DE65037C - Vorrichtung zum Einfräsen von Zapfen und Schlitzen mittelst umlaufenden Fräsers auf Langlochbohrmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Einfräsen von Zapfen und Schlitzen mittelst umlaufenden Fräsers auf Langlochbohrmaschinen

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DE65037C
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DE
Germany
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tenons
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slot machines
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT65037D
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English (en)
Original Assignee
C. KERSTEN in Burgwaldniel bei M. Gladbach
Publication of DE65037C publication Critical patent/DE65037C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27FDOVETAILED WORK; TENONS; SLOTTING MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES
    • B27F1/00Dovetailed work; Tenons; Making tongues or grooves; Groove- and- tongue jointed work; Finger- joints
    • B27F1/02Making tongues or grooves, of indefinite length
    • B27F1/04Making tongues or grooves, of indefinite length along only one edge of a board

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)
  • Dovetailed Work, And Nailing Machines And Stapling Machines For Wood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Vorrichtung zur Herstellung von Zapfen und Schlitzen mittelst der Langlochbohrmaschine, und ergänzt die neue Vorrichtung die Langlochbohrmaschine gewissermafsen zu einer Specialmaschine für die Herstellung von Zapfen und Schlitzen.
Die hierbei erzielte Arbeitsleistung ist, was Genauigkeit und Geschwindigkeit in der Fertigstellung anbetrifft, genau der einer Specialmaschine gleich, wenn auch allerdings die Gröfse der Zapfen und Schlitze durch die Construction der jeweilig verwendeten Langlochbohrmaschine, mit welcher die nachstehend eingehender beschriebene Vorrichtung verbunden wird, begrenzt ist.
Auf die Spindel der Langlochbohrmaschine wird in entsprechender Weise ein am besten S-förmig geschweifter Fräser gesetzt und in schnelle Umdrehung versetzt. Die Längsachse des Fräsers V läuft in einer senkrechten Ebene um. Ueber dem Fräser wird das zu bearbeitende Holzstück ebenfalls senkrecht eingespannt und allmälig dem Fortgang der Arbeit entsprechend dem Fräser zugeführt.
Auf diese Weise läfst es sich erreichen, dafs in dem Holzstück ein oder mehrere Zapfen bezw. Schlitze hergestellt werden. Zum Festhalten sowie zum schnellen Einstellen des Arbeitsstückes dient die nachstehend beschriebene Vorrichtung, welche mit ihrer Grundplatte α am besten die ganze Tischfläche b der jeweilig verwendeten Bohrmaschine bedeckt. Die Verbindung der Grundplatte α mit der Tischfläche kann in bekannter Weise durch Kopfschrauben c geschehen, welche durch entsprechende Bohrungen der Grundplatte gehen. Die senkrechte Führung des Holzes folgt, indem man das Arbeitsstück d vermittelst eines Prismenführung h h1 an der Leiste g
laufenden . gekröpften Spannstückes i, Fig. 4 und 5, gegen die glatt gehobelte Leiste b vermittelst einer Hebeldruckvorrichtung prefst. Diese Druckvorrichtung bildet den wesentlichsten Theil der neuen Vorrichtung. Dieselbe ist auf jede wirklich in Betracht kommende Holzstärke einstellbar und bewirkt durch einfachen Druck auf den Hebelarm e ein aufserordentlich starkes Festspannen des Arbeitsstückes. Durch Anheben des Hebels wird das Arbeitsstück frei und das Spannstück so weit zurückgeschoben, dafs ein bequemes Herausnehmen bezw. Wenden des Werkstückes sowie ein erneutes Einspannen desselben schnell bewirkt werden kann.
Das Spannstück i ist mit der Kröpfung /, welche beim Anziehen der Vorrichtung über die Leiste g tritt, versehen, damit der Arm i1 desselben nach Bedarf der Leiste b genähert werden kann. Die Verstellbarkeit des Spannstückes auf die verschiedenen in Betracht kommenden Holzstärken wird mittelst eines Stiftes f bewirkt, der in einem Schlitz m geführt und vermittelst einer Schraubenmutter η beliebig festgestellt werden kann.
Dieser mit einem Band ο versehene Stift bewegt sich dann in starrer Verbindung mit dem Spannstück i und überträgt die Bewegung des
Hebels e auf dasselbe durch einen Ansatz p, welcher in eine excentrische Nuth q des Hebels e eingreift (Fig. 6). Letzterer ist mit einem Loch r versehen, durch welches ein Zapfen geführt wird, der in dem mit dem Gestell der Vorrichtung fest verbundenen Ansatz 5 befestigt ist. Indem der Hebel um den Zapfen schwingt, wird der in die Nuth q eingreifende Ansatz ρ mitgenommen, um durch die Prismenführung dessen Bewegung und damit die des Spannstückes in eine geradlinige umgesetzt.
Die Vorrichtung wirkt nun in folgender Weise:
Die Langlochbohrmaschine hat eine Spindel mit einem Loch zur Aufnahme der Bohrer. In dieses Loch wird ein Bolzen, ähnlich wie bei Fräsmaschinen, eingespannt, der eine Anzahl verschieden starker Lehrringe t trägt, die vermittelst einer Mutter u fest an einander gespannt werden. Auf diesem Bolzen zwischen den Lehrringen t wird der Fräser ν zum Ausfräsen der Schlitze aufgespannt. Dieser Fräser kann entweder eine glatte oder eine profilirte Schneide haben, der Form des auszufräsenden Schlitzes entsprechend. Einige Profile, die hauptsächlich hierbei in Betracht kommen, sind in der Zeichnung in Fig. 7 dargestellt. Zur Anfertigung von Zapfen dagegen werden, falls man es nicht vorzieht, einen besonders geformten Fräser anzuwenden, zwei Fräser auf den Bolzen aufgesetzt und festgespannt, und zwar in der Weise, dafs zwischen beiden ein Lehrring, der der Stärke des anzufertigenden Zapfens entspricht, eingefügt wird, wobei die Fräser selbstverständlich wieder glatte oder profilirte Schneiden haben können. Der Abstand des Zapfens oder Schlitzes von der Bundseite des Arbeitsstückes wird bestimmt durch die genaue Einstellung der im Support gelagerten Bohrwelle, woran sich Einsatzbolzen mit den Fräsern befinden, zum Apparat. Diese Einstellung geschieht mittelst des am Bohrspindelsupport befindlichen Handhebels und wird dieselbe durch Anziehen einer Schraube der Supportführung festgestellt. Nachdem das Holzstück durch Herabdrücken des Hebels in der Vorrichtung nun festgespannt ist, wird die Vorrichtung sammt dem Tisch, worauf dieselbe befestigt ist, mittelst des an der Bohrmaschine befindlichen Hebels oder einer sonstigen entsprechenden Vorrichtung für die waagrechte Bewegung oder mittelst Hand an dem dafür bestimmten Griff dem rotirenden Fräser zugeführt, der, gegen das Werkstück arbeitend, den Schlitz oder Zapfen fertig fräst. Bei schwerer zu verarbeitendem ästigen oder harten Holz können für sehr grofse Zapfen statt der beiden Fräser zwei Kreissägen zwischen die Lehrringe eingeklemmt werden. Alsdann werden die Querschnitte der Zapfen von Hand gemacht und ein etwaiges Profil an den Brüstungen mittelst der profilirten Fräser später angefräst. Dieses wird jedoch nur durch die Leichtigkeit der gerade verwendeten Langlochbohrmaschine und durch zu geringe Riemenbreite der Antriebsriemen nöthig, da bei genügend schwerer Langlochbohrmaschine, bei welcher die Tischfläche in den erforderlichen Abstand von der Bohrspindel gebracht werden kann, selbst grofse und schwere Zapfen und Schlitze mit Leichtigkeit und gröfster Sauberkeit ausgeführt werden können.
Die Vorrichtung eignet sich für alle wagerecht arbeitenden Langlochbohrmaschinen, bei denen der Tisch senkrecht und durch Support wagerecht bewegbar ist und bei welchem die Bohrspindel mit Support dem Holz zugeführt ist.
Die mit der Vorrichtung ausgerüstete Langlochbohrmaschine eignet sich zur Herstellung aller Arten von Zapfen oder Schlitzen, besonders für die Fenster-, Thüren- und Möbelfabrikation.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Einfräsen von Zapfen und Schlitzen mittelst umlaufenden Fräsers auf Langlochbohrmaschinen, gekennzeichnet, durch den mit der excentrischen Nuth q versehenen Hebel e, welche durch einen in die Nuth eingreifenden Stift des Spannstückes «dieses gegen das Arbeitsstück zu pressen, sowie beim Anheben das Spannstück von letzterem zu entfernen gestattet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT65037D Vorrichtung zum Einfräsen von Zapfen und Schlitzen mittelst umlaufenden Fräsers auf Langlochbohrmaschinen Expired - Lifetime DE65037C (de)

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