DE650413C - Vorrichtung zum Herstellen eines Filterpfropfens fuer Zigaretten - Google Patents

Vorrichtung zum Herstellen eines Filterpfropfens fuer Zigaretten

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DE650413C
DE650413C DEF80155D DEF0080155D DE650413C DE 650413 C DE650413 C DE 650413C DE F80155 D DEF80155 D DE F80155D DE F0080155 D DEF0080155 D DE F0080155D DE 650413 C DE650413 C DE 650413C
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rolling
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24DCIGARS; CIGARETTES; TOBACCO SMOKE FILTERS; MOUTHPIECES FOR CIGARS OR CIGARETTES; MANUFACTURE OF TOBACCO SMOKE FILTERS OR MOUTHPIECES
    • A24D3/00Tobacco smoke filters, e.g. filter-tips, filtering inserts; Filters specially adapted for simulated smoking devices; Mouthpieces for cigars or cigarettes
    • A24D3/02Manufacture of tobacco smoke filters
    • A24D3/0229Filter rod forming processes
    • A24D3/0245Filter rod forming processes by winding, e.g. spirally

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)

Description

_ Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Herstellen eines Filterpfropfens für Zigaretten, der aus spiralförmig zusammengerollten Materialstreifen besteht.
Es ist bereits eine Einrichtung zum spiralförmigen Rollen eines Streifens zur Herstellung einesPappmundstückes bekannt,bestehend aus einem Rollkanal, vor dessen Einlauf zwecks Einleitung des Rollvorganges über einer den Streifen zuführenden Tragfläche eine sich der Streifenbewegung entgegendrehende Rolle angeordnet ist. Bei der bekannten Vorrichtung erfolgt die Einleitung des Rollvorganges dadurch, daß in der Bahn des Streifenendes eine geneigte Leitfläche liegt, welche dieses Ende von der Tragfläche ablenkt, und zwar an einer Stelle, die, in Bewegungsrichtung des Streifens gesehen, hinter der Stelle größter Annäherung zwischen Rolle und Tragfläche liegt. Für die Anwendung dieser Vorrichtung muß der Pappstreifen an seinem vorderen Ende zugespitzt sein, damit es möglich ist, mit einer kurzen Leitfläche auszukommen und diese jeweils nach dem Anrollen des Streifens schnell aus der Rollbahn zu entfernen. Zugespitzte Streifen sind jedoch zur Verarbeitung zu Filtern
■ nicht geeignet, da sie Filter ungleichmäßiger Dichte ergeben. . Die bekannte Einrichtung läßt sich daher für die Herstellung von Filterpfropfen aus weichem Streifenmaterial nicht verwenden. Da sich außerdem bei der bekannten Vorrichtung die Einrollstelle hinter der Stelle größter Annäherung zwischen Tragfläche und Rolle befindet, könnte es bei dem für Filterpfropfen verwendeten weichen Werkstoff sehr leicht vorkommen, daß das umgeknickte Streifenende von der Rolle gegen den Einführungsspalt hin mitgenommen wird und sich anstaucht, was zur Verstopfung der Einrichtung und zum Unbrauchbarwerden des Streifens führen würde.
Beim Erfindungsgegenstande, der im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher beschrieben wird, sollen diese Nachteile dadurch vermieden werden, daß die Rolle einen das vordere Streifenende aufbiegenden Anschlag" und zusammen mit einer gegen den zufließenden Streifenteil geneigten, das vordere Streifenende führenden Leitfläche über der Tragfläche eine Rollkammer bildet, aus der das gerollte Streifenende durch Öffnen der Rollkammer nach dem RoIlkanal hin in diesen gelangt.
Auf der Zeichnung zeigt:
Fig. ι eine Ausführung des Erfindungsgegenstandes vor Beginn des Anrollens,
Fig. 2 nach dem Rollvorgang,
Fig. 3 eine andere Ausführung,
Fig. 4 eine Einzelheit.
Bei einer Ausführung der Erfindung werden Materialstreifen ι durch geeignete Mittel, beispielsweise mittels einer mit Füh-. rung 4 zusammenarbeitenden Zuführüngs-! rolle 3 auf die Oberfläche einer Trommel 2 gebracht. Der Materialstreifen wird durch ein Drückerglied 5 in Berührung mit der Oberfläche der Trommel 2 gehalten. Dieses Drückerglied besitzt eine entsprechend gekrümmte polierte Unterseite, die sich auf das Material legt und ihm die Möglichkeit läßt, sich unter Wirkung der Trommel 2 vorwärts zu bewegen. Die Außenfläche der Trommel 2 besitzt Quernuten, sie ist aufgerauht oder enthält einen geeigneten Reibungsbelag, Eine Rolle 6, deren Außenfläche gleichfalls zur Erhöhung der Haftung mit Nuten versehen oder aufgerauht ist und die verhältnismäßig klein im Durchmesser ist, sitzt auf einem oder mehreren Armen 7, die um die Achse eines ZahnradesS schwingen, welches mittels eines weiteren Zahnrades 6a die Rolle 6 antreibt. Das Zahnrad 8 wird vorzugsweise von einem auf der Welle der Trommel 2 sitzenden Zahnrad angetrieben. Der Arm 7 ist jenseits der Rolle 6 verlängert und mit einer Lasche 9 gelenkig verbunden, die auf der anderen Seite an einen Teil 10 angelenkt ist, der ,auf einer Feder 11 sitzt. Es wird so eine Kniehebelanordnung gebildet, mit deren Hilfe die Rolle 6 entweder in einer unteren Stellung oder in einer oberen Stellung gehalten wird. Die untere Stellung ist durch einen Anschlag 12 bestimmt; in dieser Stellung ist die Rolle annähernd in Berührung mit dem Umfang der Trommel 2. Die obere Stellung wird durch einen Anschlag I2a bestimmt. In ihr befindet sich die Rolle 6 in einem gewissen Abstand von der Trommel 2. Vor der Rolle 6, also auf der Seite der Rolle, welche der Materialzuführungseinrichtung zugekehrt ist, ist eine geeignete Führung S0 vorgesehen, welche geschlitzt ist, so daß sie dicht an der gemeinsamen Mittellinie der Rolle 6 und der Trommel 2 angeordnet sein kann. Durch sie wird in Zusammenarbeit mit der Rolle 6 das' Vorderende des Materialstreifens umgelegt und in sich selbst zurückgelegt,, so daß sich eine dicht gewiekelte Spiralbildung ergibt. Beim Anwachsen der Spirale wird die Rolle 6 nach außen gedrückt und bewegt sich gleichfalls unter dem Einfluß des federnden Kniegelenks außer Eingriff mit dem Material und hört dann auf, einen rollenden Einfluß auf das Material auszuüben. Die gebildete Spirale ist dann in Berührung mit einer Gegenrollfläche I3a, die an einem gekrümmten Teile 13 vorgesehen ist, welcher Finger I36 besitzt, die für gewöhnlich in herumlaufenden Schlitzen 6ft der Rolle 6 untergebracht sind. Der gebogene Teil 13 steht an seinem unteren Ende mit einer Aufnahmekammer 14 in Verbindung, die im wesentlichen C-förmig ist. : In dieser liegt die fertige Spirale I0 in Verlängerung einer Ausstoßbohrung. . : Die Rückkehr des federnden Kniehebels von der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in Fig. ι dargestellte, wird beispielsweise durch eine Kurve 2C bewirkt, die mit einer Rolle ya eines mit dem Arm 7 verbundenen Armes Jh zusammenarbeitet.
Die geneigte Fuhrung sa kann aus einer jder mehreren Verlängerungen des gekrümmten Teiles 13 bestehen. Vorzugsweise ist sie jedoch am Drückerglied 5 angebracht, auf welches eine Feder 5& so einwirkt, daß es das Material in Berührung mit der Trommel 2 hält und dessen Aufwärtsbewegung durch einen einstellbaren Anschlag 15 begrenzt ist. Um zu verhindern, daß das Drükkerglied 5 in den Zwischenzeiten in Berührung mit der Trommel 2 gelangt, wenn kein Streifenmaterial dazwischen entlangläuft, ist ein einstellbarer Anschlag i5fl vorgesehen. Um jede Möglichkeit zu vermeiden, daß das Material beim Rollen seitlich ausweichen kann, kann die Trommel 2 segmentförmige Ränder 2„ oder gleichwirkende Mittel besitzen, welche mit den Seitenkanten des Materials zusammenarbeiten. Ferner kann, wenn nötig, der gekrümmte Teil 13 nicht dargestellte Seitenführungen besitzen.
Finger 18, welche durch die Umfangsnuten 26 der Trommel 2 hindurchgreifen, können vorgesehen sein, um zu sichern, daß das Vorderende des Materialstreifens gegen die Rolle 6 gelangt und von ihr abgekippt wird. Diese Finger 18 können gelenkig angeordnet sein und unter der Kraft einer Feder oder eines Gewichtes stehen.
Die Zuführungsrolle 3 kann einen Schlitz oder eine Ausnehmung 3a besitzen und über Zahnräder 36, 2>c, 3d Jom Zahnrad 8 aus angetrieben sein. Der Schlitz oder die Ausnehmung 3a gestatten dem Streifenmaterial, welches durch irgendeine geeignete Einrichtung vom Zuführungstisch io.a aus zugeführt wird, sich unter die Zuführungsrolle 3 zu legen und vom Messer 19 abgeschnitten zu werden, bevor es von der Rolle 3 erfaßt und no zur Trommel 2 vorwärts bewegt wird.
Bei der abgeänderten Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 fehlt die erwähnte federnde Kniehebeleinrichtung, und der Arm 7 mit der Rolle. 6 steht unter Federkraft einer Feder 20, die mit einem sich nach oben erstreckenden Arm 7C verbunden ist; der Anschlag 12 wird so eingestellt, daß die Rolle 6 für gewöhnlich vom Umfang der Trommel 2 um etwas mehr als die Dicke des Materials entfernt ist. Die Finger 18 sind bei i8a angelenkt und werden durch eine Kurve 21 .und
Federn 2ia so betätigt, daß die Finger 18 sich in die in Fig. 4 gezeigte Stellung nach unten bewegen, nachdem das Vorderende des Materials in Berührung mit der Rolle 6 ge^ bracht und eine Spirale durch die Zusammenarbeit der Rolle 6 der geneigten Führung 5„ und der Trommel 2 erzeugt ist. Infolgedessen kann das Material frei zwischen der Rolle 6 und der Trommel 2 hindurchlaufen, während das Aufrollen zwischen Trommel 2 und Kurvenstück 13 beendet wird.
Durch Einstellung des federnden Kniegelenks, das in Fig. 1 gezeigt ist, und der in Fig. 3 gezeigten Feder 20 kann der Dichtheitsgrad des Mittelteiles der Spirale verändert werden. Das Material bewegt sich stetig durch den Rollkanal, und das Einführen des folgenden Materialstreifens kann SGhon beginnen, bevor das Aufrollen des vorigen Streifens beendet ist. Infolgedessen ist eine hohe Arbeitsgeschwindigkeit erreichbar. Ferner kann die Einrichtung zur Erzeugung einfacher Länge oder doppelter oder mehrfacher Länge verwendet werden.
Die Umfangsgeschwindigkeit der Rolle 6 kann der Umfangsgeschwindigkeit der Trommel 2 gleich oder auch größer oder kleiner als diese sein.
An Stelle einer Trommel und eines Rurven-Stücks kann ein endloses Band oder ein anderer Förderer in Verbindung mit einer Gegenrollfläche verwendet werden, welche gerade sein kann. Ferner kann die federnde Kniehebeleinrichtung, die in Fig. 1 und 2 gezeigt ist, falls erwünscht, in Verbindung mit der Anordnung nach Fig. 3 und 4 benutzt werden.

Claims (9)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zum Herstellen eines Filterpfropfens für Zigaretten durch Rollen eines Streifens, bestehend aus einem von einer bewegten und einer feststehenden Wand gebildeten Rollkanal, von dessen Einlauf zwecks Einleitung des RoIl-Vorganges über einer den Streifen zuführenden Tragfläche eine sich der Streifenbewegung entgegendrehende Rolle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (6) einen das vordere Streifenende aufbiegenden Anschlag bildet und zusammen mit einer gegen den zufließenden Streifenteil (1) geneigten, das vordere Streifenende führenden Leitfläche (5e) eine Rollkammer über der Tragfläche (2) bildet, aus der das gerollte Streifenende (ia) durch Öffnen der Rollkammer nach dem Rollkanal hin in diesen gelangt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (6) gegenüber der Tragfläche (2) nachgiebig angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stellung der Rolle (6) gegenüber der Tragfläche (2) durch einen einstellbaren Anschlag (12) bestimmt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (6) an einem unter Federwirkung stehenden Kippglied (Knickhebelpaar 7,9) sitzt, das bei Überschreitung eines gewissen Abstandes der Rolle (6) von der Tragfläche (2) den Sinn der Feder wirkung umkehrt und die Rolle (6) bis zu einer durch einen Anschlag (i2a) bestimmten Stelle nach außen drückt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Kurvenscheibe (2C), welche den die Rolle (6) tragenden Kipphebel (7) durch Vermittlung eines an dem Drehpunkt des Kipphebels sitzenden Hebelarmes (7S) aus der abgehobenen Stellung in die Stellung zurückführt, in welcher die Rolle federnd gegen die Tragfläche (2) gedrückt wird.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch Finger (18), welche zeitweise durch Schlitze der Tragfläche (2) hindurchgreifend, unter dem Einfluß eines Gewichtes, einer Feder oder einer Steuereinrichtung (17) sich in den Weg des Streifenendes legen und dieses in an sich bekannter Weise nach der Rolle (6) hin ablenken.
  7. 7. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 bis 6, bei welcher die Tragfläche sich mit dem Streifen vorwärts bewegt, dadurch gekennzeichnet, daß unmittelbar vor der Rollkammer eine federnd gegen die Tragfläche (2) gedrückte Führungszunge (5) angeordnet ist, deren vorderes Ende z. B. die an der Rollkammer befindliche Leitfläche (5e) trägt.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungszunge (5) schwingbar ausgebildet ist und ihre Schwingungen nach beiden Richtungen hin durch Anschläge (15, I5a) begrenzt sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (6) am Umfange mit Nuten (6fc) versehen ist, in die die Gegen roll fläche (13) mit fingerartigen Ausläufern (i3(,) eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF80155D 1934-11-02 1935-11-02 Vorrichtung zum Herstellen eines Filterpfropfens fuer Zigaretten Expired DE650413C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB31562/34A GB444079A (en) 1934-11-02 1934-11-02 Improvements in or relating to the manufacture of filter tips for cigarettes

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE650413C true DE650413C (de) 1937-09-22

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ID=10324965

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DEF80155D Expired DE650413C (de) 1934-11-02 1935-11-02 Vorrichtung zum Herstellen eines Filterpfropfens fuer Zigaretten

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US (1) US2120501A (de)
DE (1) DE650413C (de)
GB (1) GB444079A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1166070B (de) * 1958-05-02 1964-03-19 British Celanese Vorrichtung zum Walzen eines fortlaufenden Filtermaterialstranges oder eines anderenstabfoermigen Gegenstands

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US2120501A (en) 1938-06-14
GB444079A (en) 1936-03-13

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