DE650776C - Vorrichtung zum Steuern des Fahrventils und des Ausgleichventils an Kolbenhaspeln - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern des Fahrventils und des Ausgleichventils an Kolbenhaspeln

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DE650776C
DE650776C DEM130716D DEM0130716D DE650776C DE 650776 C DE650776 C DE 650776C DE M130716 D DEM130716 D DE M130716D DE M0130716 D DEM0130716 D DE M0130716D DE 650776 C DE650776 C DE 650776C
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Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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BEIEN MASCHFAB
Maschinenfabrik und Eisengiesserei A Beien
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/14Means to prevent accidental or unauthorised actuation interlocking two or more valves
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66D2700/01Winches, capstans or pivots
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    • B66D2700/0133Fluid actuated

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Description

Bei Kolbenhaspeln ist zur Erreichung eines ruhigen Laufes des Haspels bekannt,' die Zylinderräume während des Senkens der Last mit der Außenluft in Verbindung zu bringen. Diese Verbindung geschieht mittels eines als Durchgangsventil ausgebildeten Ausgleichventils. Dieses Ausgieichvent.il ist in bekannter Weise somit dem Fahrventil des Kolbenhaspels gekuppelt, daß beide Ventile mittels eines einzigen Hebels gesteuert werden. Dabei ist die Anordnung ,so getroffen, daß das Schließen
- und Wiederöffnen des Ausgleichventils nur bei geschlossenem Fahrventil möglich ist.
Diese bekannte Einrichtung weist jedoch noch einige Mängel auf, die durch die Erfindung beseitigt werden sollen. So ist es z. B. bei der bekannten Einrichtung erforderlich, zwecks Öffnens des Ausgleichventils den Bedienungshebel über die Absperrstellung des Fahrventils nach rückwärts, d. h. auf sich zu ziehen. Hierin liegt nun insofern ein wesentlicher Übelstand, als es bei dieser Einrichtung möglich ist, den Haspel umzusteuern (zu kontern), während das Fahrventil noch geschlossen und das Ausgleichventil noch nicht geöffnet ist. Da dann die Antriebsmaschine als Kompressor arbeitet und eine Begrenzung des Verdichtungsdruckes nach oben hin nicht gegeben ist, können dann gefährliche Druckstöße im Haspeltriebwerk auftreten.
Dieser Nachteil wird durch die· besondere bauliche Ausbildung des Steuergestänges vermieden. Diese besteht erfindungsgemäß: darin, daß der Steuerhebel eine in eine Abgleitfläche endende, zur Steuerung eines das Ausgleichventil mittels einer Feder ständig im Öffnungssmne beeinflussenden Hebels dienende Führungsschiene trägt und an das Fahrventil über eine während des Gleitens der Rolle auf der Abgleitfläche der Schiene einen Leerlauf zulassende Verbindung angeschlossen ist.
Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß im Steuerhebel ein Langloch für den an der Ventilspindel befindlichen Steuerzapfen vorgesehen ist. ■
Ein weiterer Vorteil der Vorrichtung nach der Erfindung besteht darin, daß sie sich nachträglich an vorhandenen Haspeln ohne besondere Schwierigkeiten einbauen läßt.
Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt.
Fig. ι zeigt im Aufriß eine Ansicht der Vorrichtung nach der Erfindung.
Fig. 2 zeigt eine Ansicht auf die Unterseite des das Durchgangsventil beeinflussenden Steuerhebels.
Gemäß Fig. 1 dient zum Absperren und Freigeben des mittels der Leitung 1 zugeführten Druckmittels (Druckluft) ein Fahroder Schnellschlußventil 2, das infolge der Anordnung einer Feder 3 selbsttätig schließt. Unterhalb des Fahrventils 2 ist ein Durchgangsventil 4 angeordnet, an dessen Austritts-
stutzen -eine Leitung 5 angeschlossen ist, die zu einem Windkessel 6 führt. Von der Leitung 5 . ist vor dem Windkessel 6 ein Stutzen/ abgezweigt, der einen einstellbaren Hahn 8 trägt. Der Steuerhebel 9 dieses Hahnes ist mit der' durch Fußhebel bedienten Backenbremse des Haspels so verbunden, daß bei abgehobener Bremse der Hahn 8 seinen vollen Durch- ^ gangsquerschnitt freigibt, während bei angezogener Bremse der Hahn den Stutzen 7 abschließt, so daß die Leitung 5 in den Windkessel 6 führt. ,
Zum Öffnen des Fahrventils 2 dient der Steuerhebel 10, der mittels eines Zapfens 11 an das Gehäuse des Fahrventils 2 angelenkt ist. In den Wangen io' des gabelförmigen Endes des Steuerhebels 10 ist ein Langloch 12 vorgesehen, indem sich ein Zapfen 13 führt, der an der Spindel 14 des Fahrventils 2 derart befestigt ist, daß der Steuerhebel aus seiner in Fig. 1 mit α bezeichneten Endstellung bei geschlossenem Fahrventil um einen der Länge des Langloches 12 und dem Durchmesser des Zapfens 13 entsprechenden Betrag (bis in die Stellung b) bewegt werden kann, ohne auf die Spindel 14 einzuwirken. Auf diese Weise ist zwischen dem Steuerhebel ι ο und dem Fahrventil 2 ein toter Gang eingeschaltet.
An jeder der Wangen io' des Steuerhebels ist eine kreisbogenförmige Führungsschiene IS, 15' angeordnet, deren Krümmungsradius von der Achse des Gelenkzapfens 11 ausgeht. Jede Führungsschiene 15, 15' hat an dem in Öffnungsrichtung (Pfeil c) vorderen Ende eine Schrägfläche 16.
Zum Bewegen des Durchgangsventils 4 dient ein gabelförmiger Steuerhebel 17, der an einem Arm 18 /des Gehäuses des Ventils 4 mittels eines Gelenkzapfens 19 angelenkt ist. Der Steuerhebel ist doppelarmig ausgebildet. Am Arm I7d greift eine Zugfeder 20 an. Weiter ist am Arm ijd- eine Druckrolle21 gelagert, die sich an die Spindel 22 des Ventils 4 anlegt. Die Feder 20 wird mit ihrem oberen Ende vonv einem Arm 23 am Gehäuse des Fahrventiis 2 gehalten. Ihr unteres Ende ist an einem Zapfen 24 des Armes ijd des Steuerhebels 17 befestigt.
Der andere Arm iye des Steuerhebels 17 trägt an seinem dem Steuerhebel 10 zugekehrten Ende ein Paar Leitrollen- 25, 25', die mit der Schrägfläche iö an den Führungsschienen 15, 15' zusammenwirken. Die Arbeitsweise der Vorrichtung nach der Erfindung "ist wie folgt:
In der Nichtaribeitungsstellung befindet
sich der Steuerhebel 10 des Fahrventils 2 in seiner rechten Endstellung a. Dabei ist das Fahrventil 2 geschlossen. Der Steuerhebel 17 des Durchgangsventils 4 befindet sich in seiner mit ausgezogenen Linien in Fig. 1 wiedergegebenen Stellung, in der er durch die Feder 20 gehalten wird. In dieser Stellung legt sich die Druckrolle 21 an die Spindel 22 -, des Durchgangsventils 4 an und hält dieses /■offen. Gleichzeitig legen sich unter der Wirkung der Spannung der Feder 20 die Führungsrollen 25, 25' an die Schrägflächen 16 der Schienen 15,15' an und halten den Steuerhebel 10 in seiner Endstellung a.
In dieser Stellung ist die Bremse angezogen und der Hahn 8 geschlossen. Wird jetzt der Haspel durch die abzusenkende Last mitgeschleppt, so arbeitet der Haspel nach Umsteuerung (Kontern) als Kompressor. Dabei wird von den Arbeitskolben Luft atmosphärischer Spannung durch die Auspuffstutzen angesogen und durch das geöffnete Durchgangsventil 4, die Leitung 5 in den Windkessel 6 gedruckt. Unter der Wirkung der Spannung im Windkessel 6 wird die Bremswirkung derart erhöht, daß dieser Widerstand zum Stillsetzen des Haspels ausreicht. '
Soll die Last abgesenkt werden, so genügt ein geringes Lüften der Fußbremse und das gleichzeitig dabei erfolgende teilweise öffnen des Hahnes 8, um den Bremswiderstand der verdichteten Luft zu verringern, da dieser. durch den Stutzen 7 und den Hahn 8 der Weg ins Freie offen steht.
Soll das Fahrventil geöffnet werden, so wird der Steuerhebel 10 in Richtung des Pfeiles c zunächst unter Überwindung des toten Ganges in die Stellung b bewegt. Während dieser Bewegung hebt die Schrägfläche 16 die Führungsrolle 25 an und entfernt dabei die Druckrolle 21 unter Spannung der Feder 20 von der Spindel 22 des Durchgangsventils 4, so daß dieses Ventil sich selbsttätig schließen kann. Dabei nimmt der Steuerhebel 17 die mit dem Bezugszeichen/ gekennzeichnete Winkellage an.
Wird der Steuerhebel 10 in Richtung des Pfeiles c über die Stellung b hinaus bewegt, so findet eine weitere Schwenkung des Steuerhebels 17 nicht mehr statt, da die Leitfläche der Führungsschienen 15, 15' konzentrisch zum Drehpunkt 11 des Steuerhebels 10 verläuft.
Die der größten Öffnung des- Fahrventiis 2 entsprechende Stellung des Steuerhebels 10 ist mit dem Bezugzeichen g bezeichnet. Wird der in diese Stellung bewegte Steuerhebel 10 losgelassen, so führt ihn die Schließfeder 3 des Fahrventils 2 bis in die Stellung b zurück, worauf die weitere Rückführung durch die Feder 20 und die Führungsrollen 25, 25' sowie die Schrägflächen 16 selbsttätig erfolgt, bis der Steuerhebel 10 seine Endstellung α in der Schließlage erreicht.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι. Vorrichtung zum Steuern des Fahrventils und des Ausgleichventils an Kolbenhaspeln, deren Zylinderräume beim Senken der Last mit der Außenluft verbunden sind, mittels eines einzigen Steuerhebels, der das Schließen und Wiederöffnen des Ausgleichventils nur bei geschlossenem Fahrventil gestattet, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerhebel (ioj eine in eine Abgleitfläche (16) endende, zur Steuerung eines das Ausgleichventil
    (4) mittels einer Feder (20) ständig im Öffnungssinne beeinflussenden Hebels (17) dienende Führungsschiene (15) trägt und an das Fahrventil (2) über eine während des Gleitens der Rolle (25) auf der Abgleitfläche (16) der Schiene (15) einen Leerlauf zulassende Verbindung angeschlossen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im Steuerhebel (10) ein Langloch (12) für den an der Ventilspindel (14) befindlichen Steuerzapfen (13) vorgesehen ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM130716D 1935-04-11 1935-04-11 Vorrichtung zum Steuern des Fahrventils und des Ausgleichventils an Kolbenhaspeln Expired DE650776C (de)

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