DE654622C - Vorrichtung zum Stempeln von Eiern u. dgl. in Verbindung mit einer staendig gleichmaessig umlaufenden Sortiermaschine - Google Patents

Vorrichtung zum Stempeln von Eiern u. dgl. in Verbindung mit einer staendig gleichmaessig umlaufenden Sortiermaschine

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DE654622C
DE654622C DES118532D DES0118532D DE654622C DE 654622 C DE654622 C DE 654622C DE S118532 D DES118532 D DE S118532D DE S0118532 D DES0118532 D DE S0118532D DE 654622 C DE654622 C DE 654622C
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EBERHARD SOMMER
STEMPEL FABRIK
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EBERHARD SOMMER
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/16Sorting according to weight

Landscapes

  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Wrapping Of Specific Fragile Articles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Stempeln von Eiern u. dgl. in Verbindung mit einer ständig gleichmäßig umlaufenden Sortiermaschine Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Stempeln von Eiern u. dgl. in Verbindung mit einer ständig gleichmäßig umlaufenden Vorrichtung zum Sortieren von Eiern nach Gewicht.
  • Eine ständig gleichmäßig umlaufende Vorrichtung zum Wägen und Trennen von Eiern u. dgl. nach Gewichtsklassen, bei welcher die @Vägevorrichtungen. auf einer gemeinsamen umlaufenden Scheibe radial angeordnet sind, ist bekannt. Dabei werden die Eier einzeln von Hand oder durch eine Zuführungsvorrichtung auf eine Wägevorrichtung gelegt, welche beim Umlauf der gemeinsamen Scheibe auf Auslösevorrichtungen o. dgl. trifft, die auf das Gewicht des gerade auf der Waage befindlichen Eies derart ansprechen, daß j e nach dem Gewicht des Eies dieses früher oder später von der Waage in die rings um die umlaufendenWägevorrichtungen segmentförinig angeordneten feststehenden Sammelbehälter rollt.
  • Bei absatzweise geschalteten Scheiben steht letztere in dein Augenblick still, wenn die Wägevorrichtungen ansprechen und das Ei in die Aufnahmebehälter abgelegt wird. In einem solchen Falle kann eine Stempelvorrichtung im Raume der Aufnahmebehälter, und zwar im Wege des anrollenden Eies, vorgesehen sein, die, da der Weg in einen bestiminten Sammelbehälter führt, eine bestimmte Zahl ein für allemal aufdruckt. Wollte man aber solche feststehende und nur im Einlauf der Eier zu den Sammelbehältern anbringbare Stempel in Verbindung finit ständig gleichmäßig umlaufenden Wägevorrichtungen verwenden, so würde das von der @vä gevorrichtung ablaufende Ei mit der ihm durch den Umlauf verliehenen lebendigen Energie seitlich ablaufen und eine gekrümmte Bahn beschreiben, welche je nach dem Gewichte oder auch der unterschiedlichen Form des Eies nicht genau bestimmt werden kann. Dabei würde der Aufdruck verwischt werden, da das Ei sich nicht nur, wie es erforderlich ist, über den Stempel abwälzt, sondern infolge der Fliehkraft noch eine zusätzliche Schleuderbewegung vollzieht.
  • Die Anordnung einer der bekannten Stempelvorrichtungen, welche an der LTinlaufbewegung der die Wägevorrichtungen tragenden Scheibe teilnimmt, ist deshalb nicht möglich, weil jede Wägevorrichtung auf jedes Gewicht jedes Eies ansprechen muß, soweit eine Klassifizierung nach Ge@vichten stattfinden soll.
  • Aus diesen Überlegungen war man bislang gezwungen, eine absatzweise erfolgende Bewegung der umlaufenden Scheibe vorzusehen und die Abgabe des Eies und die Stempelung im Augenblick des Stillstandes der Scheibe vorzunehmen. Bei sonst gleicher Winkelgeschwindigkeit haben ständig gedrehte Scheiben den Vorzug der wesentlich größeren Arbeitsleistung. Um diesen Vorteil nutzbar zu machen, ist gemäß der vorliegenden Erfindung mit jeder Wägevorrichtung eine sich drehende, als Stempelträger dienende Scheibe vorgesehen,' auf der so viele Stempel vorgesehen sindl:#,-die Zahl der Gewichtsklassen beträgt,.''.. i',@ welche die Eier eingeteilt werden sollen. Sind beispielsweise sechs Gewichtsklassen vorgesehen, so befinden sich in der Waage sechs verschiedene Stempel. Diese werden zwangsläufig mit den Wägevorrichtungen nacheinander eingerückt, so daß beim Ablauf eines jeden Eies von einer Wägevorrichtung der dem Gewichte dieses Eies entsprechende Stempel wirksam wird.
  • Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • An einer ständig gleichmäßig umlaufenden Trommel a sind radial einzelne Wägevorrichtungen b vorgesehen. Diese bestehen im wesentlichen aus nach außen geneigten Leisten c, deren jede an ihrem freien ausladenden Stirnende mit einer winklig nach unten zeigenden Zunge d versehen ist. Ein auf die Zunge d rollendes, Ei wird hierselbst durch einen U-förmigen Bügel f festgehalten. Die Leiste c ist beweglich und am inneren Ende mit irgendeinem Taster o. dgl. ausgestattet, der je nach dem Gewichte des Eies e höher oder niedriger in senkrechter Richtung steht und somit früher oder später mit einer Vorrichtung in Berührung kommt, durch welche der Haltebügel f ausgelöst und in die strichpunktierte Stellung nach Abb.2 angehoben wird. Dann kann das Ei e von der Zunge d abrollen, und zwar in feststehende, segmentförmige Abteilungen g, welche die karussellartig umlaufenden Wägevorrichtungen umgeben.
  • Wenn die Eier nach sechs Gewichtsklassen eingeteilt werden sollen, sind sechs Sammelbehälter g erforderlich. Von den Wägevorrichtungen sind jedoch mehr als sechs vorhanden, weil eine oder mehrere derselben zum Einlegen der Eier frei und außerhalb des Bereichs der Sammelbehälter g bleiben müssen. Ehe die Wägevorrichtungen nicht in den Bereich der Sammelbehälter g kommen, sprechen sie auf das Gewicht der Eier nicht an. Die Auslösevorrichtung ist so eingestellt, daß auf einem Umlauf der Trommel a in Richtung des in Abb. i eingezeichneten Pfeiles die erstmögliche Sortierung in den Behälter g stattfinden kann. Die Eier werden nun fortlaufend nach dem Gewicht sortiert, d. h. die schwersten Eier von etwa 6o g und darüber werden in den Behälter g, Eier im Gewicht von 6o bis 55 g in den Behälter g1 abgeleitet usw. In der radialen Verlängerung der Leiste c und Zunge d befindet sich ein Stempel h, über den das Ei hinwegrollen muß, wenn es in den Behälter g gelangt. Durch entsprechende Leitvorrichtungen u. dgl. kann dem Ei hierbei ein Zwangsweg vorgeschrieben werden.
  • Je nachdem das Ei auf Grund seines Gewichts in diesen oder jenen Behälter gelangt, muß es natürlich einen anderen Stempel erhalten. Da nach dem Ausführungsbeispiel die Einteilung der Eier in sechs Gewichtsklassen erfolgen soll, müssen sechs Stempel vorgesehen sein. Diese sind auf einer um einen Zapfen i drehbaren Scheibe j in gleichen Abständen strahlenförmig angeordnet. Der Einfachheit wegen sind auf der Zeichnung die Stempel mit den fortlaufenden Zahlen i bis 6 versehen, statt dessen können aber die Stempel selbstverständlich beliebige andere Zeichen tragen. Die Scheiben j sind in gleichmäßigem Abstande drehbar auf einem Ringe k gelagert, der mittels Tragkonsolen in o. dgl. mit der Trommel a fest verbunden ist. Unterhalb der letzteren befindet sich eine feste Trommel ia, die mittels Konsolen o Leistensegmente p trägt, auf denen ein senkrechter Stift q sich befindet.
  • Auf der Unterseite jeder Scheibe j sind sechs radiale Leisten s sowie sechs pfannenartige Einbuchtungen, Löcher oder Aussparungen vorgesehen, in welche ein Kugelschnäpper t eingreifen kann. Weiter ist oberhalb der Stempel ein rollenförmiges Stempelfärbekissen u angeordnet, welches auf einer Zwischenstütze v gelagert ist, die durch Eigengewicht oder Federkraft ständig nach unten gedrückt wird. Die Einfärbewalze ist ebenfalls auf dem umlaufenden Ring k vorgesehen und nimmt demgemäß an der Drehung der Trommel a teil.
  • Die zu sortierenden Eier werden in Wägevorrichtungen b1 gelegt, welche sich außerhalb . der Aufnahmebehälter g befinden und deren Stempelträgerscheibe j so eingestellt ist, daß die Zahl Z vorn liegt. Diese Wägevorrichtungen bi können erst ansprechen, wenn sie in die Stellung b nach Abb. i gelangt sind. Ist das zur Sortierung eingelegte Ei so schwer, daß die Auslösevorrichtung der Bügel f angehoben wird, so rollt es über die Leiste c und ihre Zunge d ab über den Stempel l und in den Sammelbehälter g. War das Ei zu leicht, so geschieht an dieser Stelle nichts. Entspricht es, was der Einfachheit halber angenommen werden soll, der nächstniedrigeren Gewichtsklasse, gehört es also in den Behälter g1, so muß der Stempel mit der Zahl e an die Stelle des Stempels i rücken' Das geschieht dadurch, daß eine Anschlagleiste s der Scheibe j mit dem feststehenden Zapfen q in Berührung kommt, bis die Scheibe j eine Winkeldrehung von 6o° voll-zogen hat. Dann steht die Zahl 2 richtig, und .der Schnäppert hält die Scheibe i einstweilen fest. Gleichzeitig ist ein Stempel unter der Einfärbewalze u hinweggeführt und mit frischer Stempelfarbe versehen worden. So wiederholt sich das Spiel.
  • Wie aus Abb.2 ersichtlich ist, haben die Stempel h verschiedene Höhe, und zwar ist der Stempel mit der Zahl i am niedrigsten und der Stempel mit der Zahl 6 am höchsten. Diese Anordnung wird bedingt durch die Bauart der bekannten Maschine, zu welcher die Stempelvorrichtung gehört.
  • Die Wirkung dieser Maschine ist nämlich derart, daß die Leiste c j e nach dem Gewicht der Eier mehr oder weniger tief nach unten gedrückt wird. Bei den schwersten Eiern, welche mit der Zahl i gestempelt werden sollen, steht die Leiste c am tiefsten, während sie bei leichterem Gewicht stufenweise höher steht. Damit die Fallhöhe eines Eies, gerechnet von der Leiste c bzw. der Zunge tl aus, nun gleichbleibt und somit auch die Stempelung, ist die stufenförmige Einteilung vorgesehen.

Claims (5)

  1. PATGNTANSPRÜCHr i. Vorrichtung zum Stempeln von Eiern u. dgl. in Verbindung mit einer ständig gleichmäßig umlaufenden Sortiermaschine, durch welche die Eier vermittels Wägevorrichtungen in sinkender Gewichtsfolge in um die Sortiervorrichtung ortsfest angeordnete Sammelbehälter befördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Wägevorrichtung eine der Zahl der Gewichtsklassen entsprechende Anzahl von verschiedenen Stempeln vorgesehen ist, die bei der Drehung der Sortiervorrichtung absatzweise nacheinander in den Abrollweg der Eier von der Wägevorrichtung eingerückt werden.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, da- . durch gekennzeichnet, daß die Stempel auf einer drehbaren Scheibe (j) in gleichmäßigem Abstande angeordnet sind.
  3. 3. Stempelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich von den Stempeln, jedoch innerhalb ihres Drehkreises, seine Ei;nfärbewalze (u) vrorgesehen ist. q..
  4. Stempelvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Scheibe (j) radiale Anschlagleisten (s) und unterhalb der umlaufenden Sortiervorrichtung (a.) ortsfeste Anschlagzapfen (q) vorgesehen sind, welche die Scheibe (j) um einen der Anzahl der Stempel (h) auf der Drehscheibe (j) entsprechenden Winkel drehen.
  5. 5. Stempelvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stempel (h) verschiedene Höhe haben, derart, daß der Stempel für die schwerste Gewichtsklasse der niedrigste und der Stempel für die leichteste Gewichtsklasse der höchste ist.
DES118532D 1935-06-06 1935-06-06 Vorrichtung zum Stempeln von Eiern u. dgl. in Verbindung mit einer staendig gleichmaessig umlaufenden Sortiermaschine Expired DE654622C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4414477A1 (de) * 1994-04-26 1995-11-02 Michael Dipl Phys Bauer Verfahren und Vorrichtung zur Kennzeichnung von Hühnereiern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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