DE651175C - Drahtglasersatz - Google Patents

Drahtglasersatz

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DE651175C
DE651175C DEC49917D DEC0049917D DE651175C DE 651175 C DE651175 C DE 651175C DE C49917 D DEC49917 D DE C49917D DE C0049917 D DEC0049917 D DE C0049917D DE 651175 C DE651175 C DE 651175C
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DE
Germany
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wire
threads
wired glass
polyvinyl alcohol
fabric
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Expired
Application number
DEC49917D
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English (en)
Inventor
Dr Willy O Herrmann
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CHEMISCHE FORSCHUNGS GmbH
Original Assignee
CHEMISCHE FORSCHUNGS GmbH
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Publication date
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29CSHAPING OR JOINING OF PLASTICS; SHAPING OF MATERIAL IN A PLASTIC STATE, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; AFTER-TREATMENT OF THE SHAPED PRODUCTS, e.g. REPAIRING
    • B29C70/00Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts
    • B29C70/04Shaping composites, i.e. plastics material comprising reinforcements, fillers or preformed parts, e.g. inserts comprising reinforcements only, e.g. self-reinforcing plastics
    • B29C70/06Fibrous reinforcements only
    • B29C70/08Fibrous reinforcements only comprising combinations of different forms of fibrous reinforcements incorporated in matrix material, forming one or more layers, and with or without non-reinforced layers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Laminated Bodies (AREA)
  • Joining Of Glass To Other Materials (AREA)

Description

  • Drahtglasersatz Drahtglasersatz aus einem mit filmbilde.iiden organischen. Stoffen überzogenen Drahtgewebe soll den Nachteil zeigen, daß das eingelegte Drahtgewebe den durch Temperaturschwankungen bedingten Diehnungen und Schrumpfungen des Filmüberzuges nicht genügend zu folgen vermag, wodurch diesier im Laufe der Zeit platzt und rissig wird. Man hat diesem Übelstande durch teihveisen Exsatz der Drahteinlage durch Textilfäden oder Bänder aus regeneriserter Cell;ulose abzuhelfen versucht. Dadurch soll aber die Festigkeit des Drahtglasersatzes erheblich vermindert werden, und man ist deshalb auch darauf angewiesen geblieben, zum mindesten für die Kette des einzul@egendien Gewebes den Drahtbestandteil beizubehalten. Anderersi°its sind Gewebe aus polymerisiertem Vinylalk ohol an sich und auch in gefärbter Form .o. dgl. bekannt. Obgleich nun durchsichtige oder beliebig gefärbte Bändchen aus Cellulos;°d,erivaten als Einlage für Drahtglasersatz vorgeschlagen und üblich sind, hat man nicht erkannt, daß hier durch Heranziehung des Polyvinylalk ohols an Stelle der bisher als Baustoff für den Ersatz der Drahteirnlage vorgeschlagenen Stoffe ein, ganz @erheblicher Fortschritt zu erzielen ist, der in mehrfacher Beziehung überraschend ist.
  • Gemäß der Erfindung wird ein Drahtgla.sersatz von überraschend größerer Widerstandsfähigkeit erhalten, wenn an Stelle des Drahtgewebes ein an sich bekanntes Gewebe mit Fäden, Saiten oder Bändern aus Polyvinylalkohol oder ein Mischgewebe eingelegt ist, dessen Kette aus Draht besteht, während den Schuß an sich bekannte Fäden aus Polvvinylalkoh,ol bilden.
  • Die fortschrittliche Wirkung dem Bekannten gegenüber liegt u.a. in folgendem: Die gemäß der Erfindung eingelegten Gewebe teilen nicht nur mit Geweben aus regenerierter Cellulose den Vorteil gegenüber Drahtgeweben, .den durch Temperaturschwankungen bedingten Dehnungen und Schrumpfungen des Filmüberzuges zu folgen, sondern sie zeigen darüber hinaus noch spezifische Vorzüge, die aus den 'bekannten Eige:nschaftien der Polyvinylalk ohole nicht ohne weiteres geschlossen werden konnten, sondern erst bei dem Drahtglasersatz gemäß der Erfindunb in die Erscheinung traten. Wohl war die Festigkeit von P@olyvinylalkoholfäden an sich bekannt. Nicht bekannt ivar es aber, daß sie sogar ausreicht, um im Drahtglasersatz das Drahtgewebe völlig zu ersetzen. Ebenso war es nicht bekannt, daß Fäden aus Polyvinylalkohiol sich mit filmbildenden Überzügen so fest verbinden, daß sie bei der erfindungsgemäßen Verwendung einen in sich überraschend festen Drahtglasersatz ergeben. Das war um so weniger zu .erwarten, als man hätte annehmen sollen, ein wasserlöslicher Körper hätte eher ein gewisses Abstoßungsvermözen 2eL-enüber -den hvdrophoben film:
    bildenden Stoffen, die hier als überzüg
    Betracht kommen.
    Als filmbildende Stoffe kommen aüf::
    Cellulose und ihren Estern und Ätherre-
    erster Linie Polyvinylverbindungen, wie die Ester, Acetale -und Äther des _Polyvinylalkohiols, die polymeren Derivate der Acryl-, Methacryl- und Itakonsäure,. Polystyrole, Polybutadine o. dgl., in Betracht. Aber auch Kondensationsprodukte aus Aldehyden und Phenolen oder Harnstoffen oder aus mehrbasischen Säuren und Alkoholen u. dgl.- können Verwendung finden.
  • Die zur Herstellung der Gewebe dienenden Fäden, Saiten oder Bänder aus Polyvinylalkohol können in an sich bekannter Weise durchsichtig oder zwecks Herstellung einer Musterung undurchsichtig ausgebildet, beispielsweise durch Füllstoffe getrübt joder gef ä.rbt ,,Wir.
    e Festigkeit erreicht man im all-
    ei Verwendung von. besonders
    _'' crem P,olyvinylalköhol als Bau-
    e zu verwebenden Fäden, Saiten
    oder Bänder.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCH.: Drahtglasersatz aits Gewebe mit einem Überzug aus filmbildenden organischen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des Drahtgewebes ein an sich bekanntes Gewebe mit Fäden o. dgl. aus Poiyvinylalkohol oder ein Mischgewebe eingelegt ist, dessen Kette aus Draht besteht, während den Schuß an sich bekannte-Fäden aus Polyvinylalkohol bilden.
DEC49917D 1934-11-21 1934-11-21 Drahtglasersatz Expired DE651175C (de)

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