DE653177C - Federnde Sattelstuetze - Google Patents

Federnde Sattelstuetze

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DE653177C
DE653177C DEK139421D DEK0139421D DE653177C DE 653177 C DE653177 C DE 653177C DE K139421 D DEK139421 D DE K139421D DE K0139421 D DEK0139421 D DE K0139421D DE 653177 C DE653177 C DE 653177C
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saddle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/14Separate pillions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

  • Federnde Sattelstütze Es sind bereits federnde Sattelstützen für Fahr- und Krafträder bekannt, bei. denen zwischen Sattel und Abstützteil zwei Lenkerpaare angeordnet sind, deren Mittelgelenke an Federn angeschlossen sind. Auch hat man für Kraftwagenaufhängungen schon vorgeschlagen, zwischen Wagenrahmen und Achse -zwei Lenkerpaare einzufügen und deren Mittelgelenke durch eine gemeinsame Feder zu verbinden.
  • Erfindungsgemäß wird nun unter Verwendung-der an sich bekannten, an ihren Mittelgelenken mit einer Federung verbundenen Lenkerpaare eine vorteilhafte Ausführung einer federnden Sattelstütze für Fahr- oder Krafträder dadurch erhalten, daß außer zwei solchen zwischen Sattel und Abstützteil angeordneten Lenkerpaaren noch zwei weitere miteinander verbundene Lenker vorgesehen werden, die an den Mittelgelenken der mit Sattel und Abstützteil verbundenen Lenkerpaare angreifen und an ihrem Verbindungsgelenk an einer Feder aufgehängt sind.
  • Das an die Feder angeschlossene zusätzliche Lenkerpaar bewirkt eine weiche Endfederung des Sattels, da die Komponenten .des von ihm gebildeten Kräfteparallelogramms um so stärker wirken, je mehr sie sich miteinander einer Geraden nähern, während mit zunehmendem Ausschwingen der Mittelgelenke der zwei mit Sattel und Abstützteil verbundenen Lenkerpaare die Schwingungsweite des Mittelgelenkes des zusätzlichen Lenkerpaares abnimmt. Ferner ergibt sich der weitere Vorteil, daß ja nach der Art des Sattels durch entsprechende Bemessung und Anordnung der durch die drei Lenkerpaare gegebenen Kräfteparallelogramme für jedes Maß der Durchfederung des Sattels die der Belastung entgegenzusetzenden Kräfte in engsten Grenzen bestimmt -und die Federungs- 'und Zugwege bei hoher Elastizität der ganzen Vorrichtung klein gehalten wer-, den können. Auch ist die Beanspruchung der Feder ohne Beeinträchtigung der Dämpfungswirkung der Vorrichtung auf ein Mindestmaß verringert. Ferner ist die Bauart der ganzen Vorrichtung einfach, da nur für ein einziges Gelenk eine Federaufhängung vorzusehen ist und die Lenker als Blechstanzteile ausgeführt werden können.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in Anwendung zur Abfederung des Hinterteils eines Fahrradsattels, dessen Vorderteil in üblicher Weise durch Spiralfedern oder Gelenke mit dem Abstützten verbunden sein kann.
  • Zwischen dem Sattele und dem Abstützteil d sind zwei Lenkerpaare AE, AD und CF, CGr angeordnet; ein drittes Lenkerpaar BA, BC ist an den Enden seiner Schenkel mit den Mittelgelenken A, C der ersten beiden Lenkerpaare und an seinem Mittelgelenk B mit einer vom Sattel e ausgehenden Schraubenfeder a verbunden. Die Zugfeder a bildet die Mittelkraft R des liegenden gleichseitigen Kräfteparallelogramms ABC, dessen Winkel a innerhalb eines Bereiches von etwa 45 bis 9o° veränderbar ist. Die Komponenten b, b dieses Kräfteparallelogramms stelF' len die Mittelkräfte der zwei stehende, gleichseitigen Kräfteparallelogramme DAS' und FCG dar und schließen mit den Komponenten AE und CG dieser beiden Kräfteparallelogramme je einen veränderlichen Winkel a1 ein.
  • Bei steigender Belastung des Sattels e verkleinern sich die Winkel a1 der zwei bestehenden Kräfteparallelogramme DAE und FCG, während sich die Winkel x des liegenden Kräfteparallelogramms ABC umgekehrt vergrößern. Mit fortschreitender Annäherung der von den Komponenten AB und BC des Kräfteparallelogramms ABC gebildeten Linie an eine Gerade nimmt die Wirkung dieser Komponenten als Mittelkräfte der beiden stehenden Kräfteparallelogramme DAE und FCG in der Stärke zu, so daß auf diese Weise die Endfederung des Sattels besonders weich ausfällt. Gleichzeitig ergeben sich nur geringe Zug- und Federungswege bei günstiger Elasti.zitäts- und Dämpfungswirkung der ganzen Vorrichtung. Die Bemessung und Anordnung der drei Kräfteparallelogramme kann leicht den durch die Art des Sattels gegebenen besonderen Verhältnissen angepaßt werden. Um eine erhöhte Sicherheit für den Sattel gegen Schwimmen, d. h. gegen. waagerechte Verschiebungen, zu erzielen, können vom Sattele nach unten gerichtete Stangen/ aus-@@hen, welche durch Bohrungen c des Ab-`#s.tützteiles d hindurchragen und an dessen :Unterseite mittels der Muttern g in ihrer Aufwärtsbewegung begrenzt werden können. Durch mehr oder weniger starkes Anziehen dieser Mutter kann jede gewünschte Vorspannung des unbelasteten Sattels erzielt werden.
  • ..An Stelle der Feder na können auch mehrere Federn zur Aufhängung des Lenkerpaares BA, BC vorgesehen werden. Auch sonst kann die Erfindung im einzelnen in einer von dem Beispiel der Zeichnung abweichenden Weise ausgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Federnde Sattelstütze für Fahr- oder Krafträder mit zwei zwischen Sattel und Abstützteil angeordneten und an ihren Mittelgelenken mit einer Federung verbundenen Lenkerpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß zwei weitere miteinander verbundene Lenker (b) an den Mittelgelenken (A, C) der beiden Lenkerpaare (AD, AE bzw. CF, CG) angreifen und an ihrem Verbindungsgelenk (B) an einer Feder (a.) aufgehängt sind.
DEK139421D 1935-09-28 1935-09-28 Federnde Sattelstuetze Expired DE653177C (de)

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