DE653903C - Elektrische Kathodenglimmlichtlampe, insbesondere Schalterglimmlampe - Google Patents

Elektrische Kathodenglimmlichtlampe, insbesondere Schalterglimmlampe

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DE653903C
DE653903C DEP73601D DEP0073601D DE653903C DE 653903 C DE653903 C DE 653903C DE P73601 D DEP73601 D DE P73601D DE P0073601 D DEP0073601 D DE P0073601D DE 653903 C DE653903 C DE 653903C
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DE
Germany
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lamp
glow lamp
electric cathode
particular switch
electric
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Expired
Application number
DEP73601D
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English (en)
Inventor
Eugen Hurwitz
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Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J2893/00Discharge tubes and lamps
    • H01J2893/0064Tubes with cold main electrodes (including cold cathodes)

Landscapes

  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description

Zum Auffinden des Schalters im Dunkeln sind u. a. auch, kleine Glimmlampen, sog. Schalterglimmlampen, vorgeschlagen worden. Sie werden meist in den Schalter eingebaut und müssen deshalb von sehr geringen Abmessungen sein. Die Verringerung der Lampenabmessungen war aber schon durch d&n Umstand begrenzt, daß der zum Betrieb der Lampe erforderliche Vorschaltwiderstand in der Lampe selbst eingebaut werden mußte, da seine Unterbringung in der Fassung einen besonderen Kaum in dieser und die Anbrin gung von Anschlüssen bedingen würde. Um die Lampenabmessungen zu verringern, hat man schon vorgeschlagen, den Widerstand in Form eines Überzuges auf dem Lampenkolben anzubringen und diesen durch einen Überzug zu schützen. Zusammenfassend kann daher gesagt werden, daß der allgemeinen
ao Einführung solcher Schalterglimmlampen· zwei Hindemisse entgegenstanden, nämlich die immer noch zu großen Lampenabmessungen und der zu hohe Herstellungspreis.
Hier setzt die Erfindung ein. Sie bezweckt, der Schalterglimmlampe ganz geringe Abmessungen dadurch zu geben, daß einmal die Zahl der Lampenteile vermindert und diesen eine solche einfache Ausbildung gegeben wird, daß sie einen Zusammenbau auf einen ungemein kleinen Raum ermöglichen, und daß ferner der Zusammenbau auf einfachste Art erfolgen kann und daher nur sehr geringe Herstellungskosten bedingt.
Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung ein als Lampengefäß dienender Metallhohlkörper vorgesehen, der die eine Elektrode bildet und durch ein Glasfenster abgeschlossen ist. Dieser Metallhohlkörper enthält in seiner einfachsten Ausführung die Form einer Hülse mit einem eingeschnürten Hals, der als Auflage für die den Entladungsraum abschließende, die zweite Elektrode haltende Glasperle dient. Das Glasfenster wird durch Abschmelzen eines an den offenen, über dem Entladungsraum liegenden Rand der Hülse angesetzten Entlüftungsröhrchens erhalten. Der dem Entladungsraum abgewendete Teil der Hülse dient als Sockel und gleichzeitig zur Aufnahme eines Widerstandes. Letzterer wird so angeordnet, daß sein äußeres Ende gleichzeitig als Bodenkontakt der Lampe dient. Bei einer solchen Ausbildung der Glimmlampe bildet der hülsenförmige Metallhohlkörper das Lampengefäß, die eine Elektrode und den Sockel. Bei der Herstellung dieser Glimmlampe fallen daher die Befestigung der einen Elektrode und des Sockels sowie das Anbringen der Kontakte an diesem fort. An Stelle des Metallhohlkörpers kann auch ein keramischer Körper vorgesehen sein, der S0
*) Von dem Patentsiicher ist als der Erfinder angegeben worden:
Eugen Hurwits in Berlin-Wilmersdorf.
in einer ringförmigen Ausnehmung eine Ringelektrode aufnimmt und gleichfalls an seinem über dieser Ringelektrode liegenden,' oberen - Rand durch ein Glasfenster abgeschlossen ist.. Auf der Zeichnung ist die Glimmlichtlampe gemäß der Erfindung in zwei. Ausi;1 führungsbeispielen in den Abb. i, 2 und 3, 4 je im Längsschnitt und Ansicht von unten dargestellt, ungefähr im Maßstab 2:1. Wie die Abb. 1- und 2 zeigen, besteht die Glimmlampe aus einer Metallhülse 1, die in ihrem oberen Teil einen eingeschnürten Hals 2 aufweist, welcher die ringförmige Elektrode (Kathode) bildet. An dem oberen Rand 3' der Hülse 1 ist durch Ansetzen und Abschmelzen eines Pumpröhrchens 4 ein Glasiertster 5 gebildet. Innerhalb der Ringelektrode 2 ist die andere stiftfÖrmige Anode 6 mittels einer Glasperle 7 befestigt. An die Anode 6 schließt sich ein Zufuhrungsdraht 8 an, an dessen anderem Ende ein Widerstand 9 angelötet ist. Das freie untere Ende 10 des Widerstandes 9 dient als Lampenbodenkontakt und wird in dem unteren Ende 11 der Hülse 1 etwa mittels einer Isolierscheibe 12 festgelegt, die ihrerseits durch etwas Kitt o. dgl. im Hülsenende 11 befestigt wird. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß es durch, eine solche einfache Ausbildung der Lampen.teile möglich ist, der Lampe selbst bisher unerreichte geringe Abmessungen zu geben. Hierdurch ist (die erste, an eine Schalterglimmlampe zu stellende Forderung erfüllt. Der Zusammenbau der Lampe und der Fortfall eines besonderen Lampengefäßes aus Glas, eines Sockels und des Lampenbodenkontaktes ermöglicht eine sehr einfache und daher mit geringen Kosten verbundene Herstellung, so daß auch die zweite Bedingung für eine allgemeine Einführung dieser Schalterglimmlampe erfüllt ist. Die Herstellung der Lampe ist insbesondere dadurch vereinfacht und verbilligt, daß beim Anschmelzen des Pumpröhrchens 4 gleichzeitig der riragförmige Hals 2 der Hülse 1 erhitzt und dadurch ein Ankleben der die Anode 6 tragenden Glasperle 7 an der Hülse erzielt werdein kann. Auf diese Weise fällt das sonst gesondert vorzunehmende Einschmelzen dieser Elektrode im Lampengefäß auch fort.
Es kann in gewissen Fällen erwünscht sein, den hülsen förmigen Metallkörper 1 durch einen keramischen' Körper zu ersetzen. Diese Lampenausführung ist in den Abb. 3 und 4 veranschaulicht. Der keramische Körper 1' besitzt in seinem oberen Teil eine ringförmige Ausnehmung 13, in welcher die ringförmige Kathode 2' eingesetzt ist, ferner -.eine den zentralen, nach oben gerichteten .!Stützen 14 durchziehende Bohrung 15 und eine iiängsbohrung 16. Die Bohrung· 15 dient für das Einlegen des Stromzuführungsdrahtes 8' für die stiftfÖrmige Anode 6' und ist an ihrer Mündung durch eine Glasperle 17 abgedichtet. Die Längsbohrung α 6 des Lampenkör- pers 1' dient für die Durchführung des Stromzuführungsdrahtes 18 für die ringförmige Kathode 2' und ist -,an ihrem unteren Ende durch eine Glasperle 19 abgeschlossen und durch eine Metallkappe 20 überdeckt, an welche der Stromzuführungsdraht 18 angeschlossen ist. In einem Hohlraum 21 des keramischen Körpers 1' ist der an den Stromzuführungsdraht ι S der Elektrode 6' angeschlossene Widerstand 22 angeordnet, dessen unteres Ende 23 wieder einen Kontakt der Lampe bildet. Der ringförmige Entladungsraum 13 des keramischen Körpers 1' ist gleichfalls dtirch ein Glasfenster 5' abgeschlossen, das von einem angeschmolzenen und abgezogenen Pumpröhrchen 4' herrührt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche:
    ι . Elektrische Kathodenglimmlichtlampe, insbesondere Schalterglimmlampe, gekennzeichnet durch einen als Lampengefäß dienenden Metallhohlkörper (1), der die eine Elektrode (2) bildet und durch ein Fenster (5) abgeschlossen ist.
  2. 2. Elektrische Kathodenglimmlichtlampe, insbesondere Schalterglimmlampe, dadurch gekennzeichnet, daß an,Stelle des Metallhohlkörpers ein eine ringförmige Elektrode (2') aufnehmender keramischer Körper (1') vorgesehen ist. "
  3. 3. Elektrische Kathodenglimmlichtlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Metallhohlkörper hülsenartig ausgestaltet ist und auch zur Aufnahme des Vorschaltwiderstandes (9) dient.
  4. 4. Elektrische Kathodenglimmlichtlampe nach Anspruch ϊ bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschaltwiderstand derart angeordnet ist, daß sein eines Ende (10) einen Lampenkontakt bildet.
  5. 5. Elektrische Kathodenglianmlichtlampe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fenster von dem beim Abschmelzen des Entlüftungsröhrchens zurückbleibenden Glasrest gebildet wird. .110.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP73601D 1936-07-29 1936-07-29 Elektrische Kathodenglimmlichtlampe, insbesondere Schalterglimmlampe Expired DE653903C (de)

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