DE650571C - Drehkolbenbrennkraftmaschine - Google Patents

Drehkolbenbrennkraftmaschine

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DE650571C
DE650571C DED70479D DED0070479D DE650571C DE 650571 C DE650571 C DE 650571C DE D70479 D DED70479 D DE D70479D DE D0070479 D DED0070479 D DE D0070479D DE 650571 C DE650571 C DE 650571C
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chambers
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DED70479D
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JACOBUS VAN DER VEEN
JACOBUS VAN DRIEL
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JACOBUS VAN DER VEEN
JACOBUS VAN DRIEL
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/344Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
    • F01C1/3446Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member the inner and outer member being in contact along more than one line or surface
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/01Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber
    • F02B2730/012Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber with vanes sliding in the piston
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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Description

  • Drehkolbenbrennkraftmaschine Die Erfindung betrifft eine Drehkolbenbrennkraftmaschine mit Schieberkolben in der Kolbentrommel und mit Innenkühlung. Sie ist dadurch gekennzeichnet, . daß in einer der durch die Schieberkolben begrenzten Verdichtungs- und Verbrennungskammern oder in mehreren dieser Kammern nach je einer Arbeitsperiode einmal oder mehrmals hintereinander Luft angesaugt und darauf wieder ausgestoßen -wird.
  • Durch die Erfindung wird die Schaffung einer einfachen und zuverlässig arbeitenden Drehkolbenbrennkraftmaschine bezweckt, bei der infolge eines besonderen Kühlverfahrens die Temperatur innerhalb zulässiger Grenzen gehalten und infolgedessen auch die Lebensdauer erheblich gesteigert wird.
  • Die Ladung der Kammern und die Zündung werden so geregelt, daß nur jedesmal nach einer Drehung der Kolbentrommel über einen bestimmten Winkel oder über ein Vielfaches dieses Winkels hinaus eine Explosion bzw. die Verbrennung des eingeführten Gasgemisches erfolgen kann.
  • Vorteilhafterweise wird dabei jede Kammer, in welcher bei der Drehung der Kolbentrommel um ihre Achse sich eine Arbeitsperiode vollzieht, zu beiden Seiten durch eine gekühlte Kammer begrenzt, d. h. durch eine Kammer, in welcher Luft angesaugt und anschließend wieder ausgestoßen wird.
  • Falls erwünscht, kann je nach Bedarf in einer oder in mehreren der Kammern, welche unter normalen Verhältnissen für die Kühlung durch angesaugte Luft dienen, während einer regelbaren Anzahl Umdrehungen der Kolbentrommel ein Brennstoffgemisch angesaugt und gezündet werden.
  • Es sind Drehkolbenbrennkraftmaschinen bekannt, bei welchen der Raum, in welchem die Explosion des Brennstoffgemisches stattfindet, durch einen hohlen Widerlagerschieber gebildet wird. Die Verbrennungsgase strömen hierbei nach ihrer Entzündung durch eine Öffnung in der Wand des Hohlschiebers in den eigentlichen Zylinderraum, wo sie sich ausdehnen und die Drehung des Kolbens bewirken. Eine Kühlung des eigentlichen Verbrennungsraumes, welcher der Kühlung am meisten bedarf, kommt dort jedoch nicht in Frage; nur der sog. Arbeitsraum wird hierbei gekühlt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, teilweise in schematischer Darstellung, veranschaulicht.
  • Fig. r zeigt in schematischer Weise eine Maschine nach der Erfindung in Seitenansicht unter Fortlassung von Einzelheiten. Die in den Fig. 2 und 3 dargestellten Schaubilder beziehen sich auf zwei verschiedene Betriebsweisen, bei welchen jedesmal die Zündung in einer Arbeitskammer nach der Drehung der Kolbentrommel über einen bestimn-t-_ ten Winkel (27o° in Fig. 2 bzw. q.50° iii. Fig. 3) hinaus erfolgt.
  • Fig. q. zeigt einen axialen Schnitt durch die Maschine und gibt außerdem die Zahnradübertragung zur Bewegung der Ventile deutlich wieder.
  • Fig. 5 und 6 sind Schaubilder, welche die Anordnung der Ein- und Auslaßöffnungen sowie der Schlitze in den Verteilungsscheiben der Maschine betreffen.
  • Die Maschine besitzt ein Gehäuse io (Fig. i) von övalem Ouerschnitt, in welchem eine Kolbentromme1 i i von kreisförmigem Querschnitt um die gemeinsame Achse für das Gehäuse und die Kolbentrommel drehbar gelagert ist. Bei der dargestellten Ausführungsform enthält diese Trommel ii vier radial bewegliche Schieber 12, die gegebenenfalls durch Federn mit ihren äußeren Enden gegen die Innenwand des Gehäuses ,io gedrückt werden, so daß sie bei der Drehung der Trommel i i mit dieser Wand in Berührung .bleiben. Es werden so vier Kammern gebildet, wobei stets zwei sich diametral gegenüberliegende Kammern gleich sind (vgl. in der Fig. i die Kammern i, 2, 3 und q.). In Fig. z sind die Geraden A-C und B-D unter Winkeln von ungefähr 45' zu der Waagerechten und Senkrechten eingetragen, und ungefähr an dieser Stelle bei A und D sind in Fig. i Einlaß und Auslaß zu erkennen. Bei Drehung der Trommel im Sinne des Uhrzeigers kommt die Kammer i' zunächst in die Lage, welche vorher von der Kammer q. eingenommen wurde, und während dieser Drehung ist sie mit dem durch den Einlaß zuströmenden Betriebsmittel gefüllt. Bei weiterer Drehung kommt dieselbe Kammer i in die Lage, die anfangs durch die Kammer 3 eingenommen würde; bei dieser Drehung findet Verdichtung statt. Ist demnach dieser Raum mit einem brennbaren-oder explosiven Gasgemisch gefüllt, dann würde bei Zündung in dieser Kammer ein Überdruck entstehen, welcher, sobald die Kammer mit ihrer Symmetrielinie die senkrechte Mittelebene durch die Drehachse überschritten hat, eine Rechtsdrehung unter Einfluß des Überdruckes in diesem Sinne herbeiführt. Die Kammer dreht sich dann, bis sie in die Lage kommt, welche anfänglich die Kammer '2 innehatte, wobei eine Ausdehnung des gezündeten Gasgerriisches stattfindet. Die Ausströmung der Verbrennungsgase erfolgt daraufhin durch den Auslaß, sobald der in der Bewegungsrichtung vorn liegende Schieber an der Linie 0-D vorbeigedreht worden ist. Da sämtliche vier Kammern je den gleichen Drehwinkel zurücklegen, würde demnach in allen Kammern sich der gleiche Vorgang abspielen. Die Maschine würde dann bei jeder -Umdrehung der Trommel vier Zündungen und vier Arbeitsimpulse haben; infolgedessen würde bald Überhitzung der Einrichtung eintreten. Erfindungsgemäß wird nun die Ladung der Kammern und die Zündung so geregelt, dJ eine zweckmäßige Kühlung der Maschine erfolgt. Je nach den Betriebsverhältnissen findet in je einer Kammer nur nach Drehung über einen bestimmten Winkel hinaus die Zündung des in ihr enthaltenen Gasgemisches statt, während dagegen die Zeit, in welcher diese Kammer keine Arbeit leistet bzw. während welcher sie nicht mit Gasgemisch gefüllt wird, zur Kühlung der Kammer dient. Man hat es durch geeignete Wahl dieses Drehwinkels in der Hand, die Arbeitsleistung der Maschine zu regeln.
  • Eine zweckmäßige Kühlung kann dadurch erhalten werden, daß' z. B. nur jeweils nach Drehung der Trommel um 27o° eine Arbeitsphase erfolgt. Es kann dann z. B. Kammer i Arbeit leisten, die Kammern 2 und 3 dagegen nicht. Kammer q. verrichtet aber nach einer Drehung von 270° Arbeit; nach weiteren 27o° Drehung leistet die Kammer 3 Arbeit, dann nach weiteren 270° Drehung die Kammer 2 usw. (vg1. Schaubild Fig.2). Die zeitlich keine Arbeit leistenden Kammern werden durch Luftspülung gekühlt.
  • Es kann auch z. B. nur nach Drehung der Trommel um je q.50° eine Arbeitsphase stattfinden (Fig. 3). In diesem Falle findet Ziindung in der nachstehenden Reihenfolge statt: in Kammer i, Kammer 2, Kammer 3, Kammer q, i, 2 ... usw.
  • Je nach Bedarf kann der Drehungswinkel a der Trommel zwischen zwei aufeinanderfolge#nden Arbeitsphasen größer gewählt werden, wenn nur jedesmal nach einer Drehung über 36o°- oder über 36o° -f- oder ein- Vielfaches von diesem Winkel eine Arbeitsphase erfolgt, wobei n die Anzahl der Kammern der Maschine bzw. des Zylinders darstellt, in welchem die Kolbentrommel sich dreht.
  • Man kann auch einen Übergang von dein Betrieb bei einem bestimmten Winkel (z. B. a-270°) auf einen anderen Winkel (z. B. a=4500) ohne Betriebsunterbrechung herbeiführen, da die eine Maschinenseite für Steuerung unter Berücksichtigung des einen Winkels und die andere Maschinenseite für Steuerung unter Berücksichtigung des anderen Winkels eingerichtet ist. Ein Übersetzungsgetriebe, wie es z. B. bei den üblichen Kraftwagenmotoren Anwendung findet, ist dabei nicht mehr erforderlich. Ebenso kann ein Übergang auf eine andere Drehzahl ohne Entkupplung von Getriebeteilen erfolgen. Der Umstand, daß das teure Übersetzungsgetriebe hierbei in Wegfall kommt, ermöglicht es, die Herstellungskosten der Maschine sehr niedrig zu halten.
  • In Fig. i befindet sich bei A der Einlaß für den Brennstoff bzw. für das Brennstoffluftgemisch, bei B der Auslaß für die Spülluft, bei C ein Einlaß für die Spülluft und bei D, zweckmäßig ungefähr tangential zum Trom= melumfang, der Auslaß für die Verbrennungsgase bzw. für die Spülluft.
  • Die Steuerung bzw. das Öffnen und Schließen der Einlaß- und Auslaß- sowie der Spülöffnungen kann mittels Steuerscheiben erfolgen, welche durch.Zahnradübertragung von der Trommelwelle aus angetrieben werden und die die in den seitlichen Deckeln (Fig. 5) oder in der äußeren Gehäusewand vorgesehenen Ein- und Auslaßöffnungen zu den geeigneten Zeitpunkten öffnen oder schließen (Fig. i, 5 und 6).
  • Bei der schaubildlichen Darstellung der Fig. i, 5 und 6 liegt der Einlaß für den Brennstoff auf der Geraden 0-A, und zwar in Fig. 5 zwischen den beiden konzentrischen Kreisen 5 und 6, während der Einlaß für die Luft auf demselben Radius bzw. auf derselben Geraden liegt, jedoch zwischen den Kreisen 7 und B. Auf der Geraden 0-B befindet sich zwischen 6 und 7 eine Auslaßöffnung für die Luft, während auf der Geraden 0-C zwischen 8 und 9 wieder eine Einlaßöffnung für die Luft vorgesehen ist. Die Öffnung bei D (auf der Geraden 0-D) dient zum Abführen sowohl der Luft als auch der Verbrennungsgase. Zweckmäßig wird diese Auslaßöffnung nicht in der ebenen Wand eines der seitlichen Deckel wie die obengenannten Öffnungen, sondern in der gekrümmten Wandung des Gehäuses vorgesehen.
  • Bei Verwendung von solchen Steuerscheiben, wie sie in Fig. 5 und 6 versinnbildlicht sind, wird zweckmäßig auf der Trommelwelle ein Zahnrad mit za Zähnen vorgesehen; dieses Zahnrad arbeitet zusammen mit einer an der Steuerscheibe vorgesehenen Verzahnung, welche x X 3/4 z2 Zähne hat. Es kann dann in dieser Weise die obenerwähnte Steuerung mit einem Winkel a. = 27o° stattfinden. Zwtecks guter Ausbalancierung der Steuerscheibe ist es vorteilhaft, für x wenigstens die Zahl z zu nehmen.
  • An Stelle von Steuerscheiben können auch Ventile, Schieber, Hähne usw. in Betracht kommen. Die Fig. q. bezieht sich auf eine Maschine mit Ventilen. Dadurch, daß auf der Geraden 0-A (Fig. i und 5) nur Luft zugelassen wird und kein Brennstoff, und dadurch, daß nach Verdichtung dieser Luft Brennstoff eingespritzt wird, kann man bei diesem Motor auch das Dieselprinzip anwenden.
  • Die Maschine arbeitet folgendermaßen: Wenn in der Kammer i (Fig. i) eine Arbeitsphase stattfinden soll, ist während des L;Tberganges aus der Lage i in die Lage, in welcher sich anfänglich die Kammer q. befindet (Drehung im Uhrzeigersinn), die Einlaßöffnung für Luft bei A geschlossen und die Einlaßöffnung für Brennstoff geöffnet, bis die Kammer i in die Lage der Kammer q. gekommen ist (Fig. i, 5 und 6). Während des überganges aus der Lage q. in die Lage 3 ist die ,Öffnung ,bei B geschlossen. Wenn die Kammer in der Lage 3 angelangt ist, d. h. in der Lage, welche anfänglich die Kammer 3 einnahm, findet Zündung statt, und es bleibt die Öffnung bei C geschlossen. Sobald der vordere Schieber der Kammer an der Geraden 0-D (Fig. i und 5) vorbeigedreht worden ist, können die Verbrennungsgase frei durch die hier befindliche Öffnung entweichen. Während der nächsten Umdrehung findet dann, in dieser Kammer i keine Arbeitsphase statt, und die Kammer wird durch Luftspiilung gekühlt. Dreht sich die Verbrennungskammer i nun in die Lage, welche anfänglich die Kammer 4. einnahm, so findet sie den Einlaß für Brennstoff geschlossen, den Einlaß für die Luft jedoch offen. Die Kammer wird demnach mit Luft gefüllt; während der Drehung in die Lage 3 hat demnach der Auslaß bei B offen gestanden, so daß keine Verdichtung, jedoch Ausströmung der angesaugten Luft stattgefunden hat. Während der Drehung aus der Lage 3 in die Lage :2 war die Öffnung bei C offen, und es wird die Kammer nochmals mit Luft gefüllt, welche durch den Auslaß bei D wieder ausströmt, sobald die Kammer i wieder in ihre ursprüngliche Lage gekommen ist.
  • Nach jeder Arbeitsphase einer Kammer wird diese bei einer Steuerung mit einem @#l'inkel von cc = 270° während zweier Umdrehungen zweimal, zusammen demnach viermal mit Luft durchspült. Bei Wahl des größeren Steuerungswinkels a = 45o°wird jedeKammer demnach 4.X 2 = Smal mit Luft durchspült, so daß eine zweckentsprechende Kühlung der Maschine gewährleistet ist.
  • Selbstverständlich können auch andere Winkel als a = 27o° und a = 4:50° in Betracht kommen, da ja durch geeignete Wahl des Übersetzungsverhältnisses oder durch Kombination sich weitere Möglichkeiten ergeben.
  • Bei der in Fig. q. veranschaulichten Ausführungsform, welche als Kraftwagenmotor gedacht ist, erfolgt der Ein- und Auslaß des Brennstoffes bzw. der Luft an Stelle von Steuerscheiben durch Ventile: Fig. 4 zeigt, wie in diesem Falle die Steuerung der Ventile ausgeführt werden kann. Auf der Trommelweile i9 sind nebeneinander zwei Zahnräder 2o und 21 festgekeilt, das linke, 21, beispielsweise mit 16, das rechte, 2o, beispielsweise mit 22 Zähnen. Jedes dieser Zahnräder steht im Eingriff mit einem von zwei Zahnrädern 22 bzw. 23, welche mittels Kugelringe 24 und 25 auf einer Hilfswelle 26 frei drehbar sind, welche parallel zur Welle i9 in einem gemeinschaftlichen Gehäuse 27 in ihrer Längsrichtung verschiebbar angeordnet ist. Die axiale Verschiebung erfolgt mittels des Armes 28, welcher um eine Achse 29 drehbar ist. Bei dieser Längsverschiebung werden die frei drehbaren Zahnräder mitgenommen. Jedes der Zahnräder 22 (im dargestellten Fall mit 33 Zähnen ausgeführt) und 23 (mit 4o Zähnen) ist mit einer seitlich an diesen angeordneten Steuerscheibe 30 bzw. 31 verbunden, die mit dem Zahnrad umläuft. Je nach der Lage der Zahnräder 22 und 23 auf der Welle 26 arbeitet die Steuerscheibe 30 oder 31 zusammen mit einem Stößel 3:2, welcher in einer Büchse 3.3 geführt wird und mittels eines zweiarmigen Hebels 34, der um einen fest am Gehäuse 27 angeordneten Zapfen 35 drehbar ist, ein federbelastetes Ventil 36 (Luftventil) öffnen kann. Die sämtlichen über den Umfang der Maschine verteilt angeordneten Ventile werden in dieser Weise betätigt. Die Steuerscheiben 37 bzw. 38 sowie die zugehörigen Ventilstößel 39 für die Gasventile sind, wie Fig. 4 zeigt, seitlich von denjenigen für die übrigen Ventile angeordnet.
  • Durch Verstellen des Armes 28 in die andere Lage wird die Steuerung auf einen anderen Winkel, z. B. von 45o° auf 27o°, eingestellt. Selbstverständlich muß bei dieser Umstellung auch die Zündung umgestellt werden. Zu diesem Zweck sind mit dem axial verschiebbaren System, das durch die Zahnräder 22 und 23 gebildet wird, gleichachsig mit der Welle 26 angeordnete Zylinder 40 und 41 vorgesehen, welche mit Kontaktstücken oder Streifen 42 bzw. .43 aus leitendem Material versehen sind, die zweckmäßig mit den Zahnrädern 22 und 23 und so auch mit dem Gehäuse 27 in leitender Verbindung stehen. Isoliert gelagerte Kontaktrollen 44 bzw. 45. ruhen federnd gegen den Umfang der Zylinder 4o bzw. 41 und die darauf angeordneten Kontaktstücke 42 und 43. Der Zündstrom ist in geeigneter Weise über die Rollen 43 und 44 und die Kontaktstücke 42 bzw. 43 geführt. Je nachdem, ob die 27o°-Steuerung oder die 450°-Steuerung eingeschaltet ist, ist die Kontaktrolle 45 oder die Rolle 44 eingeschaltet, da die Rollen die axiale Verschiebung der Zylinder 40 und 41 nicht mitmachen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drehlcolbenbrenpkraftmaschine mit Schieberkolben in der Kolbentrommel und mit Innenkühlung, dadurch gekennzeichnet, daß in einer der durch die Schieberkolben begrenzten Verdichtungs- und Verbrennungskammern oder in mehreren dieser Kammern nach je einer Arbeitsperiode einmal oder mehrmals hintereinander Luft angesaugt und darauf wieder ausgestoßen wird.
  2. 2. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anzahl von ia Verdichtungs- und Verbrennungskammern je Zylinder in jeder dieser Kammern nur jedesmal nach einer Drehung über 36o° - oder 36o° + oder ein Vielfaches von diesem Winkel eine Arbeitsperiode sich vollzieht.
  3. 3. Drehlcolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Kammer, in welcher bei der Drehung der Kolbentrommel eine Arbeitsperiode stattfindet, zu beiden Seiten durch eine Kammer begrenzt wird, in welcher Luft angesaugt und darauf wieder ausgestoßen wird.
  4. 4. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß je nach Bedarf in einer oder mehreren der unter normalen Verhältnissen für die Kühlung durch Luftansaugung dienenden Kammern während einer regelbaren Anzahl Umdrehungen ein Brennstoffgemisch angesaugt und darauf zur Zündung bzw. Verbrennung gebracht wird.
  5. 5. Drehkolbenbrennkraftmaschine nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerventile oder die sonstigen Steuerorgane der Maschine und gegebenenfalls auch die Zündvorrichtung je nach Bedarf ihre Bewegung durch Organe erhalten, welche unter Zwischenschaltung je eines anderen Übersetzungsverhältnisses von der Maschinenwelle angetrieben werden.
DED70479D 1934-06-04 1935-06-05 Drehkolbenbrennkraftmaschine Expired DE650571C (de)

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