DE651900C - Verriegelungseinrichtung fuer eine aus mehreren zusammenarbeitenden Foerderern bestehende Foerderanlage - Google Patents
Verriegelungseinrichtung fuer eine aus mehreren zusammenarbeitenden Foerderern bestehende FoerderanlageInfo
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- DE651900C DE651900C DEA80737D DEA0080737D DE651900C DE 651900 C DE651900 C DE 651900C DE A80737 D DEA80737 D DE A80737D DE A0080737 D DEA0080737 D DE A0080737D DE 651900 C DE651900 C DE 651900C
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Description
- Verriegelungseinrichtung für eine aus mehreren zusammenarbeitenden Förderern bestehende Förderanlage Die Fördereinrichtungen auf Stapelplätzen, in Speichern usw. bestehen meist aus einer Anzahl an sich unabhängiger Förderer verschiedenster Art, die in bestimmter Weise zusammenarbeiten. Um einen störungsfreien Betrieb zu gewährleisten, müssen diese Antriebe so gegeneinander verriegelt sein, daß beim Ausfall eines abfördernden Gliedes die diesem zufördernden Glieder selbsttätig stillgesetzt werden. Die einfachste Verriegelung erfolgt in der Weise, daß die Hauptschalter der einzelnen Antriebe Hilfskontakte erhalten, über die die Magnetspulenkreise des Hauptschalters des jeweils zuförderndenGliedes verlaufen. Die Einschaltung beginnt also bei dem letzten Afördernden Element und endet beim ersten zuför Bernden.
- Diese Sicherung genügt, wenn die einzelnen Förderelemente stets in einer Richtung laufen, wie es meist ja auch der Fall ist. Neuerdings treten aber auch Anlagen auf, bei denen einzelne Glieder eines solchen Förderweges während des Betriebes in ihrer Arbeitsrichtung umgekehrt werden müssen. Ein Beispiel hierfür sind Bagger, deren Fördergut in Abrauinzüge verladen wird. Hierzu dienen ein oder mehrere Förderbänder, deren erstes das Fördergut von der Eimerkette übernimmt und deren letztes es in die Wagen des Zuges abwirft. Um trotz ununterbrochenen Betriebes kein Fördergut zwischen den einzelnen Wagen auf die Schienen abzuwerfen und diese dadurch in kurzer Zeit zu verschütten, ist das letzte Band quer zur Förderrichtung, also in der Längsrichtung des Zuges angeordnet, so daß es den Zwischenraum zwischen zwei Wagen überbrücken kann. Sobald der eine Wagen gefüllt ist, muß die . Förderrichtung dieses Bandes umgekehrt und die Förderung in den nächsten Wagen vorgenommen werden.
- Bei den bisherigen Sicherheitsanordnungen würde nun durch die Umschaltung der Sicherheitsstromkreis unterbrochen und dadurch eine Stillsetzung des Baggers ohne Zwang bewirkt werden. Dieser Nachteil wird nach der Erfindung durch die Verwendung eines drehzahlabhängigen Schalters, eines sogenannten Drehwächters, behoben, der di _#. beim Umschalten kurzzeitig geöffneten Ver-' riegelungskontakte im Umsteuergerät für die Dauer des Umschaltvorganges überbrückt:: ..
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei.. spiel der Erfindung dargestellt. N11 ist der« Motor des zufördernden, 111. der Motor des umzukehrenden Abwurfbandes; I(1 und' I(, sind die Steuergeräte, S1, SZ und S3 die die Motoren schaltenden Schütze. DW ist der Drebzahlwächter, .der mit dem Motor oder einem Triebwerksteil des Abwurfbandes gekuppelt ist. Dieser Schalter schließt bei Bewegung von 11-I2 je nach der Drehrichtung den rechten oder linken der parallel liegenden Kontakte und überbrückt dadurch die Hilfskontakte der Schütze SZ und S3 und die Kontakte des Steuergerätes K2, über die bei angeschaltetem Steuergerät der Stromkreis für das Schütz S1 geschlossen ist. Zur Inbetriebnahme der Anlage wird zuerst KZ eingeschaltet. Das Schütz SZ oder S, springt an, das den Motor 111:, an das Netz RST anschaltet und seinen Hilfskontakt schließt. Für die ,Spule S, ist dann der Stromkreis über die geschlossenen Kontakte des Steuergerätes K2 und den Hilfskontakt am :Schütz SZ oder S3 vorbereitet. Wird jetzt K1 eingeschaltet, so wird der Motor 11'71 an das Netz gelegt und damit der Bagger in Betrieb gesetzt. Sobald der Motor VIZ angelaufen ist, ist auch einer der Kontakte des Drehzahlwächters DW geschlossen; Soll jetzt das zum Motor 111, gehörige Abwurfband in seiner Arbeitsrichtung umgekehrt werden, so wird KZ auf die andere Seite geschaltet, das bisher erregte Schütz SZ oder S, fällt- ab, und das andere Schütz S3 oder S2 springt an. Die bei der Umschaltung bewirkte Unterbrechung des Stromkreises von S1 in K2 und am eingeschaltet gewesenen Schütz S, oder S3 bleibt aber wirkungslos, 'weil diese beiden Kontakte durch den Dreh--/2.hlwächterDW so lange überbrückt sind, als der Antrieb noch in der alten Richtung läuft. "I3as ist aber erfahrungsgemäß länger der Fall, als die Umschaltung dauert.
- Wird K. nicht auf die Gegenseite, sondern auf die Nullstellung geschaltet, so wird I112 stillgesetzt; 'DW öffnet bei Stillstand seinen Kontakt und schaltet auch 1111 ab.
- Der drehzahlabhängige Schalter kann auch, anstatt mechanisch mit dem Motor :1T2 oder einem Triebwerksteil gekuppelt zu sein, von einem mit dem zu überwachenden Antrieb elektrisch, z. B. durch eine Fernsteuerung (wie elektrische Welle), verbundenen Nebenantrieb gesteuert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verriegelungseinrichtung fürFörderanlagen, die aus einer Mehrzahl an sich selbständiger, aber in bestimmter Weise zusammenarbeitenden Fördergliedern besteht, deren eines oder mehrere betriebsmäßig in ihrer Arbeitsrichtung umgekehrt werden müssen, gekennzeichnet durch die Verwendung eines drehzahlabhängigen Schalters, der die im. Sicherheitsstromkreis liegenden, beim Umsteuern kurzzeitig geöffneten Verriegelungskontakte im Umsteuergerät für die Dauer des Umschaltvorganges überbrückt. z. Verriegelungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der drehzahlabhängige Schalter von einem mit dem zu überwachenden Antrieb elektrisch, z. B. durch eine Fernsteuerung (wie elektrische Welle), verbundenen Nebenantrieb gesteuert wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA80737D DE651900C (de) | 1936-10-13 | 1936-10-13 | Verriegelungseinrichtung fuer eine aus mehreren zusammenarbeitenden Foerderern bestehende Foerderanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA80737D DE651900C (de) | 1936-10-13 | 1936-10-13 | Verriegelungseinrichtung fuer eine aus mehreren zusammenarbeitenden Foerderern bestehende Foerderanlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE651900C true DE651900C (de) | 1937-10-21 |
Family
ID=6948121
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA80737D Expired DE651900C (de) | 1936-10-13 | 1936-10-13 | Verriegelungseinrichtung fuer eine aus mehreren zusammenarbeitenden Foerderern bestehende Foerderanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE651900C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE819712C (de) * | 1949-09-04 | 1951-11-05 | Buckau Wolf Maschf R | Vorrichtung fuer Kesselanlagen zur Zuteilung der Kesselkohle |
| DE969588C (de) * | 1938-10-05 | 1958-06-19 | Siemens Ag | Einrichtung zum Steuern von verstellbaren Organen in zusammengesetzten Foerder- und Verteilanlagen |
-
1936
- 1936-10-13 DE DEA80737D patent/DE651900C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE969588C (de) * | 1938-10-05 | 1958-06-19 | Siemens Ag | Einrichtung zum Steuern von verstellbaren Organen in zusammengesetzten Foerder- und Verteilanlagen |
| DE819712C (de) * | 1949-09-04 | 1951-11-05 | Buckau Wolf Maschf R | Vorrichtung fuer Kesselanlagen zur Zuteilung der Kesselkohle |
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