DE65023C - Bramahschlofs - Google Patents
BramahschlofsInfo
- Publication number
- DE65023C DE65023C DENDAT65023D DE65023DA DE65023C DE 65023 C DE65023 C DE 65023C DE NDAT65023 D DENDAT65023 D DE NDAT65023D DE 65023D A DE65023D A DE 65023DA DE 65023 C DE65023 C DE 65023C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- key
- lock
- pins
- mandrel
- bores
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B27/00—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
- E05B27/02—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
- E05B27/08—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially
- E05B27/083—Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially of the split-pin tumbler type
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 68: Schlosserei.
Br am ah s eh I ο Ts.
Fig. ι zeigt den Querschnitt eines der Erfindung
gemäfs ausgeführten Schlosses nach der Linie 1-2 der Fig. 2,
Fig. 2 den Längsschnitt nach 3-4 der Fig. 1,
Fig. 3 den Schlüssel und seinen elastischen Stöpsel (letzteren in gröfserem Mafsstabe),
Fig. 4 den Querschnitt eines abgeänderten Schlosses, und
Fig. 5, 6 und 7 zeigen die Schnitte nach 9-10, 5-6 bezw. 7-8 der Fig. 4.
Die Hülse A enthält den durch Schrauben b gehaltenen Cylinder B und den mit dem centralen
Hauptdorn D und an ihm drehbaren, durch die Schraube c befestigten Cylinder C.
Die in beliebiger Anzahl in B und C parallel zu deren Längenachse angebrachten Bohrungen
i enthalten die von einander unabhängigen Spiralfedern /, auf welchen die Dornstifte G H
u. s. w.,
die
in g1
1 U. S. W.
ungleichmäfsig
geschnitten sind, ruhen. Die verjüngten Theile/j,
welche aus dem Cylinder C herausragen, endigen nach aufsen in einer und derselben
Ebene und sind durch die durchbohrte Platte K, die auf der Spiralfeder k ruht, geschützt. Der
Hauptdorn D trägt auf seiner Basisplatte d die kleine Achse e und die Vorsprünge/, die zeitweilig
(Fig. 1) oder fortwährend (Fig. 4) in entsprechende Ausschnitte der Scheibe E eingreifen.
Die Scheibe E ist mit der Scheibe F durch zwei Stifte g verbunden, welche in die
Ausschnitte des Riegels R eingreifen und mittelst des Hebels S den Fallenriegel T bewegen
(Fig. 2).
Der Schlüssel M enthält die den Dornen entsprechenden Bohrungen m und η und wird
gegen den Eintritt fremder Körper durch den elastischen Stöpsel JV geschützt. Derselbe besteht
aus einem Plättchen, annähernd von demselben Durchmesser wie der Schlüssel M.
Dieses Plättchen trägt an einer Seite einen kleinen, in seiner Längenachse gesägten Doppelkegel,
so dafs die beiden Hälften federn. Der wirkliche Durchmesser der Basis der beiden
Kegel ist etwas gröfser als derjenige der centralen Bohrung η des Schlüssels M. Wenn
man daher den Kegel in diese Bohrung prefst, so erhält die Federkraft der beiden Hälften den
Stöpsel JV an seinem Platz und das Plättchen bedeckt die Basis des Schlüssels und somit die
kleinen Bohrungen m, und zwar so, dafs sowohl m als auch η vor dem Eintritt fremder
Körper geschützt sind. Um sich des Schlüssels zu bedienen, entfernt man den Stöpsel JV.
Wenn der Schlüssel M in das Schlofs (Fig. 1) eingeführt wird, so gelangt die Platte K bis
zur Berührung mit dem Cylinder C; der Hauptdorn D erreicht den Grund der Schlüsselbohr.ung
η und wird zurückgetrieben, so dafs die Vorsprünge f in die Ausschnitte von E
eindringen, während der Cylinder C, der sich mit D bewegt, den Zwischenraum X erfüllt,
d. h. den Cylinder B berührt. Hierbei gelangen auch die kleinen Dorne h auf den
Grund der Schlüsselbohrungen m und werden in dem Mafse zurückgestofsen, dafs die Schnitte
g1 h2 u. s. w. sich in der Berührungsebene X1
der beiden Cylinder B und C befinden (Fig. 4), wenn der Schlüssel M vollständig eingeführt
ist. Die inneren Enden h} der Dornstifte gelangen jedoch nicht auf den Grund der Bohrungen
L
Um die Schnitte g1 /ζ2 u. s. w. der Dornstifte
G if u. s. w. in die Berührungsebene der Cylinder B und C gelangen, zu lassen, sind
die Bohrungen m von solcher Tiefe, dafs deren Differenz genau im umgekehrten V'erhältnifs
zur Niveaudifferenz der Schnitte g1 h2
u. s. w. der Dornstifte stehen.
Der Schlüsselbart L, der in / eintritt, wird während der Drehung, die nun erfolgen kann,
durch den vorspringenden Rand α der Hülse A gehalten.
In dem Schlofs (Fig. 4), wo sich die Cylinder B und C immer (in X1) berühren, befinden
sich die Vorsprünge f dauernd in der Scheibe E. Der Schlüssel hat daher nur die
kleinen Dorne G H u. s. w. zurückzuschieben, bis die Schnitte g" 1Zj2 u. s. w. sich in der Ebene X1
befinden, was ebenfalls erreicht wird, wenn man den entsprechenden Schlüssel vollständig
in das Schlofs einführt.
Der Riegelschieber besteht aus zwei parallelen, durch zwei Stifte g verbundenen Scheiben,
deren eine, E, kreisrund ist (Fig. 6) und deren zweite, F, den gröfseren zweier Kreisabschnitte
darstellt. Die Stahlfeder q drückt den Hebel Q auf den abgeplatteten Theil der Scheibe F,
welche in dieser Weise aufrecht erhalten wird.
Wenn der Schlüssel M aus dem Schlofs entfernt wird, so wirken die Spiralfedern / zuerst
auf die Stifte HG u. s. w. und, wenn dieselben
bei g'2 anstofsen, auf den Cylinder C und den Hauptdorn D, so dafs diese, wenn
sie, wie in Fig. 1, verschiebbar sind, in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren.
In Fig. ι trägt die Scheibe F den Dorn O
mit dem durch die Schraube ρ befestigten Knopf P. Dieser Knopf kann an der Innenseite
einer Wohnungsthür den Schlüssel M ersetzen, da man mittelst des Knopfes P die
Scheiben F und E drehen und daher durch die Stifte g die Riegel R und T bewegen
kann.
Man kann sich aufserdem auch an der Innenseite der Thür des Schlüssels M bedienen,
wenn man den Knopf P abnimmt und den Dorn O entfernt. Der Schlüssel M kann nunmehr
in die Platte F und sein Bart in die Aussparung ο eintreten und so dieselbe Wirkung
hervorbringen wie der Knopf P, ohne dafs hierbei die Bohrungen m und η zur Wirkung
kommen oder die in der Hülse A befindlichen Theile sich bewegen.
Die geringste Verstellung der Scheibe E von der Scheibe F aus genügt, um das Eintreten
der Vorsprünge f in die entsprechenden Ausschnitte der Scheibe E und daher das Oeffnen
des Schlosses selbst mit dem entsprechenden Schlüssel von der Seite der Hülse A aus unmöglich
zu machen.
Die Zahl der Dornstifte, ihre Entfernung vom Hauptdorn, ihre Entfernungen unter einander,
sowie ihre Schnitte sind veränderlich. Dieselben können auch mehrfach geschnitten
sein, um das Oeffnen des Schlosses mit dem speciellen und einem allgemeinen Schlüssel für
mehrere Schlösser zu gestatten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Bramahschlofs, gekennzeichnet durch die Anwendung einer beliebigen Anzahl von (in gl h'2 u. s. w.) ungleich geschnittenen Dornstiften (G H u. s. w.), welche sich in Bohrungen z, die in zwei hinter einander in derselben Achse angeordneten Cylindern B und C parallel zu deren Achse angebracht sind, bewegen, auf von einander unabhängigen Spiralfedern / aufliegen und durch einen cylindrischen Schlüssel M bewegt werden, der so gebohrt ist, dafs, wenn der Schlüssel in dem Schlofs sich befindet, die Schnittebenen (g·1 Λ2 u. s. w.) in die Berührungsebene (X1) des festen und des beweglichen Cylinders (B und C) fallen, in welcher Stellung es allein möglich ist, das Schlofs zu öffnen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE65023C true DE65023C (de) |
Family
ID=338851
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT65023D Expired - Lifetime DE65023C (de) | Bramahschlofs |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE65023C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3026480A1 (de) * | 1980-07-12 | 1982-02-04 | Zeiss Ikon Ag, 7000 Stuttgart | Doppelzylinder-drehscheibenschloss |
-
0
- DE DENDAT65023D patent/DE65023C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3026480A1 (de) * | 1980-07-12 | 1982-02-04 | Zeiss Ikon Ag, 7000 Stuttgart | Doppelzylinder-drehscheibenschloss |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE65023C (de) | Bramahschlofs | |
| DE2000381A1 (de) | Zylinderschloss | |
| DE466496C (de) | Kombinationsschloss | |
| DE162520C (de) | ||
| DE193346C (de) | ||
| DE260167C (de) | ||
| DE903431C (de) | Malschloss | |
| DE578990C (de) | Schluessellochsperrer | |
| DE1161176B (de) | Drehzylinderschloss | |
| DE191062C (de) | ||
| DE38598C (de) | Neuerung am HANSEN'scben Sicherheitsschlofs | |
| DE279180C (de) | ||
| DE145313C (de) | ||
| DE23567C (de) | Neuerung an Schlössern und Schlüsseln | |
| DE685476C (de) | Schloss | |
| DE374202C (de) | Vorhaengeschloss | |
| DE541126C (de) | Stechschluesselschloss mit ringscheibenfoermigen Zuhaltungen | |
| DE48799C (de) | Combinationsschlofs | |
| DE176700C (de) | ||
| DE625234C (de) | Schluessel mit untereinander auf einem Kern verstell- und festlegbaren, mit Schliessbaerten ausgestatteten Schliessgliedern | |
| DE20317C (de) | Sicherneitsschlofs mit Reibungslamellen ohne Handgriff und mit im Schlosse sich verstellendem Schlüssel | |
| DE1809497C3 (de) | Permutationsschloß für Ledertaschen, Koffer oddgl | |
| DE246549C (de) | ||
| DE341778C (de) | Sicherheitsschloss mit chubbaehnlichen Zuhaltungen | |
| DE1923171B2 (de) | Anzeigevorrichtung für ein Riegel-Fallen-Einsteckschloß |