AT104582B - Federanordnung. - Google Patents

Federanordnung.

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AT104582B
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Hermann Papst
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Description


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  Federanordnung. 



   Gegenstand der Erfindung ist eine Federanordnung insbesondere für   Fahr-und Motorräder,   bei   welcher Gelenke möglichst   vermieden werden. Bei der üblichen Federanordnung nach dem Parallelogrammsystem kommen vier Lagerbolzen und acht Lager zur Anwendung, so dass das geringste durch Abnutzung entstehende Spiel in den Lagern bereits sehr nachteilige Folgen für die Federung hat. Die Federanordnung gemäss der Erfindung weist nun ein elastisches Viereck auf, bei welchem zwei Seiten durch Federn und zwei Seiten durch starre Teile gebildet sind, zum Zwecke höchstens ein Gelenk verwenden zu müssen. 



   In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise'dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 ein Fahrrad, Fig. 2 ein Motorrad und Fig. 3 und 4 in Seiten-und Vorderansicht einen Beiwagen für ein Motorrad. 



   Bei dem in Fig.   l   dargestellten Fahrrad ist das Vorderrad 1 in einer von der Radachse 2 getragenen Hilfsgabel 3 geführt. Die Vordergabel   4   besitzt einen abgebogenen Teil 5, der als Wälzbahn für eine Wälzfeder 6 dient, die an dem Teil 5 mittels Schrauben befestigt und mit der Hilfsgabel 3 durch ein Gelenk 7 verbunden ist. Das obere Ende der Hilfsgabel 3 ist durch eine oder mehrere dünne, an beiden Enden festgeschraubte Blattfedern 8 mit der   Hauptgabel   4 verbunden. Für die Lenkung des Rades wird ihr Querschnitt hochkantig beansprucht, so dass sie gegen seitliche Kräfte eine sehr grosse Festigkeit aufweisen.

   Je ein solches aus den beiden Gabeln 3, 4 und den Federn 6, 8 gebildetes elastisches Viereck ist zu beiden Seiten des Rades 1 angeordnet, und zufolge der Grösse dieser elastischen Viereck wird eine vorzügliche Stabilität des Rades erzielt. Das bei dem einzigen vorhandenen Gelenk 7 bei Abnützung etwa auftretende Spiel kann keinen wesentlichen Einfluss auf die Güte der Federung ausüben. Die Verwendung der sich auf dem Gabelteil 5 abrollenden Wälzfeder 6, deren Hauptvorzug es ist, dass sie bei keiner Belastung überanstrengt werden kann, gestattet das stosslose   Überfahren auch   sehr bedeutender Hindernisse von 10 cm und mehr Höhe, ohne dass die Feder nach dem Überfahren nachschwingt. 



   Das Hinterrad 9 ist in gleicher Weise wie das Vorderrad ausgestattet und die zu beiden Seiten des 
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 beanspruchung widersteht. Es ist daher zweckmässig, diese Feder 14 so anzuordnen, dass sie bei der normalen Belastung des Rades gerade gestreckt ist. 



   Das Vorderrad 1 des Motorrades nach Fig. 2 ist in gleicher Weise abgefedert, wie das Vorderrad des in Fig. 1 dargestellten Fahrrades. Die Lampe 17 ebenfalls durch ein elastisches Viereck abgefedert, dessen beide starre Seiten durch den Körper der Lampe selbst und einen Teil der Vorderradgabel 4 und dessen elastische Seiten durch zwei Federn 18 und 19 gebildet sind, von welchen die Feder 18 an beiden Enden angeschraubt ist, während die Feder 19 an ihrem einen Ende durch ein Gelenk 20 mit der Lampe 17 verbunden ist. 



   Beim Hinterrad 21 ist die Federung durch elastische Viereck in solcher Weise   durchgeführt,   dass kein einziges reibendes Gelenk vorhanden ist. Erreicht wird dies durch Anordnung einer zweifach gekrümmten Feder 22 mit Wendepunkt deren beide Hälften 22'und 22"sich auf getrennten Bahnen 23 und 24 abwälzen. Die Bahn 23 wird durch einen Teil des Fahrradrahmens gebildet, während die Bahn   24,   durch eine als Kotflügelträger dienende Gabel geliefert wird. Bei auftretenden Deformationen der Feder 22 sind die sich bei den beiden Hälften   22'unJ 22"ergebenden Winkeländerungen   gegeneinander gerichtet, 

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 so dass die mit der Radachse 25 verbundene Gabel 24   parallel wu   sich selbst verschoben wird.

   Dabei ist es erforderlich, dass die mit der Gabel 24 starr verbundene   Hilfsgabel   26 in seitlicher Richtung   geführt   ist, was durch die an beiden Enden über dem Hinterrad festgeschraubten   Führungsfedern   27 bewirkt wird. 



   Die Führungsfedern 27 ebenso wie die Federn 14 in Fig. 1 dienen gleichzeitig als Teile der Kotflügel des Hinterrades. 



   Auch bei der Federanordnung für den Beiwagen eines Motorrades gemäss Fig. 3 und 4 ist die Verwendung von Gelenken vollständig vermieden. Zu beiden Seiten des Beiwagens 28 ist je eine Wälzfeder29 angeordnet, die   mitdemBeiwagen und dem Wagenrahmen30 fest verbunden   ist, welcher mit seinem Teil 31 wieder die Wälzbahn für die Feder 29 bildet. In der Mitte des Beiwagens ist eine lotrechte Führungsfeder 32 vorgesehen, die mit dem Beiwagen und dem Rahmen 30 verschraubt ist. Die zwei starren Seiten des elastischen Viereckes sind in diesem Falle durch den Beiwagen und den Rahmen 30 und die federnden Seiten durch die Wälzfeder 29 und die Feder 32 gebildet, wobei je eine starre Seite 28 und je eine Feder   32   beiden Vierecken gemeinsam ist. 



   Der ausserordentlich hohe Widerstand der beschriebenen Federanordnungen gegen seitliche Beanspruchungen wird dadurch erzielt, dass die Wälzfeder und die   Führungsfeder   infolge ihrer Verbindung durch zwei starre Glieder einander gegenseitig am Verdrehen und Verwinden hindern, so dass diese Federn die volle Hochkantfestigkeit gegen seitliche Kräfte aufweisen. Da keine Gelenke vorhanden sind, so kann auch keine Veränderung dieser Verhältnisse durch Abnützung auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Federanordnung, gekennzeichnet durch ein elastisches Viereck, bei welchem zwei Seiten durch Federn und zwei Seiten durch starre Teile gebildet sind, wobei   höchstens   ein Eckpunkt ein drehbares Gelenk aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Federanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Seite des Viereckes als Wälzfeder ausgebildet ist (6, 12, 22, 29).
    3. Federanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Wälzbahn für die Wälzfeder (6, 12, 22, 29) eine starre Seite (5, 11, 23, 24, 31) des elastischen Viereckes dient. EMI2.1
    7. Federanordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, für Beiwagen von Motorrädern, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden starren Seiten des Viereckes durch den Beiwagen (28) selbst und einen Teil des Wagenrahmens (30) gebildet sind.
    8. Federanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an den beiden Seiten des Beiwagens angeordneten elastischen Viereck eine gemeinsame starre (28) und eine gemeinsame federnde Seite (32) aufweisen (Fig. 4).
AT104582D 1925-02-24 1925-02-24 Federanordnung. AT104582B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT104582T 1925-02-24

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AT104582B true AT104582B (de) 1926-11-10

Family

ID=3622473

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT104582D AT104582B (de) 1925-02-24 1925-02-24 Federanordnung.

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