DE651078C - Tuerschloss - Google Patents

Tuerschloss

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DE651078C
DE651078C DEW96902D DEW0096902D DE651078C DE 651078 C DE651078 C DE 651078C DE W96902 D DEW96902 D DE W96902D DE W0096902 D DEW0096902 D DE W0096902D DE 651078 C DE651078 C DE 651078C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B37/00Permutation or combination locks; Puzzle locks
    • E05B37/0031Locks with both permutation and key actuation

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Türschloß, bei dem zur Sicherung des vorgeschlossenen Riegels außer den üblichen Zuhaltungen mit Malscheiben gekuppelte Sperr-Scheiben vorgesehen sind und der gleiche Schlüssel sowohl zum Einstellen der im Inneren des Schloßgehäuses liegenden Malscheiben als auch zum Einordnen der Zuhaltungen und Schließen des Riegels dient.
Bei den bekannten Schlössern dieser Art mußte für die Bedienung bisher ein Schlüssel mit verstellbarem Bart verwendet werden, um die einzelnen Sperrscheiben in die gewünschte Stellung zu bringen. Außerdem waren diese Schlösser nur von einer Seite bedienbar.
Bei einer anderen Ausführungsform bekannter Türschlösser mit durch Sperrscheiben feststellbarem Riegel war für die Bedienung des Riegels und der Sperrscheiben je ein besonderer Schlüssel erforderlich, was als unbequem empfunden wurde.
Die vorstehend aufgezeigten Nachteile der bekannten Sicherheitstürschlösser werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß der für die Einstellung der Malscheiben und das Schließen des Riegels gemeinsame Schlüssel unverstellbar ist und unverschiebbar zwischen der Schloßdecke einerseits und einem Vorsprung oder einer Auflage der anderen Schloßdecke andererseits geführt ist, in der Weise, daß der Bart jeweils nur auf eine Malscheibe einzuwirken vermag. Ferner liegt jede der mit den Sperrscheiben gekuppelten Malscheiben neben einer der beiden Schloßwände und ist bei einem der beiden den Malscheiben zugeordneten Schlüssellöcher die Auflage an der einen, beim anderen Schlüsselloch dagegen an der anderen Schloßwand angeordnet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt:
Abb. ι eine Seitenansicht des Schlosses mit zurückgezogenem Riegel bei abgenommener vorderer Gehäusewand,
Abb. 2 eine Vorderansicht gegen den Schließstulp und einen teilweisen Schnitt nach A-A der Abb. 1,
Abb. 3 eine Seitenansicht des Schlosses mit vorgeschlossenem Riegel bei abgenommener Gehäusewand,
Abb. 4 die Anordnung der lösbaren Sperrvorrichtung / vor dem Schließriegel des Schlosses.
In den Abbildungen sind der Stülp mit 1, die beiden Gehäusewände des Schlosses mit 2, die Falle mit 3, die Fallennuß mit 4 und der Riegel mit S bezeichnet.
Auf einem, am abgesetzten Riegel 5 angebrachten Bolzen 6 ist ein zweiarmiger Wechsel 7 schwenkbar gelagert, dessen oberes Ende mit der Falle in Eingriff kommt und diese bewegt, wenn bei innenstehendem Riegel 5 mittels des in das obere Schlüsselloch 8 normalerweise eingeführten Schlüssels 10 der untere Arm des Wechsels 7 beim Drehen des Schlüssels in Pfeilrichtung geschwenkt wird. Es erübrigt sich, die son- · stigen Einzelteile des an sich bekannten Schlosses mit Falle, das in der oberen Hälfte des Schloßkörpers angebracht ist, besonders zu beschreiben, da sie für die Wirkungsweise des Schlosses nicht von Bedeutung sind.
Der Riegel 5 ist mit einem nach abwärts gerichteten Ansatz 11 versehen,- an dessen vorderem Ende mit Zwischenraum und par*, allel zueinander zwei gleiche Nocken 12.%η^ gebracht sind, die. in die Malschloßanordn|i^ eingreifen. ^ν:':ί;'
Diese Malschloßanordnung besteht aus deii% beiden Scheiben 13, 13', den zu ihnen gehörigen Sperrscheiben 14, 14' und einer zwisehen den Sperrscheiben angeordneten Abstandscheibe 15. Die Scheiben sind auf einem Bolzen 16, der die beiden Gehäusewände 2 quer durchsetzt, nach beiden Richtungen drehbar gelagert.
Wie die Abbildungen erkennen lassen, sind in den kreisförmigen Malscheiben 14,14' in einem konzentrischen Kreise eine Anzahl, beispielsweise elf Querlöciher 17 in gleichen Abständen voneinander angebracht, die beziffert sind. Diese Zeichen dienen als Anhalt für die Einstellung des Schlosses. Die Sperrscheiben 13, 13' sind auf der der zugehörigen Malscheibe zugekehrten Seite mit je einem kurzen bolzenförmigen Ansatz 18 versehen, der nach Belieben in eines der Querlöcher 17 einsetzbar ist und auf diese Weise jeweilig die Malscheibe 14 bzw. 14' mit der zugehörigen Sperrscheibe 13 bzw. 13' kuppelt. Durch Einführen jedes der beiden BoI-zen 18 in ein beliebiges Querloehi7 in der einen bzw. der anderen Malscheibe 14 bzw. 14' kann das Malschloß für eine große Anzahl von verschiedenen Stichzahlen eingestellt werden.
In den Sperrscheiben 13, 13' ist je ein Einschnitt 19 vorgesehen, in denen sich die beiden Nocken 12 am Ansatz 11 des Schließriegels 5 hineinführen lassen, wenn die Malscheiben für die Entriegelungsstellung des Schlosses richtig eingestellt sind.
Diese Stellung ist beispielsweise aus Abb. 1 und 2 ersichtlich, während Abb. 3 bei vorgeschlossenem Riegel 5 die Sperrscheiben 13, 13' in verstellter Stellung zeigt, so daß in dieser Lage ein Öffnen des Schlosses nicht möglich ist.
Zur' Verstellung der Malscheiben 14, 14' dient ein Schlüssel 10, der in an sich bekannter Weise beim Einführen in normaler Lage in das obere Schlüsselloch 8 die Falle und gegebenenfalls, d. h. bei richtiger Einstellung des Malschlosses, auch den Riegels verstellen kann.
Der gleiche Schlüssel 10 kann nun aber auch noch um i8o° versetzt' achsenparallel
. in das obere Schlüsselloch 8 eingeführt werden und dient dann dazu, die in der Abb. 2 rechts liegende Malscheibe 14' und die mit ihr gekuppelte Sperrscheibe 13' zu verstellen.
Eine Abstandplatte 20' sorgt dafür, daß der Schlüssel 10 nur mit der Malscheibe 14' in Eingriff gelängen kann. Diese Verstellung erfolgt dadurch, daß der Schlüsselbart in beispielsweise elf formgleiche Aussparungen 22
;;,viäm Umfang der Malscheibe 14' nachein- 65^
i^aJLder eingreift,,,bis die gewünschte Einstel-
sf$Pg erreicht ist.
'•'.'"'"Ein zweites, normales Schlüsselloch 9 befindet sich am unteren Ende des Schlosses, und beim Einführen des gleichen Schlüssels 10 in dieses Schlüsselloch 9 und Drehen des Schlüssels kann die nahe der linken Gehäusewand 2 des Schlosses (s. Abb. 2) angeordnete Malscheibe 14 mit zugehöriger Sperrsqheibe 13 gedreht werden. Damit der Schlüssei 10 nur auf diese Malscheibe 14 einwirkt, ist eine Abständscheibe 20 auf der Innenseite der rechten Gehäusewand 2 (s. Abb. 2) angebracht.
Das Fortschalten beider Malscheiben 14, 14' und der mit ihnen gekuppelten Sperrscheiben 13, 13' erfolgt dadurch schrittweise, daß sich Blattfedern 21 mit ihren Enden in die Aussparungen 22 am Umfang der Malzeichen einlegen.
Bei diesem Malschloß ist nun aus bestimmten Gründen die Maßnahme getroffen, daß die Malscheiben 14, 14' mittels des Schlüssels 10 zwar, in beiden Richtungen gedreht, aber an bestimmter Stelle des Malzeichenumfanges nicht weiter geschaltet werden können, d. h. es ist eine Drehbewegung der Malscheiben 14, 14' in beiden Drehrichtungen nur jeweilig
' bis zu einem bestimmten Anschlag möglich.
Diese Ausbildung der Malscheiben 14, 14 hat folgenden Zweck:
Die Stichzahl oder Marke, auf die das ' Schloß seitens einer Person eingestellt ist, kann ihr aus dem Gedächtnis entfallen sein. Das Schloß würde dann ohne die nachstehend beschriebene Ausbildung der .Malscheiben 14,14' beispielsweise in Verwendung als Haustürschloß aus der Türfüllung herausgearbeitet und auseinandergenommen werden müssen, um die Entriegelung vornehmen zu können. Zur Beseitigung dieses Mangels ist in bekannter Weise auf dem Umfang jeder Malscheibe 14, 14' außer den in gleichen Abständen angeordneten beispielsweise elf formgleichen Aussparungen 22 eine beispielsweise nc zwölfte Ausnehmung 23 von geringerer Tiefe angebracht, wie aus den Abb. 1 und 3 ersichtlich ist. Während nun die Malscheiben 14," 14' mittels des Schlüssels 10 in beiden Drehrichtungen beim Eingreifen in die tieferen elf Aussparungen 22 weitergeschaltet werden können, ist dies nicht möglich, wenn der Schlüsselbart beim Weiter drehen auf die weniger tiefe zwölfte Aussparung 23 am Umfang der Malscheiben trifft. Man kann von dieser Stelle aus den Schlüssel nur zurückdrehen und den Malscheiben eine andere
Drehrichtung geben, bis wieder beim Schalten über die elfte formgleiche vertiefte Aussparung 22 hinaus der Schlüssel io auf die weniger tiefe Aussparung 23 trifft, so daß auch in dieser Drehrichtung die Malscheibe wieder angehalten wird.
Durch die Anbringung der Aussparungen 2i von geringerer Tiefe am Umfang der Malscheiben 14, 14' werden also Anschläge geschaffen, von denen aus jeweilig nur rückwärts nach rechts oder nach links geschaltet werden kann.
Hat man sich nun außer der eingestellten Stichzahl eine weitere, die sogenannte Hilfsnummer gemerkt, so kann man auch dann, wenn die dem betreffenden Malschloß durch besondere Einstellung gegebene Stichzahl dem Benutzer der Schlosses entfallen ist, das Schloß wieder entriegeln, ohne es auseinänderzunehmen. Zu diesem Zwecke schaltet man die Malzeichen 14, 14' durch Rechtsoder Linksdrehung so weit, bis die Weiterdrehung beim Auf treffen des Schlüssels 10 jeweilig auf die Aussparung 23 von geringerer Tiefe in dieser Drehrichtung unmöglich wird. Dann schaltet man so viel Schritte in der einen bzw. der anderen Drehrichtung zurück, bis das Malschloß diejenige Einstellung erhalten hat, die der Hilfsnummer entspricht.
Ist dies geschehen, so befinden sich die Einschnitte 19 in den Sperrscheiben 13, 13' gerade vor den Nocken 12 an der Verlängerung des Schließriegels 5. In dieser Stellung ist dann das Schloß wieder zu entriegeln. Vorteilhaft wählt der Benutzer des Schlosses als Hilfsnummer eine Zahlengruppe, die zu ihm in einer gewissen persönlichen Beziehung steht, so daß sie dem Gedächtnis nicht entfallen kann.
Da bei dem Schloß gemäß der Erfindung zur Erzielung der außerordentlich großen Sicherheit gewisse Einstellungen notwendig sind, ist es zweckmäßig, für den täglichen Gebrauch des Schlosses das Malschloß ganz auszuschalten und das Schloß nur als gewöhnliches Riegelfallenschloß zu benutzen. Um dies zu ermöglichen, läßt man vorteilhaft den Riegel 5 des Schlosses in der Verriegelungsstellung außen stehen, wie beispielsweise Abb. 3 zeigt, und bringt auf derjenigen Seite . des Schließriegels 5, in die der Schließriegel beim Öffnen der Tür usw. bewegt wird, ein abschaltbares Schließblech an, wie dies aus den Abb. 2 bis 4 ersichtlich ist. Dieses Schließblech kann z. B. in bekannter Weise aus einem auf der betreffenden Seite des Türrahmens angebrachten Drehteil 25 oder auch einem Riegelteil bestehen, der mittels eines Schiebers 24 oder auch eines Knebels u. dgl. an dem Türrahmen festgehalten werden kann, wie beispielsweise Abb. 4 zeigt. In der verriegelten Stellung des Schließbleches 24,25 kann dann das Schloß nur geöffnet werden, wenn das Malschloß zuvor bedient ist.
Wird aber das Schließblech gelöst, wie dies beispielsweise in der Abb. 4 in strichpunktierter Stellung dargestellt ist, so läßt sich die mit de*i Schloß versehene Tür öffnen, ohne daß das Malschloß in Tätigkeit zu treten braucht. Es ist dann nur nötig, die Falle mittels des Drückers bzw. mittels des normalerweise in das Schlüsselloch 8 eingeführten Schlüssels zurückzuziehen.
Es sind natürlich auch noch mannigfache konstruktive Änderungen an dem Schloß durchführbar. Vorteilhaft läßt sich das Schloß in an sich bekannter Weise mit einer Alarmvorrichtung verbinden, die bei einem unberechteten Öffnungsversuch in Wirkung tritt.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Türschloß, bei dem zur Sicherung des vorgeschlossenen Riegels außer den üblichen Zuhaltungen mit Malscheiben gekuppelte Sperrscheiben vorgesehen sind und der gleiche Schlüssel sowohl zum Einstellen der im Innern des Schloßgehäuses liegenden Malscheiben als auch zum Einordnen der Zuhaltungen und Schließen des Riegels dient, dadurch gekennzeichnet, daß der gemeinsame Schlüssel (10) unverstellbar ist und unverschiebbar zwischen der Schloßdecke einerseits und einem Vorsprung oder einer Auflage der anderen Schloßdecke andererseits geführt ist, in der Weise, daß der Bart jeweils nur auf eine Malscheibe (14, 14') einwirkt.
2. Türschloß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der mit den Sperrscheiben (13, 13') gekuppelten MaI-scheiben (14, 14') neben einer der beiden Schloßwände (2) liegt, und daß bei einem der beiden der Malscheiben (14, 14') zugeordneten Schlüssellöcher die Auflage (20 bzw. 20') an der einen, beim anderen Schlüsselloch dagegen an der anderen Schloßwand angeordnet ist.
3. Türschloß nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die eine dem oberen Schlüsselloch zugeordnete Auflage (20) zugleich als Führung für das übrige Schloßeingerichte und als Führung für den Schlüssel beim Schließen des Riegels und seiner Zuhaltungen dient.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW96902D 1935-07-20 1935-07-20 Tuerschloss Expired DE651078C (de)

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