DE65486C - Papierführung für Vielfarbendruckmaschinen - Google Patents
Papierführung für VielfarbendruckmaschinenInfo
- Publication number
- DE65486C DE65486C DENDAT65486D DE65486DA DE65486C DE 65486 C DE65486 C DE 65486C DE NDAT65486 D DENDAT65486 D DE NDAT65486D DE 65486D A DE65486D A DE 65486DA DE 65486 C DE65486 C DE 65486C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- gripper
- cylinder
- sheet
- printing
- printed
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N Zinc Chemical compound [Zn] HCHKCACWOHOZIP-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 3
- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 3
- 239000011701 zinc Substances 0.000 claims description 3
- 229910052725 zinc Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000003086 colorant Substances 0.000 description 6
- 238000013459 approach Methods 0.000 description 1
- 239000002131 composite material Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000001514 detection method Methods 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41F—PRINTING MACHINES OR PRESSES
- B41F21/00—Devices for conveying sheets through printing apparatus or machines
- B41F21/08—Combinations of endless conveyors and grippers
Landscapes
- Feeding Of Articles By Means Other Than Belts Or Rollers (AREA)
Description
PATENTAMT.
KLASSE IS: Druckerei.
Vorliegende Erfindung hat eine Buch-, Stein- und Zinkdruckschnellpresse zum Gegenstande,
bei welcher die Weiterbeförderung des Papiers für das gleichzeitige Bedrucken der durch
die Presse hindurchgehenden Bogen mit zwei oder mehr Farben durch ein endloses Kettenpaar
gesichert wird, welches zwischen sich die die Bogen erfassenden Greifer trägt. Im
Gegensatz zu den bisherigen Auslegevorrichtungen, bei welchen die zwischen den Ketten
liegenden Greifer durch eine zusammengesetzte und am Druckcylinder selbst vorgesehene Vorrichtung
geöffnet und geschlossen werden, fällt bei vorliegender Schnellpresse diese Vorrichtung
ganz weg und tritt an deren Stelle eine über die gesammte Länge des Druckcylinders
sich erstreckende Nuth, in welche die den Greifer tragende und zwischen den endlosen
Ketten liegende Stange eintritt, wobei der Greifer den eingelegten Bogen festhält und behufs
Bedrückens des letzteren um den Druckcylinder herumführt. Ist der Bogen um den
Druckcylinder herumgeführt, so wird beim Austritt der Greiferstange aus der am Druckcylinder
befindlichen Nuth der mit der einen Farbe bedruckte Bogen durch einen endlosen Filz dem nächsten Druckcylinder zugeführt, in
dessen Nuth wiederum die Greiferstange eintritt, wodurch der Bogen behufs Bedrückens
mit einer zweiten Farbe um den Druckcylinder herumgeführt und nach Austritt der Greiferstange aus der Nuth dieses Cylinders an
einen zweiten endlosen Filz abgegeben wird, der den nunmehr mit zwei Farben bedruckten
Bogen dem dritten Druckcylinder zuführt, worauf sich der für zwei Druckcylinder beschriebene
Vorgang wiederholt. Dabei ist der Abstand der zwischen den Ketten liegenden Greiferstangen so gewählt, dafs die Farben
auf dem zu bedruckenden Bogen genau zusammenpassen.
Die mit der vorstehend gekennzeichneten Greifervorrichtung ausgestattete Schnellpresse
ist in Fig. 1 in Ansicht, in Fig. 2 im Grundrifs und Fig. 3 im Schnitt dargestellt.
Ueber dem verlängerten Untergestell A der Schnellpresse mit hin - und hergehendem
Schlitten oder Wagen sind so viel Cylinder gelagert, als auf den -durch die Presse hindurchgehenden
Bogen Farben aufgedruckt werden sollen. In der durch die Zeichnung dargestellten lithographischen Schnellpresse sind
drei Druckcylinder F1 F" F'" vorhanden, deren gegenseitiger Abstand sich nach dem Maximalformat der Bogen richtet. Jeder Druckcylinder
arbeitet in der üblichen Weise mit einem Fundament zur Aufnahme der Druckform, des Steines oder der Zinkplatte, den
Farbkästen s, den Vertheilungswalzen i, den
Auftragwalzen 0 und den Feuchtwalzen o1. Die Bewegung der Druckcylinder ist bei vorliegender
Maschine eine unterbrochene; der nach vorn sich bewegende Wagen nimmt die Druckcylinder mittelst einer Zahnstange mit
und veranlafst eine einmalige Umdrehung dieser Cylinder, dagegen stehen letztere während des
Rückganges des Wagens still, damit der Arbeiter den Bogen einlegen kann. Das Anlegen
des Bogens findet an dem ersten Cylinder F1 statt, von welchem ersterer um den
zweiten, dritten u. s. w. Druckcylinder herum-
geführt und dadurch mit zwei, drei und mehr Farben der Reihe nach bedruckt wird.
Um nun dieses Herumführen der Bogen entgegen den bisherigen Transportweisen in
einfachster Weise zu ermöglichen, werden nach vorliegender Erfindung an Stelle der bisher auf
den Cylindern sitzenden Greifer auf den Druckcylindern Nuthen L von 3 bis 4 cm Tiefe und
Breite angeordnet, welche beim Stillstande der Cylinder nach oben stehen und in welche sich
genau passende Stangen χ einlegen (Fig. 4). Auf der einen der Stangen sitzt ein Greifer k,
der durch eine um letztere gewickelte Schraubenfeder gegen die andere Stange angedrückt
wird. Diese Stangen χ sind ζλνϊβΰΐιεη zwei
endlosen Ketten K drehbar befestigt, welche auch durch Riemen, Drahtseile, Metallbänder
ersetzt werden können. Genannte Ketten, von -denen sich je eine am Kopfende eines jeden
Druckcylinders befindet, laufen parallel zu einander und beschreiben den in Fig. 1 mit K*
bezeichneten Weg, wobei die Ketten um am Ende der Druckcylinder sitzende Zahnräder,
sowie um kleine Kettenräder j gelegt sind, so dafs bei Drehung der Druckcylinder die Ketten
mit den zwischen letzteren liegenden Greiferstangen χ χ weiter bewegt werden. Der
gegenseitige Abstand dieser Greiferstangen ist gleich dem Umfang der Druckcylinder.
Stehen beim Rückgang des Wagens die Druckcylinder still, so legt sich, nachdem ein
neuer Bogen eingelegt ist, die über dem Druckcylinder F1 stehende Greiferstange χ in die
Nuth L1 dieses Cylinders ein, während die anderen Greiferstangen, deren Zahl sich nach
den zu druckenden Farben richtet, zwischen, über oder unter den anderen Druckcylindern
stehen. Bei der nächsten Drehung der Cylinder wird die Kette mit dem zwischen letzterer
liegenden Greifer χ k mit dem Bogen um den Cylinder herumgeführt, wobei der
Bogen mit der ersten Farbe bedruckt wird. Die Greiferstange χ tritt kurz vor einmaligem
Umgang des Cylinders an der Stelle m aus der Nuth L1 heraus und bewegt sich bei weiterer
Drehung der Cylinder gegen den zweiten Druckcylinder F", in dessen Nuth L" die
Greiferstange χ eintritt.
Auf diesem Wege wird das freie Ende des Bogens von einem um je zwei benachbarte
Walzen j laufenden endlosen Filz η getragen. Nach dem dem Format der Bogen entsprechenden
mehrmaligen Umgang der Cylinder, wobei jedesmal ein anderer Bogen bei L1 in die
nach einander den Bogen sich darbietenden offenen Greifer eingelegt wurde, kommt die
Greiferstange, welche den ersten Bogen trägt, auf dem zweiten Cylinder F" an,-legt sich in
dessen Nuth und macht mit dem Bogen einen ' theilweisen Umgang, wobei der Bogen mit der
zweiten Farbe bedruckt wird. Zuletzt löst sich die Greiferstange bei m vom zweiten Cylinder
und der freigegebene, nunmehr mit zwei. Farben bedruckte Bogen wird durch einen zweiten
Filz η dem dritten Druckcylinder zugeführt. Beim Verlassen des letzteren bewegen sich
Kette, Greifer und Bogen über die Walze jl
nach oben; an der Nase m*, gegen welche ein an der einen Greiferstange χ seitlich sitzender
Hebel x1, Fig. 5 und 5a, antrifft, öffnen sich
der Reihe nach die Greifer und lassen den Bogen fallen.
Fig. 6 zeigt im gröfseren Mafsstabe den Druckcylinder mit der Nuth L, in welche soeben
die Greiferstange χ eingetreten ist, sowie die Vorrichtung zum Oeffnen der Greifer k. '
Fig. 6 a ist ein Schnitt durch das Kopfende des Druckcylinders. Auf die Achse des letzteren
ist eine mit Zähnen für die Kette K besetzte Scheibe R aufgesetzt, in deren unterem
Theil ein Zapfen r eingeschraubt und in deren oberem Theil ein von der lothrechten, durch
den Cylinderdrehpunkt gelegten Mittellinie, seitlich liegender Längsschlitz r1 angebracht ist.
Auf den Zapfen r wird ein Arm S aufgesetzt, der in seinem unteren Theil einen Längsschlitz
s hat, dessen oberes winkelförmig umgebogenes Ende s1 durch den genannten
Schlitz r1 hindurchgeführt und zu einer breiten Auflagerfläche s2 verbreitert ist und welcher
an seinem unteren Ende ein Laufröllchen s3 trägt. Auf der Fläche s'2 liegt nun, durch die
um die Greiferstange χ gewickelte Schraubenfeder beständig angeprefst, das Ende des auf
genannter Greiferstange sitzenden Hebels x1 auf. Soll nun ein vom Anlegetisch her kommender
neuer Bogen von den Greifern k erfafst werden, so müssen letztere geöffnet werden.
Dies erfolgt dadurch, dafs unter Vermittelung einer am Wagen vorgesehenen Erhöhung
t der Arm S in den Schlitzen r1 und s angehoben und dadurch der Hebel xl
aus der Stellung 1 in die Stellung 2, Fig. 6, übergeführt wird, wodurch sich die Greifer k
öffnen; gleichzeitig tritt der zu bedruckende Bogen in die Greifer ein und wird von letzteren
erfafst und mitgenommen, sowie sich die Erhöhung t vom Röllchen s3 entfernt hat.
Die beschriebene Vorrichtung zum Oeffnen der Greifer ist nur an dem ersten Druckcylinder
F1 vorgesehen, da jeder Bogen während des Bedrückens mit den verschiedenen
Farben von seinen Greifern, welche ihn am Cylinder F1 erfafsten, bis zum Herankommen
des bedruckten Bogens an den Ablegetisch festgehalten wird.
Fig. 7 zeigt in noch gröfserem Mafsstabe den Schnitt durch die Greifervorrichtung, nachdem
dieselbe an die Nase oder den Knaggen m* herangekommen ist. Das Ende des
Hebels x1 läuft hier auf den länglichen Knaggen 772* auf und die Greifer k öffnen sich, so
dafs der mitgenommene Bogen durch sein Eigengewicht auf den Ablegetisch fallen kann.
Fig. 7 zeigt gleichzeitig die Stellung der Greifer beim Erfassen des zu bedruckenden Bogens
am ersten Cylinder F1, wenn man an die Stelle des feststehenden Knaggens m* die verbreiterte
Fläche s'2 am Arm S, Fig. 6, setzt.
In derselben Weise nun, wie der erste Bogen bedruckt wurde, findet das Bedrucken
der nächsten Bogen statt, d. h. sie werden durch die Greiferstangen- der Reihe nach von
dem einen Cylinder auf den nächsten übergeführt. Das genaue Einpassen der Greiferstangen
in die Nuthen der Cylinder sichert ein absolut genaues Register.
Da bei dem gedrängten Bau der Maschine die Druckform für die eine Farbe, nachdem
sie den Cylinder passirt, bis unter die Vertheilungswalzen für die andere Farbe laufen
mufs, so werden diese Walzen in dem Augenblick, wo die Druckform an genannte Walzen
herankommt, selbstthätig gehoben und. senken sich beim Rückgang des Wagens wieder.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Papierführung an Buch-, Stein- und Zinkdruckschnellpressen für Vielfarbendruck, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen endlosen Ketten oder Metallbändern geführte und Greifer (k) tragende Stangen (x) die an dem ersten Druckcylinder eingelegten Bogen der Reihe nach um die übrigen herumführen, wobei auf den Druckcylmdern Nuthen (L) zur jeweiligen Aufnahme der Greiferstangen (x) vorhanden sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65486C true DE65486C (de) |
Family
ID=339277
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65486D Expired - Lifetime DE65486C (de) | Papierführung für Vielfarbendruckmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65486C (de) |
-
0
- DE DENDAT65486D patent/DE65486C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE65486C (de) | Papierführung für Vielfarbendruckmaschinen | |
| DE3908347C2 (de) | ||
| DE241212C (de) | ||
| DE126260C (de) | ||
| DE255542C (de) | ||
| DE105611C (de) | ||
| DE135135C (de) | ||
| DE229681C (de) | ||
| DE465977C (de) | Kopfdruckpresse | |
| DE968861C (de) | Bogenablegevorrichtung fuer Haltzylinderschnellpressen | |
| DE549538C (de) | Bogenzufuehrvorrichtung fuer Rotationstiefdruckpressen zum Bedrucken von einzelnen Bogen | |
| DE204141C (de) | ||
| DE271005C (de) | ||
| DE25610C (de) | Buchdruckpresse für endloses Papier | |
| DE272927C (de) | ||
| DE166428C (de) | ||
| DE278092C (de) | ||
| DE200738C (de) | ||
| DE98371C (de) | ||
| DE52161C (de) | Neuerung an Schön- und Widerdruck-Maschinen | |
| DE673175C (de) | Anlege- und Zufuehrungsvorrichtung fuer Druckmaschinen | |
| DE228484C (de) | ||
| DE710354C (de) | Doppelbandausleger fuer Bogendruckmaschinen | |
| DE111129C (de) | ||
| DE553920C (de) | Druckmaschine mit einer ebenen Druckform fuer stehenden Text, in die nacheinander wechselnde Druckplatten eingefuegt werden |