DE650968C - Gleitverschluss fuer Schuhe - Google Patents

Gleitverschluss fuer Schuhe

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DE650968C
DE650968C DEW95382D DEW0095382D DE650968C DE 650968 C DE650968 C DE 650968C DE W95382 D DEW95382 D DE W95382D DE W0095382 D DEW0095382 D DE W0095382D DE 650968 C DE650968 C DE 650968C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43CFASTENINGS OR ATTACHMENTS OF FOOTWEAR; LACES IN GENERAL
    • A43C11/00Other fastenings specially adapted for shoes

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Gleitverschluß für Schuhe Die Erfindung betrifft einen Gleitverschluß zum Zusammenziehen der Schlitzränder von Schuhen in Gestalt zweier an den Schlitzrändern befestigter Schienen, auf welchen beliebig geformte, durch drehbare Federbügel, Laschen, Ketten u. dgl. miteinander verbundene Gleitstücke verschiebbar sind.
  • Die bisher bekannten Gleitverschlüsse dieser Art weisen ausschließlich an den Schlitzrändern des Schuhes befestigte Gleitschienen auf, welche durch auf ihnen zwecks Schließens und Öffnens verschiebbare, gerade oder kreuzweise verlaufende Schnüre, Bänder, Laschen, Bügel, Ketten u. dgl. miteinander verbunden sind. Die Gleitschienen sind entweder biegsam oder aus einzelnen Teilen zusammengesetzt, um sich der Form des Fußes und seinen Bewegungen leicht anpassen zu können.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß ohne Verwendung leicht zerreißbarer Schnüre oder Bänder die in den Gleitstücken drehbaren Federbügel beiderseitig Haken tragen, die in den folgenden unteren Federbügel einsetzbar sind.
  • Durch die Anordnung der sich aneinanderhakenden, drehbaren Federbügel können diese eng aneinandergeschoben werden, wodurch sie eine weite Öffnung des Schuhschlitzes zulassen. Ferner werden durch die gegenseitige Verbindung der Federbügel mittels Haken die auftretenden Schwierigkeiten und Nachteile einer Verbindung durch Schnüre oder Ketten vermieden. Außerdem bilden die Federbügel in Verbindung mit den Haken ein fortlaufendes, geschmackvolles und gegen das Hän.genbleiben an Kleidungsstücken gesichertes Doppelband.
  • Der Gleitverschluß kann auch gemäß der Erfindung derart ausgebildet sein, daß die Gleitstücke auf den Schienen wechselweise angeordnet und durch einzelne Federbügel in der Diagonale miteinander verbunden sind, wodurch gegenüber den bekannten gekreuzten Bügeln eine größere Einfachheit erzielt wird.
  • In der Zeichnung sind die beiden Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigen Fig. i bis 3 im Querschnitt, in Draufsicht und im Längsschnitt einen Teil der ersten Ausführungsform und Fig. q. und 5 im Querschnitt und in Draufsieht einen Teil der zweiten Ausführungsform.
  • Der Gleitverschluß zum Zusammenziehen der Schlitzränder von Schuhen besteht aus an den Schuhrändern zwischen dem Oberleder a und dem Futter b befestigten Schienend, auf deren freien, hochgebogenen Längsseiten Gleitstücke e verschiebbar sind, die durch drehbare Federbügel f miteinander verbunden sind, die sich bei geschlossenem Schuh umlegen. Diese Federbügel, außer dem untersten, tragen erfindungsgemäß Haken n, welche ihrerseits in den folgenden unteren Federbügel eingreifen, so daß alle Federbügel beim Hochziehen des obersten Bügels zwecks Schließens des Schuhes in den durch die Haken gegebenen Abständen nach oben gezogen werden. In der Schließstellung wird: dann noch der oberste Federbügel durch @e"; an sich bekanntes Schnappschloß h (Fig. 5= festgehalten. Zum Öffnen des Schuhes werden die Federbügel nach dem unteren SchÜtzrande eng zusammengeschoben und stehen dgn aufrecht, wie in Fig. 3 in gestrichelten Linien angedeutet ist. Nach Fig. ¢ und 5 sind die Gleitstücke e auf den Gleitschienen d wechselweise angeordnet und durch diagonal verlaufende Federbügel f miteinander verbunden, wobei sich die Enden der Federbügel mittels Schlitzöffnungen o auf an den Schlitzrändern befestigten, senkrechten Dornen p verschieben können.
  • Eine den Schuhschlitz auf der Innenseite abdeckende Zunge c kann an einem der oberen Gleitstücke e durch einen Haken, eine Schnur oder eine Kette befestigt sein, so daß sie in der Schließlage des Schuhes mit hochgezogen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gleitverschluß zum Zusammenziehen ,Iler Schlitzränder von Schuhen im Gestalt zweier an den Schlitzrändern befestigter Schienen, auf welchen beliebig geformte, durch drehbare Federbügel, Laschen, Ketten u. dgl. miteinander verbundene Gleitstücke verschiebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in den Gleitstücken (8) drehbaren Federbügel (f) beiderseitig Haken (n) tragen, die in den folgenden unteren Federbügel einsetzbar sind.
  2. 2. Gleitverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitstücke (e) auf den Schienen (d) wechselweise angeordnet und durch einzelne Federbügel (f) in der Diagonale miteinander verbunden sind.
  3. 3. Gleitverschlug nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der beiden oberen Gleitstücke (e) mit einer den Schuhschlitz innen abdeckenden Schuhzunge (c) verbindbar ist.
DEW95382D 1934-11-16 1934-11-16 Gleitverschluss fuer Schuhe Expired DE650968C (de)

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