DE650069C - Schraubenpresse zum Formen plastischer Massen - Google Patents

Schraubenpresse zum Formen plastischer Massen

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DE650069C
DE650069C DEG88549D DEG0088549D DE650069C DE 650069 C DE650069 C DE 650069C DE G88549 D DEG88549 D DE G88549D DE G0088549 D DEG0088549 D DE G0088549D DE 650069 C DE650069 C DE 650069C
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DE
Germany
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press
screw
molding
spindle
motor
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Expired
Application number
DEG88549D
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English (en)
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General Electric Company PLC
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General Electric Company PLC
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Publication date
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Publication of DE650069C publication Critical patent/DE650069C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B1/00Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
    • B30B1/18Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means
    • B30B1/185Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by screw means driven through friction roller means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schraubenpresse zum Formen plastischer Massen Die Erfindung bezieht sich auf eine Schraubenpresse zum Formen plastischer Massen, z. B. einer aus Kunstharz und einem Füllstoff bestehenden Masse, deren Preßschraube einen verhältnismäßig steilgängigen Gewindeteil zur raschen Bewegung vor oder nach dem Formen und einen feineren Gewindeteil zur Druckausübung während des Formens hat. Gemäß der Erfindung treibt ein Elektromotor mit Reihenschlußcharakteristik durch ein Untersetzungsgetriebe unmittelbar den feingängigen Gewindeteil an, der .einen längs genuteten Teil hat, und zwischen dem feingängigen und dem steilgängigen, Gewindeteil ist eine Reibungskupplung angeordnet, die zu Beginn des Schließens der Presse unwirksam gemacht wird.
  • Durch die Verwendung eines Elektromotors mit Reihenschlußcharakteristik zum Antrieb der Schraubenpresse wird der Vorteil erreicht, daß der von dem feingängigen Gewindeteil der Preßschraube nach dem Schließen der Form auf das Werkstück ausgeübte Druck ,auf .das genaueste dem jieweiligen Erfordernis entsprechend eingestellt und geregelt werden kann, indem z. B. bei Verwendung eines Gleichstrom-Reihenschlußmotors dieser Druck durch Veränderung des Widerstandes in dem Motorstromkreise geregelt werden kann, dadurch, daß durch das Schließen der Presse Widerstand in den Motorstromkreis eingeschaltet wird.
  • An Stelle eines Gleichstrom-Reihenschlußmotors kann selbstverständlich auch ein Induktionsmotor mit einer Sekundären von hohem Widerstand benutzt werden, der beim Anlaufen das größte Drehmoment entwickelt.
  • Im folgenden soll eine gemäß der Erfindung ausgeführte Schraubenpresse besonders zum Formen einer aus Kunstharz und einem Füllstoff bestehenden Masse an Hand der schematischen Zeichnungen beschrieben werden, von denen Abb.. z eine Seitenansicht der Presse, Abb. a eine Vorderansicht mit einem zwecks Sichtbarmachens der zusammenarbeitenden Formhälften weggeschnittenen Teil und Abb. 3 einen Schnitt der beiden treibenden Spindeln und der sie verbindenden Zwischenteile in größerem Maßstabe zeigt.
  • Die Presse besteht aus einem Hauptrahmen, der von einer Grundplatte r und fest damit verbundenen aufrecht stehenden, sich in einer mittleren Nabe 3 vereinigenden Armen z und weiteren aufrecht stehenden Armen q. gebildet wird, die sich ebenfalls in einer mittleren, über der erstgenannten mittleren Nabe 3 liegenden Nabe 5 vereinigen.
  • Der feststehende Teil 6 der Form ist auf der Grundplatte r befestigt. Die bewegliche Hälfte 7 der Form wird von einem schweren Querhaupt 8 getragen, das auf lotrechten und zwischen der Grundplatte und der mittleren Nabe 3 angeordneten Stangen g und an vorspringenden und in entsprechende Nuten des Querhauptes 8 greifenden Führungen io der Arme :2 verschiebbar ist.
  • In dem oberen Ende des Querhauptes 8 ist eine Spindel ii in der Weise angeordnet, daß sie sich in bezug auf das Querhaupt drehen, aber nicht in der Längs- oder einer Seitenrichtung hierzu bewegen kann.
  • Die Spindel i i ist nach ihrem unteren Ende zu, mit dem sie mit dem Querhaupt 8 verbunden ist, mit einem äußeren feingängigen .Schraubengewinde i2 versehen und in ihrem oberen Teile 13 genutet und erstreckt sich durch ein Zahnrad 14, mit dessen Hilfe sie gedreht werden kann.
  • Die Spindel i i ist von einem hohlen Schraubenteil i5 umschlossen, dessen innere untere Fläche mit einem dem Gewinde 12 der Spindel i i entsprechenden Gewinde versehen ist. Von dem oberen Ende des Schraubenteils 15 wird ein Kupplungsgehäuse 16 getragen, das eine fest mit ihm verschraubte Deckplatte 17 hat. Die innere Fläche der Deckplatte 17 trägt eine Stahlscheibe 1.8, die durch Federn ig in einem gewissen Abstande von der Deckplatte 17 gehalten wird.
  • Die Spindel i i erstreckt sich durch das Kupplungsgehäuse 16, die Scheibe 18 und die Deckplatte 17 und trägt eine mit Reibbelag 2o versehene Kupplungshälfte ig, die so angeordnet ist, daß sie mit der Scheibe 18 in Berührung kommen und so das Drehmoment von der Spindel i i auf den Schraubenteil 15 übertragen kann.
  • Der Schraubenteil 15 ist auf seiner Außenseite mit einem verhältnismäßig steilgängigen Gewinde 21 versehen, das einem Innengewinde in der Nabe 3, durch die sich der Schraubenteil 15 erstreckt, entspricht und mit diesem zusammenarbeitet; durch die Drehung des Schraubenteils 15 in der einen oder anderen Richtung wird daher eine entsprechende lotrechte Bewegung dieses Teiles bewirkt. An seinem unteren Ende trägt der Schraubenteil 15 einen Ring 22, der als Begrenzungsanschlag für die Aufwärtsbewegung des Teiles 15 dient, indem er gegen die Unterseite der Nabe 3 stößt.
  • Die innere Spindel i i wird durch das Stirnrad 14 und durch das entsprechende Stirnrad 23 gedreht, die in einem Getriebegehäuse 24 untergebracht sind. Das Rad 23 wird von einem Motor 26, der von an den Armen 4 seitlich vorspringenden Armen 27 getragen wird, durch eine Welle 23' und ein Planetengetriebe 25 angetrieben. Die Stirnräder 14 und 23 bilden ein Untersetzungsgetriebe zwischen dem Motor 26 und der Spindel i i.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Es sei angenommen, daß die Form offen und die Presse in der gezeigten Stellung ist und der Motor 26 angelassen wird (die Regelung des Motors wird später beschrieben werden), dann ist die Reibung zwischen den von dem Belag 2o und der Scheibe 18 gebildeten Kupplungshälften derart, daß der Antrieb von der inneren Spindel i i auf den Schraubenteil i5 übertragen wird. Die Drehung dieses Teiles nötigt ihn und die Spindel i i und damit das Querhaupt 8 und die Formhälfte 7, sich gemeinsam nach unten zu bewegen.
  • Wenn die Formhälften 6 und 7 miteinander in Berührung kommen, d. h. wenn die Form geschlossen ist, erreicht der Widerstand gegen diese Abwärtsbewegung eine solche Stärke, daß die Kupplung zwischen der Spindel ii und dem Schraubenteil 15 zu gleiten beginnt, worauf die innere Spindel sich in bezug auf .den Schraubenbeil 1,5 allein nach unten bewegt und so den Druck auf die Form für eine vorherbestimmte Zeitdauer aufrechterhält.
  • Wenn nun der Motor umgeschaltet wird, bewegt sich die innere Spindel, da keine anfängliche treibende Verbindung zwischen dieser Spindel ii und dem Schraubenteil i5 besteht, nach oben, bis die Kupplungshälften wieder miteinander in Berührung kommen, worauf die Kupplung den äußeren Teil 15 zusammen mit der inneren Spindel i i nach oben treibt, bis der Ring 22 mit der Unterseite der Nabe 3 in Berührung kommt.
  • Vor den Formhälften 6 und 7 ist eine um die Scharniere 35 schwingbare Schutztür 34 angeordnet, um den die Presse bedienenden Arbeiter zu schützen. Das Öffnen der Tür wird dabei dazu benutzt, den Motorstromkreis mit Hilfe eines Steckers 36 und einer Steckerbüchse 37 zu unterbrechen, wobei der Stecker von der Tür 34 und die Steckerbüchse von dem Hauptrahmen 2 getragen wird. Diese Einrichtung bildet keinen Teil der Erfindung.
  • Es ist selbstverständlich nicht notwendig, daß ein einfacher Gleichstrom-Reihenschlußmotor zur Anwendung gelangt, aber es ist wesentlich, einen Motor mit keihenschlußcharakteristik zu benutzen. Zum Beispiel kann ein Induktionsmotor mit einer Sekundären von hohem Widerstand benutzt werden, der beim Anlaufen das größte Drehmoment entwickelt. , _ Außerdem kann, wenn ein Gleichstrom-Reihenschlußmotor zur Anwendung gelangt, der durch die Presse ausgeübte Druck durch Veränderung des Widerstandes in dem Motorstromkreise eingestellt werden. Zum Beispiel kann durch das Schließen der Presse Widerstand in den Motorstromkreis eingeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATCNTANSPRUCH: SchraubenpressezumFormenplastischer Massen, z. B. Kunstharz, deren Preßschraube einen verhältnismäßig steilgängigen Gewindeteil zur raschen Bewegung vor oder nach dem Formen und einen feineren Gewindeteil zur Druckausübung während des Formens hat, dadurch gekennzeichnet, daß ein Elektromotor mit Reihenschlußeharakteristik durch ein Untersetzungsgetriebe unmittelbar den feingängigen Gewindeteil antreibt, der einen längs genuteten Teil hat, und daß zwischen dem feingängigen und dem steilgängigen Gewindeteil eine Reibungskupplung angeordnet ist, die zu Beginn' des Schließens der Presse unwirksam gemacht wird.
DEG88549D 1933-08-01 1934-08-01 Schraubenpresse zum Formen plastischer Massen Expired DE650069C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB650069X 1933-08-01

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DE650069C true DE650069C (de) 1937-09-14

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ID=10490064

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DEG88549D Expired DE650069C (de) 1933-08-01 1934-08-01 Schraubenpresse zum Formen plastischer Massen

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DE (1) DE650069C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199482B (de) * 1956-01-10 1965-08-26 Weingarten Ag Maschf Anwendung einer Presse zum Herstellen von Karosserieteilen aus Blech zum Pressen von glasfaserverstaerkten Kunstharzteilen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1199482B (de) * 1956-01-10 1965-08-26 Weingarten Ag Maschf Anwendung einer Presse zum Herstellen von Karosserieteilen aus Blech zum Pressen von glasfaserverstaerkten Kunstharzteilen

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