DE649645C - Klebstoffauftragmaschine - Google Patents

Klebstoffauftragmaschine

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DE649645C
DE649645C DEU12921D DEU0012921D DE649645C DE 649645 C DE649645 C DE 649645C DE U12921 D DEU12921 D DE U12921D DE U0012921 D DEU0012921 D DE U0012921D DE 649645 C DE649645 C DE 649645C
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DE
Germany
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nozzle
adhesive
workpiece
recess
tongue
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Expired
Application number
DEU12921D
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English (en)
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/18Devices for applying adhesives to shoe parts
    • A43D25/183Devices for applying adhesives to shoe parts by nozzles

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description

  • Klebstoffauftragmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Auftragen von Klebstoff auf Werkstücken, beispielsweise auf Schuhböden vor dem Auflegen der Laufsohle, und' insbesondere auf die Ausbildung der Klebstoffauftragsdüse.
  • Es ist bekannt, daß der Flächenverlauf von Schuhböden jeglicher Art, von z. B. mit Klebstoff gezwickten, McKay oder Littleway gezwickten Schuhen und von Rahmenschuhen, ungleich und somit das Auftragen des Klebstoffes in Bandform gewöhnlich= mit Schwierigkeiten verbunden ist. Insbesondere ist es schwierig, den Klebstoff gleichmäßig breit und dick längs der Schuhbodenkante aufzutragen. Schuhböden ohne Rahmen, bei denen der Klebstoff auf den übergezwickten Schafteinschlag aufgetragen wird, sind nie vollkommen eben, und es ist insbesondere der übergezwickte Schafteinschlag an gewissen Stellen. faltig. Bei Rahmenschuhböden wird der Klebstoff auf die Fleischseite des Rahmens und auf den beschnittenen Innennahtsaum aufgetragen, und es ist ersichtlich, daß die Auftragfläche nicht gleichmäßig verläuft und eben ist, insbesondere dann, wenn der Rahmen an i'nanchen Stellen aufgebogen und der Innennahtsaum -oft ungleichmäßig beschnitten ist.
  • Die Erfindung betrifft nun eine Klebstoffauftragmaschine der bekannten Art, bei der der Klebstoff unter Druck durch eine Düse austritt, die eine biegsame Zunge hat. Gemäß der Erfindung ist zum Zweck., einen gleichmäßigen Klebstoffauftrag auch an ungleichmäßigen Stellen des Schuhbodens zu erzielen, an der Zunge eine Aüsnehmung vorgesehen, die durch Leitungen mit dem Inneren der Düse in Verbindung stehen, wobei die offene Seite der- Ausnehmung gegen das Werkstück anliegt und das Ende der Ausnehmung am schleifenden -Ende der Zunge, offen ist.
  • Es wurden schon die verschiedenartigsten Düsen und Verteilvorrichtungen an Auftragvorrichtungen für Klebstoff, Schuhcreme u. dgl. vorgeschlagen, -die jedoch infolge ihrer Bauart nie ein vollkommen gleichmäßiges Auftragen' des betreffenden Mittels ermöglichen, insbesondere nicht in solchen Fällen, bei denen das Auftragen des Kleb-, stoffes o. dgl. auf unregelmäßiges Stellen erfolgen soll, wie es 'beim Schuhboden, insbesondere von Rahmenschuhen, der Fall. ist. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.
  • Fig. t und 2 zeigen die Auftragdüse im Querschnitt und in Seitenansicht bei Bearbeitung von verschiedenen Schuhteilen.
  • Fig.3 zeigt schaubildlich das Arbeiten der Auftragvorrichtung bei einem Rahmenschuh.
  • Fig.4 zeigt die Auftragvorrichtung beim Auftragen von Klebstoff auf den schmalen Gelenkteil eines Schuhes. .
  • Fig.5 zeigt in vergrößertem Maßstabe das Auftragende der Düse teilweise im Schnitt.
  • Fig.6 zeigt einen Schnitt nach der Linie XII-XII der Fig.5.
  • Der zum Auftragen des Klebstoffbandes auf seinen Boden fertige Rahmenschuh ist aus Fig. 3 ersichtlich. Der Rahmen 230 ist mit dem über den Leisten gezwickten Schaft 232 und der Brandsohle 23:I durch die Einstechnaht 236 verbunden, die durch das Futter a38 und die Wurzel 242 der beiden Risse der Brandsohle geht. Der Schuh ist, wie bei 244 dargestellt, ausgeballt. Durch die Maschine kann das Klebstoffband gleichzeitig auf den Rahmen und _den beschnittenen Innennalttsautn aufgetragen werden.
  • Da der mit Klebstoff zu versehene Teil des Werkstückes einen ungleichmäßigen Flächenverlauf in waagerechter und senkrechter Richtung hat, besteht die Düse 2o vorzugsweise aus einem biegsamen Stoff, z. B. Gummi, so daß der Klebstoff gleichmäßig auf das Werkstück aufgetragen wird. Die Düse besteht im wesentlichen aus einem hohlen Hauptteil 300 und einer schmäleren und dünneren Zunge 302, Die Zunge 302 ist in Arbeitslage der Düse aus der Mittelebene des Hauptteiles 300 herausgebogen (Fig. t bis 4). Das Düsenende 304 ist an seiner Unterseite bei 305 ausgeschnitten (Fig.5). Der Ausschnitt wird durch die Wände 306, 308, 310 begrenzt (Fig.1, 5 und 6). Die Öffnung der Ausnehmung liegt dem Werkstück gegenüber. Somit wird durch dieDüse auf das Werkstück ein paralleler Streifen oder ein einzelnes Band von Klebstoff von gleichmäßiger Dicke aufgetragen, dessen Breite durch den Abstand zwischen den Seitenwänden 308 bestimmt wird. Kleine Leitungen 312 (Fig. t und 6) verbinden das Innere 314 des Hauptteiles der Düse mit der Ausnehmung 3o5 an dem Düsenende. Diese Leitungen sind vorzugsweise Kapillarröhren. Wie in Fig. 5 dargestellt ist, hat der Boden der Ausnehmung 3o5 V-förmige Rillen 316 und Rippen 318, wobei die Rippen 318 beim Auftragen des Klebstoffes in Berührung mit dem Werkstück stehen (Fig. 1, 3 und 4) und somit verhindern, daß das offene Ende der Ausnehmung 3o5 durch den Druck des Werkstückes gegen die Düse geschlossen wird. Die Düse drückt den Klebstoff in das Werkstück ein und verteilt diesen gleichmäßig über die bandförmige Klebstelle des Werkstückes. Die Rippen 318 stehen vorzugsweise in einem solchen Abstand voneinander, daß die Rillen 316 mit Klebstoff gefüllt sind. Haben die Rippen einen zu großen Abstand voneinander, besteht die Gefahr, den Klebstoff in Form von einzelnen Streifen längs des Bandes aufzutragen, was nicht erwünscht ist. Ein Abstand zwischen zwei Rippen von 1 bis 1,5 mm hat sich als vorteilhaft erwiesen. Die Düse steht an einer Stelle, die vergleichshalber als der Fersenteil 32o der Düse bezeichnet wird, und weiterhin an ihrem Vorderende 322 mit dem Werkstück in Berührung. Damit das Ende der Düse dauernd in Eingriff mit dem Werkstück bleibt, ist die Zunge 3o4 der Düse auf ihrem Rücken mit Verstärkungsrippen 324 (Fig. 3 und 5) versehen. Wird die Düse zum Auftragen von Klebstoff auf Rahmenschuhböden verwandt, so erstrecken sich die Verstärkungsrippen bis an das Unterende der Düse (Fig.3). Zum Auftragen eines gleichmäßig dicken Klebstoffbandes können auch vorteilhafterweise die Vorderenden der Seitenflanschen 308 und der Rippen 318 abgeschrägt werden. Zum Auftragen von Klebstoff auf nicht mit einem Rahmen versehene Schuhböden (s. Schuh 1.1 in Fig.41 werden die Rippen 324 vorzugsweise durch eine Querrippe 326 (Fig. 5) miteinander verbunden. Durch die Anordnung der Rippen 324 auf dem Rücken der Zunge der Düse kann sich das Unterende in Querrichtung biegen und sich somit Unebenheiten des Werkstückes (s. z. B. Fig. 4) leicht anpassen.
  • Das gleichmäßige Ausbreiten des Klebstoffes über das Klebstoffband durch den Endteil der Düse hat auch den Vorteil, daß das Auftreten von Blasen in dem aufgetragenen Klebstoff verhindert wird. Die Blasenbildung in dem aufgetragenen Klebstoff ist sehr unerwünscht, da die Blasen beim Erhärten des Klebstoffes Klumpen oder Erhebungen bilden, die die gute Bindewirkung zwischen Laufsohle und Schuhboden beeinträchtigen.
  • Beim Bearbeiten von Schuhböden usw., bei denen sich der Oberflächenverlauf plötzlich ändert, wie z. B. bei dem in Fig. 2 dargestellten Schuh, der mit einem höheren, ebenfalls mit Klebstoff zu bestreichenden Absatzkeder 332 versehen ist, wird vorzugsweise hinter der Düse ein Gleitfinger 33o angebracht, der in der Düsenklemme 102a (Fig. 2) festgeklemmt wird. Beim Erreichen einer plötzlichen Erhöhung, wie z. B. des Keders 332 in Fig. 2, wird der Düsenträgerarm dann durch den Gleitfinger 330 emporgehoben, so daß die Düse selbst leicht über die durch die Erhebung gebildete Schulter gleitet. Der Gleitfinger 33o bestimmt weiterhin den Biegungsgrad des Düsenunterteiles unter dem Aufwärtsdruck des Werkstückes. Wird die Düse nicht genügend gebogen, tritt der Fersenteil 3:2o der Düse nicht mit dem Werkstück in Eingriff, und der Klebstoff wird unregelmäßig aufgetragen. Wird, andererseits ein zu starker Druck auf die Düse ausgeübt, hebt sich das Vorderende der Düse oder die Zunge derselben von dem Werkstück, so daß die Streichwirkung der Düse verlorengeht. Vorteilhafterweise wird der Gleitfinger 330 so eingestellt, daß das Ende des Fingers von der Fläche 31o der Ausnehmung 305 in dem Düsenende ungefähr 1,5 mm entfernt ist.
  • Bei Rahmenschuhen (Fig. 3) soll gewöhnlich das Klebstoffband bis an die Kante des Rahmens heran aufgetragen werden, so daß die Innenseite 3o6 des Flanschteiles 308 des Düsenendes in einer senkrechten Linie mit der Kantenfläche des Rahmens liegen muß. Dies wird dadurch erreicht, daß der Seitenflansch 3o8 auf dein Teil 284 des Rahmenführers a74 der Rahmenstütze 69 aufgesetzt wird. Der in Fig. 4 dargestellte Schuh M hat ein Gelenkstück 334 an seinem Gelenkteil, das schräge Seiten enthält. Auf Grund der geringen Breite des Gelenkteiles sitzt die Düse teilweise auf dem Gelenkstück auf, das bestrebt ist, die Düse seitlich abgleiten zu lassen. Um dies zu verhüten, hat die Maschine einen Seitenfinger 340 (Fig. 4), der an einer Platte 342 sitzt. Die Platte 342 ist durch eine Schraube 344 an dem Tragarm der Düse befestigt. Das Unterende des Fingers 340 liegt gegen die Außenseite des Flanschteiles 308 und stützt die Düse gegen seitliche Bewegung., Beim Bearbeiten eines Rahmenschuhs (FigP 3) wird -die Arbeit des Fingers 34o durch die Seitenkante des Rahmenführers 274 ausgeübt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Klebstoffauftragmaschine, bei der der Klebstoff unter Druck durch eine Düse austritt, die eine biegsame Zunge hat, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Unterseite der Zunge (3o2, 304) der Düse (2o) eine Ausnehmung (3o5) vorgesehen ist, die durch Leitungen (3z2) mit dem Inneren der Düse in Verbindung steht, wobei die offene Seite der Ausnehmung gegen das Werkstück anliegt und das Ende der Ausnehmung am schleifenden Ende der Zunge offen ist. ä. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (3o5) in dem unteren Ende der Düse durch einen auf dem Werkstück aufsitzenden Fersenteil (32o), durch zwei die Breite des aufzutragenden Klebstoffbandes bestimmende Seitenflanschen (3o8) und durch eine mit Rippen (318) versehene. Oberfläche begrenzt ist. 3. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken der Zunge (302, 304) mit Rippen (324) versehen ist, die gegebenenfalls durch eine Querrippe (326) miteinander verbunden sind und den festen Eingriff des Düsenendes mit dem Werkstück bei der Vorschubbewegung des Werkstückes gewährleisten. 4. Maschine nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Düse- ein Gleitfinger (33o) verbunden ist, der das Abbiegendes Düsenendes begrenzt. 5. Maschine nach Anspruch r, gekennzeichnet durch einen seitlich der Düse an= geordneten Finger (34o), der das Seitenabbiegen des Düsenendes begrenzt.
DEU12921D 1934-11-24 1935-03-27 Klebstoffauftragmaschine Expired DE649645C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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Publications (1)

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DE649645C true DE649645C (de) 1937-08-30

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ID=588167

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DEU12921D Expired DE649645C (de) 1934-11-24 1935-03-27 Klebstoffauftragmaschine

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DE (1) DE649645C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123602B (de) * 1958-02-13 1962-02-08 Willy Hesselmann Vorrichtung zum Auftragen einer fluessigen oder pasteusen Substanz auf endlose Bahnen
DE3835078A1 (de) * 1987-10-15 1989-04-27 Canon Kk Beschichtungsverfahren

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1123602B (de) * 1958-02-13 1962-02-08 Willy Hesselmann Vorrichtung zum Auftragen einer fluessigen oder pasteusen Substanz auf endlose Bahnen
DE3835078A1 (de) * 1987-10-15 1989-04-27 Canon Kk Beschichtungsverfahren
US5112656A (en) * 1987-10-15 1992-05-12 Canon Kabushiki Kaisha Coating method suitable for use in production of photosensitive member for electrophotography

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