DE649278C - Karteiblatt mit Merkplaettchen aus federndem Stoff, die mit entgegengesetzt gerichteten Zungen in Schlitzpaare des Blattes gesteckt werden - Google Patents

Karteiblatt mit Merkplaettchen aus federndem Stoff, die mit entgegengesetzt gerichteten Zungen in Schlitzpaare des Blattes gesteckt werden

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DE649278C
DE649278C DEH142350D DEH0142350D DE649278C DE 649278 C DE649278 C DE 649278C DE H142350 D DEH142350 D DE H142350D DE H0142350 D DEH0142350 D DE H0142350D DE 649278 C DE649278 C DE 649278C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F21/00Indexing means; Indexing tabs or protectors therefor
    • B42F21/06Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files
    • B42F21/08Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions
    • B42F21/10Tabs detachably mounted on sheets, papers, cards, or suspension files in one of a number of predetermined positions represented by slits

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  • Packaging Frangible Articles (AREA)

Description

  • Karteiblatt mit Merkplättchen aus federndem Stoff, die mit entgegengesetzt gerichteten Zungen in Schlitzpaare des Blattes gesteckt werden Für das unterschiedliche Kennzeichnen von Karteiblättern haben sich ansteckbare Merkplättchen als besonders zweckmäßig erwiesen. Die Merkplättchen besitzen entgegengesetzt gerichtete Zungen und die Karteiblätter entsprechend angeordnete Reihen von Schlitzpaaren zum Einstecken der Zungen. Farbe der Merkplättchen oder auch gestuftes Anordnen der Schlitzpaare ergeben die Möglichkeit einer großen Anzahl von Unterscheidungen, z. B. zum Kennzeichnen nicht nur von Terminen bestimmter Art nach Zeit und Ort, sondern auch zum weiteren Hinweis auf andere an diesem bestimmten Termin vorzunehmende Maßnahmen u. dgl. Die Anforderungen an die Unterscheidungsmöglichkeit sind für viele Karteizwecke jedoch außerordentlich groß.
  • Die Erfindung bietet dafür ein weiteres Anwendungsbeispiel dadurch, daß außer den Schlitzpaaren üblicher Breite für Merkplättchen mit entsprechend breiten Zungen noch schmälere Schlitzpaare für Merkplättchen mit entsprechend schmäleren Zungen angeordnet sind, so daß ein Karteiblatt beliebig mit breiteren Haupt- und schmäleren Nebenmerkplättchen besteckt werden kann. Die letzteren können demgemäß den ersteren bei- oder untergeordnet oder aber auch an besonderen Stellen des Blattes eingesteckt werden, je nach der Bedeutung, die den einzelnen Merkplättchen gegeben wird. Die Erfindung läßt eine ganze Anzahl Ausführungsmöglichkeiten zu. Die Zeichnung stellt dafür mehrere Beispiele von Karteiblättern mit angesteckten Merkplättchen dar.
  • Nach der Abb. r sind an einem-Karteiblatt a z. B. entlang seinem oberen Rande Schlitzpaare b, b' üblicher Breite in Reihen angeordnet. Diese Schlitzpaare dienen zum Einstecken von Merkplättchen c mit entsprechend breiten Zungen c'. Abwechselnd mit den Schlitzpaaren b, b' sind Schlitzpaare d, d' schmälerer Breite für Merkplättchen e mit entsprechend schmäleren Zungen e' angeordnet., Die verschiedene Breite der Zungen oder auch- der Hauptkörper der Merkplättchen ist an sich auffällig und verhindert die Möglichkeit der-Verwechslung bei dem Benutzen. Die Ansteckzungen e' der schmäleren Merkplättchen e könnten außerdem auch kürzer gehalten sein als die Zungen c' der breiteren Merkplättchen c, aber auch j e nach Bedarf länger, so daß sie diese überragen. Bei diesem Beispiel sind die ?Merkplättchen c und ein ihrem Hauptkörper gleich lang.
  • Dasselbe gilt für das Beispiel nach der Abb, z, das sich von dem obengenannten nur dadurch unterscheidet, daß die Schlitzpaare d, d' für die Merkplättchen e mit schmäleren Zungen e' um eine Stufe tiefer gesetzt sind als die Schlitzpaare b, b' für die breiteren Merkplättchen c. Auch in diesem Falle können die Zungen der einzelnen Merkplattchen beliebig gleich oder auch verschieden lang sein. um dadurch weitere Unterscheidungsmöglichkeiten zu bieten.
  • In ähnlicher Weise könnten schmälere und-. breitere Schlitzpaare in denselben Reihen nüft mit gleichem Abstand abwechselnd und unter-", einander versetzt angeordnet sein, wie das Beispiel in der ,IM. 3 zeigt. Es sind hier Merkplättchen finit gleich langem Hauptkörper angenommen. Die Breite kann gleich oder verschieden sein, da sich die -Merkplättchen z. B. mit ihrem Hauptkörper an den Seitenkanten unmittelbar berühren können. Es lassen sich dann einem Hauptmerkplä ttclien c Nebenmerkplättchen e beliebig in derselben Reihe oder eine Stufe tiefer gesetzt beiordnen, so daß die schmäleren Zungen e' der 1Tebenmerkplättchen c entweder mit den breiteren Zungen c' der Hauptmerkplättchen c in der Höhe abschneiden oder eine Stufe tiefer endigen.
  • Die -Merkplättchen c mit schmäleren Zungen e' können jedoch auch. wie das Beispiel in Abb. d. zeigt, in ihrem Hauptkörper kürzer gehalten sein als die Hauptmerkplättchen c. Dabei können die oberen Schlitze der einzelnen Schlitzpaare b, £>' und d, d' in derselben Reihe liegen wie in Abb. i oder auch gestuft, wie nach Abb. 2. Die unteren Schlitze d' sind dementsprechend in dein erforderlichen Abstand angeordnet.
  • Die Anwendung der schmäleren Schlitze d, ü' für Merkplättchen mit entsprechend schmäleren Zungen bietet außerdem die Möglichkeit, diese Schlitzpaare besonders dicht anzuordnen, und zwar auch gestuft, wie in der Abb. 5, und außerdem auch nicht nur in den Zwischenräumen zwischen den Schlitzen b bzw. b' der breiteren Schlitzpaare, sondern auch noch unter diesen, wodurch es möglich ist, zwei Merkplättchen übereinander anzustecken, und zwar ein schmäleres unten und ein breiteres darüber oder umgekehrt, ein schmäleres über ein breiteres hinweg, wie in Abb.6. Außerdem können noch daneben schmälere -Merkplättchen angesteckt 'werden.
  • In anderen Fällen kann es zweckmäßig und erwünscht sein, die schmäleren Merkplättchen für sich bzw. in einer ganz getrennten Gruppe gegenüber den breiteren Merkplättchen anzuordnen. Das Karteiblatt a. kann dann so unterteilt sein, daß z. B. auf der linken Hälfte die Schlitzpaare b, b' für die -Merkplättchen c mit breiteren Zungen f' und auf der rechten Hälfte die schmäleren Schlitzpaare d, d' für die Merkplättchen c mit schmäleren Zungen e' angeordnet sind. Das Einteilen nach der Hälfte ist naturgemäß nur ein Beispiel, richtet sich vielmehr nach den jeweiligen Erfordernissen.
  • Die Breite der Hauptkörper sowohl der Hauptmerkplättchen c als auch der Nebeninerkplä ttchen c ist an sich beliebig. Die ;Hauptkörper können also wahlweise gleich Moder verschieden breit sein. Auch ist die ;4ußere L'mrillform an sich belanglos, und '.sie komm dein gewünschten Zweck angepaßt werden. Die Beispiele zeigen volle Hauptkörper mit parallelen Seitenkanten. Die Hauptkörper könnten jedoch auch seitlich, z. B. in Doppelkreuzforin, ausgeschnitten oder sonstwie ausgespart sein, damit sie sich mit den Fingern gut erfassen und handhaben lassen. Ebenso könnten die Hauptkörper auch in der `Mitte noch Aussparungen haben, etwa um ihr Federn zu verbessern oder für bestimmte Sichtzwecke, z. B. um darunter befindliche Schriftzeichen sichtbar werden zu lassen, wenn die -Merkplättchen aus undurchsichtigem Werkstoff bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRACHE: i. Karteiblatt mit iXterkplättchen aus federndem Stoff, die mit entgegengesetzt gerichteten Zungen in Schlitzpaare des Blattes gesteckt werden, dadurch gekennzeichnet, daß außer den Schlitzpaaren (b, b') üblicher Breite für Merkplättchen (c) mit entsprechend breiten Zungen (c') noch schmälere Schlitzpaare (d, d') für Merkplättchen (e) mit schmäleren Zungen angeordnet sind, so daß ein Blatt beliebig mit Haupt- und Nebenmerkplättchen besteckt werden kann. Karteiblatt mit Merkplättchen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper der Nebeninerkplättchen (e) schmäler sind als die der Hauptmerkplättchen (c). 3. Karteiblatt mit Merkplättchen nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die breiteren und die schmäleren Schlitzpaare abwechselnd angeordnet sind. .I. Karteiblatt mit -Merkplättchen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Körper oder Zungen der Nebenmerkplättchen (e) kürzer sind als die der Hauptmerkplättchen (c). 5. Karteiblatt mit -Merkplättchen nach Anspruch i bis 4., dadurch gekennzeichnet, daß bei gestufter Anordnung die schmäleren Schlitzpaare (d, d') für die Nebenmerkplättchen (e) zwischen den Schlitzpaaren (b, b') für die Hauptmerkplättchen (c) angeordnet sind. 6. Karteiblatt mit Merkplättchen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die verschieden breiten Schlitzpaare in Reihen neben- und untereinander abwechselnd angeordnet sind. ;. Karteiblatt mit Merkplättchen nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daB je ein schmales Schlitzpaar (d, d') in derselben senkrechten Reihe mit einem breiteren Schlitzpaar (b, b') angeordnet ist. B. Karteiblatt mit Merkplättchen nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß je ein schmales Schlitzpaar (d, d') zwischen einem breiten Schlitzpaar (b, b') angeordnet ist. g. Karteiblatt mit Merkplättchen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die schmäleren Schlitzpaare (d, d') getrennt von den breiten Schlitzpaaren (b, b') angeordnet sind (Abb. 7).
DEH142350D 1935-01-08 1935-01-08 Karteiblatt mit Merkplaettchen aus federndem Stoff, die mit entgegengesetzt gerichteten Zungen in Schlitzpaare des Blattes gesteckt werden Expired DE649278C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1247269B (de) * 1960-07-20 1967-08-17 Buchhaltungs Organisation Frit Aufsteckreiter aus einem elastischen, biegsamen Werkstoff fuer Registrierblaetter

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