DE651107C - Karteiblatt mit biegsamen Merkplaettchen - Google Patents

Karteiblatt mit biegsamen Merkplaettchen

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DE651107C
DE651107C DEH143939D DEH0143939D DE651107C DE 651107 C DE651107 C DE 651107C DE H143939 D DEH143939 D DE H143939D DE H0143939 D DEH0143939 D DE H0143939D DE 651107 C DE651107 C DE 651107C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/08Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions
    • B42F21/10Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions represented by slits

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Description

Werden bei Karteiblättern mit paarweise untereinander und versetzt zueinander angeordneten Schlitzreihen gemäß dem Patent 624 911 die Schlitze in den Reihen enger aneinander gerückt, als die Schlitzbreite beträgt, dann können Merkplättchen üblicher Art, deren Griffkörper so breit wie die Schlitze oder breiter als diese ist, nicht unmittelbar nebeneinander gestuft angesteckt werden, weil der Grifrkörper das nächstfolgende Schlitzpaar mehr oder weniger überdeckt. Diese enge Anordnung der Schlitze ist in vielen Fällen gut verwendbar, wenn es lediglich darauf ankommt, z. B. einen Karten-
ig stapel mit rnöglichst vielen Merkplättchen bestecken zu können, um dadurch eine weitgehende Übersicht in einer einzigen Stapelreihe zu gewinnen.
Ist jedoch beabsichtigt, Merkplättchen auch bei einer so engen Schlitzanordnung unmittelbar in - die gestuften Schlitzpaare einstecken zu können, dann sind die Merkplättchen gemäß der Erfindung an ihrem Grifrkörper an einer Seite ausgespart. Durch
diese Aussparung wird der unmittelbar folgende Schlitz der anderen Stufe, der sonst durch den Körper des Merkplättchens zum Teil verdeckt würde, freigelegt, und es ist das unmittelbar benachbarte Einführen der Merkplättchen mit ihren Zungen in die gestuft angeordneten Schlitzpaare möglich. Der Griffkörper kann bei einseitiger Aussparung unsymmetrisch sein, läßt sich jedoch auch symmetrisch ausbilden, wenn er höchstens so breit ausgeführt ist wie der Abstand zweier benachbarter Schlitze in derselben Reihe.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: .
Abb. i, 3, 5 und 6 vier Ausführungsbeispiele solcher Merkplättchen,
Abb. 2 die Anordnung der Merkplättchen nach den Abb. 1 und 6 an einem Karteiblatt und
Abb. 4 die Anordnung der Merkplättchen nach den Abb. 3 und 5 an einem Karteiblatt.
Die Karteiblätter haben Schlitzreihen b, b' und c, c', deren Schlitzpaare untereinander und gegeneinander versetzt angeordnet sind. Der Abstand^; zweier benachbarter Schlitze in einer Reihe ist kleiner als die Schlitzbreite. Dadurch überschneiden sich die Schlitze in den einzelnen Reihen senkrecht zu dem Blattrand a! gemessen.
Die zugehörigen Merkplättchen d haben die üblichen, sich von den Schultern d" absetzenden Einsteckzungen d' für je, ein
Schlitzpaar b, V oder c, c'. Der Körper des Merkplättchens ist nach Abb. ι und 6 an einer Seite bei e ausgespart, und zwar in einer Länge, die dem Abstand der inneren Schlitzreihen c und b' entspricht. Infolge dieser Aussparung wird bei dem Anstecken eines Merkplättchens an das Karteiblatt a. unter Benutzen eines oberen Schlitzpaares b, b' der nächstfolgende Schlitz der
ίο gestuften Reihe c frei gehalten, und es kann unmittelbar benachbart ein anderes Merkplättchen in ein Schlitzpaar c, c' eingesteckt werden. Die Zungen der Merkplättchen und ein Teil der Griffkörper können sich dabei
is überdecken, da dies für das Benutzen der Kartei in keiner Weise nachteilig ist und sich die Karteiblätter auch dann noch leicht um die Schreibmaschinenwalze ziehen lassen. Ebenso hält das in der unteren Stufe c, c' angeordnete Merkplättchen infolge seiner Aussparung e den nächstfolgenden Schlitz b' der oberen Schlitzpaarreihe frei, und es kann einem Merkplättchen, das in der unteren Stufe eingesteckt ist," unmittelbar ein in der oberen Stufe eingestecktes Merkplättchen folgen.
Bei solchen Merkplättchen können auch die an sich bekannten Anschläge, welche die Schultern d" bilden, gemäß der Abb. 3 Anwendung finden, so daß zwischen den Anschlägen der Schultern d" eine Aussparung e auf der anderen Seite des Plättchenkorpers d vorhanden ist. Schließlich könnte der Plättchenkörper d auch symmetrisch zu dem ganzen Merkplättchen bzw. zu den Zungen d' liegen (Abb. 5). Es entstehen dann wieder die beiderseitigen Anschläge der Schultern d". Die Breite x' des Plättchenkorpers d darf dann den Abstand χ zweier unmittelbar benachbarter Schlitze einer Reihe nicht überschreiten. '
Die Zungen der Merkplättchen können auf dem den Blattrand überragenden Teil abgesetzt sein, wie bei / in der Abb. 6 und in der Abb. 2 rechts angegeben, und zwar um so viel schmaler sein, als auf dem durch die Schlitze b, V und c, c' greifenden Teil, daß sie einander nicht mehr überdecken wie in den Abb. 2 und 4 links, sondern entweder unmittelbar aneinander liegen, so daß zwei oder mehrere Zungen zusammen eine mehrfach breitere Zunge bilden, oder die überstehenden Teile / werden noch schmaler gehalten, so daß sie gegenseitig einen Abstand einhalten, wie in Abb. 2 rechts angegeben.
Dabei können die Längen der beiden Zungen so bemessen sein, daß unmittelbar benachbart angesteckte Merkplättchen nach Belieben über dem Blattrand a! abgestufte oder gleich länge Zungenlängen zeigen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Karteiblatt mit biegsamen Merkplättchen nach Patent 624 911, dadurch gekennzeichnet, daß bei sich senkrecht zu dem benachbarten Blaftrand (α') in den Reihen (b, b', c, c') überschneidenden Schlitzen der Mefkplättchenkörper (d) an einer Seite (bei e) ausgespart ist.
2. Karteiblatt mit biegsamen Merkplättchen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der symmetrische Griff körper (d) des Merkplättchens höchstens so breit ist wie der Abstand (.τ) zweier benachbarter Schlitze derselben Reihe (Abb. 5).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH143939D 1935-06-08 1935-06-08 Karteiblatt mit biegsamen Merkplaettchen Expired DE651107C (de)

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