DE649353C - Einrichtung zur Fernauswahl von Betaetigungsstromkreisen mit Hilfe von mehreren fuer in einer Unterstation zu bedienende Schalter zusammenarbeitenden Schrittschaltwerken - Google Patents

Einrichtung zur Fernauswahl von Betaetigungsstromkreisen mit Hilfe von mehreren fuer in einer Unterstation zu bedienende Schalter zusammenarbeitenden Schrittschaltwerken

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DE649353C
DE649353C DEA56320D DEA0056320D DE649353C DE 649353 C DE649353 C DE 649353C DE A56320 D DEA56320 D DE A56320D DE A0056320 D DEA0056320 D DE A0056320D DE 649353 C DE649353 C DE 649353C
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DE
Germany
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relay
circuit
switching
series
delay
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Expired
Application number
DEA56320D
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Koeberich
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JELECTRIC POWER NETWORKS; CIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J13/00Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network
    • H02J13/18Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers
    • H02J13/333Circuit arrangements for providing remote monitoring or remote control of equipment in a power distribution network characterised by the remotely-controlled equipment, e.g. converters or transformers the equipment forming part of substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Fernauswahl von Betätigungsstromkreisen mit Hilfe von mehreren für in einer Unterstation. zu bedienende Schalter zusammenarbeitenden Schrittschaltwerken Es ist bekannt, durch Stromimpulse Schaltorgane, beispielsweise Schrittschaltwerke, zu steuern, etwa zur Leitungsauswahl in der automatischen Telephonie. Bei Verwendung ähnlicher Anordnungen für die Zwecke der Fernsteuerung von Schaltanlagen kommt es im besonderen darauf an, die nicht gewollte Betätigung von Schaltern u. dgl. zu vermeiden. Bei der Auswahl. von Betätigungsvorgängen mit Hilfe eines Schrittschaltwerkes, das von Stromimpulsen gesteuert wird, wobei verschiedene Kommandos verschiedenen Impulsanzahlen entsprechen, können Falschauslösungen durch Ausbleiben von Impulsen, beispielsweise infolge einer Störung im Sender, oder durch Auftreten zusätzlicher Impulse, z. B. bei hochfrequenter Übermittlung der Impulse infolge atmosphärischer. Störungen, zustande kommen. Durch Auswahl des zu betätigenden Vorganges mit Hilfe von zwei Schrittschaltwerken, die von zwei nacheinander gegebenen Impulsreihen gesteuert werden, ist die Fehlschaltmöglichkeit einzuschränken. Werden die Impulse den Kommandos so zugeordnet, daß für alle Kommandos die Differenz oder Summe der in den Impulsreihen enthaltenen Impulse konstant ist (Abb. z bzw. Abb. a), so ist im ersteren Falle das Auftreten zusätzlicher Impulse, im zweiten Falle das Ausbleiben von Impulsen unschädlich gemacht. Das Ausbleiben eines Impulses der ersten Impulsreihe führt indessen im ersten Fall zu einer,Fehlschaltung, da die Bürste des zweiten Schaltwerkes auf dem Wege zu dem dem gewollten Kommando zugeordneten Kontakt beim Passieren des vorhergehenden Kontaktes ein nichtgewolltes Kommando auslöst. In gleicher Weise tritt im zweiten Falle eine Falschauslösung ein, wenn der ersten Impulsreihe ein zusätzlicher Impuls erteilt wird.
  • Nun sind bereits Lernmelde- und Fernsteuerungseinrichtungen bekannt, bei welchen die Übertragung der einzelnen Kommandos vermittels zweier Impulsreihen erfolgt, deren Gesamtzahl für alle Übertragungsvorgänge die gleiche ist. Hierbei sind die Fernsteuervorgänge derart aufgebaut, daß ein Auswahlvorgang zunächst die Einstellung der Auswahlmittel bewirkt, worauf diesem Auswahlvorgang der eigentliche Fernsteuervorgang, der durch Betätigung eines besonderen Kommandoschalters veranlaßt wird, folgt. Die richtige Auswahl wird hierbei dem Schaltbeamten durch besondere Signalmittel angezeigt. Bei derartigen Einrichtungen wird also das Auslösen von Falschkommandos lediglich durch die Wachsamkeit des Schaltbeamten verhindert. Anders würde aber der Fall liegen, wenn bei dieser Einrichtung eine Rückmeldung über die erfolgte richtige Au:, Wahl nicht stattfinden würde bzw. wenn älzt,; den Auswahlvorgang unmittelbar der Scliä4@; vorgang folgen würde. Für derartige Einj@ richtungen ist die Übertragung der Auswahlkommandos vermittels zweier Iinpulsreilien konstanter Impulszahl kein ausreichender Schutz für die Verhütung von Fehlschaltungen. Bei derartigen Anlagen, bei denen die überwachende Stelle die richtige Auswirkung der ausgesandten Stromstöße nicht vor der Ausführung des gewählten Vorganges überprüfen kann, muß eine Sicherstellung dafür vorhanden sein, daß die Schrittschaltwerke nicht einen anderen als den gewünschten Vorgang auslösen. Bei derartigen Anlagen würde zwar durch die konstante Anzahl der insgesamt zu übertragenden Impulse eine selbsttätige Auslösung eines falschen Vorganges dann verhindert, wenn ein Impuls bei der Übertragung unterdrückt würde, nicht aber dann, wenn zusätzliche Störimpulse auftreten. Treten beispielsweise während der ersten Impulsreilie zusätzliche Impulse auf, so können diese in jedem Falle eine Fehlschaltung bewirken, da während der Ergänzung durch die zweite Impulsreihe ein Augenblick eintritt, bei welchem die erste, um die Anzahl der Störimpulse vermehrte Impulsreihe durch die Impulse der zweiten Reihe auf die vorher festgelegte konstante Summe ergänzt wird.
  • Dieser Nachteil wird gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß der Stromkreis für die selbsttätige Auslösung der wählbaren Vorgänge mittels Verzögerungseinrichtungen so lange gesperrt ist, bis das letzte der zusammenarbeitenden Schrittschaltwerke auf einer Stellung, die der konstanten Summe entspricht, eine Zeitlang stillgestanden hat.
  • In Abb. i ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Die erste Impulsreihe l wird der Magnetspule 2 des Schaltwerkes .1. zugeführt, die zweite Impulsreihe II jedoch nicht direkt der Magnetspule 3 des Schaltwerkes 5, sondern über ein Relais 8, das durch die ankommenden Stromzeichen gesteuert wird. Über den Kontakt 8U wird mit Hilfe der Spannungsquelle i die Magnetspule 3 ini Rhythmus der Impulse der zweiten Reihe erregt und dadurch das Schaltwerk 5 entsprechend geschaltet. Durch den ersten Impuls der zweiten Reihe wird gleichzeitig über den Kontakt 86 das Relais g erregt, das eine Abfallverzögerung besitzt, so daß es während der zweiten Impulsreibe angezogen bleibt. Dadurch ist der Kommandostromkreis, der über die Kontaktbürsten und beispielsweise über ein Relais 6 oder ;, das zur Betätigung eines zti wählenden Vorganges dient, verläuft, über den Kontakt cga unterbrochen für die Dauer der zweiten Impulsreihe. Tritt nach Beendigun; derselben eine Pause ein.
  • e 1 *-e größer ist als die Zeitdauer zwischen J@ ei Impulsen - eine solche Zeit muß schon 'aus praktischen Gründen zwischen der Beendigung eines Kommandovorganges und dem Einsatz eines folgenden vorhanden sein -, so fällt das Relais 9 seiner Verzögerungszeit entsprechend ab und bringt dabei infolge Schließens des Kontaktes 9u das gewählte Kommando zur Auslösung.
  • Um weiterhin nichtgewollte Auslösungen von Kommandos zu vermeiden, wie sie beim Rücklauf der Schaltwerke in die Ausgangsstellung eintreten können, wird erfindungsgemäß der Kommandostromkreis über ein weiteres Verzögerungsrelais nach erfolgter Kommandoauslösung unterbrochen und erst mit dieser Unterbrechung gleichzeitig der Rücklauf der Schaltwerke eingeleitet.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. z angedeutet. Das über das Relais 8 durch den ersten Impuls der zweiten Reihe erregte Relais 9 setzt über den Kontakt 9b die Magnetspule des Abfallverzögerungsrelais io unter Spannung. Eine bestimmte Zeit nach Beendigung der zweiten Impulsreihe fällt das Relais c ab und schließt über den Kontakt g° den Konimandostronikreis, der jetzt auch über den Kontakt iob geführt ist. Seiner Verzögerungszeit entsprechend fällt einige Zeit später als das Relais g auch das Relais io ab, öffnet dabei über den Kontakt lob den Kommandostromkreis und setzt gleichzeitig durch Schließen der Kontakte iou und ioc die bei i i und 12 angeschlossenen Rücklaufeinrichtungen (beispielsweise Selbstunterbrecher) der Schaltwerke d. bzw. 5 in Gang. Während der ersten Impulsreibe ist die Spannungszuführung für die Kontaktbürste d bei iob. während der zweiten bei 9a unterbrochen. Der Rücklauf der Schaltwerke wird erst bei beendeter Kommandoauslösung eingeleitet. Damit ist fernerhin sichergestellt, daß diese nicht durch vorzeitiges Einsetzen des Rücklaufs gestört wird.
  • Die Betätigung des Kommandostromkreises erfolgt nur während einer Zeitdauer, die durch die Abfallverzögerung des Relais io bestimmt ist. Von besonderer Bedeutung ist diese Möglichkeit der kurzfristigen Betätigung des Kommandostromkreises für die Auslösung von Ölschaltern u. dgl. Fällt der Ölschalter beispielsweise infolge Kurzschlusses wieder heraus, so würde er schädlicherweise bei längerer Dauer der Erregung des gewählten, die Betätigung des ( lschalters bewirkenden Relais wiederholt ein- und ausgeschaltet werden. Durch die Benutzung der beschriebenen Schutzmaßnahmen ist es auch möglich, die verschiedenen Schaltwerke durch verschiedene gleichzeitig gegebene Impulsreihen zu schalten, sofern die Impulsreihen so gebildet werden, daß die Reihe, die über das Relais 8 geleitet wird, zuletzt beendet wird. Beim 'Übergleiten der Kontaktbürste kann dann kein Kommando ausgelöst werden.
  • Bei der beschriebenen Auswahlschaltung liegt eine weitere Ursache für Fehlschaltungen darin, daß jederzeit jedes der beiden Schaltwerke weitergeschaltet werden kann. Auch bei Zugrundelegung einer Definition für die Kommandoauswahl; wie die der für alle Kommandos konstanten Summe der Impulse, sind dadurch Falschauslösungen möglich, beispielsweise bei vorzeitig einsetzender Wiederholung eines Kommandos.
  • Es mögen zur Auslösung 'des Relais 6 (Abb. 2) die erste Impulsreihe 8, die zweite 4Ifnpulse erhalten haben. Setzt jetzt eine vorzeitige Wiederholung des Kommandos ein, bevor das Relais io abgefallen ist, so erhält das erste Schaltwerk insgesamt 16, das zweite 8 Impulse. Die Kontaktbürste 4 kommt somit auf den Kontakt (i6 - 12 =) 4 zu stehen, die Kontaktbürgte 5 auf den Kontakt B. 4 und 8 sind aber einem anderen Kommando zugeordnet. .
  • Erfindungsgemäß werden derartige Fehlschaltungen dadurch vermieden, daß für die Kommandoauswahl zeitlich nacheinander gegebene Impulsreihen verwendet werden, die einer gemeinsamen Relaisanordnung zugeführt werden, welche aus der beschriebenen Anordnung in Verbindung mit einem weiteren Relais und Verzögerungsrelais besteht und die die verschiedenen Impulsreihen auf die verschiedenen Schaltwerke verteilt und die Impulszufuhr zu den Schaltwerken derart regelt, daß stets nur"einem Schaltwerk Impulse zufließen können. Die Einrichtung ist so getroffen, daß die Impulszufuhr von dem ersten Schaltwerk nur auf das zweite umgeschaltet werden kann, wenn nach einem auf das erste Schaltwerk geleiteten Impuls eine Pause eintritt, die der ordnungsmäßigen Aufeinanderfolge von zwei Impulsreihen entspricht, und daß nach Umschaltung der Impulszufuhr auf das der zweiten Impulsreihe zugeordnete Schaltwerk alle ankommendexr Impulse bis zur Einleitung des Rücklaufes nur diesem Schaltwerk zugeführt werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel ist in Abb. 3 dargestellt. Beide Impulsreihen werden dem Relais 8 nacheinander zugeführt. Zunächst erregt die erste Impulsreihe das Relais 8 und wird über die Kontakte 8a und die Kontakte i4a eines Relais 14 mit Hilfe der Stromquelle i an die Magnetspule 2 des Schaltwerkes 4 weitergegeben: Gleichzeitig wird bei Eintreffen des ersten Impulses über- den Kontakt 8b ein Relais 13 erregt, das eine Abfallverzögerung besitzt, die größer ist als die Zeitdauer zwischen zwei Impulsen, jedoch kleiner als die Zeitdauer zwischen Ende einer Impulsreihe und Beginn einer folgenden bei ordnungsmäßigem Betriebe, so daß das Relais 13 während der ersten Impulsreihe angezogen bleibt, über, seinen Kontakt 13b adas Relais 9 erregt, dessen Abfallverzögerung so bemessen ist, daß es bis zum ordnungsmäßigen Einsetzen der zweiten Impulsreihe nicht abfällt und das wiederum über den Kontakt 9b das Relais io unter Spannung setzt. Nach Beendigung der ersten Impulsreihe fällt das Relais 13 ab und bewirkt durch Schließung des Kontaktes 13a über den Kontakt 9b des Relais 9, das während dieser Pause angezogen bleibt, die Erregung eines Relais 14. Bei Einsetzen der zweiten Impulsreihe wird das Relais 13 wieder angezogen. Über den Kontakt 9c des Relais 9 bleibt das Relais 14 während der zweiten Impulsreihe erregt, so daß die zweite Impulsreihe über die Koritalcte i4b der Magnetspule 3 des Schaltwerkes 5 zugeführt wird. Am Ende der zweiten Impulsreihe fällt infolge der eintretenden Pause erst das Relais 13 ab und dann auch das Relais 9. Durch Schließen des Kontaktes 9- wird in der bereits geschilderten Weise die Kommandobetätigung ausgelöst. Nach Abfallen des Relais 9 bleibt jedoch das Relais iq. weiter angezogen, indem es über die Kontakte iod und i4c Spannung erhält.
  • Erst wenn das Relais io abfällt, das den Kommandokreis öffnet und den Rücklauf der Schaltwerke in Gang setzt, fällt auch das Relais 14 ab. Die den Rücklauf bewirkenden Selbstunterbrecher i i und 12 werden, wenn die Schaltwerke in der Ausgangsstellung angelangt sind, durch die Kontakte an den Nutenscheiben 4b bzw. 5b abgeschaltet. 4a und 5" sind mit Widerstand in Serie geschaltete Kapazitäten zur Funkenlöschung für die Selbstunterbrecher.
  • Setzt bei dieser Anordnung eine vorzeitige Wiederholung ein; so werden alle Impulse des Wiederholungskommandos auf das Schaltwerk 5-,geleitet, während das Schaltwerk 4 in seiner Lage stehenbleibt. Durch die vorzeitige Wiederholung kann allenfalls das gewollte Kommando in der Auslösung gestört werden, aber es kann keine Falschauslösung eintreten: Treffen unmittelbar im Anschluß an die erste Impulsreihe, beispielsweise infolge einer Störung, weitere Impulse ein, so kann Relais 13 infolge Fehlens der Pause nicht abfallen: alle Impulse werden nur dem Schaltwerk 4 zugeleitet. Tritt nach einem Impuls eine Pause ein, die größer ist als die Zeitdauer zwischen zwei Impulsen, so tritt die Umschaltung der Impulszufuhr auf Schaltwerk 5 ein. Erfolgen keine weiteren Impulse, so fällt Relais 9 ab und danach das Relais io und 1q.; infolgedessen werden jetzt eintreffende Impulse wieder nur auf Schaltwerk 4. geleitet. Beginnt die zweite Impulsreihe ordnungsmäßig, so werden von ihrem Beginn ab alle eintreffenden Impulse bis zum Einsetzen des Rücklaufes nur dem Schaltwerk 5 zugeleitet. Setzt eine Kommandogabe vor Beendigung eines Empfangsvorganges ein, so werden also alle Impulse nur dem Schaltwerk der zweiten Impulsreihe zugeführt.
  • An Stelle der Schaltwerke können naturgemäß entsprechende Schaltorgane treten. Die angegebenen Maßnahmen können in sinngemäßer Weise auch bei Verwendung mehrerer Schaltwerke angewendet werden. An Stelle der Schrittschaltwerke können bei dein Erfindungsgegenstand mit Vorteil auch andere entsprechende Schaltorgane, wie z. B. Wähler mit Maschinenantrieb, Relaiswähler usw., treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Fernauswahl von Betätigungsstromkreisen mit Hilfe von mehreren für in einer Unterstation zu bedienende Schalter zusammenarbeitenden Schrittschaltwerken, die nacheinander von mehreren Reihen von Stromzeichen gesteuert werden, deren Gesamtzahl für die verschiedenen wählbaren Vorgänge immer die gleiche ist, und bei welcher die Auslösung des gewählten Vorganges unmittelbar nach Einstellung der Schrittschaltwerke selbsttätig erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromkreis für die selbsttätige Auslösung der wählbaren Vorgänge mittels Verzögerungseinrichtungen so lange gesperrt ist, bis das letzte der zusammenarbeitenden Schrittschaltwerke auf einer Stellung, die der konstanten Summe entspricht, eine Zeitlang stillgestanden hat. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Zeichen der letzten Stromzeichenreihe ein Abfallverzögerungsrelais erregt, das den gewählten Betätigungsstromkreis eine Zeitdauer nach Beendigung der Auswahl auslöst. 3. Einrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der gewählte Stromkreis eine Zeitdauer nach der Auslösung selbsttätig geöffnet wird. q. Einrichtung nach den Ansprüchen i -bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein durch das Abfallverzögerungsreläis gemäß Anspruch 2 angeregtes weiteres Abfallverzögerungsrelais den gewählten Stromkreis unterbricht. 5. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß mit der Unterbrechung des gewählten Stromkreises die Rücklaufvorrichtung vorzugsweise durch das diese Unterbrechung vornehmende Verzögerungsrelais in Gang gesetzt wird. 6. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, gekennzeichnet durch ein einziges Stromstoßempfangsrelais und durch Umschalteinrichtungen, durch welche die von dem Stromstoßempfangsrelais aufgenommenen und weitergegebenen verschiedenen Impulsreihen auf die Betätigungsmagnete der verschiedenen Schrittschaltwerke verteilt werden. . Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschalteinrichtungen von demStromstoßempfangsrelais gesteuert werden. B. Einrichtung nach den Ansprüchen 6 und 7 für Anlagen mit zwei Schrittschaltwerken, dadurch gekennzeichnet, daß als Umschalteinrichtung ein Umschaltrelais dient und der Stromstoßkreis für die Einstellung des ersten Schrittschältwerkes über Ruhekontakte des Umschaltrelais verläuft, während der Stromstoßkreis für das zweite Schrittschaltwerk über Arbeitskontakte des Umschaltrelais verläuft, dessen Erregerstromkreis nach Beendigung der ersten Impulsreihe durch Vermittlung von zwei über Arbeitskontakte des Stromstoßempfangsrelais erregte Verzögerungsrelais geschlossen wird, deren Verzögerungszeiten so bemessen sind, daB in der Pause zwischen den beiden Impulsreihen das eine abfällt, das andere dagegen sich hält.
DEA56320D 1928-12-23 1928-12-23 Einrichtung zur Fernauswahl von Betaetigungsstromkreisen mit Hilfe von mehreren fuer in einer Unterstation zu bedienende Schalter zusammenarbeitenden Schrittschaltwerken Expired DE649353C (de)

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