DE65243C - Schütze mit Rollenführung - Google Patents

Schütze mit Rollenführung

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DE65243C
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DE
Germany
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slide
rollers
racks
contactors
lifted
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65243D
Other languages
English (en)
Original Assignee
K. A. BALTZINGER in Strafsburg i. E., Molsheimerstrafse 19
Publication of DE65243C publication Critical patent/DE65243C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates
    • E02B7/26Vertical-lift gates
    • E02B7/36Elevating mechanisms for vertical-lift gates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Seats For Vehicles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei grofsen Schützen wird der Druck, den das Wasser auf den Schieber ausübt, sehr beträchtlich und es erfordert das Aufziehen und Ablassen eine bedeutende Arbeit.
Wird der Schieber aber auf Rollen auf- und abgeführt, so werden die Reibungen bedeutend geringer und das Oeffnen und Schliefsen erfordert weniger Arbeit.
Sollen die Rollen aber den Wasserdruck aufnehmen, so mufs der Schieber so weit von der Gleitbahn abgehoben werden, dafs er sich frei bewegen kann. Dadurch wird der Schieber undicht und läfst mehr oder weniger Wasser durchfliefsen, besonders bei grofsem Gefälle, wo der Druck beträchtlicher wird.
Bei vorliegender Anordnung wird der Schieber beim Aufziehen erst auf die Rollen geschaltet, wodurch er so weit von der Gleitbahn abgedrückt wird, dafs er sich frei bewegen kann. Dasselbe findet umgekehrt beim Ablassen statt; der Schieber fällt durch sein eigenes Gewicht, bis er unten angekommen ist, worauf die Rollen wieder ausgeschaltet werden und der Schieber auf seinen Sitzflächen ruht.
Auf diese Art wird das Oeffnen und Schliefsen mit Leichtigkeit verrichtet und dichter Verschlufs erreicht.
Fig. ι stellt diese Anordnung in Vorderansicht dar.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht im Schnitt durch die Mitte.
Fig. 3 ist ein Grundrifs im Schnitt durch die Excenterwelle, und zwar zeigt die linke Hälfte, wie die Schütze auf der Sitzfläche ruht, während die rechte Hälfte die Schütze darstellt, wie dieselbe'auf die Rolle geschaltet ist.
Der obere Mechanismus ist eine gewöhnliche Winde, welche auf die Zahnstangen α wirkt (bei kleineren Schützen genügt eine einzige Zahnstange), wodurch letztere gehoben und gesenkt werden können.
Diese Zahnstangen sind nicht direct am Schieber h befestigt, sondern greifen je in gezahnte Theile b ein, welche zur Hälfte ein halbes Zahnrad und zur Hälfte ein Rechteck bilden, woran die entgegengesetzten Seiten gezahnt sind, so dafs die Verzahnung des Rechteckes die Fortsetzung der Verzahnung des halben Zahnrades ist. Diese Zahnstücke b sind auf Excenterwellen c so gekeilt, dafs sie beim Heben der Zahnstangen eine halbe Drehung. der Excenterwellen verursachen.
Der Anfang des Hubes der Zahnstangen wird also dazu dienen, mittelst dieser Zahnstücke die Excenterwellen c um eine halbe Umdrehung zu verstellen. Damit das Eingreifen der Zahnstangen in die Zahnstücke gesichert ist, befindet sich um jedes Zahnstück eine Führung d, welche die Zahnstangen α und die Excenterwellen c zusammenhalt. Die Excenterwellen c haben an jedem Ende einen Zapfen, der mit dem Zahnstück concentrisch ist und auf dem sich eine Rolle f lose bewegt. Diese Rollen f sind in LJ-Eisen g gebettet, von denen der eine Flügel den Rollen innerhalb als Laufschiene dient und der andere Flügel äufserlich die Sitzfläche des Schiebers la bildet.
Zwischen den Zahnstücken b und den Rollen f wird der excentrische Hals der Excenterwelle c von einem Lager i aufgenommen, welches am Schieber h befestigt ist und demselben die eigene Bewegung mittheilt.
Die Stellung der Excenterwellen zu den Zahnstücken mufs nun so sein, dafs, wenn die Schütze geschlossen ist, der Schieber auf dem einen Flügel der LJ - Eisen g ruht und beim Heben der Zahnstangen sich die Excenterwellen c um eine halbe Umdrehung verstellen können. Dabei stemmen sich die Rollen f innerlich gegen die anderen Flügel der U Eisen g, und weil dieselben nicht nachgeben können, so mufs sich das Lager i um die doppelte Excentricitä't seitlich verschieben und den Schieber vom U - Eisen abheben.
Hat die Excenterwelle eine halbe Umdrehung gemacht, so hintert die Form der Zahnstücke b eine weitere Drehung. Die Zähne des rechteckigen Theiles werden sich in die Zähne der Zahnstangen einlegen und beim weiteren Heben derselben mit gehoben werden. Die Zahnstücke b sitzen aber fest auf den Excenterwellen c und diese stecken in den Lagern i, welche mit der Schütze fest verbunden sind, so dafs der Schieber, nachdem derselbe von seinen Sitzflächen abgehoben ist, den Zahnstangen folgen mufs und bequem auf die erforderliche Höhe aufgezogen werden kann.
Beim Schliefsen der Schützen findet derselbe Vorgang umgekehrt statt: werden die Zahnstangen abgelassen, so fällt der Schieber durch sein eigenes Gewicht bis auf den Grund.
Bei weiterem Senken der Zahnstangen werden die Zahnstücke die Excenterwellen in entgegengesetztem Sinne drehen und den Schieber wieder auf dem LJ - Eisen aufsitzen lassen, während die Rollen ausgeschaltet werden.
Die I-Eisen m und die Flach eisen n, welche die Lager i aufnehmen, dienen zur Versteifung des Schiebers.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht der Abhebevorrichtung,
Fig. 5 ein senkrechter Schnitt der Abhebevorrichtung,
Fig. 6 ein waagrechter Schnitt der Abhebevorrichtung bei geschlossenem Schieber,
Fig. ν desgleichen bei abgehobenem Schieber,
Fig. 8 eine Seitenansicht des Lagers und der Rollen bei geschlossenem Schieber,
Fig. 9 desgleichen bei abgehobenem Schieber,
Fig. io eine Seitenansicht der Zahnstücke und Zahnstangen bei geschlossenem Schieber, Fig. 11 desgleichen bei abgehobenem Schieber.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Schütze mit Rollenführung, an welcher der Schieber h, statt auf dem Schützengestell zu gleiten, beim Auf- und Ablassen auf Rollen geführt wird, während er in der Schlufsstellung auf seine Dichtungsflächen geprefst wird, indem die Zahnstangen α nach Beendigung des Niederganges bezw. vor Anfang des Aufganges durch mit Anschlägen versehene Zahnsectoren b die Wellen c drehen und infolge deren excentrischer Lagerung in den Böcken i den Schieber h gegen die Bahn g der Laufrollen f verschieben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT65243D Schütze mit Rollenführung Expired - Lifetime DE65243C (de)

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