DE650970C - Vorrichtung zum wahlweisen Einstellen von Parallelzug oder Diagonalzug an Schneeschuhbindungen - Google Patents

Vorrichtung zum wahlweisen Einstellen von Parallelzug oder Diagonalzug an Schneeschuhbindungen

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DE650970C
DE650970C DEV32372D DEV0032372D DE650970C DE 650970 C DE650970 C DE 650970C DE V32372 D DEV32372 D DE V32372D DE V0032372 D DEV0032372 D DE V0032372D DE 650970 C DE650970 C DE 650970C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/06Non-self-releasing heel-engaging cable bindings fastened to the front end of the ski
    • A63C9/065Details, e.g. cables, guides for cables, sockets, hooks, claws or stretchers
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C9/00Ski bindings
    • A63C9/10Non-self-releasing toe jaw-irons; Non-self-releasing binding hooks made of one piece

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  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum wahlweisen Einstellen von Parallelzug oder Diagonalzug an Schneeschuhbindungen Die Erfindung zeigt eine besonders einfache, raumsparende, bequem zu bedienende und sicher wirkende Einrichtung, welche es ermöglicht, ohne Veränderung der Fersenzugspannvorrichtung vom Parallelzug zum sog. Diagonalzug umzuschalten und umgekehrt. Es sind Vorrichtungen hierfür bekannt, welche aber einerseits eine Veränderung der Spannvorrichtung vor der gewünschten Umschaltung notwendig machen oder andererseits so umfangreich gebaut sind, daß sie während der Fahrt beim geringsten Anstoß an Wurzeln oder Steine durch hervorspringende Teile unbeabsichtigt ausgelöst werden. Diese jedem Skiläufer bekannten Nachteile werden beim Erfindungsgegenstand in zweckmäßiger einfachsttr Weise vermieden.
  • Es sind ferner Vorrichtungen bekannt, bei welchen die die Zehenriemen aufnehmenden Einhängehakenebenfalls senkrecht zu den Zehenbackenschenkeln mit Schrauben in der gewünschten Diagonalstellung gehalten werden. Jeder Skiläufer weiß aber, daß mit kalten Fingern derartige kleine Schrauben nur sehr schwer, wenn überhaupt zu betätigen sind. Ferner sind vorspringende Schraubenköpfe oder daran vorspringende Teile beim Laufen hinderlich, ergeben sehr häufig Bruch von solchen Teilen, von welchen ein Ersatz im allgemeinen nicht mitgenommen wird. Auch gibt es Einrichtungen, bei welchen die Riemenlaschen so in Tiefzugstellung gebracht werden, daß sie durch den Fersenriemenzug in dieser Stellung festgehalten werden. Hierbei ist aber die Riemenlasche unbedingt lose am Nietbolzen angelenkt, und für das Zurückführen zum Parallelzug muß außerdem der Strammer gelöst werden.
  • Auch gibt es Einrichtungen,-bei welchen durch Verschieben eines Gleitstückes auf der Fersenzugriemenlasche und dessen Untergreifen unter den Zehenbacken die Tiefzugstellung erreicht wird. Solche Einrichtungen sind bekanntlich umständlich und schwer zu bedienen und bedeuten keine vollkommene Lösung der Frage.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Bild I eine Bindung mit in Diagonalstellung befindlichen Einhängehaken, Bild I I einen Schnitt A-13 von Bild I, Bild III .eine Bindung - mit in Parallelzug stehendem Einhängehaken, Bild IV eine Draufsicht von Bild III, Bild V Schnitt C-D durch den Einhängehaken.
  • Die Zehenbacken i tragen in bekannter Weise an ihren aufgebogenen Schenkeln die Fersenz.ugriemeneinhängelaschen 3 drehbar bei Punkt 2. Dieser Einhängehak en 3 ist als gestanzter oder sonstwie gearbeiteter, einseitig geschlossener Hohlkörper ausgebildet, in welchem ein unter Federdruck 5 stehender Sperriegel ,. so eingeordnet ist, daß er um die Stärke des Zehenbackens in den Hohlkörper ein- bzw. aus diesem herausschwingen-:-kann. Für die Betätigung des Sperriegels 4' ist ein ohrenförmiger Ansatz 6 so vorgesehen;-daß @er. sich weder über die Außenkante des. Einhängehakens 3 noch über die Innenkante der Zehenbackenschenkel i hinausbewegen kann. Ein Schlitz 7, in welchem die Riemenschlaufe 8 des Fersenzugriemens 9 .eingehängt ist, ermöglicht dieser Schlaufe eine zusätzliche Bewegung innerhalb seiner inneren Grenzen. Der Sperriegel 4 besitzt einen Absatz 12, welcher sich gegen einen Ausschnitt i o des Zehenbackenschenkels i sperrend legt, wenn der Einhängehaken 3 in seine Tiefsitellung gedrückt ist. Der Pfeil 13 zeigt die Bewegungsrichtung des # unter Federdruck stehenden Sperriegels 4 an. Bild V zeigt das lneinanderarbeiten von Sperriegel mit Einhängehaken 3, d. h. jede Bewegung, welche der Haken 3 ausführt, muß auch vom Sperrriegel4 mitgemacht werden oder umgekehrt.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist höchst einfach, und insbesondere ist ihre Handhabung während der Fahrt ohne Veränderung der Spannvorrichtung möglich. Wenn vom Parallelzug auf Diagonalzug umgeschaltet werden soll, so genügt hierzu ein einfaches Niederdrücken der beiden Einhängehaken 3 beispielsweise mit dem Skistocke. Dadumch kommt der Absatz 12 des Sperriegels ,4 auf die Höhe des Zehenbackenausschnittes i o, und der Druck der Feder 5 bewirkt das Einschnappen des Sperriegels in den Ausschnitt i o und somit das Verriegeln des Riemenhakens. Der gewünschte Diagonalzug ist ruckartig eingestellt und verbleibt in dieser Lage, weil keinerlei äußere Einflüsse die Entriegelung ungewollt vornehmen können. Erst wem zweckmäßigerweise ebenfalls mit der Skistockspitze zwischen Skistiefel und die ohrenartigen Ansätze 6 zwischengegriffen wird, entriegelt sich der Sperriegel4, und ein leichter Druck mit der Ferse nach hinten bewirkt Einstellen des Riemenzeugs auf Parallelzug.
  • -:Die .Vorrichtung bereichert auch deshalb die Skitechnik ganz besonders, weil sie .keinerlei umfangreichen und über :eine no:rinale Bindung hervorstehenden Teile aufweist. Selbstverständlich kann die Feder 5 auch ersetzt werden durch einen aus federndem Stoff selbst hergestellten Sperriegel 4.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum wahlweisen Einstellen von Parallelzug oder Diagonalzug an Schneeschuhbindung:en, dadurch gekennzeichnet, daß, an den Fersenzuganhängelaschen (3) unter Federdruck (5) stehende, seitlich gegen die Zehenbackenschenkel (i) wirkende Sperrglieder (4) angeordnet sind, welche sich beim Niederdrücken der Anhängelaschen (3) selbsttätig gegen Aussparungen (i o) der Zehenbackenschenkel (i) legen und die Anhängelaschen (3) in ihrem niedergedrückten Zustande sichern.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch. gekennzeichnet, daß das Gesperre (4a 5 und io) abgedeckt in der Fersenzuganhäng:erlasche (3) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (4) weder über die innere Kante der lotrechten Zehenbackenschenkel noch über die äußere Seite der Riemenanhängelasche hinausragt.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Anhängelaschen (3) Kurvenschlitze (y) für die. Halteschellen: (8) des Fersenzugriemens (9) angebracht sind, die dem Fersenzugriemen nach bekanntem Muster zusätzliches Spiel an den Anlenkwngsstellen gewähren.
DEV32372D 1935-12-08 1935-12-08 Vorrichtung zum wahlweisen Einstellen von Parallelzug oder Diagonalzug an Schneeschuhbindungen Expired DE650970C (de)

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DE2256068X 1938-06-09

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DE650970C true DE650970C (de) 1937-10-05

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