DE655027C - Scheinwerfer fuer Atelier- und Buehnenbeleuchtung - Google Patents
Scheinwerfer fuer Atelier- und BuehnenbeleuchtungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B15/00—Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
- G03B15/02—Illuminating scene
Landscapes
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Optical Elements Other Than Lenses (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
6. JANUAR 1938
6. JANUAR 1938
REICHSraTENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 57 c GRUPPE
O 222?0 IXJ57C
Opticolor Akt.-Ges. in Glarüs, Schweiz Scheinwerfer für Atelier- und Bühnenbeleuchtung
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Februar 1936 ab
Bei Scheinwerfern für Atelier- und Bühnenbeleuchtung hat man vor der Austrittsöffnung
mit wärmeabsorbierender Flüssigkeit gefüllte Küvetten angeordnet, um das hindurchtretende
Licht zu kühlen. Erfindungsgemäß sind die Wandungen derartiger Küvetten aus nachgiebigem
dünnem Stoff hergestellt und durch vorzugsweise auf der äußeren Seite angeordnete
Gitter abgestützt.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung gezeigt.
Fig. ι stellt einen Schnitt durch einen Scheinwerfer S dar, vor dessen Austrittsöffnumg eine
mit Wasser gefüllte Küvette Ii angeordnet ist.
Zwischen der Austrittsöffnung des Scheinwerfers und der Küvette oder an deren
Außenseite ist eine Streuscheibe 5 bzw. s' angeordnet, die in bekannter Weise die Ausleuchtung
homogen macht, was um so notwendiger ist, als die besonders geeigneten Ausführungsformen der Küvette die Lichtstrahlung
unregelmäßig machen. Einfach aus zwei Glaswänden bestehende Küvetten sind
nämlich ungeeignet, da die der Lichtquelle zugewandte Seite derartig großen und unregelmäßig
verteilten Wärmebeanspruchunigen ausgesetzt ist, daß trotz .guter Kühlung das
Glas häufig springt. Zweckmäßig wird deshalb eine besondere Bauart für die Küvette
angewandt.
In den Fig. 2 und 3 ist ein Ausführungsbeispiel einer derartigen Küvette in Längsschnitt
und Vorderansicht dargestellt. Sie besteht aus zwei nachgiebigen Häuten Λ aus
durchsichtigem Stoff, die in einem runden Metallrahmen r1 mittels zweier durch Schraubenbolzen
b verbundener Überwurfringe r.2, rs
gespannt gehalten werden. Die Einspannstelleng· zwischen diesen Ringen sind wellig
gestaltet, und es sind Gummilagen dazwischen angeordnet, um die Häute ohne die Gefahr
des Einreißens zwischen den Metallringen zu befestigen. Die Häute h können aus Cellon,
Cellophan, Acetatcellulose oder sonstigen nachgiebigen Stoffen hergestellt werden. Es
werden vorzugsweise klar durchsichtige und unverbrennbare Materialien benutzt. Zwischen
den Häuten ist eine ruhende Flüssigkeit«, insbesondere Wasser, vorgesehen, das
gegebenenfalls Alaun, Kupfersulfat oder einen anderen die Wärmeabsorption erhöhenden Zusatz
enthalten kann. Für besondere hoheScheinwerferleiiStungen,
die eine sehr starke Abkühlung der Lichtstrahlung erfordern, kann die Küvettenflüssigkeit auch zum Durchfluß
dauernd zu- und abgeführt werden.
In den beiden Überwurfringen r* und r3
sind 'Metallgitter/ angeordnet, an die sich die Filmhäute Λ anlegen oder auch von
außen daran befestigt sind, um zu vermeiden, daß die Küvette unter dem Flüssigkeitsdruck
sackartig wird und die Gestalt einer unsymmetrischen Sammellinse annimmt. Die Gitter können vollkommen eben oder derart
gestaltet sein, daß der Mittenabstand der Küvettenhäute größer oder kleiner als deren
Randabstand wird und die Küvette die Gestalt einer vorzugsweise rotationssymmetrischen
Sammel- oder Streulinse annimmt, durch deren Wirkung eine besondere Verteilung
der Lichtstrahlung erreicht werden kann.
Die zwischen der Scheinwerf eröffnung oder hinter der Küvette angeordnete Streuscheibe s
oder s' besteht in bekannter Weise aus nebeneinander angeordneten Streifen von irgendwie
gerauhtem oder geriffeltem Glas, oder sia ist aus in bereits vorgeschlagener Weise ij|||
einem Rahmen gespaninten Film, der eineff«
Rasterung aufweist, gefertigt. Beispielsweise können Linsenrasterfilme ohne Emulsion verwendet
werden, die in zwei oder mehreren Lagen derart übereinander angeordnet sind, daß die zylindrischen Linsen zueinander in
einem Winkel, vorzugsweise von 900, stehen.
Die Filmbahnen können miteinander verflochten sein, um der Streuscheibe besseren
Zusammenhalt zu bieten. Es können auch sphärische Rasterlinsen Anwendung finden.
In Fig. 4 ist im Schnitt ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Küvette dargestellt, die
mit der Streuscheibe vereinigt ist. Die der Scheinwerferöffnung abgewandte Seitee der
Küvette besteht aus starkem Glase e, dessen Außenwandung mit einer Linsenrasterung,
z. B. mit einer Kreuzrasterung u, versehen ist.
In einem für die Aufnahme der Kühlflüssigkeit
passenden Abstand von der Innenwandung der Glasplatte ist ein Acetatfilm h angeordnet,
der durch ein Gitter i gestützt wird. Die Glasplatte .und der Film werden durch
einen Ring ^1 und einen Überwurfring r3 mittels
Schraubenbolzen b gehalten.
Claims (4)
1. Scheinwerfer für Atelier- und Bühnenbeleuchtung mit einer vor der Aus-
. trittsöffnung angeordneten, mit wärme-Absorbierender
Flüssigkeit gefüllten Kü- ;'vette, dadurch gekennzeichnet, daß die
Küvettenwandungen aus nachgiebigem dünnem Stoff, wie Cellon, Gellophan oder Acetatfilm, hergestellt sind und durch
vorzugsweise auf der äußeren Seite angeordnete Gitter abgestützt werden.
2. Küvette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützgitter (z) der
Küvette eine Linsenform verleihen.
3. Küvette nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum nur
auf der dem Scheinwerfer zugekehrten Seite durch eine Wandung (A) aus dem
nachgiebigen dünnen Stoff, auf der anderen Seite durch eine starke Platte (e) aus
Glas oder ähnlichem Material gebildet wird, deren Außenseite, vorzugsweise durch
eine entsprechende Rauhung oder Riffelung, als Streufläche ausgebildet ist.
4. Scheinwerfer nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch besondere, aus Glasstreifen oder aus durchsichtigen Folien, beispielsweise aus Acetatfilm, mit Linsenrasterung
bestehenden Streuflächen, die vor oder hinter der Küvette angeordnet
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO22270D DE655027C (de) | 1936-02-22 | 1936-02-22 | Scheinwerfer fuer Atelier- und Buehnenbeleuchtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO22270D DE655027C (de) | 1936-02-22 | 1936-02-22 | Scheinwerfer fuer Atelier- und Buehnenbeleuchtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE655027C true DE655027C (de) | 1938-01-06 |
Family
ID=7355689
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO22270D Expired DE655027C (de) | 1936-02-22 | 1936-02-22 | Scheinwerfer fuer Atelier- und Buehnenbeleuchtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE655027C (de) |
-
1936
- 1936-02-22 DE DEO22270D patent/DE655027C/de not_active Expired
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