DE653170C - Selbsttraenke fuer Weidevieh mit gebremster Wippenbewegung - Google Patents

Selbsttraenke fuer Weidevieh mit gebremster Wippenbewegung

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DE653170C
DE653170C DESCH106910D DESC106910D DE653170C DE 653170 C DE653170 C DE 653170C DE SCH106910 D DESCH106910 D DE SCH106910D DE SC106910 D DESC106910 D DE SC106910D DE 653170 C DE653170 C DE 653170C
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rocker
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seesaw
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DESCH106910D
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OTTO SCHROEER
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K7/00Watering equipment for stock or game
    • A01K7/02Automatic devices
    • A01K7/022Pumps actuated by the drinking animal

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Bei den bekannten Selbsttränken für Weidevieh ist die Wippe bereits mit einer Bremse versehen^ worden, damit diese beim Betreten durch das Vieh nicht zu schnell kippt, was das Tier erschrecken und von dem ferneren Betreten der Wippe abhalten würde. Die bekannten Selbsttränken mit gebremster Wippenbewegung befriedigten aber wegen, der durch die Bremse verursachten Geräusche ebenfalls nicht; das Vieh scheute vor ihnen. Zur Beseitigung dieses Übelstandes ist nach der Erfindung eine selbsttätig wirkende hydraulische Bremse vorgesehen, die eine ganz bestimmte Geschwindigkeit beim Senken der Wippe erreicht. Die von der Wippe beeinflußte Zugvorrichtung der Tränke ist mit einem in einem Zylinder beweglichen Kolben verbunden, dessen Ventil den Wasserdurchgang von der einen Kolbenseite nach der anderen entsprechend dem Gewicht des auf der Wippe befindlichen Tieres selbsttätig einstellt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispiels- weise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen Schnitt durch das Bremsventil bei zu großer Belastung der Wippe durch Stöße beim Auflaufen des Viehes,
Abb. 2 einen Teilschnitt durch das Bremsventil in unbelastetem Zustand und
Abb. 3 einen Schnitt durch den Bremszylinder und den Zusammenhang seines Kolbens mit der Zugvorrichtung der Wippe.
Der den Kolben £ enthaltemde Zylinder« ist durch Träger b am Tränkengestell befestigt. An dem mit dem Zylinder verschraubten Zylinderdeckel c befindet sich t eine Durchführung für die Kolbenstange e, welche durch eine Stopfbüchse/ abgedichtet ist. Oben an der Kolbenstange ist eine Querstange vorgesehen, an deren Endösen/ die zur Wippe λ: gehende, über eine Rollen geführte Kettey angreift. Der Kolben g trägt ein Ventil Ä, das aus einer Büchse k besteht, in welcher ein Ventilschaft/ geführt und der Ventilsitz in angebracht ist. Der Ventilkegel wird durch einen Gummi- bzw. Lederring/z gebildet. Auf die Büchse k ist eine weitere Büchse 0 aufgeschraubt, in deren oberem Gewindeteil ein Rohrstück/? sitzt, mittels dessen das ganze Ventil auf dem Kolben g festgemacht wird.
Der Kopf des Ventilschafts I trägt hierzu ein Gewinde t, in das eine Stange u eingeschraubt ist, deren anderes Ende V ebenfalls mit Gewinde versehen ist und Schraubenmuttern w trägt. Diese gestatten die Einstellung der Spannung einer Feder/·, welche sich zwischen einem Rings und dem Rohrstück/7 befindet.
Die Feder/* wird so gespannt, daß sie den Ventilkegel in einer bestimmten Stellung über dem Ventilsitz festhält (Abb. 2). Unter dem Kolben befindet sich im Zylinder Wasser oder auch andere Flüssigkeit, wie Glycerin.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Einrichtung ist wie folgt:
Betritt 'ein Tier die Wippe x, so geht der Kolbeng im Zylinder« mit der Wippe nach unten. Die Flüssigkeit unter dem Kolben wird gepreßt und entweicht durch das Ventil nach oben. Je nach dem Gewicht des Tietties wirkt der Druck der Flüssigkeit auf das Ventil und schließt bei schwerem Gewicht das Ventil fast ganz, so daß nur wenig Flüssigkeit entweichen kann, wodurch sich die Wippe nur langsam senkt. Ist das Tier weniger schwer, so hält der Federdruck dem Druck der 'Flüssigkeit auf das Ventil das Gleichgewicht, wodurch der Durchgang so eingestellt ist, daß sich die Wippe langsam senkt.
Wenn das Tier die Wippe verläßt, zieht das Eigengewicht der Tränke den Kolben und somit auch die Wippe wieder nach oben, wobei die Flüssigkeit durch das Ventil von oben nach unten entweicht, wodurch die Tränke wieder gebrauchsfähig wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Selbsttränke für Weidevieh mit gebremster Wippenbewegung, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Wippe beeinflußte Zugvorrichtung der Tränke mit einem in einem Zylinder beweglichen Kolben verbunden ist, dessen unter Federwirkung stehendes Kolbenventil den Durchgang der im Zylinder befindlichen Flüssigkeit von der einen Kolbenseite nach der anderen entsprechend dem Gewicht des auf der Wippe befindlichen Tieres selbsttätig einstellt und den Rücklauf der Flüssigkeit bei unbelasteter Wippe freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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