DE650685C - Ballspritze fuer medizinische Spuelungen - Google Patents
Ballspritze fuer medizinische SpuelungenInfo
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- DE650685C DE650685C DESCH106453D DESC106453D DE650685C DE 650685 C DE650685 C DE 650685C DE SCH106453 D DESCH106453 D DE SCH106453D DE SC106453 D DESC106453 D DE SC106453D DE 650685 C DE650685 C DE 650685C
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61M—DEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
- A61M3/00—Medical syringes, e.g. enemata; Irrigators
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Description
- Ballspritze für medizinische Spülungen Die Erfindung betrifft eine Ballspritze für Flüssigkeiten, wie sie bei medizinischen Spülungen Verwendung findet. Bei den hierfür benutzten Ballspritzen dient zwar ein in den Ball hineinragendes Abflußrohr gleichzeitig als Füllrohr für den Ball. Jedoch geschieht bei den bekannten Spritzen das Füllen des Balles auf Grund der eigenen, durch die Elastizität des Gummis gegebenen Kraft, während das Entleeren durch einen in seiner Stärke mehr oder minder der Willkür überlassenen Handdruck erfolgt.
- Dies kann aber von Nachteil sein, insbesondere wenn es sich um Fälle handelt, bei welchen ein möglichst gleichmäßiges Ausfließen einer bestimmten Flüssigkeitsmenge notwendig ist. Zu diesem Zweck irgendwelche Ventile oder Hähne in der Nähe des Spülkopfes anzubringen, verbietet sich von selbst.
- Zur Behebung dieser Mängel besteht die Aufgabe der Erfindung, den umgekehrten Weg einzuschlagen, indem der elastische Vorratsbehälter entgegen der Spannkraft seiner Hülle gefüllt wird und sich alsdann durch eigene Kraft in regelbarer Menge entleert.
- Zu diesem Zweck ist gemäß der Erfindung in dem Ball ein starrer Innenbehälter vorgesehen, der als Pumpenzylinder wirkt, während das herausragende Füll- und Abflußrohr einen Pumpenkolben trägt, so daß die an den Innenbehälter sich in ungefülltem Zustand eng anschmiegende Gummihülle des Balles durch Verschieben des herausragenden Rohrteiles sich füllen und mittels eines Ventils durch das gleiche Rohr entleeren läßt.
- Da bei diesen Spritzen die Forderung auf Einhandbedienung besteht, ist der Innenbehälter mit dem Kolben derart elastisch verbunden, daß der Kolben jeweils selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
- Zur Führung des Kolbens in dem Pumpenbehälter trägt das Auslaßventil einen in diesen Behälter hineinragenden Ansatzstutzen, der bei massiver Ausbildung des Kolbens auch die Ansaugventile der Pumpe tragen kann.
- Das Ausflußrohr ist durch ein in ihm teleskopartig verschiebbares Verlängerungsrohr mit dem Spülkopf verbunden.
- Schließlich ist noch ein Aufbewahrungsbehälter vorgesehen, dessen Deckel sich derart mit dem Pumpenzylinder verbinden läßt bzw. mit ihm zusammenwirkt, daß beim Zuschrauben das Verlängerungsrohr und das Füll- und Abflußrohr in den Pumpenzylinder hineingedrückt werden. Die Erfindung ist in den Zeichnungen in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen ' Fig. i einen Längsschnitt der Spritze, bei. welchem der Aufbewahrungsbehälter punktiert eingezeichnet ist, Fig. 2 eine Ansicht der Spritze in gefüllterri Zustand und Fig. 3 eine besondere Ventilanordnung.
- Die Ballspritze besteht in bekannter Weise aus einem Vorratsbehälter g mit elastischer Wand 8, mit welchem ein gleichzeitig als Füllrohr dienendes Abflußrohr 4 in Verbindung steht. Gemäß der Erfindung ist in dem Vorratsbehälter 9 ein starrer Innenbehälter 3 vorgesehen, der als Pumpenzylinder wirkt, indem an seiner Wandung durch einen Gummiring ioa verschlossene Öffnungen io vorgesehen sind, die als Rückschlagventile wirken. Dieser Gummiring läßt die Flüssigkeit beim Hineindrücken des mit einem Kolben i verbundenen Abflußrohres 4 aus dem Innenbehälter 3 in den Vorratsbehälter 9 eintreten, während ein Zurückfließen auf dem gleichen Wege nicht möglich ist. Der Kolben i trägt bei dem in Fig. i dargestellten Ausführungsbeispiel Rückschlagventile 2, die beim Zurückgehen des Kolbens i ein Ansaugen der Flüssigkeit durch das Rohr 4 in den Pumpenzylinder 3 gestatten.
- Ein wesentliches Merkmal der Erfindung besteht noch darin, daß die luftdicht, beispielsweise durch Kappen 12 in Nuten 12a des Innenbehälters 3 eingeklemmte Gummihülle 8 des Vorratsbehälters 9 sich in angefülltem Zustand eng an den starren Innenbehälter 3 anschmiegt, so daß sie beim Füllen gespannt wird und die in dem Vorratsbehälter 9 eingepumpte Flüssigkeit unter Druck setzt.
- Zur Entleerung des Vorratsbehälters 9 durch das Abflußrohr 4 ist ein Ventil 14 vorgesehen, welches bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel als ein im Boden i i des Innenbehälters 3 angeordneter, durch einen Griff 17 drehbarer Hahn ausgebildet ist. Das Halmkücken 16 bewegt sich in -einem Halmsitz 13 und ,trägt .eine Querbohrung i4a, die sich mit einer Bohrung 15 des Innehbehälterbodens i i in Verbindung bringen läßt, wodurch sich der Vorratsbehälter 9 unmittelbar unter der Wirkung der Spannung der Gummihaut 8 in das Abflußrohr 4 entleeren kann. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Drehbewegung des Hahnkückens 16 durch einen in einer Nut 19 des Behälterbodens i i beweglichen Anschlag 18 begrenzt.
- Um die Pumpe mit einer Hand bedienen zu können, sind der Kolben i und der Innenbehälter 3 derart elastisch, bei dem Ausführungsbeispiel durch einen Gummiring 7, miteinander*verbunden, daß der Kolben i jeweils selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
- Als Führung für den Kolben i und das Auslaßrohr q. in dem Innenzylinder 3 dient ein an das Ventil 14 angesetzter Stutzen 14v, der bei massiver Ausbildung des Kolbens die Ansaugventile i 4c der Pumpe tragen kann (Fig- 3)-In weiterer Ausgestaltung der Erfindung trägt das Auslußrohr 4 ein Verlängerungsstück 5, welches in dem Rohr 4 teleskopartig verschiebbar ist und bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel mittels eines Gewindes 6a in schräger Lage mit dem Rohr 4 verschraubbar ist und an seinem anderen Ende :einen einschraubbalnen Spülkopf 6 trägt.
- Zur Aufbewahrung des G.esaxntgerätes, w elches auf Grund seiner Ausgestaltung in angefülltem Zustande nur einen kleinen Raum einnimmt, dient ein Behälter 2;, dessen mit einem Innengewinde 23 versehener Deckel 2o zunächst auf .ein Außengewinde z¢ des starren Innenbehälters 3 derart aufschraubbar ist, daß beim Zuschrauben das Verlängerungsrohr 5 und das Abfiußrohr 4 mit dem Kolbena in den Innenbehälter 3 hineingedrückt wird. In die Verlängerung des Deckelgewindes 23 ist alsdann der Behälter 21 selbst mittels des Gewindes 25 einschraubbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Ballspritze für medizinische Spülungen mit einem mit dem elastischen Ball in Verbindung stehenden, gleichzeitig als Füllrohr dienenden Abflußrohr, dadurch gekennzeichnet, daß' in dem Ball- ein starrer Innenbehälter (3) vorgesehen ist, der als Pumpenzylinder wirkt, während das herausragende- Füll- und Abflußrohr (4) einen Pumpenkolben (i) trägt, so daß die ,an den Pumpenzylinder (3) in angefülltem Zustande sich eng anschmiegende Gummihülle (8) durch Verschieben des Kolbens (i) mittels des herausragenden Rohrteiles (4) sich füllen und mittels eines Ventils (14) sich durch das gleiche Rohr entleeren läßt. z. Ballspritze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenzylinder (3) und der Kolben (i) derart elastisch miteinander verbunden sind, daß der Kolben (i) jeweils selbsttätig in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird. 3. Ballspritze nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßventil (14) einen in den Pumpenzylinder (3) hineinragenden A'iisatzstutzen (14b) aufweist, der als Führung für den Kolben (i) dient. Ballspritze nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei massiver Ausbildung des Kolbens (i) die @ Ansaugventile (14e) für die Pumpe in der Wand des Ansatzstutzens (14 L) angeordnet sind. 5. Ballspritze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Füll- und Abflußrohr (4) ein den Spülkopf (6) tragendes Verlängerungsrohr (5) teleskopartig verschiebbar ist. 6. Ballspritze nach Anspruch i und 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung eines Aufbewahrungsbehälters für die Spritze der Deckel (2o) des Behälters (21) mit einem Gewinde (24) des Innenbehälters (3) derart zusammenwirkt, daß beim Zuschrauben das Verlängerungsrohr (5) und das Füll- und Abflußrohr (4) in den Pumpenzylinder (3) hineingedrückt werden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB650685X | 1934-12-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650685C true DE650685C (de) | 1937-09-29 |
Family
ID=10490114
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH106453D Expired DE650685C (de) | 1934-12-19 | 1935-03-03 | Ballspritze fuer medizinische Spuelungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650685C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009354B (de) * | 1954-05-08 | 1957-05-29 | Paul Toepfer | Rektalkanuele |
-
1935
- 1935-03-03 DE DESCH106453D patent/DE650685C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1009354B (de) * | 1954-05-08 | 1957-05-29 | Paul Toepfer | Rektalkanuele |
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