DE650360C - Papierhaltevorrichtung fuer plattenfoermige Durchschreibgeraete und fuer auf flache Unterlagen schreibende Maschinen - Google Patents

Papierhaltevorrichtung fuer plattenfoermige Durchschreibgeraete und fuer auf flache Unterlagen schreibende Maschinen

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DE650360C
DE650360C DEB147837D DEB0147837D DE650360C DE 650360 C DE650360 C DE 650360C DE B147837 D DEB147837 D DE B147837D DE B0147837 D DEB0147837 D DE B0147837D DE 650360 C DE650360 C DE 650360C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L3/00Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes
    • B41L3/02Platens or like sheet supports for manifolding using pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. for book-keeping purposes with stationary clamping means for holding the manifolding assembly in registered position, e.g. resilient clamps for holding non-perforated sheets

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Description

  • Papierhaltevorrichtung für plattenförmige Durchschreibgeräte und für auf flache Unterlagen schreibende Maschinen Die Erfindung betrifft eine Papierhaltevorrichtung für plattenförmige Durchschreibgeräte und für auf flache Unterlagen schreibende Maschinen, zum Anfertigen von statistischen Arbeiten und zum Buchen von Geschäftsvorfällen, wobei die Buchungsblätter an flachen Unterlagen durch seitliche Klemmschienen einer ortsfesten Unterlage gehalten werden, und ein unteres Durchschreibeblatt mittels feines obere und untere Klemmvorrichtungen tragenden Schlittens in Zeilenrichtung verschiebbar ist.
  • Das Neue besteht darin, daß bei flachen Apparaten die obere und untere" Klemmvorrichtung für ein weiteres D.urchschreibeblaxt unterhalb der Schreibplattie durch Verbindungsschienen vereinigt sind, an welchen ein Winkelhebel angreift, dessen am Seitenrande überstehender Griff das Verschieben des Schlittens um eine oder mehrere Spaltenbreiten gestattet.
  • Es ist bereits bekannt, ein Durchschreibeblatt mittels eines mit oberen und unteren Klemmschienen versehenen Schlittens in Zeilenrichtung zu verschieben. Diese bekannte Art aber ermöglicht nur die doppelte Buchführung, die sich in der Beschriftung etwa von Kunden-, _ Sachkonten- und Journalblatt erschöpft.
  • Die neue Vorrichtung soll auch für statistische Zwecke brauchbar sein und gleichzeitig Buchungsvorgänge gestatten, aus denen der augenblickliche Stand eines Unternehmens nach jeder Buchung erkennbar ist.
  • In Fig. i ist die Platte a mit seitlichen Klemmleisten c, d versehen, welche die gegen die Anschlagleiste U geschobenen Buchungsblätter und Blaubogen in ihrer Lage in bekannter Weise festhalten. Am oberen und unteren Plattenrand, ist ein an sich bekannter Schlitten geführt. Die obere und untere Schlittenschiene sind .als Klemmschienen.e, f ausgebildet zum Einspannen eines auf der Schreibplatte verschiebbaren Bogens. Unterhalb der Platte sind die Schlittenschienen durch Verbindungsschienen zusammengehalten, an welche ein Winkelhebel j angreift. Der Hebel h hat die Aufgabe, quer m,ehrfarbiggestreiftes Farbpapier im Rahmen lt, i, gelagert :an Schiene g, senkrecht um Zeilenbreiten zu verschieben. Mit L ist eine Gegendruckplatte, mit m eine Auslösefeder bezeichnet.
  • Fig. z zeigt die Rückseite der in Fig. i beschriebenen Ausführungsform, in der die Verbindungsschienenn (von e, f) mit Versteifung zu erkennen sind. Außerdem sieht man den hier als Winkel gezeichneten Winkelhebel j nebst der denselben haltenden, an einer Strebe gelagerten Feder sowie eine Rast neben der Auslösefeder m.
  • Man legt unter die Klemmhebel e, d gegen Anschlagleiste b, z. B. unten, den Journalbogen; darüber das Sachkonto und darüber das Kundenblatt, nachdem BlaubIätter eingefügt sind. Diese drei Blätter bzw. Konten gehören zur doppelten Buchführung.
  • Zusätzlich spannt man nun einen Bilanzbogen unter die Klemmschienen e, f und ein:; Blaupapier darüber.
  • Zur Unterscheidung der einzelnen Konten=` Blätter hat man vorher etwa folgende farbige Markierung oder entsprechend gefärbte Blätter gewählt r. weiß für Kundenblätter, 2. grün für Lieferantenblätter, 3. rot für Sachkonten der Vermögensgruppe, ¢. blau für Sachkonten der Erfolgsgruppe. Um nun den täglichen Stand festzustellen, schreibt man alle Buchungsvorgänge, die bei der doppelten Buchhaltung sonst etwa auf Kundenkonto, Sachkonto und Journal durchgeschrieben werden müssen, gleichzeitig auf den Bilanzbogen durch, wobei zu beachten ist, daß der Hebel j betätigt werden muß, sobald ein blaues Kontenblatt zu beschriften ist, damit diese Eintragungen ausgeschieden werden. Es .entsteht dadurch auf dem Bilanzbogen eine Verkehrszahlenbilanz, deren linke Kolonnen die Vermögensbilanz, deren rechte beiden Kolonnen aber die Erfolgsbilanz ergeben. Durch Saldierung einer oder beider Gruppjenkolonnenpaare stellt man den Stand bis zur letzten Buchung fest. Am Jahresschluß stimmt der Saldo mit dem erzielten Gewinn (oder Verlust) überein.
  • Soll nun am Schluß des Jahres Bilanz gemacht werden, so sind die Salden der Hauptbuchkonten, ohne daß vorher etwa eine entsprechende Sortierung der Kontenblätter erfolgen müßte, durchschriftlich auf den Bilanzbogen zu übertragen, wobei wiederum bei Beschriftung eines blau markierten Kontoblattes durch Druck auf den Hebel i -eine Linksbewegung des Schlittens e, f stattfindet, so daß die - Durchschrift im Bilanzbogen. in den beiden Rechtskolonnen erscheint, also in den Erfolgsspalten. Man sieht also auch hier, daß die Bilanz ohne besondere Schwierigkeiten ganz mechanisch durchgeführt werden kann, so daß jede mit den Grundsätzen der Buchhaltung vertraute Person mit der Erfindung Bilanz machen kann und dieses nicht mehr sog. bilanzsicheren Buchhaltern vorbehalten ist.
  • Sollen nun z. B. in der Bilanz die liquiden .zttel, z. B. Geldkonten, besonders heraus-. t.,.-?gierk4ellt werden, so betätigt man den Hebel k. wlazxch kann man ein am' Rahmen 1z, i he-@festigtes, quergestreiftes, mehrfarbiges Kohlenpapier, etwa blaurot, mit der gewünschten Farbe über die zu beschriftende Zeile bringen und eine verschiedenfarbige Durchschrift bewirken, also nochmal aufteilen.
  • Es sind hier nur einige Beispiele aus der vielfältigen Verwendungsmöglichkeit der Erfindung herausgegriffen, welche die Anwendbarkeit des neuen Gerätes nicht erschöpfen, welches sich nicht etwa nur auf flache Apparate beschränkt. Die Verwendung ist auch gegeben bei .auf flache Unterlagen schreibende Maschinen, wozu bei statistischen Arbeiten auch Rechenmaschinen rd zählen sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Papierhaltevorrichtung für plattenförmige Durchschreibgeräte und für auf flache Unterlagen schreibende Maschinen zum -Buchen von Geschäftsvorfällen, wobei die Buchungsblätter durch seitliche Klemmschienen an einer ortsfesten Unterlage gehalten werden und ein unteres Durchschreibeblatt mittels eines mit oberen.und unteren Klemmvorrichtungen versehenen Schlittens in Zeilenrichtung verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die obere und untere Klemmvorrichtung (e, f) für das . Durchschreibeblatt unterhalb der Schreibplatte (a) miteinander durch Verbindungsschienen (.n) vereinigt sind, an welchen ein Winkelhebel (j) angreift, dessen .am Seitenrande der Schreibplatte (a) hervorstehender Griff (j) das Verschieben des Schlittelis um eine oder mehrere Spaltenbreiten gestattet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet daß ein an sich bekanntes, quer zur Zeilenrichtung mehrfarbiges, an Führungen (1t, i) befestigtes Papierband durch einen zweiten am Rande des Gerätes hervorstehenden Hebelgriff (k) quer zu den Zeilen verschiebbar ist.
DEB147837D 1931-01-20 1931-01-20 Papierhaltevorrichtung fuer plattenfoermige Durchschreibgeraete und fuer auf flache Unterlagen schreibende Maschinen Expired DE650360C (de)

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DE (1) DE650360C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063186B (de) * 1956-04-27 1959-08-13 Rudolf Haselmeier Dipl Kfm Buchungsgeraet fuer die Handdurchschreibe-buchfuehrung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1063186B (de) * 1956-04-27 1959-08-13 Rudolf Haselmeier Dipl Kfm Buchungsgeraet fuer die Handdurchschreibe-buchfuehrung

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