DE653437C - Fussbodenreinigungsmaschine, insbesondere zum Feuchtbearbeiten - Google Patents
Fussbodenreinigungsmaschine, insbesondere zum FeuchtbearbeitenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Fußbodenreinigungsmaschinen, insbesondere auf solche
zum Feuchtbearbeiten von Fußböden, mit einer Schrubbürste oder auch mit mehreren
Schrubbürsten und mit hinterherlaufenden auswringbaren Wischlappen.
Zum Auswringen der Wischer eine Quetschwalze zu verwenden, muß als allgemein bekannt
unterstellt werden. Indes ist die Quetschwalze bis jetzt stets seitlich der endlosen Bahn
der Wischer angeordnet worden und ebenso auch der Behälter zum Auffangen der aus dem
Wischlappen ausgewrungenen Schmutzflüssigkeit. Diese Anordnung ist unvorteilhaft;
vor allem hat sie den Nachteil, daß beim Auswringen der Wischer nur ein Teil der
Schmutzflüssigkeit in dem Behälter wirklich aufgefangen wird, während der übrige Teil
der ausgewrungenen Schmutzflüssigkeit überhaupt nicht vom Sammelbehälter aufgefangen
werden kann und auf den Fußboden wieder zurückgelangt. Dabei läßt es sich auch nicht
vermeiden, daß ein Teil der aus dem einen Wischlappen ausgewrungenen Schmutzflüssigkeit
in Richtung nach unten über noch andere Wischlappen abströmt. Durch derartige Mängel ist die Wirksamkeit einer
Fußbodenreinigungsmaschine der oben angegebenen Art sehr beeinträchtigt.
Die Erfindung geht darauf aus, diese Mängel zu beseitigen, d. h. eine Maschine zu
schaffen, die ein vollkommenes Auswringen der einzelnen Wischlappen gewährleistet, ohne
daß ein Teil der ausgewrungenen Flüssigkeit wieder zum Fußboden zurückgelangen oder
mit irgendwelchen anderen Wischlappen in Berührung kommen kann.
Das Neue einer Fußbodenreinigungsmaschine der oben angegebenen Art liegt erfindungsgemäß
darin, daß die Wischlappen zwischen zwei umlaufenden Ketten oder zwischen den Umfangen zweier Drehscheiben aufgehängt
sind, beispielsweise mittels einer an ihrem einen Längsrande vorgesehenen Schiene,
und die Auswringvorrichtung zwischen den Ketten bzw. Drehscheiben an der höchsten
Stelle der von den Wischlappen durchlaufenen endlosen Bahn angeordnet ist. Die Auswringvorrichtung
besteht erfindungsgemäß aus zwei Quetschrollen, von denen die eine auf der Außenseite und die andere auf der Innenseite
der von den Wischlappen durchlaufenen endlosen Bahn umittelbar und mitten über dem Schmutzflüssigkeitsbehälter angeordnet
ist. Noch innerhalb des Fangbereiches des Schmutzflüssigkeitssammelbehälters ist der
Auswringvorrichtung erfindungsgemäß noch ein besonderer Abstreifer vorgelagert. Der
Schmutzflüssigkeitssammelbehälter, der jetzt unmittelbar unter der Auswringvorrichtung
angeordnet ist, ist nichts weiter als nur ein. Sammelbecken, welches erfindungsgemäß i
einer Pumpe verbunden ist, die die Schmifl flüssigkeit in einen besonderen, außen an 'O^
Maschine vorgesehenen Sammelbehälter for*·' dert. Zwischen den beiden Ketten bzw. den
beiden Drehscheiben sind %ls Widerlager für ίο die ausgewrungenen Wischlappen eine ortsfeste
Platte und dieser Platte gegenüber eine frei drehbare Rolle vorgesehen, um ein vorzeitiges
Nachuntenschlagen der Wischlappen zu verhindern und zu gewährleisten, daß sich
die Wischlappen stets mit ihrer ganzen Fläche flach auf den Boden legen müssen. Es ist
selbstverständlich für die Wirksamkeit der Maschine höchst wesentlich, daß die ausgewrungenen
Wischlappen mit ihrer ganzen Fläche flach auf den Boden aufschlagen und flach über den Boden hinweg gezogen werden.
Sofern die Wischlappen nicht flach aufliegen, vielmehr Lufteinschlüsse zwischen den einzelnen Wischlappen und dem Boden verbleiben
bzw. die Lappen nur mit einem Teil ihrer Fläche aufliegen, kann das Saug- bzw. Aufnahmevermögen
der Wischlappen natürlich nicht restlos ausgenutzt werden.
Wesentlich und von fortschrittlicher Bedeutung ist weiterhin die Tatsache, daß die
■ Wischlappen, wie schon oben zum Ausdruck gebracht ist, längs ihres einen Randes an je
einer Schiene befestigt und die einzelnen Schienen mit ihren beiden Enden zwischen
den umlaufenden Ketten bzw. zwischen den Umfangen zweier Drehscheiben aufgehängt
sind, zwischen denen auch die Auswringvorrichtung angeordnet ist, und zwar an der
höchsten Stelle der von den Wischlappen durchlaufenen endlosen Bahn. Die zwischen
Ketten oder zwischen den Umfangen zweier Drehscheiben aufgehängten Halteschienen der
Wischlappen geben eine unbedingte Gewähr dafür, daß sich die Lappen mit ihrer ganzen
Fläche auflegen. Weiterhin hat die Anordnung zwischen zwei Ketten oder zwei Drehscheiben den Vorzug, daß die Auswringvorrichtung
nicht wie' bisher von nur einer Seite, sondern von beiden Seiten her auf die Wisch-So
lappen (sowohl außerhalb als auch innerhalb der von ihnen durchlaufenen Bahn) einwirken
kann, dadurch ein vollkommneres Auswringen gewährleistet ist und überdies durch die
Anordnung der Auswringvorrichtung (zwei Quetschwalzen) an der höchsten Stelle der
Wischlappenbahn die Möglichkeit gegeben ist, den Schmutzflüssigkeitssammelbehälter unmittelbar so unterzusetzen, daß ausgewrungene
Schmutzflüssigkeit unter keinen Umständen mehr auf den Fußboden zurückgelangen kann. *
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an zwei besonderen Ausführungsbeispielen
dargestellt. Es zeigen: -.·,-;. Fig. ι den-Grundriß, teilweise im Schnitt,
'■■0fnev Maschine mit zwisdien zwei Drehschei-Äe:ft
aufgehängten Wischern,
Fig. 2 einen Seitenriß, Schnittführung nach Linie ^4-5 der Fig. 1,
Fig. 3 das vollständige Gerät, von der Seite gesehen,
Fig. 4 zwei Waschflüssigkertsbehälter, den einen für frische und den anderen für gebrauchte
Waschflüssigkeit,
Fig. 5 eine Schrubbürste, von unten gesehen,
Fig. 6 einen Schnitt durch die Bürstenbefestigung,
Fig. 7 die in Fig. 6 dargestellte Bürstenbefestigung, von oben gesehen,
Fig. 8 den Grundriß einer Ausführungsform mit Wischern zwischen endlosen Ketten,
Fig. 9 die gleiche Ausführungsform in einem senkrechten Längsschnitt,
Fig. 10 die gleiche Ausführungsform, von der Seite gesehen, und zwar vollständig ausgestattet mit Flüssigkeitsbehältern, Laufrädern
und Handgriffen,
Fig. Ii eine an ihren Enden gegabelte Schiene mit eingespanntem Wischlappen, von
oben gesehen, '
Fig. 12 den Gegenstand der Fig. 11 im Querschnitt.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 bis 7 ist der Hauptrahmen der Maschine mit 1 bezeichnet.
Der Rahmen gleicht einem kastenförmigen Gebilde und läuft auf zwei Rädern
55. Oben im Rahmen ist ein Elektromotor 3 angeordnet, der mittels eines in einem Gehäuse
4 untergebrachten Schneckengetriebes eine senkrecht stehende Spindel 6 antreibt.
Das untere Ende der Spindel 6 treibt eine waagerechte Welle 9. Auch hier geht der Antrieb
über ein Schneckengetriebe, das in einem zweckentsprechenden Gehäuse 5 angeordnet
ist. Das eine Ende der Welle 9 ist im Querschnitt vierkantig ausgebildet. Dieses Ende
der Welle 9 erstreckt sich bis über das Gehäuse 5 hinaus und trägt ein Schneckenrad 10.
Das Sehneckenrad 10 ist auf dieses Ende der Welle verschiebbar aufgesetzt und treibt eine
Bürstenspindel 7 mittels eines in einem Gehäuse 8 angeordneten Schneckenrades 11. Der
Boden des Gehäuses 8 ist mit nach außen vorspringenden und abgeschrägten Rippen versehen.
Mit diesen Rippen ist das Gehäuse 8 in entsprechend schräg unterschnittene Führungen 12 verschiebbar eingesetzt. Die Führungen
12 sind, auf der Grundplatte 2 des Maschinenrahmens festgelegt. Bei 46 ist auf
der Unterseite der Grundplatte 2 ein Hebel 47 angeordnet, dessen gegabeltes Ende die
Bürstenspindel 7 umfaßt. Der Hebel 47 ist vorgesehen, um das Gehäuse 8 und die Bürste
im Rahmen seitlich hin und her verschieben zu können.
Das untere Ende der Spindel 7 ist kugelig ausgebildet und mit einer entsprechend kugeligen
Pfanne einer Platte 14 in Eingriff gebracht. Das Spindelende wird in der Pfanne
durch Federn 1.6 festgehalten. Die Federn 16 sind an der Platte 14 festgelegt. Außerdem
wird das kugelige Ende der Spindel 7 noch durch einen Stift 15 gehalten, der durch die
Kugel hindurchgeht und mit seinen Enden in Schlitze der Platte 14 eingreift. Die Platte
14 ist in eine Ausnehmung auf der Oberseite des Bürstenkörpers 13 eingesetzt. Der Raum
zwischen der Oberseite der Platte 14 und der Oberseite des Bürstenkörpers dient als Behälter
für die Reinigungsflüssigkeit, die von hier "o aus durch die mit 39 bezeichneten Löcher zu
den Bürsten gelangt.
Zwischen den hinteren Teilen des Rahmens ι ist eine hohle Achse 27 angeordnet,
deren Enden vollen und rechteckigen Ouerschnitt aufweisen. In entsprechend ausgebildeten
Löchern des Rahmens sind die beiden Enden der Achse 27 mit Schrauben 28 o. dgl. festgelegt. Auf der Achse 27 sind zwei drehbare
Scheiben 22, 22fl vorgesehen, die durch Stangen 23 miteinander verbunden sind. Ein
Kettenrad 20 ist an der Scheibe 22 fest angeordnet und wird von einem auf der Welle 9
ebenfalls fest angeordneten Kettenrad 19 mittels einer Kette 21 getrieben. Zwischen den
Scheiben 22, 22° nahe ihren Umfangen sind mehrere Wischer 25 vorgesehen. Die Wischer
25 bestehen vorteilhafterweise aus mehreren Lagen eines saugfähigen Stoffes. Diese
Wischer sind an den mit 24 bezeichneten Schienen befestigt. Mit ihren Enden sind die
Schienen 24 in Löchern der Scheiben-22, 220
festgelegt. Gehalten werden die Schienen 24 in den Löchern der Scheiben durch mit 26
bezeichnete Federn.
Auf der Hohlachse 27 ist ein Trichter 31
vorgesehen. Das untere Ende des Trichters mündet in den Hohlraum der Achse ein. Des
weiteren sind auf der Achse 27 zwei seitliche Platten 29 angeordnet. An diesen Platten 29'
sind Winkelschienen 32 befestigt. Auf den Winkelschienen 32 ist ein Sammelbehälter 33
gelagert, der unten in den Trichter 31 einmündet. Oben im Sammelbehälter 33 ist
eine Quetschrolle 34 vorgesehen; sie arbeitet mit einer zweiten im Maschinenrahmen angeordneten
Quetschrolle 34« zusammen. Die Rolle 34a wird mit der Rolle 34 durch Federn
56 in Berührung gehalten. Ein Abstreifer, bestehend aus einem Streifen Gummi 37, ist
im Maschinenrahmen an einer Stelle nahe der Rolle 34a befestigt. Eine Rolle 35 ist hinten
im Maschinenrahmen vorgesehen und wird durch Federn mit einer die beiden Seitenplatten
29 verbindenden Platte 30 in Berührung gehalten.
Ein Handgriff 53 ist an einer Gabel 52 be-"festigt. Die Gabel 52 ist am Maschinenrahmen
' drehbar angeordnet und trägt zwei Behälter 48, 49, von denen der eine zum Aufnehmen
der reinen Waschflüssigkeit und der andere zum Aufnehmen der schmutzigen Waschflüssigkeit dient. Die reine Flüssigkeit
wird dem Behälter in der Schrubbürste durch eine Rohrleitung 40 zugeführt. Der Zufluß
ist mittels eines Ventils 50 regelbar. Das Ventil 50 ist mittels eines Hebels 51 einstellbar.
Auf der Grundplatte 2 des Maschinenrahmens ι sitzt eine Pumpe 17; sie wird von dem
Motor 3 mittels eines Riemens 18 angetrieben. Ein Auslaßrohr 38 ist dem einen Ende der
Hohlachse 27 angeschlossen und mit der Einlaßseite der Pumpe 17 verbunden. Die Auslaßseite
der Pumpe ist durch eine Rohrleitung 38" mit dem Behälter 49 verbunden.
Die Behälter 48, 49 sind mit Kappen 54, 54" verschlossen. Wenn die Kappen 54, 54" abgenommen
werden, ist ein Füllen und Leeren der Behälter 48, 49 ohne weiteres möglich.
Ein Schwabber 41 ist auf der Unterseite go
des Maschinenrahmens in schräger Stellung vorgesehen, und zwar so, daß er seitlich noch
etwas über den Rahmen hinausragt.
Die Wirkungsweise der Maschine ist wie folgt: ·
Ist der Behälter 48 mit reiner Waschflüssigkeit bzw. mit Seifenwasser gefüllt, so wird
das Ventil 50 mittels des Hebels 51 geöffnet, damit die Flüssigkeit der Bürste zulaufen
kann. Der Motor wird eingeschaltet, um die Bürste mittels der Wellen 6 und 7 und der
dazugehörigen Schneckengetriebe in Drehung zu setzen. Die Scheiben 22, 22s werden mittels
der Kette 21 gedreht. Infolge des Drehens der Scheiben 22, 22° werden die Wischer 25
ununterbrochen über den Fußboden hinweggezogen. Die Wischer sind von solcher Beschaffenheit,
daß sie in feuchtem Zustande saugend und wasseraufnehmend wirken. Die schmutzige Flüssigkeit wird durch die Wischer no
vom Fußboden aufgenommen, so daß der Fußboden praktisch in trockenem Zustande hinterlassen
wird.
Die Maschine wird auf den Rädern 55 längs über den Fußboden hinwegbewegt, d.h.
mittels des Handgriffes 53 vorwärtsgestoßen, wobei die Räder 55 verhindern, daß die
Scheiben 22 und 22° mit dem Fußboden unmittelbar
in Berührung kommen. Die Schrubbbürste 13, die fest gegen den Fußboden gedrückt
gehalten wird, schrubbt den Boden, während die hinter der Bürste zurückgelassene
Claims (5)
- 65S437schmutzig'e Flüssigkeit sofort von den Wischern 25 aufgenommen wird.Die vollgesaugten Wischer 25 bewegen sich entsprechend des Drehens der Scheiben 22, 22a nach oben und gelangen zunächst unter den Abstreifer 37, der die Oberfläche der Wischer 25 von allen etwa anhaftenden festen Bestandteilen befreit. Die Wischer 25 gelangen alsdann zwischen die Quetschrollen 34, 34°. Die Rollen 34, 34° drücken die vom Fußboden aufgenommene Flüssigkeit aus den Wischern heraus. Die herausgedrückte Flüssigkeit gelangt in den Sammelbehälter 33 und dann weiter durch den Trichter 31 in die hohle Achse 27. Von der hohlen Achse 27 aus gelangt die Flüssigkeit durch die Rohrleitung 38 zu der Pumpe 17. Die Pumpe 17 befördert die schmutzige Flüssigkeit durch die Rohrleitung 38« in den Behälter 49. Nach dem Durchlaufen der Quetschrollen 34, 34a werden die Wischer 25 zwischen der Rolle 35 und der Platte 30 hindurchgezogen. Rolle 35 und Platte 30 gewährleisten, daß die Wischer auf den Fußboden stets flach auffallen.Ist der Fußboden nahe der Scheuerleiste oder Wand zu reinigen, so wird der Hebel 47 seitwärts umgelegt, um die Bürste 13 so weit nach der einen Seite zu verstellen, daß die Bürste 13 mit ihrem Rand über die Seitenwand der Maschine hinausragt und bis an die Scheuerleiste bzw. bis in die Ecke zwischen Fußboden und Wand hineinragen kann. Der Schwabber 41, der in diesem Falle einerseits mit der Wand bzw. der Scheuerleiste und andererseits natürlich auch mit dem Boden unmittelbar in Berührung kommt, streicht die Schmutzflüssigkeit nach hinten in den Bereich der Wischer 25.Die Anordnung der Borsten ist bei der Bürste 13 (Fig. 5) eine solche, daß die Flüssigkeit zwischen, den Borsten und der Mitte der Bürste wenigstens zum Teil zurückgehalten werden kann und somit die Bürste immer unter Wasser laufen muß.Fig. 8, 9 und 10 veranschaulichen eine Ausführungsform mit vier flachen, an senkrechten Spindeln befestigten Sehrubbürsten und des weiteren mit Wischern, die an endlosen Ketten befestigt sind. Die vier Bürsten 42 greifen an ihren Rändern ineinander. In der Richtung-der eingezeichneten Pfeile (Fig. 8) werden die Bürsten durch einen Motor 43 und weiter mittels der Ketten 44 und Schneckengetriebe 57, 58 gedreht. Hinten im Rahmen der Maschine sind vier Querwellen 81 als Träger für die mit 82 bezeichneten Kettenräder vorgesehen. Um die Kettenräder 82 sind zwei endlose Ketten 83 herumgelegt. Die Ketten werden vom Motor 43 angetrieben, und zwar mittels einer Kette 59 und eines ■* zusätzlichen Kettenrades 45, das auf einer der Wellen 81 befestigt ist. Zwischen den beiden endlosen Ketten sind mehrere Wischer 85 vorgesehen. Diese Wischer 85 sind an Schienen 84 befestigt. Die Enden der Schienen 84 sind, wie aus Fig. 11 und. 12 ersichtlich, gegabelt. Die Schenkel der Gabelungen dienen als Kettenbolzen, da, wo die Schienen 84 in die Ketten 83 eingehängt sind. Nahe den Gabelungen sind die Schienen 84 eingeschnitten und, wie deutlich aus Fig. 12 ersichtlich ist, nach unten ausgebogen, damit die Wischer 85 sich flach auflegen können, wenn sie über den Fußböden hinweg gezogen werden.Ein Behälter 88 zum Aufnehmen der Schmutzflüssigkeit ist zwischen den die Wischer tragenden Ketten auf zwei waagerechten Schienen 88° angeordnet. Der Behälter 88 kann durch eine seitliche Öffnung des Maschinenrahmens herausgezogen werden. Zwei Quetschrollen 87 und 87" sind oberhalb des Behälters 88 vorgesehen. Der Zweck der Quetschrollen 87,87" ist gleich dem, der Quetschrollen* 34, 34" des erstbeschriebenen Ausführungsbeispiels. Eine Bürste 86 ist weiterhin vorgesehen, um die Oberflächen der Wischer zu reinigen, bevor sie zwischen die Quetschrollen 87, 87" gelangen.Reine Flüssigkeit wird von einem Behälter 90 aus durch eine biegsame Leitung 91 in den Raum zwischen den vier Bürsten hineingeschickt. Der Behälter 90 ruht für gewöhnlich auf der Oberseite des Maschinenrahmens und ist mit dem Handgriff 92 durch einen Lenker 92° so verbunden, daß es möglich ist, den Behälter bei Abwärtsbewegung des Handgriffes nach hinten zu verstellen (Fig. 10).Die Wirkungsweise der Maschine ist ähnlich der des erstbeschriebenen Ausführungsbeispiels. Das reine Wasser wird den Bürsten zugeführt und während des Schrubbens in dem Raum zwischen 'den Bürsten zum Teil festgehalten. Das hinter den Bürsten zurückbleibende Schmutzwasser wird beim Vorwärtsschieben der Maschine von den Wischern aufgenommen und in den Behälter 88 übertragen.Die übliche Stellung des Behälters 90 ist teilweise über der Maschine (Fig. 10). Ist ein Reinigen unter Möbeln u. dgl. vorzunehmen, wird der Handgriff 92 heruntergedrückt. Der Erfolg ist, daß der Behälter 90 nach hinten verstellt wird und nun die Maschine untergeschoben oder, anders ausgedrückt, in einen verhältnismäßig eng bemessenen Raum eingeführt werden kann.Patentansbrüche:i. Fußbodenreinigungsmaschine, insbesondere zum Feuchtbearbeiten, mit einerSchrubbürste oder auch mit mehreren Schrubbürsten und mit hinterherlaufenden auswringbaren Wischlappen sowie mit einer aus Quetschrollen bestehenden Auswringvorrichtung und einem Schmutzflüssigkeitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Wischlappen (85,25) zwischen zwei umlaufenden Ketten (83) oder zwischen den Umfangen zweier Drehscheiben (22, 22°) aufgehängt sind, an denen sie mittels an ihrem einen Längsrande vorgesehenen Schienen (84, 34) gehalten werden, und daß die Auswringvorrichtung (87, 87« bzw. 34, 34") zwischen den Ketten bzw. Drehscheiben, und zwar an der höchsten Stelle der von den Wischlappen durchlaufenen endlosen Bahn, angeordnet ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswringvorrichtung aus zwei Quetschrollen (34, 34s bzw. 87, 87") besteht, von denen die eine (34" bzw. 87") auf der Außenseite und die andere (34 bzw. 87) auf der Innenseite der von den Wischlappen (25 bzw. 85) durchlaufenen endlosen Bahn unmittelbar und mitten über dem Schmutzflüssigkeitssammelbehälter (33 bzw. 88) angeordnet ist.
- 3. Maschine nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswringvorrichtung (34, 34a bzw. 87, 87") ein Abstreifer (37 bzw. 86) vorgelagert ist, und zwar noch innerhalb des Fangbereichs des Schmutzflüssigkeitssammelbehälters (33 bzw. 88).
- 4. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der unmittelbar unter der Auswringvorrichtung (34, 34a) angeordnete Schmutzflüssigkeitsbehalter (33) nur als Sammelbecken ausgebildet und mit einer Pumpe (17) verbunden ist, die die Schmutzflüssigkeit in einen besonderen, außen an der Maschine vorgesehenen Sammelbehälter (49) fördert.
- 5. Maschine nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den beiden Ketten (83) bzw. den beiden Drehscheiben (22,22a) eine ortsfeste Platte (30) als Widerlager für die ausgewrungenen Wischlappen (85 bzw. 25) und dieser Platte gegenüber eine frei drehbare Rolle (35) angeordnet sind, um ein vorzeitiges Nachuntenschlagen der Wischlappen zu verhindern und zu gewähr- leisten, daß sich die Wischlappen stets mit ihrer ganzen Fläche flach auf den Boden legen müssen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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|---|---|
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Family Applications (1)
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- 1934-09-05 GB GB2551534A patent/GB442749A/en not_active Expired
-
1935
- 1935-09-06 DE DES119657D patent/DE653437C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB442749A (en) | 1936-02-14 |
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