ein Kabel 22 ist mittels einer zweckmäßigen Klemme 23 mit der Mittelelektrode der Zündkerze 6 verbunden. Das Kabel 2z ist, wie üblich, mit einer metallischen Hülle ä4 versehen,. die beispielsweise aus einem geflochtenen Überzug öder aus einem biegsamen Rohr bestehen kann. Die Hülle ist in zweckmäßiger Weise mit der Stopfbüchse 2o ver-..@zden, beispielsweise indem eine kragenförmige Erweiterung am Ende der Hülle zwiachen den Stopfbüchsenteilen 20, 21 festgeklemmt ist (Abt. 2). Die Hülle ist somit mit dem metallischen Deckel 18 elektrisch verbänden, und da dieser mit dem Mantel 12 in Berührung steht, der wiederum Tiber den Bodenteil 7 und den Motorzylinder 5 geerdet ist, sind sowohl die Zündkerze 6 wie das Kabel abgeschirmt. Die der Zündkerze zugeführten Hochspannungsströme können deshalb keine Störungen in benachbarten Radioapparaten hervorrufen.
  • Die mit Gewinde versehene Üffnung im Zylinderkopf ist größer als der mit Gewinde versehene Teil der Zündkerze. Wenn eine Zündkerze von normaler Größe (l4. mm) benutzt wird, muß deshalb die Öffnung im Zylinderkopf größer als üblich sein. Wenn die verwendete Zündkerze kleiner ist und beispielsweise einen Durchmesser von io mm hat, kann aber die Öffnung die übliche zur Aufnahme einer normalen Zündkerze (14 mm) geeignete Größe haben.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abschirmeinrichtung für Zündkerzen von Brennkraftmaschinen, bei der ein Bodenstücks das in :eine mit Gewinde versehene Öffnung der Zylinderwand eingeschraubt werden kann und zur Aufnahme einer Zündkerze eingerichtet ist, ein mit einem Deckel versehenes Gehäuse trägt, dadurch gekennzeichnet, daß Zungen (13) des Gehäuses (z2) in radialen Aussparungen (9, io) des Bodenstückes (7) i B. durch Löten oder Schweißen befestigt sind, und zwar derart, daß die Aussparungen (9; io) für das Ansetzen eines Schraubenschlüssels Platz bieten.
  2. 2. Abschirmeinrichtung nach Anspruch i, bei der der Deckel 'verschiebbar mit dem Gehäuse verbunden ist, gekennzeichnet durch Haltemittel des Deckels, beispielsweise einen aus der Wand des Deckels herausgeschnittenen Finger (i9); i die mit Einrichtungen, z. B. einer Rinne (16), in der Wand des Gehäuses zusammenwirken.
DEG91936D 1935-01-12 1936-01-12 Abschirmeinrichtung fuer Zuendkerzen Expired DE655165C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US655165XA 1935-01-12 1935-01-12

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DE655165C true DE655165C (de) 1938-01-12

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ID=22063266

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DEG91936D Expired DE655165C (de) 1935-01-12 1936-01-12 Abschirmeinrichtung fuer Zuendkerzen

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