DE650276C - Sockeleinsatz fuer Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer Steckdose - Google Patents
Sockeleinsatz fuer Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer SteckdoseInfo
- Publication number
- DE650276C DE650276C DESCH104918D DESC104918D DE650276C DE 650276 C DE650276 C DE 650276C DE SCH104918 D DESCH104918 D DE SCH104918D DE SC104918 D DESC104918 D DE SC104918D DE 650276 C DE650276 C DE 650276C
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- socket
- flush
- base
- switches
- base insert
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01R—ELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
- H01R13/00—Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
- H01R13/66—Structural association with built-in electrical component
- H01R13/70—Structural association with built-in electrical component with built-in switch
Landscapes
- Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)
Description
Elektrogeräte für den Haushalt, die wegen des geringen Stromverbrauchs" direkt an die
Lichtleitung angeschlossen und daher in jedem Raum benutzt werden können, rinden, immer
mehr Verbreitung. Bedingung hierfür ist eine Anschlußleitung mit Steckkontakt, die in
vielen Fällen zu diesem Zweck nachträglich installiert werden muß, was mit verhältnismäßig
hohen Kosten verbunden ist. Dagegen
>o ist wohl heute in jedem, zu Wohnzwecken benutzbaren
Raum eine elektrische Beleuchtung vorhanden, die von einem gewöhnlichen Schalter betätigt wird.
Es entspricht daher einem starken Bedürfnis, eine Vorrichtung zu schaffen, die es ermöglicht,
auf einfache und billige Weise die vorhandene Leitung mit dem Schalter gleichzeitig
als Anschluß für einen Steckkontakt zu benutzen,
Nun sind für diese Fälle schon Einrichtungen bekannt, bei denen Schalter und Steckdose
in leinem Gehäuse vereinigt sind. Diese Einrichtungen haben aber alle den Nachteil,
daß sie räumlich sehr große Ausmaße haben, also an Stelle des bisherigen Schalters, ohne
die Wand zu beschädigen, nicht brauchbar sind. Daher haben die bisher bekannten Einrichtungen
auch nur eine beschränkte Anwendung gefunden.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die es in Verbindung mit einer verbandsnormalen
Unterputzdose ermöglicht, einen Installationsapparat zu schaffen, der wahlweise oder
gleichzeitig als Schalter für die Lichtleitung und als Steckkontakt zur Stromentnahme für
ein Elektrogerät benutzt werden kann.
Zu diesem Zweck werden auf einen in eine Unterputzdose von verbandsnormaler
Größe emsetzbaren Sockel von besonderer Formgebung zwei Kipphebelschalter und eine
Steckdose befestigt, und zwar derart, daß das Steckerhülsenpaar in der Mitte des Sockels
sitzt, während seitlich davon die beiden Kipphebelschalter angeordnet sind. Dabei sind
die Kipphebel und 'die Schaltorgane auf so 45' weit nach außen gerückten Stützen gelagert,
daß dazwischen genügend Raum bleibt, um eine wechselseitige oder gleichzeitige Benutzung
der drei Teilapparate, besonders beim Einführen eines normalen Steckers, ohne gegenseitige Behinderung zu ermöglichen. Die
Steckerhülsen der Steckdose sind dabei in an sich bekannter Weise durch eine unter Federdruck
stehende, drehbare Abdeckscheibe verdeckt, wenn der Stecker herausgezogen ist.
Die Einrichtung nach der Erfindung erspart also den Einbau einer weiteren Anschlußleitung.
Außerdem werden mit bekannten Mitteln auch gleichzeitig die Gefahren beseitigt, welche mit den nach außen freiliegenden
Öffnungen der gewöhnlichen Steckdose verbunden sind.
Die Ausführung des Erfindungsgegenstandes ist so, daß die Steckdose zentral im
Sockel liegt und die Schaltwerke in deren Nähe angebracht sind, während die beiden
diametral einander gegenüberliegenden Kipphebel der beiden Schalter etwas aus dem
eigentlichen Sockelklotz herausgeführt sind. Der Gegenstand der Erfindung ist in der
Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι einen Schnitt durch den Sockeleinsatz mit
den Schalter- und Steckdosenteilen nach Linie C-D der Fig. 3, Fig. 2 einen Schnitt
durch den in die Wanddose eingesetzten Sockel nach Linie A-B der Fig. 3, die eine
Aufsicht auf den Sockeleinsatz bei abgenommenem Deckel zeigt und Fig. 4 eine Aufsicht
auf die Abdeckscheibe für die Dosenkontakte. α ist der Sockeleinsatz, der in seiner Mitte
erhöht ausgeführt ist, so daß die beiden Steckerhülsen g eingelassen werden können.
Zusätzlich werden im gleichen Radius zwei Rillen h eingelassen, und im Mittelpunkt ist
ein Loch e vorgesehen, in dem der Zapfen einer gegen den Druck einer Feder drehbaren
■ Abdeckscheibe/ in bekannter Weise geführt ist. Die Abdeckscheibe/ besitzt zwei· Öffnungen
zum Einführen des Steckers, die jedoch
im Ruhestande so stehen, daß sie die eigentlichen Steckerhülsen g verdecken und
daß nur durch Drehen des Steckers mit der Scheibe/ die Steckerstifte in die Steckerhülsen
g hineingeführt werden können. Die Rillen h. erleichtern die Führung der Steckerstifte.
Nach Herausziehen des Steckers springt die Abdeckscheibe / in bekannter Weise unter der Wirkung der Feder/ in
ihre Ruhelage zurück. Der Sockel besitzt ferner zwei diametral gegenüberliegende, in
ihrem oberen Teil nach außen springende Stützen/, die einerseits als Lagerung für die
Schaltwerke c, andererseits für die Kipphebel dienen. Die Kipphebel tragen in ihrem Drehpunkt
zwei Zapfen m, welche die Bewegung der Kipphebel auf die nach der Sockelmitte
versetzt liegenden Schaltwerke übertragen. Die Sohle des Sockels besitzt mehrere
Aussparungen und Führungsflächen, die den Schaltmechanismus führen und die Kontaktanschlüsse
d an den geeigneten Stellen aufnehmen. Weiter besitzt die Sockelsohle
noch zwei Ansätze«, durch welche der ganze Sockel mittels Streben 0 an einer Deckelplatte/; befestigt wird. Die Streben 0 sind
in bekannter Weise mit zwei Spreizklemmen k versehen. Als oberste Abdeckung dient eine
Glas- oder Isolierpreßstofrplatte b.
Claims (1)
- Patentanspruch:Sockeleinsatz für Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer Steckdose, dadurch gekennzeichnet, daß in der Mitte des in eine normale, nur für einen" Installationsapparat bestimmte Unterputzdose einzusetzenden Sockels (■«) das Steckerbuchsenpaar (g) angebracht _ ist, während seitlich davon das Schaltwerk (c) je eines Kipphebelschalters angeordnet ist, deren durch Zapfen (tn) mit den Schaltwerken in Verbindung stehende. Kipphebel so weit seitlich herausgerückt und in Vorsprüngen (/) des Sockels (a) angeordnet sind, daß zwischen ihnen genügend Raum zum Einführen eines normalen Steckers verbleibt. 'Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104918D DE650276C (de) | 1934-08-12 | 1934-08-12 | Sockeleinsatz fuer Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer Steckdose |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH104918D DE650276C (de) | 1934-08-12 | 1934-08-12 | Sockeleinsatz fuer Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer Steckdose |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE650276C true DE650276C (de) | 1937-09-17 |
Family
ID=7447825
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH104918D Expired DE650276C (de) | 1934-08-12 | 1934-08-12 | Sockeleinsatz fuer Unterputzdosen mit zwei Schaltern und einer Steckdose |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE650276C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832011C (de) * | 1950-07-22 | 1952-02-21 | Paul Linder | Durch Verdrehen des Steckers einschaltbare Steckdose |
-
1934
- 1934-08-12 DE DESCH104918D patent/DE650276C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832011C (de) * | 1950-07-22 | 1952-02-21 | Paul Linder | Durch Verdrehen des Steckers einschaltbare Steckdose |
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