DE650294C - Halbkugelfoermiger Puppenaugenkoerper, der in einem besonderen, von offenen kapselartigen Gehaeuse gelagert ist, insbesondere fuer gestopfte Spielfiguren - Google Patents

Halbkugelfoermiger Puppenaugenkoerper, der in einem besonderen, von offenen kapselartigen Gehaeuse gelagert ist, insbesondere fuer gestopfte Spielfiguren

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DE650294C
DE650294C DEL86887D DEL0086887D DE650294C DE 650294 C DE650294 C DE 650294C DE L86887 D DEL86887 D DE L86887D DE L0086887 D DEL0086887 D DE L0086887D DE 650294 C DE650294 C DE 650294C
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Germany
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housing
eye body
eye
doll
hemispherical
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DEL86887D
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HERMANN LINSS
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HERMANN LINSS
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/38Dolls' eyes
    • A63H3/40Dolls' eyes movable

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

Bei Augeneinrichtungen für Spielfiguren mit beweglichen Augen ist es bekannt, einen Augenkörper von kugeliger Gestalt in einem vorn offenen Gehäuse zu lagern, und zwar auf einer senkrecht zur Blickrichtung liegenden, im Gehäuse befestigten Achse. Hierbei waren die Augenkörper mit einem besonderen Gewicht belastet und nur in einer Richtung beweglich. Es sind auch Augeneinrichtungen bekannt, bei denen eine Bewegung um zwei Achsen stattfindet, die sich senkrecht schneiden. Die bisher bekannten Augeneinrichtungen dieser Art waren mit einem verhältnismäßig verwickelten Mechanismus versehen.
Die Erfindung geht von dem Gedanken aus, die Augenkörper allseitig beweglich zu lagern und auch für gestopfte Spielfiguren verwendbar zu machen und ohne Beeinträchtigung der Haltbarkeit die Herstellungskostten niedrig -
jo zuhalten.
Für die Erfindung ist es wesentlich, daß der Augenkörper von kugelig gewölbter Oberfläche, auf der die Iris und Pupille dargestellt ist, an der Mitte des Bodens eines an der Vorderseite offenen Gehäuses annähernd im Wölbungsmittelpunkt der Oberfläche des Augenkörpers schwenkbar gelagert ist. Der Augenkörper ist somit nach allen Richtungen hin schwenkbar, so daß der Augenkörper und damit äußerlich die Iris und Pupille beliebige Stellungen einnehmen kann. Da sich die Augenkörper im labilen Gleichgewicht befinden, können sie sich von selbst durch ruckartige Bewegungen oder durch Änderung der Lage der gesamten Spielfigur bewegen. Das Gehäuse dient auch als Anschlag zur Begrenzung der Bewegung des Augenkörpers.
Der Erfindungsgedanke läßt sich in verschiedenen Ausführungsformen verwirklichen. Hiernach kann die Gehäuserückwand nach der offenen Seite hin eingezogen sein, derart, daß der eingezogene Teil der Gehäuserückwand unmittelbar oder mittelbar durch Zwischenteile die Lagerung bildet, welche die Beweglichkeit des Augenkörpers nach allen Seiten hin ermöglicht.
Bei einem solchen Augenkörper kann der Zwischenteil als beweglicher Kopf stift ausgebildet sein.
Es besteht ferner erfindungsgemäß die Möglichkeit, den Zwischenteil als Kugel auszubilden, die in dem zu einer Kugelpfanne eingezogenen Teil der Gehäuserückwand gelagert ist.
Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Augeneinrichtung nach der Erfindung dargestellt, und zwar je eine Ausführungsform in den Fig. 1 bis 5, 6 bis 10 und 11 bis 15.
In allen Ausführungsbeispielen ist der Augenkörper mit 1 bezeichnet, auf dem die Pupille mit der Iris 2 dargestellt ist. Der Augenkörper 1 ist allseitig beweglich in einem Gehäuse gelagert, das mit einem seitlich ab-
stehenden Rand 4 und Befestigungsösen 5 versehen ist. Die Ausführungsfonnen unterscheiden sich durch die Lagerung des Augenkörpers.
. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 5 ist Fig. 1 eine Ansicht von oben, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie III-1I1 der Fig. 1, Fig. 4a eine Seitenansicht des Augenkörpers und Fig. 4 b eine Seitenansicht des Gehäuses allein und Fig. 5 eine Ansicht von unten auf die Gehäuserückwand p. Diese bildet in der Mitte eine nach innen vorstehende Kuppe 6, die in eine kleine Ausnehmung 7 des Augenkörpers hineinragt.
Die Seitenwände 3 des Gehäuses sind entsprechend der Außenfläche des Augenkörpers 1 gewölbt, so daß der eingesetzte Augenkörper zwar in Richtung der Pfeile allseitig schwenken, aber nicht aus dem Gehäuse herausfallen kann.
In den Fig. 6 bis 10 ist eine zweite Ausführungsform dargestellt. Fig. 6 ist eine Ansicht von oben, Fig. 7 ein Seitenansicht, Fig. 8 ein Schnitt nach der Linie VIII-VIII der Fig. 6, Fig. ga der Augenkörper, Fig. 9 b der Lagerstift und Fig. 9 c das Gehäuse in Seitenansicht, Fig. ioa ist eine Ansicht von unten auf den Gehäuseboden, Fig. 10 b ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig. ioa.
Hiernach ist der Augenkörper mit einer mittleren Vertiefung 8 versehen, in der ein Stift 9 befestigt ist. Die Gehäuserückwand p ist nach innen und der Mitte zu gewölbt und mit einem Loch versehen, durch welches der Stift 9 greift. Am Ende des Stiftes befindet sich ein Kopf 10, der größer als das Loch in der Gehäuserückwand ist. Die Seitenwände 3 des Gehäuses sind verhältnismäßig niedrig. Der Augenkörper 1 liegt mit seiner unteren Fläche
♦o an der mittleren Erhöhung der Gehäuserückwand p auf und ist nach allen Seiten schwenkbar, wobei die Öffnung an der Gehäuserückwand p als Schwenklager dient.
Eine dritte Ausführungsform ist in den Fig. 11 bis 15 dargestellt. Fig. 11 ist eine Ansicht von oben, Fig. 12 eine Seitenansicht, Fig. 13 ein Schnitt nach der Linie XIII-XIII der Fig. 11, Fig. 14a zeigt den Augenkörper, Fig. 14b den Lagerteil und Fig. 14c das Gehäuse in Seitenansicht, Fig. 15 ist eine Ansieht von unten auf den Boden des Gehäuses. Bei dieser Ausführungsform ist die untere Büäche des Augenkörpers 1 geschweift, derart, ■iteß in der Mitte eine Spitze 11 entsteht. An diese Spitze ist eine Kugel 12 gesteckt. Die Gehäuserückwand p ist ebenfalls nach innen zu geschweift und bildet in der Mitte eine Lagerpfanne 13, in der die Kugel 12 gelagert ist. Die Kugel befindet sich annähernd im Wölbungsmittelpunkt des Augenkörpers 1. Die Ränder der Lagerpfanne 13 umgreifen die Kugel bis fast an die Spitzen, so daß der Augenkörper nicht aus dem Gehäuse herausfallen kann.
Bei allen vorbeschriebenen Ausführungsformen ist in der Gehäuserückwand ein nach innen vorstehender Anschlag 14 vorgesehen, der die Bewegung des Augenkörpers nach der einen Richtung hin begrenzt. Er verhindert eine Verschwenkung des Augenkörpers der in die Spielfigur eingesetzten Augeneinrichtung nach unten, wenn die Spielfigur aufrecht steht.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Halbkugelförmiger Puppenaugenkörper, der in einem besonderen, vorn offenen kapselartigen Gehäuse gelagert ist, insbesondere für gestopfte Spielfiguren, dadurch gekennzeichnet, daß die Gehäuserückwand (/>) nach der offenen Seite hin eingezogen ist, derart, daß der eingezogene Teil (6) der Gehäuserückwand (/>) unmittelbar oder mittelbar durch Zwischenteile (9, 10, 12) die Lagerung bildet, welche die Beweglichkeit des Augenkörpers (1) nach allen Seiten hin ermöglicht.
2. Halbkugelförmiger Puppenaugenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenteil (9, 10) als beweglicher Kopfstift ausgebildet ist.
3. Halbkugelförmiger Puppenaugenkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenteil (12) eine Kugel ist, die in dem zu einer Kugelpfanne (13) eingezogenen Teil der Gehäuserückwand gelagert ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEL86887D 1934-11-06 1934-11-06 Halbkugelfoermiger Puppenaugenkoerper, der in einem besonderen, von offenen kapselartigen Gehaeuse gelagert ist, insbesondere fuer gestopfte Spielfiguren Expired DE650294C (de)

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Family

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DEL86887D Expired DE650294C (de) 1934-11-06 1934-11-06 Halbkugelfoermiger Puppenaugenkoerper, der in einem besonderen, von offenen kapselartigen Gehaeuse gelagert ist, insbesondere fuer gestopfte Spielfiguren

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DE (1) DE650294C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1081363B (de) * 1957-02-09 1960-05-05 Alfred Fischer Puppenauge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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