DE64957C - Glockenfilter für Wein und dergl - Google Patents

Glockenfilter für Wein und dergl

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Publication number
DE64957C
DE64957C DENDAT64957D DE64957DA DE64957C DE 64957 C DE64957 C DE 64957C DE NDAT64957 D DENDAT64957 D DE NDAT64957D DE 64957D A DE64957D A DE 64957DA DE 64957 C DE64957 C DE 64957C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
plate
lugs
hollow cylinder
ring
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT64957D
Other languages
English (en)
Original Assignee
H. LIEBERICH in Winzingen bei Neustadt a. Haardt, Pfalz
Publication of DE64957C publication Critical patent/DE64957C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/02Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration
    • B01D24/04Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls
    • B01D24/08Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof with the filter bed stationary during the filtration the filtering material being clamped between pervious fixed walls the filtering material being supported by at least two pervious coaxial walls
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D24/00Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof
    • B01D24/48Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof integrally combined with devices for controlling the filtration
    • B01D24/4876Filters comprising loose filtering material, i.e. filtering material without any binder between the individual particles or fibres thereof integrally combined with devices for controlling the filtration in which the filtering elements are moved between filtering operations; particular measures for removing or replacing the filtering elements

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. (Pfalz).
Glockenfilter für Wein u. dergl.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung an dem durch Patent No. 61994 geschützten Glockenfilter für Wein u. dergl. Mittelst derselben wird eine gröfsere Leistung des Filters erzielt und gleichzeitig ermöglicht, die zu filtrirende Flüssigkeit je nach Wunsch von oben und von unten in das Filter einzuführen und das Filtrat oben abzuleiten. Es sind hier zwei, wie in dem Haupt-Patent dargestellte glockenförmige Filtrirtrommeln derart mit einander verbunden, dafs sie mit ihrer Basis gegen einander liegen und eine symmetrische Doppelfiltrirtrommel bilden, deren Ummantelung um zwei Zapfen drehbar ist, so dafs man das Filter zum Zweck der Vertauschung des Ein- und Auslaufes umkehren kann.
Dieses Filter ist auf der beiliegenden Zeichnung in Fig. ι in senkrechtem und in Fig. 2 in waagrechtem Schnitt dargestellt.
Der Behälter α ist, anstatt mit Füfsen, in der Mitte seines Umfanges mit zwei Drehzapfen a1 versehen, mittelst welcher er auf einem geeigneten Gestell drehbar gelagert ist. Der äufsere Siebmantel s1 der Filtrirtrommel d ist nach unten ebenso weit über den inneren Siebmantel s derselben verlängert wie nach oben, und der innere Mantel s ist unten durch einen aufgeschobenen perforirten Deckel s'2 abgeschlossen. Ferner ist die Filtrirtrommel unten durch einen ebensolchen Prefsdeckel e e1/ wie oben abgedeckt. In der Mitte derselben ist die Ringplatte i1 darüber und darunter die Ringplatten i befestigt, welch© die nach unten und oben ragenden Stäbe k tragen. Das Entlüftungsrohr / dient hier gleichzeitig auch zum Ableiten der filtrirten Flüssigkeit; dasselbe ist oben auf dem inneren Siebgehäuse s befestigt und durch eine an dem oberen Verschlufsdeckel b des Behälters α angebrachte Stopfbüchse b1 hindurch nach aufsen geführt.
Das Filter wird in folgender Weise für den Betrieb fertiggestellt: Man dreht den Behältertf in die umgekehrte Lage, wie in der Zeichnung angegeben, so dafs der an α befestigte Deckel b sich unten befindet. Alsdann stellt man in dem Behälter α auf den Boden b den ersten Ring 1 des äufseren Siebmantels s1 und steckt auf diesen den mittleren Ring 2, an welchem die Trennungsplatte i1 und das innere Siebgehäuse s befestigt sind, auf, wobei dieser auf an dem Ring 1 angebrachten Ansätzen O zu ruhen kommt. Nun füllt man von oben zwischen 2 und s eine entsprechende Menge Filtermaterial ein und prefst dieses mittelst der betreffenden Prefsplatte i zusammen; dann steckt man den dritten, ebenfalls mit Ansätzen O versehenen Ring 3 auf, füllt diesen mit Filtermaterial, legt den betreffenden Prefsdeckel e e\f und, den Verschlufsdeckel c auf und schraubt letzteren an dem Behälter α fest. Hierauf dreht man den Behälter α in die umgekehrte Lage, so dafs nun c sich unten und b sich oben befindet, und macht nun, nach-
dem man den Deckel b und den obersten Ring ι abgenommen hat, die zweite Hälfte des Filters in gleicher Weise wie die erste betriebsfertig.
Die zu filtrirende Flüssigkeit wird durch den unteren Rohrstutzen g1 unter Druck in das Filter eingeführt und umgiebt die Filtrirtrommel von allen Seiten. Das Filtrat sammelt sich in dem inneren Siebgehäuse s1 an, verdrängt, je mehr es dieses anfüllt, die in demselben enthaltene Luft, welche durch Rohr / entweicht, und fliefst schliefslich selbst durch dieses Rohr ab. Will man den Zulauf der Flüssigkeit von oben und den Ablauf von unten haben, so dreht man das Filter einfach um.
Um die einzelnen Theile des Filters stets leicht zusammenzusetzen und aus einander nehmen zu können, wird die mittlere Trennungsplatte i1 zweckmäfsig nicht fest, sondern abnehmbar mittelst einer Art Bajonnetverschlusses mit dem Ring 2 des äufseren Siebmantels verbunden. Zu diesem Zweck sind inwendig an dem Ring 2 ein rings umlaufender Ring (oder einzelne Knaggen) s3, sowie in einigem Abstande von demselben eine Anzahl Knaggen s4 angelöthet und die Platte z1 ist mit diesen Knaggen s* entsprechenden Ausschnitten versehen; man schiebt die Platte P über die Knaggen s4 hinweg gegen den Ring s3 und verdreht sie alsdann ein wenig, worauf sie zwischen dem Ring sa und den Knaggen s* festgehalten wird.
Ebenso kann das innere Siebgehäuse s, anstatt an der Platte i1 befestigt zu sein, einfach lose mit etwas Reibung in diese Platte eingeschoben werden. Ferner können natürlich wie in dem Haupt-Patente anstatt nur einer Prefsplatte i auf jeder Seite des Filters, wie gezeichnet, deren auch mehrere angewendet werden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Ausführungsform des nach Anspruch i. des Haupt-Patentes No. 61994 geschützten Filters für Wein u. dergl., gekennzeichnet durch die Anordnung zweier beweglichen Deckel e el an der im Gehäuse des Filters angeordneten Trommel für das Filtrirmaterial, welche Deckel das Filtrirmaterial zwischen sich aufnehmen, die zu filtrirende Flüssigkeit über letzteres gleichmäfsig vertheilen und das Filtrirmaterial zusammendrücken.
2. An einem Filter der unter 1. genannten Art eine Filtrtrirommel, bestehend aus einem gelochten äufseren getheilten Hohlcylinder s\ dessen Theile gegen einander verschiebbar sind, und einem gelochten, mit dem Auslaufrohr für das Filtrat versehenen inneren, in der Filtrirmasse schwebenden Hohlcylinder s, sowie einer die Filtrirmasse in zwei Theile theilenden Platte i1, an welcher die Stäbe k für die Prefsplatten i befestigt sind.
3. Die lösbare Befestigung der in vorstehendem Anspruch 2. erwähnten Platte i1 an dem äufseren Hohlcylinder s\ der Filtrirtrommel mittelst eines an demselben festsitzenden Ringes (oder Knaggen) s3 und Knaggen s4, zwischen welche die. Platte il bajonnetartig eingeschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT64957D Glockenfilter für Wein und dergl Expired - Lifetime DE64957C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034144B (de) * 1955-06-03 1958-07-17 Forschungsgesellschaft Der Wab Filtrierverfahren und Filteranordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens in offener sowie geschlossener Ausfuehrung
DE1109144B (de) * 1954-10-01 1961-06-22 Forschungsgesellschaft Der Iaw Rueckspuelbares Filter geschlossener Bauart mit koernigem Filtermaterial
EP0071961A3 (de) * 1981-08-06 1986-03-19 Kojicic, Djurdjina Doppelwandsiebvorrichtung mit perforiertem Verbindungsstück

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DE1034144B (de) * 1955-06-03 1958-07-17 Forschungsgesellschaft Der Wab Filtrierverfahren und Filteranordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens in offener sowie geschlossener Ausfuehrung
EP0071961A3 (de) * 1981-08-06 1986-03-19 Kojicic, Djurdjina Doppelwandsiebvorrichtung mit perforiertem Verbindungsstück

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